Akif Pirincci - Salve Roma! (Ein Felidae Roman)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    270 Seiten (incl. Anhang)


    Inhalt:
    Als Francis’ Herrchen der Ruf erreicht, im Forum Romanum die Ausgrabungen von neu entdeckten Katakomben zu überwachen, will er seinen Fracis in einer Katzenpension unterbringen. Doch der gerissene Kater macht das Spiel nicht mit und geht als blinder Passagier mit auf die Reise, um endlich auch in die Stadt seiner Träume zu gelangen. Der spitzohrige Tourist landet zielsicher am Largo Argentina, wo unzählige Streuner leben und er gleich mit einer ersten Katzenleiche konfrontiert wird, die auf merkwürdige Art und Weise verstümmelt wurde. Francis’ Neugierde ist geweckt und er macht sich erneut auf die Suche nach dem Täter.


    Meine Eindrücke:
    Von Anfang an konnte mich das Buch nicht fesseln. Francis’ Gedanken sind nicht so witzig und bissig wie bei den Vorgängern und nur selten zünden die Pointen, manchmal sind sie sogar etwas geschmacklos. Auch die Spannung lässt zu wünschen übrig, da durch die doch recht ausführlichen Beschreibungen von Roms Sehenswürdigkeiten die Handlung oft an Fahrt verliert. Ich hatte fast das Gefühl, das der Autor ja irgendwie die Seiten füllen muss und wenn schon nicht mit Handlung oder originellen Ideen, dann wenigstens mit Details einer faszinierenden Stadt, was für einen Krimi aber nicht unbedingt ideal ist. Erst zum Schluss hin wird es besser, auch wenn dieser für meinen Geschmack etwas konstruiert und übertrieben wirkt.
    Gut gefallen haben mir die Artgenossen, die Fancis in Rom kennengelernt hat. Sie hätten ruhig einen größeren Anteil an der Handlung haben können. Doch ohne die zu starke Vermenschlichung, die ihnen der Autor teilweise zugeschustert hat, wie z.B. eine Katze, die Tränen weinte, obwohl Katzen gar nicht weinen können.


    Fazit:
    Absurde Handlung, die gerne anspruchsvoll, bissig und spannend wäre, dieses Ziel aber leider zu selten erreicht und stattdessen zu oft gepflegte Langeweile bietet. Vorher hatte ich „Felidae“ und „Francis“ gelesen und an die beiden kommt das Buch bei weitem nicht heran. Das war wahrscheinlich mein letzter Felidae Roman.


    2ratten

  • Bei Akif Pirinçci handelt es sich um einen Autor, der sich in den letzten Jahren sehr deutlich sexistisch, islamfeindlich, rechtspopulistisch und menschenverachtend geäußert hat. Gegen ihn wurden mehrere Verfahren wegen Volksverhetzung geführt - unter anderem wegen der sogenannten "KZ-Passage" in einer Rede bei einer Pegida-Demonstration im Oktober 2015.


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    Liebe Grüße

    Tabea

  • dubh

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