Suzanne Collins - Die Tribute von Panem (The Hunger Games)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 148 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Aurian.

  • Macht ihr die kleine Leserunde also hier? Ich kann es irgendwie nicht finden, dabei wollte ich unbedingt eure Eindrücke verfolgen. :winken:


  • Macht ihr die kleine Leserunde also hier? Ich kann es irgendwie nicht finden, dabei wollte ich unbedingt eure Eindrücke verfolgen. :winken:


    Da wir nur zu zweit sind, posten wir hier. Falls sich für die nächsten Bücher mehr Mitleser finden, können wir einen eigenen LR-Thread aufmachen :winken:

    //Grösser ist doof//

  • Ich habe gestern bis S. 267 gelesen.


    Ich finde dadurch, dass ich die Filme kenne ist die Spannung nicht so hoch, weil ich ja vorm Lesen weiß was passiert.


    Ich mag Rue. Ich finde es so schon grausam, dass die Kinder sich gegenseitig töten müssen um zu überleben, aber je jünger sie sind desto schlimmer.


  • Ich finde dadurch, dass ich die Filme kenne ist die Spannung nicht so hoch, weil ich ja vorm Lesen weiß was passiert.


    Ich finde das Buch trotz des Filmes noch immer spannend. Viele Details wurden verständlicherweise weggelassen und irgendwie ist das Buch für mich intensiver. Zum Beispiel, als Katniss fast verdurstet ist oder die Schmerzen der Verbrennung beschreibt.



    Ich mag Rue. Ich finde es so schon grausam, dass die Kinder sich gegenseitig töten müssen um zu überleben, aber je jünger sie sind desto schlimmer.


    Geht mir auch so. Ich finde das einfach schrecklich :sauer: Und ich trau mich immer noch nicht, weiterzulesen. Leider wird das den Verlauf der Geschichte auch nicht ändern :heul:

    //Grösser ist doof//

  • Eine meine lieblingsszenen ist als Katniss für Rue singt.
    Auch beim Lesen fand ich es sehr schön, wenn auch traurig.


    Ich muss noch ca. 100 Seiten lesen.


    Nachdem Katniss Peete findet zieht es sich etwas in die Länge habe ich das Gefühl oder ich bin etwas ungeduldig.


    Nachdem ich am Anfang Schwierigkeiten hatte bin ich nun zufrieden mit dem Buch. Es liest sich nach ca. 80 Seiten gut.

  • Ich habe es nun zu Ende gelesen und zum Schluss wurde es dann recht spannend. Erst einmal muss ich das Buch dafür loben, dass die Protagonistin ein Mädchen ist. :klatschen:
    Die Geschichte ist sehr packend. Die Erzählweise der Autorin ist ihr gut gelungen. Ich hatte alles bildlich vor Augen, aber muss zugeben das kann auch damit zu tun haben,weil ich die Filme schon kenne.
    Wie schon erwähnt hatte ich am Anfang Schwierigkeiten beim Lesen. Ich war nicht mittendrin und hatte das Gefühl es wird drumherum viel geredet, dann aber war es sehr packend und ich war begeistert und fand es super spannend.
    Schwierig zu bewerten irgendwie.
    Zwischen 3ratten :marypipeshalbeprivatmaus: und 4ratten

  • Ich hab die Tribute sowohl in englischer Fassung als auch in deutscher Fassung zu Hause, wobei ich doch eher zu der deutschen tendiere. Da gefällt mir einfach das Format besser :zwinker:


    Ich bin eigentlich erst durch den Film auf das Buch aufmerksam geworden, muss ich zu meiner Schande gestehen.


    Hab mir nach dem Film sofort die Bücher gekauft und alle ziemlich flott gelesen, der erste Teil ist eigentlich mein Favorit von der Trilogie, egal in welcher Fassung.
    Hab das Buch mittlerweile 3 mal gelesen und auch den Film schon 3 mal gesehen.


    Ein Hoch an die Autorin, ich bin von der Trilogie mehr als begeistert.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Der Inhalt dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein: von dem Nordamerika, wie wir es kennen, ist nur noch ein kleiner Teil übrig, der nun Panem heißt und in 12 Distrikte unterteilt ist, die streng voneinander getrennt leben, regiert vom zentralen "Kapitol". Katniss Everdeen wächst in Distrikt 12 auf, wo die Menschen mehr schlecht als recht vom Bergbau leben. Ihr Vater ist bei einem Minenunglück ums Leben gekommen, seitdem ist Katniss die Haupternährerin der Familie (neben ihr gibt es noch die Mutter und die kleine Schwester Prim), weil sie sich aufs Jagen versteht.


    Jedes Jahr werden zwei Jugendliche pro Distrikt für die "Hungerspiele" ausgewählt, eine grausame Realityshow, bei der am Ende nur ein einziger Teilnehmer überleben wird. Als in Distrikt 12 die Wahl auf Prim Everdeen fällt, zögert Katniss nicht lange und meldet sich an Stelle ihrer Schwester freiwillig. Als ihr männlicher Gegenpart wurde Peeta Mellark ausgesucht, der Bäckerssohn, den Katniss schon lange flüchtig kennt und der für Furore sorgt, als er ihr vor laufenden Kameras eine Liebeserklärung macht. Das hat es bei den Spielen noch nie gegeben!


    Suzanne Collins zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft. Panem ist eine Nation, die ökonomisch und ökologisch fast am Ende ist und die das Volk wie im alten Rom mit "Brot und Spielen" (ich tippe darauf, dass sich der Name Panem vom lateinischen "panem et circenses" ableitet) ruhigstellen und vom Versagen der Politik ablenken möchte. Jedes Jahr gieren Tausende vor den Bildschirmen nach Blut und Dramatik. Wer am Ende siegt, ist fast schon egal, Hauptsache, die Zuschauer langweilen sich nicht und die Quote stimmt. Darum werden die 24 Tribute, wie die Spieler im Fachjargon heißen, auch nicht einfach nur in die Arena geschickt (die eigentlich ein riesiges Naturareal voller Schikanen ist), sondern bei Bedarf auch noch eine Feuerwand oder ein Unwetter künstlich ausgelöst, um die Spannung zu steigern.


    Katniss ist aufgrund ihrer Vorgeschichte für ihre sechzehn Jahre ziemlich abgeklärt und erwachsen, doch auch sie gelangt rasch an ihre Grenzen. Nicht nur Hunger und Durst und das tückische Gelände machen ihr zu schaffen. Die meisten Mitspieler zeigen sich gnadenlos auf den eigenen Vorteil bedacht, gehen förmlich über Leichen. Katniss ist hin- und hergerissen zwischen Ehrgeiz und Überlebenswillen auf der einen und ihrem Gewissen auf der anderen Seite. Ganz und gar verwirrt ist sie aber von Peeta, bei dem sie sich nie sicher ist, ob er wirklich in sie verliebt ist oder nur aus Berechnung so tut. Da das Buch komplett aus ihrer Perspektive erzählt wird, habe ich das beim Lesen ganz ähnlich empfunden.


    Den Erzählstil in der ersten Person Präsens fand ich erst leicht gewöhnungsbedürftig, er passt aber ausgezeichnet zur Handlung und macht das oft Unfassbare, was da vor sich geht, noch unmittelbarer, die heftigen Überlebenskämpfe ebenso wie die kühle, präzise, berechnende Maschinerie, die hinter den Spielen steckt. Collins hat das Talent, mit wenigen Worten großartige Beschreibungen zu liefern und verbindet die technischen Möglichkeiten des (vermutlich) 21. Jahrhunderts mit dem uralten Motiv der Gladiatorenspiele zu einem originellen, mitreißenden und auch berührenden Roman. Dabei verzichtet sie zum Glück auf literweise fließendes Blut und setzt mehr auf psychologische Spannung (und Grausamkeit).


    Ein gelungener Auftakt der Trilogie. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht - ich habe ehrlich gesagt noch keinen blassen Schimmer.


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ein gelungener Auftakt der Trilogie. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht - ich habe ehrlich gesagt noch keinen blassen Schimmer.


    Wenn du dich von der Handlung der Fortsetzung überraschen lassen willst, dann lies nicht den Klappentext. Ich habe mich damals sehr geärgert, dass dort so viel verraten wurde!


    Ich wünsche dir noch viel Spaß mit der Reihe!


    LG, Aurian