Persia Woolley - Ginevra. Tochter des Frühlings

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Curly.

  • Persia Woolley - Ginevra. Tochter des Frühlings


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    Hier der Klappentext von Band 1:


    Sie sollte als Hochkönigin über ganz Britannien herrschen. Doch das aufregendste Abenteuer steht ihr noch bevor.
    Merlin mit seinem Troß, mit Rittern, Druiden und Pagen ist auf dem Weg nach Norden, um die kumbrische Königstochter Ginevra als Braut von König Artus an seinen Hof zu begleiten. Der weise Zauberer hat diese Verbindung listig eingefädelt, um eine Stabilisierung des zerfallenen Reiches Britannien zu erreichen. Doch scheint seine Rechnung nicht aufzugehen. Die freiheitsliebende Ginevra ist nicht bereit sich unterzuordnen. Ein erster Konflikt bahnt sich an, als Ginevra ihre zukünftige Schwägerin trifft, die doppelzüngige, arrogante Zauberin Morgan de Fay. Der Hass ist spontan und gegenseitig.


    Der Klappentext trifft den Inhalt meiner Meinung nach nicht sehr genau. Aber man kann die Geschichte ungefähr einordnen.
    Die Geschichte beginnt mit der Entscheidung zur Verheiratung Ginevras, die Tochter des keltischen Königs Leodegrance, und ihrer Wut darüber. Doch noch einmal spricht sie mit ihrem Vater und kann sich mit der Entscheidung anfreunden. Immer wieder bieten Rückblicke in ihre Kindheit interessante Details, über die man als Leser das Leben und die Gedankenwelt der Protagonisten sehr gut kennen lernt und die weiterführende Geschichte somit gut hinterlegt ist. Das keltische Volk hat mit Hungersnöten und Kriegen zu kämpfen, ist mit alten Ritualen und mit dem Kampf um die innere Einheit beschäftigt.


    Ginevra trifft auf Artus und heiratet ihn und obwohl diese Ehe aus politischen Gründen organisiert ist, bekommt die Vermählung dennoch eine romantische Note. Verschiedene Familienmitglieder lernt Ginevra nach und nach kennen, erfährt Hintergründe, Charakterzüge und Familiengeschichten, mit denen sie sich auseinandersetzen muss.


    Die Autorin bedient sich einer herrlichen Sprache, erzählt von der Landschaft und beschreibt die Charaktere sehr genau. Vielleicht könnte das für den einen oder anderen zu langweilig sein, aber mir hat´s gefallen. Anfangs passiert in der Geschichte nicht sehr viel Spektakuläres, aber man lernt Ginevra als eine starke und sympathische Frau kennen, die sehr nah mit ihrem Volk in Verbindung steht und sich für das Leben der kleinen Leute interessiert. Der historische Hintergrund, meine ich, ist manchmal nicht allzu genau eingehalten worden, aber das habe ich dann nicht wirklich nachgeprüft.


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    Warum Band 1 und Band 2 dasselbe Cover haben, weiß ich nicht. :gruebel:


    LG
    Liandra


    [size=7pt]edit/ habe die Ratten vergessen:[/size]
    5ratten

    :leser:<br />Anonymus - Das wahre Bildnis des Dorian Gray<br />:leser:<br />Kevin Leman - Geschwisterkonstellationen<br />:leser:

    Einmal editiert, zuletzt von Liandra ()

  • Das Buch hört sich gut an ... :blume:
    Ich werde es mir mal bestellen :zwinker:


    Liebe Grüße Fruttini :schmetterling:

  • Das hört sich doch mal ganz gut an.


    Ich interessiere mich generell immer für die Artus-Sage und finde es vor allem gut die Geschichte aus anderen Perspektiven kennen zu lernen.
    Da Ginevra in den anderen Büchern die ich kenne, eher immer unsympathisch rüber kommt, würde mich die Geschichte aus ihrer Sicht doch auch mal interessieren.


    Das Buch kommt auf jeden Fall mal auf die Wunschliste.


    LG Curly

    :lesen: Die Blutlinie - Cody McFadyen


  • Ich interessiere mich generell immer für die Artus-Sage und finde es vor allem gut die Geschichte aus anderen Perspektiven kennen zu lernen.
    Da Ginevra in den anderen Büchern die ich kenne, eher immer unsympathisch rüber kommt, würde mich die Geschichte aus ihrer Sicht doch auch mal interessieren.


    Genau das hält mich ab. Ich weiß nicht, ob ich mit einer bösen Morgaine klarkomme. :redface:
    Ansonsten hört sich die Rezi nämlich vielversprechend an. Und detaillierte Landschafts- und Personenbeschreibungen sind normalerweise etwas für mich...

  • Die Darstellung von Ginevra hat mich sehr fasziniert. Sie ist eine wirklich sympathische junge Frau und Artus und sie passen sehr gut zusammen. Allerdings hört der erste Band auch mit deren Kennenlernen auf, so dass ich schon gespannt bin, wie die Folge weitergeht. Allerdings kann ich mir den 2. Band nicht kaufen, weil ich momentan keine Bücher kaufen und zuerst einige andere Bücher lesen sollte.
    Von Morgaine habe ich noch gar nicht so viel in der Geschichte mitbekommen.



    Ansonsten hört sich die Rezi nämlich vielversprechend an. Und detaillierte Landschafts- und Personenbeschreibungen sind normalerweise etwas für mich...


    Ich rate: zugreifen!!


    LG
    Liandra

    :leser:<br />Anonymus - Das wahre Bildnis des Dorian Gray<br />:leser:<br />Kevin Leman - Geschwisterkonstellationen<br />:leser:

  • Seychella
    Du hast wohl auch "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley zum Vergleich :smile:. Weiß auch nicht wie ich eine böse Morgaine finde, aber ich werde es wagen.


    Noch weniger kann ich mir allerdings vorstellen, Ginevra zu mögen. ...Vor allem interessiert es mich, wie man die Affäre mit Lancelot "sympathisch" verpackt :zwinker: :breitgrins:


    Grüßle :winken:

    :lesen: Die Blutlinie - Cody McFadyen