Gerard Donovan - Winter in Maine

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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Es gibt 87 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Weratundrina.

  • Winter in Maine habe ich bereits vor einigen Wochen gelesen. Nun hat es eine Freundin gelesen, die heute zu mir meinte, dass sie das Buch emotionslos und nicht nachvollziehbar findet. Wir haben dann eine Weile darüber geplaudert und festgestellt, dass wir komplett gegensätzlicher Meinung sind. Ich fand das ziemlich interessant, ebenso gingen ja hier die Meinungen ziemlich auseinander.


    Ich hab das Buch quasi verschlungen, hab es damals bis 03.00 Früh fertig gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte. Ich finde es ist ein besonderes Buch, weil es mich auch Wochen später noch beschäftigt und das ist nicht bei vielen Büchern der Fall. Ich mag Bücher die polarisieren und bei denen man beim Lesen selbst schwankt was man nun davon halten soll. Genauso war/ist es bei Winter in Maine.
    Die Schilderung von Julius Rachefeldzug ist nüchtern und kalt und hat mich schockiert, andererseits spürt man seine Verzweiflung und die Verluste in seinem Leben nur allzu deutlich. Und ich empfand das nicht als emotionslos. Mich hat Donovans Sprache von Anfang an in den Bann gezogen.
    Defintiv ein Buch das zum Nachdenken anregt und dafür auch genug Raum offen lässt.

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    Dies Buch hat nur 208 Seiten, deshalb möchte ich nicht zu viel verraten, außer: eine wundervolle Sprache.


    Julius Winsome lebt seit über 50 Jahren in einer Hütte in Maine, wo die Winter lang und einsam sind. Hobbes, sein treuer vierbeiniger Gefährte, wird eines Tages erschossen, er kann nicht mehr gerettet werden und stirbt in Julius' Armen.

    In Rückblenden lernen wir Julius kennen, wie er schon mit seinem Vater in dieser Hütte gelebt hat. Sein Vater, der ihm das Lesen nahegebracht, der ihm Tausende Bücher hinterlassen hat und der ihm gezeigt hat, wie man mit einem Gewehr umgeht.

    Julius will den Mörder seines Hundes finden, ob er dafür aber das Richtige tut? Er tut definitiv nicht das Richtige. Scheinbar wahllos tötet er einen Mann nach dem anderen, der sich in seine Gegend traut. Und er grübelt die ganze Zeit, wer seinen Hund getötet hat. Waren es ehemalige Schulkameraden, die er mal aufgemöbelt hat, weil die sich an eine Katze vergingen? Oder hat das die Frau eingefädelt, die mal für einige Zeit bei ihm war?

    Oder macht ihm einfach die Einsamkeit zu schaffen? Wenn ihr das Buch lest, findet ihr es raus.


    5ratten

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Verdammt, ich sollte aufhören Rezensionen zu lesen (und dann wie in dem Fall es auch noch gleich zu bestellen 🙈)!

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Dazu gibt es hier schon einen Thread:winken:

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Sorry, ich suche schon nach Titeln und Autoren =O

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Anne: ich habe Dein Posting an den bestehenden Thread zum Buch angefügt :) In Deinem Threadtitel fehlte ein "e", vielleicht hat die Suche deshalb nichts ausgespuckt.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Mich hat das Buch auch sehr beeindruckt.

    Allerdings konnte ich Julius Verhalten sehr gut nachvollziehen.



    Mein Mann will es jetzt auch lesen, bin gespannt, wie er es sieht.

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Ach ja, er hat es inzwischen gelesen und hat es auch so gesehen. Hat mich jetzt nicht weiter verwundert. :sonne:

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


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    ~ IDLES ~