Brutalstes/härtestes Buch?

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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Es gibt 84 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sagota.

  • Bitte schreibt doch Autor und Titel dazu. Dann findet man es auch mit der Suche und ein wenig netter sieht es auch aus.


    Gruß, Thomas

  • Es ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich daran, dass ich "The girl next door" ziemlich übel fand (glaube ich von Jack Ketchum?). Sehr gutes aber brutales Buch. Da musste ich manchmal ganz schön schlucken.

  • tjaa
    Ja, da stimme ich dir zu, das war für mich gerade so schrecklich, weil es auf einer wahren Geschichte beruht. Dazu gab es auch mehrere Verfilmungen.

  • "Die 120 Tage von Sodom" Marquis de Sade


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    :flop::krank:




    Vielleicht de Sades Die 120 Tage von Sodom? Das habe ich aber nur ausschnittsweise gelesen, im Zusammenhang wäre es mir dann doch zu heftig gewesen.


    Dem kann ich mich nur anschließen. Obwohl kein Fan von Thrillern oder Horror, dachte ich doch immer, dass ich alles lesen könnte, ohne mich dabei zu übergeben, da es ja "nur ein Buch" sei.
    "Die 120 Tage von Sodom" haben mir gezeigt, dass dem nicht so ist. Dieses Buch ist das Widerlichste, das mir jemals untergekommen ist. Mir wurde wirklich körperlich schlecht dabei und ich habe nicht mehr als ein paar Seiten geschafft. Als es danach im Regal stand, fand ich keine Ruhe, bis ich dieses Buch aus meinem Haus verbannt und entsorgt hatte, so hat es mich aufgewühlt. Ich konnte seine Nähe einfach nicht ertragen und noch heute fühle ich mich vergiftet, wenn ich nur den Titel höre.


    Ein anderes Buch, das mir im Gedächtnis blieb, weil ich vor Weinen nicht weiterlesen konnte, war der Bericht einer Gruppe Juden, die im Eigenverlag ihre Erlebnisse im KZ als Kinder niedergeschrieben hatten. Das war unsagbar, dieser "Laien-Text" ohne jeden literarischen Wert ,aber von einer Tiefe, die einem die Luft raubte. Den Titel habe ich leider vergessen...

    Einmal editiert, zuletzt von hundeherz ()


  • Hundeherz, du machst mich neugierig auf das Buch :breitgrins:



    Also, "empfehlen" im dem Sinne, dass ich dir damit eine Bereicherung für's Denken und Leben wünschen könnte, ist es wahrlich nicht. Aber, natürlich habe auch ich es damals nur angelesen, weil mich damals die Meinung eines anderen, der entsetzt war, neugierig gemacht hat. :zwinker:
    Wenn du ein Mensch bist, der zu Albträumen neigt, kann ich dich aber nur warnen. Es ist wirklich sowas von ekelig....brrrrrrrrr!

  • Ich finde Albträume äusserst interessant. Buch kommt auf die Wunschliste :breitgrins:

    //Grösser ist doof//

  • Jari: meinst du die 120 Tage? Die treiben sich bei mir auch auf irgendeiner Leseliste herum :winken:

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Die habe ich auch noch auf meinem kindle (120 Tage von Sodom). Habe es gerade mal rausgesucht, ich denke, das lese ich bald mal an. Was kann denn so widerlich sein, dass das Buch aus einem behütetem Heim geschmissen wird? :entsetzt:


  • Die habe ich auch noch auf meinem kindle (120 Tage von Sodom). Habe es gerade mal rausgesucht, ich denke, das lese ich bald mal an. Was kann denn so widerlich sein, dass das Buch aus einem behütetem Heim geschmissen wird? :entsetzt:



    Wenn Kinder zu Tode gequält werden, damit einer sich daran aufgeilen kann...? Wenn Lebewesen wie Gegenstände benutzt werden, damit einer seine "Lust" daran stillen kann? Vielleicht bin ich ein Sensibelchen, aber bei mir reicht sowas, um die Ekelgrenze zu überschreiten.

    Einmal editiert, zuletzt von hundeherz ()


  • Es ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich daran, dass ich "The girl next door" ziemlich übel fand (glaube ich von Jack Ketchum?). Sehr gutes aber brutales Buch. Da musste ich manchmal ganz schön schlucken.


    Hab das Buch vor einigen Jahren gelesen und werd es sicher nie nie nie wieder in die Hand nehmen, hab noch nie etwas vergleichbar schlimmes gelesen.


    Kaum auszuhalten war auch "Monika B. ch bin nicht mehr eure Tochter" von Karin Jäckel - ich wusste während dieser Lektüre nicht mehr, ob ich zornig, traurig oder fassungslos sein soll.

  • Hab das Buch vor einigen Jahren gelesen und werd es sicher nie nie nie wieder in die Hand nehmen, hab noch nie etwas vergleichbar schlimmes gelesen.


    Der Film, den ich gesehen habe, war auch nicht weniger schlimm.
    Irgendwie ist das wirklich ein Buch, an das man sich Jahre später noch erinnert (und ich vergesse wirklich oft Inhalte oder Titel von Büchern...)

  • Brutale Bücher habe ich früher häufiger gelesen, denn es kommt kaum ein Thriller ohne blutige Szenen aus. Ein Buch, das ich als ziemlich brutal empfand, war "American Psycho". Das gefiel mir aber auch aus anderen Gründen nicht, deswegen habe ich es abgebrochen.


    Ein Buch ist mir auch noch gut in Erinnerung, das mir zu heftig war: "Die Straße" von Cormac McCarthy. So brutal war es gar nicht, aber was zwischen den Zeilen zu lesen stand, ging mir an die Nieren. Abgebrochen habe ich es nach einer Begebenheit, die eigentlich in einem oder zwei Sätzen nur angedeutet war, mich aber regelrecht abgestoßen hat. Andere Leser fanden die Stelle zwar auch grausig, aber nicht in dem Ausmaß wie ich. Es ist eben immer ein sehr subjektives Empfinden und eine Frage der persönlichen Schmerzgrenze, was man als brutal erachtet.

  • Zitat

    "Und die Eselin sah den Engel" fand ich damals bei Erscheinen äußerst genial, aber ich war ja auch Fan. Die Übersetzung wurde hochgelobt, aber ich fand sie schrecklich. Das Buch hat für mich nur im Original funktioniert.


    Seit Jahren überlege ich, ob ich es mal wieder lesen soll, aber inzwischen könnte ich dem wohl auch nicht mehr viel abgewinnen.


    Und ja, es ist äußerst brutal.


    An der Übersetzung könnte das echt liegen, das ich es nicht gut fand. Nick Caves Songtexte wurden sehr schlecht ins Deutsche übersetzt (veröffentlicht unter dem Titel "King Ink") - und vielleicht ist es ja mit dem Roman ähnlich.


    Wobei Nick Cave über den Roman in einem Interview sagte, dass er danach versuchte "einfacher" zu schreiben. In "Und die Eselin sah den Engel" hat er sich noch mal richtig ausgetobt (viel Pathos, viele Adjektive etc.) und dann hat er "The Good Son" aufgenommen mit seinen teilweise doch sehr viel einfacheren Texten (der großartige "The Weeping Song" etwa). Vielleicht war das Buch eine Art Katharsis für ihn.

  • Das war für mich eines der schlimmsten Bücher die ich je gelesen habe.


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    Sie nannten mich "Es" - Dave Pelzer


    Da habe ich Rotz und Wasser geheult und es hat mich sprachlos zurückgelassen. Wie können Menschen grausam sein......

    Liebe Grüße<br /><br />pruppi