Edward Bulwer-Lytton - Zanoni

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Breña.

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    Kurzbeschreibung:
    Zanoni ist ein okkultes (lat. occult = verborgen) Werk im besten Sinne: Es enthält wertvolles und seltenes Material. Im Mittelpunkt dieses fantastischen Romans aus der Zeit der französischen Revolution steht die geheimnisvolle Bruderschaft der Rosenkreuzer.
    Folgt man der Ansicht seines Verfassers, so ist das Buch nicht nur eine spannend zu lesende Geschichte, sondern auch eine Einweihungsschrift, die dem ernsthaft Suchenden Einblicke in spirituelle Geheimnisse gewährt.


    Autorenporträt:
    Earl Edward George Bulwer-Lytton, 1803 in London geboren, starb 1873 in Torquay. Nach dem Studium in Cambridge und Bonn schlug er eine diplomatische Laufbahn ein und wurde 1852 zum Kolonialminister von Großbritannien ernannt. Daneben schuf er ein vielseitiges literarisches Werk. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



    Teilnehmer:
    insekt
    Yvaine
    Breña
    [hr]
    Viel Spaß!

  • Hallo ihr beiden,


    ich wollte eigentlich nur ein bissel reinlesen heute, hab dann aber das komplette erste Buch gelesen, sprich 84 Seiten. Zanoni ist in 7 Bücher unterteilt. Viel will ich noch gar nicht dazu schreiben, da Breña noch kein Buch hat und ich die Spannung nicht nehmen will.


    Was ich sagen kann ist das ich bis jetzt wirklich happy mit dem Buch bin. Ein paar sehr spannende Charaktere sind bisher vorgestellt worden und ich bin mal echt auf die Entwicklung des ganzen gespannt.


    Auch mit dem Schreibstil hab ich keine Probleme, wenn er auch kein leichter ist, den man mal ebenso nebenbei lesen kann. Oder wie seht ihr das? Es liest sich auf jeden Fall gut und ist spannend erzählt. Also meinen Nerv hat das Buch getroffen. Ich hoffe nur es bleibt so!


    gruss


  • Viel will ich noch gar nicht dazu schreiben, da Breña noch kein Buch hat und ich die Spannung nicht nehmen will.


    Mach ruhig!
    Falls Du nicht spoilern willst schreibe doch einen kurzen Hinweis, nach dem Motto "Bis hierher und nicht weiter!". :zwinker:

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

  • Ok dann schreib ich mal ein paar Worte dazu...


    Von den Charakteren die bisher vorgestellt wurden fand ich den Musiker Gaetano Pisani sehr sehr interessant, auch wenn er wahrscheinlich nicht mehr auftauchen wird. Er hat mich wirklich sehr an jemand erinnert den ich gut kenne. :breitgrins: Seine Tochter Viola (übrigens mag ich den Namen sehr!) wird wahrscheinlich eine sehr große Rolle spielen. Nur welche?


    Ich muss zugeben das ich bei dem Wort Zanoni an alles nur nicht an eine Person gedacht habe! :breitgrins: Aber was man bisher erfahren konnte ist auch nicht besonders viel, aber es macht Lust auf mehr.


    Ich hab auch noch nicht weiter gelesen, ich wollte erst mal warten auf Yvaine, wie weit sie denn ist und auf Breña bis das Buch da ist. Aber es fällt mir nicht einfach nicht zu lesen das muss ich sagen! Es macht aber wenig Sinn weiter zu lesen denke ich.

  • Hallo ihr Zwei !


    Ich bin etwas bei Seite 40, also bei der eben aufgeführten Oper und einer ersten Begegnung ... :)
    Den Sprachstil mochte ich von Anfang an. Anfangs mußte ich von dem vorher gelesenen (sprachlich eher modernen Buch) erstmal umschalten, aber inzwischen bin ich schon ganz gut "drin". Wenn ich aber sehr müde bin abends, dann fällt es mir schwer mich darauf zu konzentrieren, denk aber, daß dies jetzt täglich besser wird. Ich lese mich in "Sprache" schnell ein, merk ich dann besonders, wenn ich auf ein anderes Buch wechsle, daß einen völlig anderen Sprachstil aufweist. Dann brauch ich erstmal einen Weile um mich wieder umzugewöhnen.


    Daß Zanoni eine Person ist wußte ich noch.


    Einen Satz gabs gleich zu Anfang über den ich sehr grinsen konnte: "Die Presse ist die Luft, die wir atmen, und überdies eine sehr neblige!" :breitgrins: - Kommentar zu den Tageszeitungen. Überhaupt blitzt immer mal wieder Humor zwischen den durchaus teilweise inhaltlich gewichtigen Zeilen hervor. Sowas hab ich gern. Und trotz aller "Drumrum-Philosophie" , sag ich jetzt mal ganz salopp, hat die Handlung von vorneherein Schwung und die Figuren wie auch die Handlung steht platisch und farbig vor Augen.


    Ich hab nochmal geschaut wann das Buch geschrieben wurde : 1842 . Gerade Viola dürfte sich ja doch sehr stark von ihrer Art her der Romantik zuordnen lassen. Ich sehe ständig Gemälde im Stil der Romantik vor mir wenn ich über sie lese. Den Namen mag ich auch :winken:


    In diesem Sinne geh ich mal weiterlesen, damit ich über Seite 40 bald hinauskomme :)


    Macht jedenfalls jetzt schon Freude das Buch zu lesen :smile:


    Und ich bin nicht extrem empfindlich bei Spoilern. Glaub nicht daß es ein Buch ist daß die Spannung auf einem einzigen Punkt aufbaut.


    @Brena hat den "Zanonni" bald, wenn die Post flott ist :zwinker:


    Schönen Abend noch !

  • Ich stecke mitten im zweiten Buch wollte aber erst mal fragen wie weit ihr denn seid, bzw. ob Breña das Buch denn nun hat. :winken:



    Den Sprachstil mochte ich von Anfang an. Anfangs mußte ich von dem vorher gelesenen (sprachlich eher modernen Buch) erstmal umschalten, aber inzwischen bin ich schon ganz gut "drin". Wenn ich aber sehr müde bin abends, dann fällt es mir schwer mich darauf zu konzentrieren, denk aber, daß dies jetzt täglich besser wird.


    Ja das stimmt einfach. Das Buch ist sehr schön geschrieben, verlangt aber die volle Konzentration!

  • Habe gestern auch noch mit Buch 2 begonnen, werd aber diese Wochenende nicht viel zum Lesen kommen, weil ich das ganze Wochenende bei Freunden bin.


    Bin im Augenblick etwas im Streß, wollt mich nur noch kurz melden und schreib dann nächste Woche in Ruhe meine Eindrücke. Ein paar Sachen fand ich herrlich...
    Hoffe Brena hat das Buch bald, die Tauscherin hatte zugesagt es gleich loszuschicken ^^


    Viele Grüße und schönes Wochenende :)
    Ist jetzt ohnehin wahrscheinlich am Besten bis wir alle das Buch haben.
    Bis Montag :winken:


    Fin

  • Hi, ich werd nun doch mal langsam machen. Ich habe das 2 Buch nun beendet, denke aber wir 3 kommen zu weit auseinander. :winken:

  • Das Buch ist da! :freu:
    Vielen Dank, Yvaine! :bussi:


    Bisher habe ich nur die Einleitung gelesen. Ich find's ja schon seltsam, dass der Schreiberling die Schwächen seines Buches auf den alten Autor schiebt, tztz. Ich werde versuchen, schnellstmöglich aufzuholen!


    :winken:
    Breña

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

  • :smile: Na endlich. Dann können wir ja nun richtig loslegen. :zwinker:

  • Hi,


    also ich muss jetzt doch mal ein paar Sachen schreiben bevor ich was vergesse. :zwinker: Bin ja auch nicht mehr der Jüngste. :breitgrins: Und ich bin fast mit dem 3. Buch fertig...


  • Hallo ihr beiden,


    heute musste ich Wartezeit tot schlagen und kam endlich etwas zum Lesen. Geschafft habe ich das erste Buch (und das erste Kapitel des zweiten), also ungefähr 75 Seiten, habe aber noch nicht den Eindruck in der Geschichte angekommen zu sein. Bisher konnte ich mich noch nicht auf die Sprache einstellen (vorhin wurde ich besonders durch Gespräche immer wieder abgelenkt :rollen:). Die Figuren sind mir auch noch recht fremd, da sie abgesehen von Viola und Zanoni selbst eher Gastauftritte hatten. Die beiden finde ich eindeutig am besten angelegt, auch wenn Gaetano Pisano ebenfalls eine interessante Figur ist (oder besser war). Bei Viola habe ich das Gefühl, sie bei ihrer Entwicklung begleiten zu können, bei Zanoni ist es eher andersherum, ich muss mir sein Bild aus spärlichen Informationen zusammensetzten. Die Handlung an sich wird durch die theoretischen Diskurse leider etwas auseinandergerissen, finde ich. Vielleicht habe ich aber auch besonders drauf geachtet, weil Bulwer-Lytton in einem einleitenden Text gerade dafür gelobt wurde.


    Viele Grüße
    Breña

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges


  • Bisher konnte ich mich noch nicht auf die Sprache einstellen (vorhin wurde ich besonders durch Gespräche immer wieder abgelenkt :rollen:).


    Ganz schlecht! :zwinker: Zanoni ist definitiv ein Buch das ganze Aufmerksamkeit verlangt.



    Die Figuren sind mir auch noch recht fremd, da sie abgesehen von Viola und Zanoni selbst eher Gastauftritte hatten. Die beiden finde ich eindeutig am besten angelegt, auch wenn Gaetano Pisano ebenfalls eine interessante Figur ist (oder besser war).


    So weit ich das sagen kann dreht sich auch alles um Viola und Zanoni und ja ich stimme dir da vollkommen zu:


    Bei Viola habe ich das Gefühl, sie bei ihrer Entwicklung begleiten zu können, bei Zanoni ist es eher andersherum, ich muss mir sein Bild aus spärlichen Informationen zusammensetzten.

  • Na wie sieht's denn aus? Ich hab mittlerweile Buch 3 beendet, weiß aber nicht so recht ob und was ich dazu denn schreiben soll. Weil ich a nicht weiß wo ihr seid und b ich nicht zu viel verraten will. Spoilern ist ja schön und gut aber es klickt wahrscheinlich eh jeder drauf und dann ist es wie mit Zaubertricks. Wenn man weiß wie es funktioniert ist es langweilig. Deshalb will ich die Spannung und Lust am lesen nicht nehmen und frag einfach mal wie weit ihr denn seid? Eindrücke? Gedanken? :winken:

  • Leise reinschleicht ...


    Mich gibts auch noch :smile:


    @Brena
    Fein das es mit dem Buch so gut geklappt hat, das freut mich :winken:
    Ist gerne geschehen...


    @Zanoni


    Ja.. die Weihnachtszeit hat mich wieder.... :rollen:
    So schön das alles ist mit Kindern usw. , aber es bleibt kaum Zeit zum Lesen. Hab mir aber für heute abend vorgenommen nur zu lesen :smile:
    Bin etwas in der Mitte von Buch 2 und hab gestern abend festgestellt daß ich teilweise ein bisschen durcheinanderkomme. Hab ja jetzt öfter mal größere Zeiträume dazwischen. Am interessantesten ist natürlich die geheimniskrämerische Geschichte über Zanoni selbst, die ja wie ein Puzzle hier und da eingestreut wird.


    Ich werde mich ehrlich bemühen wieder gut reinzukommen.


    @Insekt
    Ich geb zu mir ist das mit dem "Fürst von...." gar nicht aufgefallen :breitgrins: , aber sowas überblende ich schnell mit "..der Name wird dann wohl nicht Wichtig sein... " . Ich hoffe er ist es wirklich nicht.



    Also wie gesagt, ich werde versuchen mich heute durch Buch 2 zu lesen, evtl. kann ich ja mit Buch 3 schon anfangen und mich dann baldigst, vielleicht morgen schon wieder melden.


    Generell ist es bei dem Buch fast auf jeder Seite mindestens einmal so, daß ich mir denke, bei dem ein oder anderen Wort, bei der ein oder anderen Andeutung, da müsste ich nachschlagen und herausfinden, was damit historisch oder philosophisch gemeint ist oder worauf das Geschriebene Bezug nimmt, aber das zerreisst ja eine Handlung dann auch arg.


    Viele Grüße !


    Yvaine


  • @Insekt
    Ich geb zu mir ist das mit dem "Fürst von...." gar nicht aufgefallen :breitgrins: , aber sowas überblende ich schnell mit "..der Name wird dann wohl nicht Wichtig sein... " . Ich hoffe er ist es wirklich nicht.


    Ich dachte die ganze Zeit das es noch kommt und vielleicht etwas geheimes seien soll, denn wenn es nicht wichtig wäre, denke ich könnte man auch irgendeinen Namen hinschreiben. Wozu also die Geheimniskrämerei? Aber so wie es zur Zeit aussieht wird sich das nicht so schnell lösen, wenn überhaupt! Mal abwarten.

  • Ich hab die Stellen jetzt nochmal gefunden. Es geht ja um diesen Fürsten, der Glyndon gern öh.. ja.. also loswerden möchte. Und es ist wohl ein sehr wichtiger Mann in Neapel. Vielleicht sollte sozusagen sein Incognito gewahrt bleiben, was der Geschichte dann den Anschein gibt, tatsächlich stattgefunden zu haben. Vielleicht ein bewußt eingesetztes Mittel um dem Ganzen mehr "Realität" zu verleihen?


    Ansonsten bin ich leider nicht ganz so weit gekommen gestern wie ich wollte, weil mir leider die Augen zugefallen sind und wenn man einen Satz das 3. Mal liest und immer noch nicht weiß was drinstand hats einfach keinen Sinn mehr :breitgrins: . Dennoch bin ich wieder drin und freu mich auf's weiterlesen.


    Hab mich ja bei dem Gespräch zwischen Viola und Zanoni direkt geärgert...


    Bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht und wie Du schon sagst, die Geheimnisse um Zanoni werden nicht weniger sondern mehr.


  • Ich hab die Stellen jetzt nochmal gefunden. Es geht ja um diesen Fürsten, der Glyndon gern öh.. ja.. also loswerden möchte. Und es ist wohl ein sehr wichtiger Mann in Neapel. Vielleicht sollte sozusagen sein Incognito gewahrt bleiben, was der Geschichte dann den Anschein gibt, tatsächlich stattgefunden zu haben. Vielleicht ein bewußt eingesetztes Mittel um dem Ganzen mehr "Realität" zu verleihen?


    Dachte ich mir auch so. Aber dann hätte man doch trotzdem einen anderen Namen geben können und den dann mit einem Sternchen versehen. Jedes mal ... zu lesen find ich irgendwie unfreiwillig komisch. :breitgrins:



    Bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht und wie Du schon sagst, die Geheimnisse um Zanoni werden nicht weniger sondern mehr.


    Ich bin mittlerweile schon mitten im 3. Buch und es wird sehr mysteriös! So viel kann ich verraten. Endlich erfahren wir mehr über den Orden, dem Glyndon ja scheinbar beitreten wird und seinem Lehrmeister, einem alten Freund von Zanoni! Wobei Zanoni und Viola etwas in den Hintergrund getreten sind.

  • Hallo ihr beiden,


    ich komme momentan kaum zum Lesen, entsprechend dümpel ich bei Zanoni kurz vor dem Ende des zweiten Buches. :rollen:
    An die Sprache habe ich mich inzwischen gewöhnt, allerdings werde ich durch die philosophischen/ historischen Exkurse nach wie vor abgelenkt. Ich bin oft versucht eine Person nachzuschlagen, die eigentlich nur am Rande erwähnt wird. Da bin ich froh, dass ich bei Fürst von *** nicht in Versuchung geführt werde. :zwinker:


    Die Geschichte, besonders die Geheimniskrämerei um Zanoni bzw. Glyndons Nachforschungen, darf ruhig etwas an Tempo zunehmen. Und was mit der armen Viola wird, darauf bin ich auch gespannt. Sie könnte ruhig etwas bestimmter auftreten, hin und wieder mal die Diva rauskehren vielleicht. :breitgrins:


    Insgesamt fällt es mir schwer etwas Gehaltvolles zum Buch zu sagen, weil ich die konkreten geschichtlichen Hintergründe nicht gut genug kenne um sie angemessen beurteilen zu können, Bulwer-Lytton geht ja doch sehr ins Detail. Auch die Passagen über die Geheimlehren zeigen, dass diese zur Zeit der Entstehung viel mehr im allgemeinen Bewusstsein verankert waren. Zwar habe ich mich teils für die Uni schon mit verschiedenen Geheimbünden beschäftigt, aber momentan blicke ich noch nicht richtig durch. Und viel passiert ist auf den ersten 100 Seiten (immerhin einem Viertel des Buches) auch noch nicht... *seufz*


    Viele Grüße
    Breña

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges


  • Und viel passiert ist auf den ersten 100 Seiten (immerhin einem Viertel des Buches) auch noch nicht... *seufz*


    Ach ich fand das erste Buch Klasse. Nur schade das Violas Vater nicht mehr auftauchen wird, denn wie bereits erwähnt, mochte ich dessen Charakter doch sehr. Nicht nur weil er mich an jemanden erinnerte.