Langweilige Klassiker

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Es gibt 84 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Pinky.

  • Wie geht es Euch mit den Klassikern? Ich lese gerade mal wieder Thomas Manns Zauberberg. Ein teilweise spannendes Buch - aber dann auch wieder über weite Strecken stinklangweilig. So muß ich allerdings sagen geht es mir mit den Klassikern häufig. Also meinetwegen Musils Mann ohne Eigenschaften hat faszinierende Passagen, aber dann ist es wieder sehr langweilig. Wollte ihn vor einigen Monaten wieder lesen, aber nach einiger Zeit gab ich es wieder auf. Oder Stifters Romane - furchtbar langweilig.


    Natürlich gibt es auch tolle Klassiker. Also den Dostojewski zu lesen fand ich mal sehr spannend -bis auf den Jüngling. Und so in letzter Zeit habe ich viel Moliere gelesen, jedenfalls so die bekanntesten Stücke, und dies hat mir gut gefallen.


    Es ist die Frage, wie man zu der ganzen Sache steht. Klassiker haben einem denke ich viel zu sagen, aber es gibt so das Phänomen, daß da manchmal über drei Seiten ein Stuhl oder ein Gänselblümchen beschrieben wird, wo man sich dann schon fragt: Muß das wirklich sein? Und warum müssen Bücher überhaupt so lang sein - ist das "klassisch" oder sind das nicht vielleicht doch einfach mehr schlechte Angewohnheiten tradierter Erzählkunst, die man als solche auch benennen kann?


    Dabei zieht mich eigenlich viel zu älterer Literatur, aber ich denke man soll sie nicht so verherrlichen, man sollte ihre Schwächen auch benennen. Und deren eine ist wohl, daß dieser Satz "Auch die besten Schriftsteller reden zu viel" ( von wem stammt er?) leider auch auf viele ältere Literatur anwendbar ist. Wie ist Eure Meinung?


    Gruß Martin

  • Guten Morgen,


    was Du als Schwächen ansiehst, sind die Stärken einer anderen Epoche. Wir müssten weit gehen, über den Idealismus bis hin zum Existenzialismus sprechen, um die Stile zu besprechen.
    Wie gesagt, ich denke, ein "Werther" von Goethe berührt noch immer sehr und die Natur bringt Sonne ins Gemüt - mir, Dir dann wieder nicht. Das ist Geschmacksache.


    Alles Liebe cori

  • Ich glaube ein Stückweit ist das einfach auch individueller Geschmack. Ich zum Beispiel fand den Zauberberg nicht eine Seite lang langweilig oder zu lang. Ich fand ihn ganz wunderbar.
    Ich mag lange Beschreibungen allgemein sehr gerne, aber es kommt auch auf den Stil an, wie jemand schreibt und ob mir das dann auch gefällt. Da kann es passieren, dass, das was ich bei dem einen Autor unheimlich schätze, bei dem andren Autor zum gähnen für mich ist.
    Viele haben ja ein Problem mit Kafka, ich liebe seine Sachen^^
    Mit Goethes Werther konnte ich zum Beispiel überhaupt nichts anfangen wärend ich den Faust toll fand.


    Allgemein hab ich aber festgestellt das ich meist mit den Französischen Klassikern nicht so viel anfangen kann. Dafür aber Tolstoi oder Chechov wahnsinnig toll finde. Wie gesagt ich für meinen Teil denke das liegt einfach an meinem Geschmack und auch daran das ich auch sonst eher wenig Französische Autoren lese.

  • Längen mag es in so manchem Klassiker geben, aber sie haben halt viel mehr Nachwirkung als so manches zunächst mal spannend zu lesende moderne Buch.


    Stifter finde ich überhaupt nicht langweilig, den Nachsommer auf keiner Seite, beim Witiko braucht man an einigen Stellen etwas Durchhaltevermögen, aber allein die ersten 50 Seiten sind eine der genialsten Anfänge der Romanliteratur, die ich kenne (wer braucht schon so viele Seiten, bis man den Protagonisten endlich richtig kennengelernt hat).


    Und vieles hängt am persönlichen Geschmack, mit den Franzosen komme ich bestens zurecht, die Russen mag ich nicht sonderlich (das mag an ihren langen Namen liegen, die meinen Lesefluss behindern), aber auch mit so manchem Amerikaner komme ich nicht zurecht. Dann schon lieber Spanier und Engländer. Es gibt auch hier im Forum einige, die fanden die Buddenbrooks langweilig. Nun, das kann ich genausowenig nachvollziehen wie die angebliche Langeweile beim Zauberberg, der halt nun einmal sehr schwierige Passagen enthält. Und wer lange Klassiker nicht mag, kann ja zu den kurzen greifen. Kafkas Erzählungen zum Beispiel.


    Gruß, Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von Klassikfreund ()

  • Ich muss gestehen, ich finde es irgendwie komisch, wenn man meint: DIe Klassiker ... jedes Buch kann man als gut oder schlecht bezeichnen. Fraglich finde ich jedoch, was in die Klassikerliste (gab es ja in der Zeit und denkt an den "Kanon") teilweise aufgenommen wurde. Aber, wie gesagt, das ist Geschmacksache.
    Die Franzosen liebe ich auch über alles. Das ist schon eine schöne Literatur! Balzac, Hugo, Moliere,... ach, was für eine schöne Liste!


    Ich muss gestehen, Stifter war für mich ein Sprachkünstler, aber irgendwie ist er mir als Romancier ein bisschen zu steif. Also, Bergkristall ist ja phänomenal beschrieben, aber mir fehlt die Spannung an sich und was mir sehr gut von ihm gefallen hat, war "Brigitta". Das lege ich ans Herz.


    Kurze Klassiker: Ja! Das ist was Feines, Handke "Die Angst des Tormanns..." geniales Buch, "Weiße Nächte" von Tolstoi, wunderschön, "Mario und der Zauberer" Thomas Mann - toll geschrieben. Also, da gibt es in Hülle und Fülle.
    Grüße cori

  • Hallo,


    ich meine, es ist hier doch eine gewisse Einseitigkeit, lange Weile nur auf Klassiker beziehen zu wollen, als ob das das Typische von Klassikern sei. Besser hätte ich gefunden, allgemein zu fragen, ob es langweilige Literatur gibt. Dazu muss ich auch zugeben, dass mir spontan kein langweiliger Klassiker einfällt. Natürlich gibt es Romane, die einen längeren Atem haben, dass hat aber mit Langweiligkeit nichts zu tun. Den Zauberberg fand ich überhaupt nicht langweilig. Stifters Nachsommer braucht zwar einen langen Atem, lange Weile ist aber was anderes. Naja, Gänseblümchen auf drei Seiten - warum nicht, wenn es gut erzählt ist. Übrigens braucht Claude Simon auch mehrere Seiten, um zu erzählen, wie ein Mann in einem Café aufsteht, und einen anderen erschießt (in "Der Palast").


    Und warum müssen Bücher überhaupt so lang sein - ist das "klassisch" oder sind das nicht vielleicht doch einfach mehr schlechte Angewohnheiten tradierter Erzählkunst, die man als solche auch benennen kann?


    Klassiker müsssen überhaupt nicht lang sein. Schau doch mal in die kürzeren Fontanchens. In zeitgenössischer Literatur gibt es sicher nicht weniger dicke Wälzer als bei den Klassikern.

    Dabei zieht mich eigenlich viel zu älterer Literatur, aber ich denke man soll sie nicht so verherrlichen, man sollte ihre Schwächen auch benennen.


    Das finde ich auch. Das gilt aber allgemein für Literatur, sei es klassisch oder modern.


    Liebe Grüße
    mombour

    Einmal editiert, zuletzt von mombour ()

  • Entschuldige, Marlino, ist auch nicht böse oder persönlich gemeint, aber mir kommen bei solchen verallgemeinernden Threads bzw. Statements über Klassiker immer zwei Lichtenberg-Zitate in den Sinn:


    Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?


    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraus sehen.


    Das gilt, mutatis mutandis, auch für "langweilige Klassiker" ... :winken:

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?


    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraus sehen.


    Ich glaube, da ist viel Wahres dran.


    Gruß, Thomas

  • Um es weniger beleidigend auszudrücken: Die Diskussion würde sich im Kreis drehen, lieber Marlino. Jeder findet etwas anderes schön. Vielleicht findest Du unter den unzähligen Reclam Ausgaben einen dünnen Klassiker, der Deinem GEschmack entspricht.
    Liebe Grüße corina

  • :rollen:
    Man möge meinen mangelden Intellekt beanstanden, aber ich finde viele Klassier auch einfach langweilig. Nicht weil sie Klassiker sind, sonder weil ich sie bewerte wie alle anderen Bücher auch, das heißt, mit der Definition "langweilig" meine Meinung ausdrücke, als Leser, nicht als Wissenschafter (denn als solche :breitgrins: weiß ich natürlich, dass Klassiker verdienterweise Klassiker sind, man braucht sie nur mal analysieren/bearbeiten und kommt nicht umhin, das zu bemerken)...
    ABER:
    Es ist doch bekannterweise so, dass (ein Beispiel), die englischen Autoren des 18. Jhdts. weder originell sein wollten noch etwas Neues schreiben wollten. Was beschrieben werde sollte, war die universelle und unveränderliche Wahrheit, nichts Individuelles oder Ungewöhnliches... Und wenn ich mehrere Texte aus dieser Zeit lese, kurz nacheinander, entsteht da doch dann eine nachvollziehbare Langeweile, oder nicht?

    Auch ungelebtes Leben<br />geht zu Ende<br />- Erich Fried

  • Dennoch, man darf sie gar nicht mit den heutigen Büchern vergleichen, bzw. gleichsetzen. Man muss die Zeit hinzuberechnen und die Umstände. Man findet kaum 70 Seiten Naturbeschreibungen in einer Liebesgeschichte der heutigen Zeit. Ich denke, die Stadt und die Städter sind in den Mittelpunkt gerückt. Da macht man, denk ich schon, einen Fehler, wenn man das tut.
    Und, mit mangelndem Intellekt hat das gar nichts zu tun!

  • ABER:
    Es ist doch bekannterweise so, dass (ein Beispiel), die englischen Autoren des 18. Jhdts. weder originell sein wollten noch etwas Neues schreiben wollten.


    Nein. Man sehe sich nur "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" an. Originell, witzig und neu. Erschienen 1767. Sterne war ein engl. Autor.


    Gruß, Thomas


  • :rollen:
    Man möge meinen mangelden Intellekt beanstanden, aber ich finde viele Klassier auch einfach langweilig.


    Ich finde auch manches langweilig. Aber mir gibt es zu denken, wenn es auch Nicht-Wissenschaftler gibt, die bestimmte Bücher zu den besten Büchern aller Zeiten zählen. Dann frage ich mich ernsthaft, ob das nicht an meinem beschränkten Intellekt liegt. Warum fällt es manchen so schwer, sich das einzugestehen anstatt es immer nur auf die Bücher zu schieben?


    Gruß, Thomas


  • Dennoch, man darf sie gar nicht mit den heutigen Büchern vergleichen, bzw. gleichsetzen.


    Doch. Genau das tue ich immer, wenn ich einen Klassiker bewerte. Ich vergleiche ihn mit den heutigen Büchern. Viele der heutigen Bücher wirken aber unglaublich schal, während so mancher Klassiker bessere Antworten auf die heutigen Probleme unserer Zeit gibt, obwohl der Autor seinerzeit diese gar nicht vorhersehen konnte. Und es gibt ja ein paar Themen der Menschheit, die schon immer bestanden haben. Ruhm, Ergeiz, Neid, Liebe, Schmerz und Tod sind nach wie vor aktuell.


    Gruß, Thomas


  • , mit der Definition "langweilig" meine Meinung ausdrücke, als Leser, nicht als Wissenschafter (denn als solche :breitgrins: weiß ich natürlich, dass Klassiker verdienterweise Klassiker sind, man braucht sie nur mal analysieren/bearbeiten und kommt nicht umhin, das zu bemerken)...


    Die wissenschaftliche Analyse von Büchern ist zwar ganz interessant, aber in gewisser Weise langweilig. :zwinker: Sie kann mir aber helfen, mein Urteil zu überdenken. Aber: Erst wenn ein Buch auch ganz subjektiv gut ist, ist es für mich ein guter Klassiker. Und natürlich sollte hier jeder selbstbewusst behaupten dürfen, dieses oder jenes Buch ist ein schlechter Klassiker. Zum Glück trauen sich das auch einige hier im Forum.


    Gruß, Thomas

  • Hmm.. So, Thomas, hab ich es noch nicht betrachtet. NIcht unschlau. GUT! Das stimmt.


    LG Corina

  • Nein. Man sehe sich nur "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" an. Originell, witzig und neu. Erschienen 1767. Sterne war ein engl. Autor.


    Gruß, Thomas


    Ich weiß nicht! Wieviele Bücher aus der englischen Vorromantik hast du denn gelesen? Meines Wissens nach ist Sterne ja auch eher ein Romantiker, zeitlich sind die Grenzen ja fließend! Und die Romantik ist dann wieder (für mich zumindest) ein ganz anderes Kapitel als das 18. Jahrhundert (oder the Augustan Period).


    Ich finde auch manches langweilig. Aber mir gibt es zu denken, wenn es auch Nicht-Wissenschaftler gibt, die bestimmte Bücher zu den besten Büchern aller Zeiten zählen. Dann frage ich mich ernsthaft, ob das nicht an meinem beschränkten Intellekt liegt. Warum fällt es manchen so schwer, sich das einzugestehen anstatt es immer nur auf die Bücher zu schieben?


    Gruß, Thomas


    Ach, ich gesteh' mir das schon ein, nur in diesem Fall war es doch eher ein Scherz, da der Mensch dazu neigt, sich selber (oder anderen) die Schuld für ein Nichtverstehen zuzuschieben, dessen Ursachen auch ganz wo anders gesucht werden können! Ich weiß sehr wohl, dass viele Werke (nicht nur Klassiker) meinen Intellekt übersteigen, mit Nabokovs "Pale Fire" hab' ich mir schon ziemlich schwer getan, andere Dinge sind aber nicht genial, sondern nur wirr, und das liegt nicht an mir, sondern manchmal schon an der Gattung (Dadaismus, Surrealismus). Denn auch in diesen Fragen ist die Grenze natürlich fließend, aber manches ist schlicht Unsinn (oft auch gewollt), da brauch ich mir um meine geistigen Kapazitäten keine Sorgen zu machen! Wieder gilt: Es muss von Fall zu Fall unterschieden werden!



    Die wissenschaftliche Analyse von Büchern ist zwar ganz interessant, aber in gewisser Weise langweilig. :zwinker: Sie kann mir aber helfen, mein Urteil zu überdenken. Aber: Erst wenn ein Buch auch ganz subjektiv gut ist, ist es für mich ein guter Klassiker. Und natürlich sollte hier jeder selbstbewusst behaupten dürfen, dieses oder jenes Buch ist ein schlechter Klassiker. Zum Glück trauen sich das auch einige hier im Forum.


    Gruß, Thomas


    Ich bin sicher die letzte, die die Langeweile manches literaturwissenschaftlichen Arbeitens bestreitet! :zwinker: Das meinte ich ja auch! Ich bewerte subjektiv, natürlich, aber das erklärt noch nicht, warum Klassiker Klassiker sind und was sie auszeichnet. So wichtig ist meine Meinung dann doch nicht :zwinker: Allerdings ist diese Bewertung "gut" oder "schlecht" wenn überhaupt nur genauso zulässig wie zu sagen etwas wäre "langweilig", also Meinung. Das sollte man immer aussprechen dürfen, mit einer "objektiven" Einschätzung hat das allerdings nichts zu tun. Und diese (schon absichtlich in Gänsefüßchen) Einschätzung existiert ebenfalls nur rein hypothetisch, denn mit den richtigen Argumenten kann sie umgestoßen werden, beziehungsweise streiten die Gelehrten (die oft ihre subjektive als Leser mit einer wissenschaftlich objektiven verwechseln) munter weiter.

    Auch ungelebtes Leben<br />geht zu Ende<br />- Erich Fried


  • Tut mir leid, Sandhofer, aber das IST beleidigend. Mit einem Affen verglichen zu werden, aber das dann nicht persönlich nehmen zu sollen ist beleidigend. Ich finde dies reichlich daneben, zumal es mir kaum darum ging, Klassiker pauschal abzuwerten, sondern es mir insbesondere darum ging, daß für mich gewisse Bücher ihre Längen haben. Das hat mit Pauschalität nichts zu tun. Ich jedenfalls fühle mich durch Dein Posting beleidigt! Ich habe da eigentlich keine Lust mehr, in diesem Forum zu schreiben, wenn ich mich mit solchen Leute wie Dir auseinandersetzen muß.


    Mit unfreundlichen Grüßen
    Martin

  • Hallo Marlino,


    bei sandhofer darf man nicht dünnhäutig sein. Da hat schon so mancher sein Fett abbekommen, ich auch. Ich finde das Bild, das sandhofer da anführt, ganz nett, und nichts anderes als ein Bild ist das Lichtenberg-Zitat. Ich kannte es noch nicht. Und dass sandhofer Dich mit einem Affen verglichen hat, ist - böswillig gesehen - eine Unterstellung, denn das hat er nicht getan. Ob man die Lichtenberg-Metapher auf sich selbst bezieht, ist natürlich eine andere Sache. Ich jedenfalls fühle mich bei dem einen oder anderen Buch durchaus wie besagter Affe...


    Was sandhofer in seiner nonchalanten Art bestimmt ausdrücken wollte, ist folgendes: Diskussionen zur subjektiv (!) empfundenen Langeweile von klassischer Literatur sind genauso sinnvoll wie die Klärung der Frage, ob Rot eine schöne Farbe ist. Solche Fragen können nicht beantwortet werden. Wie lautet das schöne Sprichwort: "Über Geschmack lässt sich nicht streiten." Hinzu kommt, dass Du nicht nach speziellen Klassikern fragst, die Dich langweilen, sondern verallgemeindernd von "der" klassischen Literatur sprichst. Dass so etwas natürlich Widerspruch erzeugt, ist klar...


    Also - nicht verdrießen lassen.


    Viele Grüße :winken:
    Stefan

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