Helene Hanff - Briefe aus New York

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Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tina.

  • Sehr gut. Das Leben kann solche Wendungen nehmen, dass es einem nämlich irgendwann nicht mehr möglich ist gewisse Dinge zu tun, und dann kommen die Brüder "Wenn", "Hätte" und "Wäre". Ich habe es mit meinem Leben so gehalten und nichts bereut.

  • Ein wunderbarer Lesetag mit Helene Hanffs Buch geht zu Ende und auch das Buch habe ich leider schon zu Ende gelesen. Einfach ein Wohlfuehlbuch! Helenes Leben, ihre Freunde und Nachbarn, die Hunde und New York sind vor meinem inneren Auge lebendig geworden und haben mich sehr gut unterhalten und amüsiert. New York scheint eine wirklich tolle Stadt zu sein!


    Für dieses Buch gibt s von mir


    5ratten :tipp:

    Gruß suray

  • Ja, dieses Buch, so unscheinbar es auch aussieht ist ein ganz besonderes Juwel. Mir ist hier Helene Hanff noch mehr ans Herz gewachsen, als in 84, Charing Cross Road. Ich glaube, es muss ein wahres Vergnügen gewesen sein, diese Frau zu kennen.

  • Ich habe gerade noch einmal diesen Thread durchgelesen, denn ich möchte mich gerne in meiner nächsten Hausarbeit zu dem Thema Großstadtliteratur, Helene Hanff widmen. Zum einen, weil ich die ganze Zeit an sie denken musste, denn ich las zur Vorbereitung für das Semester "Dos Passos: Manhattan Transfer." Dort wird ein New York geschildert, welches ein komplett konträreres Bild dieser Stadt entwirft. Natürlich ist es auch der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts geschuldet, der Wirtschaftskrise und des beginnenden Ersten Weltkrieges. Aber genau dieser Gegensatz in der Beschreibung der Stadt, verbunden mit den gegensätzlichen Empfindungen der Erzähler und Protagonisten, macht es für mich reizvoll diese beiden Bücher, obwohl auch stilistisch völlig verschieden, gegeneinander abzugrenzen. Mittlerweile habe ich es tatsächlich geschafft, New York mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben und wieder sind 50 Jahre vergangen und gerade diese diachrone Betrachtungsweise der Stadt in 50er Jahresschritten, fasziniert mich, denn immer wieder gewinnt diese Stadt und ebenso verliert sie an Eigenschaften, die sie unvergleichbar und einzigartig macht in ihrer konstituierten Entwicklung durch die Menschen, die ihr eben dieses Antlitz verschaffen und ...

    ich freue mich wahnsinnig darauf ein zweites Mal mit Helene New York zu sehen.

  • Ich hab auch einen Reread gemacht von dem Buch und war gleich wieder gefangen. Es ist einfach nur entzückend, ich mag ihre freche Art zu antworten so sehr und wie sie ständig Essen nach England schickt ohne die Leute zu kennen, einfach wundervoll.


    Ich glaube jeder der die/eine Stadt mit seinen Augen sieht empfindet oder erlebt sie ganz anders als andere weil ja jeder eine andere Sichtweise oder auch Erwartungen hat bzw. die Geschmäcker sehr verschieden sind.

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane