Werden wir das Lesen irgendwann leid ...

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 59 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Hallo,


    Nicht zu lesen kann ich mir bei mir überhaupt nicht vorstellen! Ich habe es schon immer getan und auch noch nie nicht gelesen. Natürlich gibt es einzelne Tage, an denen ich nicht lese, weil es zeitlich nicht geht. Aber das ist dann definitiv nicht freiwillig und ich sehne die nächsten freien Momente herbei.


    Ich hoffe auch sehr, dass ich bis ins hohe Alter lesen kann und nicht wegen Augenerkrankungen oder ähnlichem davon abgehalten werde. :entsetzt: Ich habe das bei meiner Oma beobachtet, die immer gern und viel gelesen hat und es dann irgendwann nicht mehr tat, weil es ihr aus irgendwelchen Gründen zu anstrengend wurde.


    Leibe Grüße
    Heimfinderin


  • Ich hoffe auch sehr, dass ich bis ins hohe Alter lesen kann und nicht wegen Augenerkrankungen oder ähnlichem davon abgehalten werde. :entsetzt: Ich habe das bei meiner Oma beobachtet, die immer gern und viel gelesen hat und es dann irgendwann nicht mehr tat, weil es ihr aus irgendwelchen Gründen zu anstrengend wurde.


    Das ist auch meine heimliche Angst. Der Gedanke, dass es heute so viele Hörbücher gibt, beruhigt aber doch ein wenig, wenn hören für mich auch kein gleichwertiger Ersatz für lesen ist. Eine liebe Kollegin, die vor einigen Monaten im Hospiz verstorben ist, hat sich so die letzte Zeit, in der sie kaum noch etwas anderes tun konnte, als liegen, erträglich gemacht.

  • qantaqa
    Ja, die Hörbücher sind schon eine Alternative,wenn das Lesen nicht mehr geht (wenn das Hörvermögen nicht leidet) und können einen gut ablenken, besonders bei Krankheit. Dass sich einer mal zu einem setzt und was vorliest, gibt es ja selten. Schön, dass deine Kollegin dies so für sich nutzen konnte.
    Ich höre jetzt schon regelmäßig beim Bügeln, Aufräumen und sonstigen stumpfsinnigen Arbeiten Hörbücher. Ein Buch ersetzen sie bei mir aber noch nicht. Es fehlt irgendwie doch immer was. Gut und schön lang sind ja die Otherland Hörbücher. Mit 24 Stunden Laufzeit kann man viel bügeln (nur mal so am Rande :smile: )


    Also ich hoffe, hoffe, hoffe, dass mir das Lesen noch lange erhalten bleibt. Muss es auch bei der Menge an Büchern, die ich noch lesen will in meinem Leben :rollen:


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

  • Nein, nein, nein, ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ich des Lesens jemals überdrüssig werde! :entsetzt:
    Da müsste ich mich schon total verändern, das wäre dann nicht mehr ich selbst. Nein, das wird nicht passieren!
    Das Lesen ist und war schon immer mein liebstes Hobby und wird es auch immer bleiben. Klar, manchmal habe ich stressbedingt kaum Zeit zum Lesen und manchmal habe ich so viele andere Sachen im Kopf, dass ich einfach nicht mehr abschalten kann, aber solche Phasen halten zum Glück nie lange an und schon bald bricht die große Lesesucht von Neuem mit aller Macht aus. Und dieses Forum hier hat das alles noch verstärkt. :zwinker:

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

  • Ich kann mir auch absolut nicht vorstellen NICHT mehr zu lesen.


    Natürlich kann es mal Zeiten geben, in denen man - aus welchen Gründen auch immer - weniger liest, aber das die bei mir dauerhaft bleiben werden, glaube ich kaum. :zwinker:

    :leser: : "Was ist Leben?" - Erwin Schrödinger

  • Mir gehts genauso wie allen hier. Ich kann mir nicht vorstellen jemals mit dem Lesen aufzuhören :entsetzt: :entsetzt: Und daß mich mal nichts mehr interessiert oder ich meine alles gelesen zu haben ebenso wenig, dazu ist mein SUB viel zu hoch. Ich habe eher Bedenken, daß ich es nicht schaffe alles zu lesen was ich will.

    LG Gytha<br /><br />&quot;Dieses Haus sei gesegniget&quot;

  • :boah: Nein, nein, nein! Das ist unvorstellbar für mich! Es wird zwar mit Sicherheit mal wieder die ein oder andere Phase geben in der ich nicht so viel lesen werde. Aber ganz aufhören? Da kann ich mich ja gleich begraben gehen! gaehn

  • Hallo :winken:


    Ich habe zwar immer wieder schwächere Lesephasen, aber mir gehts da ganz so wie ein paar anderen Usern auch: In diesen Phasen bin ich dann meist unausgeglichen, maule viel herum und bin schwer zu ertragen. :rollen:
    Meist geht dieses Phänomen mit einer, hier auch schon angesprochenen "Genre Müdigkeit" Hand in Hand - nicht selten ist es so, dass mir ein Genre so auf den Geist geht, dass ich gar nichts mehr lesen möchte. Dann fällt mir eines meiner alten Lieblingsbücher in die Hände, und nach einer Woche Abstinenz sieht man mich wieder - länger als vorher - hinter Buchrücken versteckt durch die Welt laufen. :breitgrins:
    Ganz mit dem Lesen aufzuhören kann ich mir genauso wenig vorstellen wie das Essen aufzugeben - das geht vielleicht für eine Woche, aber sicher nicht für immer. (un point, c'est tout)


    Lg, Callista

    :leser: Lenz: Der Hofmeister<br />:leser: Bronte: Sturmhöhe

  • Das Lesen an sich irgendwann leid werden... nö, mit Sicherheit nicht.
    Bestimmte Genres leid werden, ist passiert und wird sicher immer mal wieder passieren.
    Bei mir zeichnen sich immer so was wie Wellen ab, eine Zeit lang habe ich fast nur historische Romane gelesen (die kann ich momentan nicht mehr sehen), dann gibts Krimi-Zeiten, Fantasy-Zeiten, Lyrik-Zeiten, das wechselt halt ab.
    Und interessante Neuerscheinungen wird es immer geben, ebenso wie spannende Bücher, die nicht neu sind, die ich aber einfach noch nicht kenne und kennenlernen möchte.


    Natürlich gab und gibt es Zeiten, in denen ich weniger lese, aber nicht, weil ich nicht lesen mag, sondern weil ich einfach nicht dazu komme. Spontan fallen mir da jetzt die Zeit vor dem Abi ein (auweia, auch schon knapp zwölf jahre her), stressige Semester an der Uni und das erste halbe Jahr nach der Geburt meines Sohnes, da war ich 24/7 damit beschäftigt, mich an das Leben mit dem kleinen Kerl zu gewöhnen. In der Schwangerschaft hab ich eigentlich nix anderes gemacht außer zu lesen, mit zum Ende hin 20 Kilo mehr auf den Rippen und 115 cm Umfang bewegt frau sich auch nicht mehr viel weiter als von der Couch zum Bücherregal (und aufs Klo...).


    LG, *Severine*

  • Die Leselust-Theorie:


    Je größer die Leselust --> desto größer der SUB --> desto größer die Leselust --> ... :breitgrins: :breitgrins: :breitgrins:


    Ich kanns mir genauso wenig vorstellen nicht mehr zu lesen! Die Bücherwelt ist einfach eigen und viel zu groß um sie vorzeitig zu verlassen!!

    &quot;Lesen war ein Zustand, in dem die Zeit verstrich, weil sie nicht anders konnte, während Adas Verstand in Nahrung eingelegt wurde, so dass seine hektische Gier in ein gleichmäßiges Einsaugen und Verwe

  • Eine Frage, die ich mir auch regelmäßig immer wieder stelle, weil ich schon auch merke, dass ich öfters mal eine Lesepause einlege.Normalerweise würde ich sagen "NEIN"!

    Bücher begleiten mich schon mein ganzes Leben und ich hoffe, dass ich es niemals leid werde, in andere Welten einzutauchen und offen für neues zu sein.

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Diese Frage habe ich mir noch nie im Leben gestellt, da sie einfach (für mich persönlich) absurd wäre: Unvorstellbar :ernst::lesen::lesen::lesen: :zwinker:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ja, weil ich von einigen betagten ( lesenden) Menschen schon manches Mal gehört habe, dass mit zunehmendem Alter die Lust auf Bücher nachgelassen hat.Soo absurd, sich hobbymäßig zu verändern, finde ich den Gedanken gar nicht.Selbst in Bücherforen verabschieden sich hin und wieder User, weil andere Interessen wichtiger geworden sind.Aber dann ist das eben so :).

    .

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Sammy: upps, ich meinte Dich im Besonderen gar nicht, sondern eigentlich die Frage aus 2005: Werden wir das Lesen irgendwann leid?

    Ich glaube übrigens, dass richtige Büchermenschen niemals aufhören zu lesen (falls ich z.B. das eines Tages nicht mehr selbst kann, möchte ich mir gerne meine Lieblingsbücher oder solche, die ich noch lesen möchte, vorlesen lassen :zwinker:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ich bin jetzt 56 und habe mich auch schon öfter gefragt, ob ich in 20 Jahren noch Lust habe zu lesen. Ich komme da hoffentlich nach meiner verstorbenen Großtante, die mit 80 noch eine Leseratte war, die vor allem Krimis gelesen hat. Am Lesestoff sollte das jedenfalls nicht scheitern, der ist genügend vorhanden :buecherstapel:

  • Bei mir gibt's auch immer mal Phasen wo ich weniger lese aber trotzdem denke ich, dass ich immer wieder lesen werde....

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass mich die Leselust irgendwann verlässt. Viele andere Hobbys und Interessen sind phasenweise gekommen und gegangen, manche sind irgendwann wieder aufgeflammt, aber gelesen habe ich _immer_, seit ich vier Jahre alt war.


    Bezogen auf Suses Ausgangsfrage glaube ich auch nicht, dass irgendwann ein Punkt kommt, an dem mich nichts Neues mehr interessiert. Dafür kommt Jahr für Jahr zu viel Spannendes auf den Markt, so dass ich hoffe, dass der Himmel eine große Bibliothek ist und ich dann alles lesen darf, was ich zu Lebzeiten nicht geschafft habe ;)


    Bei "Genreliteratur" ist es allerdings tatsächlich so, dass mein Interesse im Laufe der Jahre etwas abgenommen hat, weil gerade in Krimis, historischen Romanen oder auch Familiengeschichten viel 08/15-Zeugs rumgeistert, das immer dieselben Muster und Klischees abarbeitet. Aber in allen diesen Genres gibt es auch immer wieder löbliche Ausnahmen.

    Weekends don't count unless you spend them doing something completely pointless.

    Calvin & Hobbes

  • Ich habe auch immer gelesen. Kann mir nicht vorstellen das irgendwann ganz aufzuhören.

    Klar gab es Phasen wo anderes im Vordergrund stand. Serien schauen. Puzzlen. Malen. Aber immer hab ich währenddessen trotzdem gelesen. Mal mehr mal weniger.

  • Sammy: upps, ich meinte Dich im Besonderen gar nicht, sondern eigentlich die Frage aus 2005: Werden wir das Lesen irgendwann leid?

    Aah, okay ;)<3

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Ich für mich kann es mir nicht vorstellen. Ich habe schon immer viel gelesen und das hat sich nie wirklich geändert. Klar, ich hatte mal eine ziemlich heftige Leseflaute, aber die stand mit einem heftigen Einschnitt in meinem Leben in Zusammenhang und wie man an meinen Statistiken seit 2017 sieht, hab ich da ja auch damals wieder raus gefunden. Klar manchmal hab ich solche Flauten immer noch, aber das ist keine Unlust am Buch an sich. Sondern im Normalfall eine Reaktion darauf, das ich vorher sehr viel gelesen habe, oder es mir allgemein nicht so gut geht. Das hat bei mir oft Auswirkungen aufs Lesen. Ich lese zB. seit ich die Therapie begonnen habe, wieder in meinem normalen Tempo. Davor fiel mir das eine Zeitlang etwas schwerer.


    Trotzdem sieht man ja auch hier im Forum das sich Prioritäten eben verschieben können, das andere Hobbies einem wichtiger werden oder das man merkt, das man grade einfach nicht mehr lesen mag. Ich kann mir das momentan definitiv nicht vorstellen, weil ich einfach nie groß Interesse an irgendwelchen anderen, zeitaufwendigen Hobbies hatte. Aber das kann sich ja immer ändern. Niemals würde ich aus heutiger sicht zwar vermuten, aber wer weiß?