Musikhören beim Lesen?

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Es gibt 151 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tjaa.

  • Musikhören beim lesen geht gar net!!! :entsetzt:
    ich komm schon ausm "leserhythmus" wenn irgendetwas unwichtiges passsiert. ein vogel zwitschert zu laut oder so :rollen:


    kann net verstehen wie das gleichzeitig geht...
    da verpasst man ja die hälfte. entweder von der Mukke oder vom Buch


    tschüssi

  • Also bei mr gehts sogar sehr gut!


    Of merk ich dann nach einer Ueit die Musik nicht mehr und dann mach eine Sekunde Lesepause und werde mir der Musi wieder bewusst. Also eigentlich verwende ich sie um störende Geräusche zu überdecken.
    Fernseher? na ja... Seltenst.


    LG,


    Ragle

  • Ich habe eben das "Papierhaus" beendet, in dem Lesen mit Musik ein Thema war.
    Zwar höre ich wenn ich lese keine Musik, aber manchmal, bei besonderen Büchern, fällt mir spontan eine bestimmte Melodie ein und fortan sind beide für mich miteinander verbunden.
    Geht euch das auch so?

  • Wenn ich im Zug sitze und lese dann höre ich auch mit dem Mp3 Player Musik.
    Wenn ich zu Hause lese und allein bin mache ich alles aus. Ich genieße dann die Totenstille. Es ist doch selten noch wirklich still in meinem Umfeld deshalb genieße ich solche Momente sehr.


    Ich lese viele historische Romane und wenn ich dann die Musik irgendwo höre
    erinnere ich mich an die Figuren in den Romanen. Es ist dann so als ob ich etwas gemeinsames mit den Helden der Geschichten habe.
    Ein schönes Gefühl!

    Liebe Grüße<br />Marco

  • Moin,


    nein eigentlich höre ich keine Musik beim Lesen. Ich mag Musik sehr gern und wenn ich sie höre will ich mich auf die Musik konzentrieren und bewußt zuhören. Genauso geht es mir mit dem Lesen. Entweder lese ich oder ich höre Musik, beides geht nicht.


    Gruß
    Nischa

    Habent sua fata libelli

  • Bei mir kommt es oft vor, dass die Musik oder der Fernseher an sind, während ich lese. Die Ablenkung kommt auf das Buch an. Wenn die Stelle gerade verdammt langweilig ist, kann es eher mal passieren, dass ich mich vom TV ablenken lasse, aber generell kriege ich gar nicht mehr mit, was um mich herum passiert, weil ich viel zu vertieft in die Lektüre bin.


    Was mir hingegen viel öfter passiert, ist, dass ich mich durch eigene Gedanken ablenken lasse. Da lese ich und lese ich und auf einmal denke ich "nebenher" noch was, ohne dass ich es merke und wenn es mir dann auffällt, hab ich die Seite zwar fertig gelesen, weiß aber überhaupt nicht, was gerade passiert ist und darf sie nochmal lesen - und das Gelesene kommt mir dann in der Tat völlig unbekannt vor *Ablenkung pur also*
    Naja, ich bin jetzt abgeschweift, also beende ich den Beitrag an dieser Stelle :zwinker:

    :leser: Ozzy Osbourne - I Am Ozzy<br /><br /><br /><br />Never trust anything that can think for itself, if you can&#39;t see where it keeps its brain

  • Eigentlich konzentriere ich mich auch lieber auf eine Sache. Bei eher anspruchsvoller Lektüre, bei der ich mich auch voll auf die Sprache konzentrieren möchte, stört mich Musik nebenbei sogar.
    Es kann allerdings vorkommen, dass ich im Zug durch nervige Gespräche/Gesänge/Gebrüll beim Lesen gestört werde. Dann greife ich zu meinen Ohrstöpseln und höre Musik nebenher, um die Geräuschkulisse im Hintergrund zu übertönen. Ein paar nette Melodien stören mich nicht so sehr wie lautes Gequassel. ;)

  • Wenn ich zu Hause bin läuft bei mir grundsätzlich Musik, wenn auch nur leise, weil ich bei kompletter Stille wahnsinnig werde. Im Bus/Zug/Freistunden lese ich sehr gerne. Das Stimmengewirr stört mich dabei nicht. Nur wenn sich direkt neben mir welche unterhalten, lenkt mich das ab und dann hol ich immer meinen MP3-Player raus.
    Die Musik, die ich beim Lesen höre, steht in keinem Zusammenhang mit dem Buch. Mir ist aber schon desöfteren aufgefallen, dass ich, wenn ich beim lesen eines bestimmten Buches ein und dieselbe Musik gehört habe, immer wieder an das Buch erinnert werde, wenn ich das Album mal wieder höre. Irgendwie kommt da die ganze Atmosphäre wieder hoch. (Ganz extrem ist das bei Gisbert Haefs "Hannibal" und "Die Reklamation" von Wir sind Helden :bang: )

    Dieser Satz kein Verb

  • Also, früher hat mich das nicht gestört, wenn der Fernseher lief, oder die Musik, oder wenn meine Eltern versucht haben mit mir zu reden, aber man wird ja nicht jünger sondern älter :belehr:
    Aber jetzt, brauch ich die absolute ruhe, ansonsten, kann ich mich kaum konzentrieren, und mussd jedesmal den Satz von vorne anfangen, wie schrecklich :entsetzt:


    yanni Bücher mit Musik hab ich noch nie verbunden, ausser es ging um Schottland, dann hab ich natürlich an Dudelsackmusik gedacht :breitgrins:


    Liebe Grüße


    eure yersy :winken:

    Ein Buch ist ein Garten den man in der Tasche trägt.<br /><br />arabisches Sprichwort<br /><br />dann trag ich ja immer mehr als nur einen Garten mit mir rum

  • Hier ist ja schon das Thema.


    Früher habe ich gelesen und Musik gehört. Heutzutage, und auch weil ich anders lese als früher, stört mich die Musik dabei.
    Ich will mich voll auf das Geschirebene konzentrieren können.
    Schreiben hab ich immer schon mit Musik können, aber nicht lesen.
    Nimmt man eine bestimmte Art Musik, hält das einem die Stimmung aufrecht - man hat ein bestimmtes Level und das sieht man beim Schreiben.
    Ich habe das Buch "Radio Nights" von Tom Liehr gelesen. Er beschreibt sehr anschaulich die Musik, die den Protagonisten begleitet. Hab zuerst in aller Ruhe das Buch gelesen und mir im Nachhinein Jackson Browne "Burning On Empty" besorgt und gestaunt. Beides paßt fabelhaft zusammen.

    Gruß Charly

  • Ich kann eigentlich immer lesen, egal bei welcher Geräuschkulisse....Fernseher ist bei mir beim Lesen allerdings nie an - ich schau einfach nicht soooo gern fern was daran liegt dass ich nur 3 österreichische Programme hab wo es sowieso nur Blödsinn spielt.
    Musik ist nur dann ungünstig wenn ich sie kenn, da ich dann auch in Versuchung komme mitzusingen. :rollen:


    Unterhaltungen nebenbei stören mich nicht, solange ich nicht mitreden muss. Beim Lesen dauernd gestört zu werden (indem man mich quasi zu einer Antwort zwingt) macht mich total wild, da werd ich dann zur Furie :breitgrins:


    mfg...

    :leser: Lenz: Der Hofmeister<br />:leser: Bronte: Sturmhöhe

  • Ich kann gar nicht lesen ohne Musik zu hören! :breitgrins:
    ich habe, wie viele andere anscheinend auch, zu fast jedem buch die passende musik. Beim Fernsehen lese ich nicht, denn entweder gucke ich eine Sendung, die mich interessiert, oder ich schalte den Fernseher aus und lese...

    :kaffee:

    Ella Danz - Eisige Weihnachten

  • Nein, keine Musik beim Lesen.
    Dann konzentriere ich mich hinterher mehr auf die Musik als aufs Buch. Soweit kommts noch. :zwinker:
    Ich habe am liebsten einfach Ruhe. Gaaanz viel Ruhe. :-)

  • Ich benötige immer etwas Beimengung von Musik zum geschriebenen Wort, in den meisten Fällen steigert es sogar die Konzentration und fördert den Lesefluss; generell muss ich immerzu mehrere Dinge gleichlaufend tun. Sekundäre Hintergrundgeräusche nehme ich beim Lesen so gut wie nicht wahr, im Gegenteil, ich möchte sie nicht mehr missen.

    [CENTER]In the wormless sand shall he <br />feast for no foul glutton be[/CENTER]

  • Hi!


    Dass der alte Thread wieder ausgegraben wurde, verleitet mich dazu, mich selber zu zitieren:


    [quote author=Alfa_Romea]Ohne Musik geht es fast nicht, da bei mir zuhause und auch bei der Arbeit ständig das Radio an ist. Habe mich sehr an diese Berieselung gewöhnt, Stille ertrage ich nur draussen...[/quote]


    Das hat sich innerhalb der letzten Monate schlagartig geändert. Praktisch von einem Tag auf den anderen ertrug ich keine Geräuschkulisse mehr beim Lesen. Ich habe keine Ahnung, woran das liegen könnte. :entsetzt:
    Das ist insofern lästig, als dass ich nicht mehr lesen kann, wenn mein Schätzchen fern sieht :sauer:


    Liebe Grüsse


    Alfa Romea

    Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

  • Hallo!


    @Alfa: dein Posting hat mich dazu gebracht meinen Kommentar auch noch mal durchzulesen :zwinker:


    Bei mir hat sich folgendes geändert: ich kann sehr gut lesen, wenn um mich herum so viele Geräusche sind, dass ich nichts davon identifizieren kann. Wenn ich z.B. aber auf einmal Gesprächsfetzen mitbekomme, ist es aus mit dem Lesegenuß, weil sich diese Unterhaltung unweigerlich mehr und mehr in den Vordergrund drängt und mich von meinem Buch ablenkt. Das geht oft so weit, dass ich mein Buch und meine Pause abbreche, weil ich mich sowieso nicht mehr konzentrieren kann.


    Liebe Grüße
    Kirsten

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Bei mir ist es ähnlich wie bei Kirsten; Musik oder Fernsehen ertrage ich beim Lesen gar nicht. Darum wird bei uns die Glotze auch rigoros abgeschaltet, sobald ich abends ins Bett gehe :zwinker:
    Eine unspezifizierte Geräuschkulisse wie z.B. der Krach in der U-Bahn macht mir hingegen gar nichts aus, die kann ich ausblenden und mich voll auf mein Buch konzentrieren.

    Viele Grüße aus dem Zwielicht<br />[size=9px]Rihla.info | blooks - Rezensionen und mehr<br />[b][url=http://www.librarythi

  • Früher habe ich beim lesen öfter Musik gehört.
    Mittlerweile kann ich das aber gar nicht mehr haben.


    Ich schalte auch den Fernseher lautlos wenn ich in der Werbung weiterlese.


    Wenn sich jemand im gleichen Raum unterhält höre ich auch zu lesen auf, da ich mich dann eh nicht mehr konzentrieren kann sondern automatisch das Gespräch verfolge. ;)