04 - Kapitel 22 bis einschl. Kapitel 29 (Seiten 188 bis 243)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Annabas.

  • Hier könnt ihr von Kapitel 22 bis einschl. Kapitel 29 (Seiten 188 bis 243) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Mead hat also eindeutig Dreck am Stecken. Ich frage mich allerdings, was an einem europäischen Fleisch-LKW so fürchterlich und überprüfenswert ist. Mead hat nie behauptet, dass er Bio-Fleisch aus der Region verkauft o.ä. und zumindest für mich als Mitteleuropäerin ist englisches Fleisch auch nichts besonders tolles - wenn es um Rind geht, sogar eher zu vermeiden :zwinker:


    Pardoe ist aber trotzdem noch nicht aus dem Schneider, irgendetwas ist da auch faul.


    Dieser Grande Epicure (was ist das überhaupt für eine Bezeichnung - ich konnte keinen Hinweis darauf finden, dass Epicure (=Philosoph Epikur) im französischen Sprachraum ebenso wie im englischen mit Genuß ganz eng in Verbindung steht) soll also angeblich ein ganz toller französischer (oder zumindest auf französischem Boden stattfindender) Kochwettbewerb sein - und gleich mehrere Finalisten eines Jahres hat es ein paar Jahre später ausgerechnet nach Bath verschlagen :vogelzeigen: Das ist ja wohl kaum der Nabel der kulinarischen Welt!


    Mein Verdacht, dass irgendwer der Autorin "Kochen" als Thema für den Roman aufgedrängt hat verstärkt sich...


    "Es war eine echte Achterbahnfahrt gewesen. Er war schnell, dann wieder langsam gefahren und nun hielt er an und sprach in sein Handy." S.224
    Sind wir hier in der 5. Klasse bei den Nacherzählungen?
    Auf der gleichen Seite macht sich Richard sich darüber lustig, dass das Coronation Chicken nichts mit Geflügelsalat zu tun hätte (klingt für mich nach Kritik an der Genießbarkeit) um ihn ein paar Seiten später zu essen - was denn jetzt?


    Ich habe zwar durchaus Spaß beim Lesen, die Frustmomente, in denen ich mich frage,was dieser Unsinn gerade soll, versammeln sich aber gerade bei mir und drängeln sich nach vorne.

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Hallo liebe Mitleser, dann will ich mal auch meine Meinung zum vierten Abschnitt abgeben. :smile:


    Aha! Zufälligerweise kennen sich die Köche alle von diesem komischen "Grande Epicure"-Wettbewerb. Bereits da scheint es der gute Oliver nicht mit Fairness gehabt zu haben. So ein Schlitzohr! Aber warum in Gottes Namen stellte Oliver den unterlegenen und vor allem betrogenen Richard dann bei sich in der Küche ein? Klar, er wusste um seine Fähigkeiten, aber ich hole mir doch nicht denjenigen ins Boot, den ich vorher in die Pfanne gehauen hab. :vogelzeigen:


    Honeys Bemühungen tragen im 24. Kapitel nun endlich mal Früchte. Als sie Sylvester Pardoe befragen will (den Beginn des Gesprächs fand ich übrigens super, da war auch der Riesen-BH endlich mal witzig :breitgrins:) und in zufällig auch zum Reden bekommt, wird das ganze Ausmaß der Misere deutlich. Richards Schwester ist mit Pardoe verheiratet. Sie waren auch beide bei dem Wettbewerb und sie konnte Oliver Sabotage nachweisen. Die Rache folgte auf dem Fuße und hat Brandnarben im halben Gesicht der Frau verursacht. Klar, dass Richard als auch Pardoe ein Motiv hätten.
    ABER: Was haben Stella und Brian Brodie damit zu tun? Ich bin ziemlich sicher, dass alle Morde von der selben Person begangen wurden und das Motiv der beiden sehe ich nur auf Oliver bezogen. :gruebel: Damit scheiden die beiden eigentlich als Täter für mich aus. Zumal Sylvester mit seiner Frau auch unfassbar sanft umgeht (die Gegensätze in der Darstellung seiner Person fand ich toll) und sie scheinbar vor allem beschützen will. Wenn er der Täter wäre und von ihr weg müsste (weil Knast), dann könnte er das glaube ich nicht ertragen.


    Im 26. Kapitel wird es dann schon wieder merkwürdig.


    Ich frage mich allerdings, was an einem europäischen Fleisch-LKW so fürchterlich und überprüfenswert ist. Mead hat nie behauptet, dass er Bio-Fleisch aus der Region verkauft o.ä. und zumindest für mich als Mitteleuropäerin ist englisches Fleisch auch nichts besonders tolles - wenn es um Rind geht, sogar eher zu vermeiden :zwinker:


    Das frage ich mich auch. Aber anscheinend steckt da noch viel mehr dahinter. Wir werden es erfahren - hoffe ich zumindest. :breitgrins:
    Scheinbar hat er ja ziemlich viel auf dem Kerbholz. Die arme Gloria muss immerhin auch so langsam einsehen, dass er sie nur vera****t hat.


    Allerdings habe ich mir um Richard nach der Verfolgungsjagd Sorgen gemacht. Leider erwischt es ihn ja dann auch wirklich im 29. Kapitel. Der Mord ist zwar wieder sehr spektakulär, aber schade finde ich es trotzdem. Ich mochte ihn irgendwie. Und außerdem scheidet er damit als Verdächtiger nun endgültig aus - aber das überrascht mich gar nicht.



    Dieser Grande Epicure (was ist das überhaupt für eine Bezeichnung - ich konnte keinen Hinweis darauf finden, dass Epicure (=Philosoph Epikur) im französischen Sprachraum ebenso wie im englischen mit Genuß ganz eng in Verbindung steht) soll also angeblich ein ganz toller französischer (oder zumindest auf französischem Boden stattfindender) Kochwettbewerb sein - und gleich mehrere Finalisten eines Jahres hat es ein paar Jahre später ausgerechnet nach Bath verschlagen :vogelzeigen: Das ist ja wohl kaum der Nabel der kulinarischen Welt!


    Den Namen finde ich auch komisch. Und das obwohl sich meine Französischkenntnisse doch arg in Grenzen halten bzw. nicht vorhanden sind.

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10

  • Und weiter geht's:


    In Kapitel 22 habe ich mich gefragt, welche Rolle Clint noch spielen wird. Er taucht immer wieder irgendwo auf, ohne rechten Sinn und Zweck. Vielleicht gehört er ja zur Stammbesetzung der Bücher um Honey Driver, aber irgendwie passt er nicht so richtig rein.


    Leider kann die Autorin in Kapitel 23 nicht auf das Klischee der völlig sinnlosen Frauenrivalitäten verzichten. "Natürlich" hassen die Polizistinnen Honey schon, wenn sie nur zur Tür reinkommt. Das lese ich immer sehr ungern. :grmpf:


    In Kapitel 24 habe ich mir überlegt, dass Staffords Frau ja auch zu den Verdächtigen gehört und sie bisher wenig Beachtung bekommen hat. Immerhin hat sie Smudger ja direkt nach Staffords Tod abserviert, da sie ihn jetzt nicht mehr brauchen kann.
    Endlich erfahren wir auch mehr über Pardoe - auch er hätte ein Motiv, Stafford umzubringen. Aber keines für Brody und Stella.


    Ich bin sicher, dass die in Kapitel 25 zurück gebrachte Kochmontur ein Hinweis ist, dass sich der/die Mörder/in eben eine solche Montur "ausgeliehen" hat, um sich zu Stafford zu schleichen, und ihn umzubringen. Was aber bedeutet, dass sich der/die Mörder/in in Honeys Hotel auskennen muss ...


    In den folgenden Kapitel fiel mir nichts groß auf, nur dass sich die Schlinge um Carmelli zusammenzieht - und ich bin gespannt, ob er den Anschlag überlebt hat oder ob er das vierte Opfer ist.



    Auf der gleichen Seite macht sich Richard sich darüber lustig, dass das Coronation Chicken nichts mit Geflügelsalat zu tun hätte (klingt für mich nach Kritik an der Genießbarkeit) um ihn ein paar Seiten später zu essen - was denn jetzt?


    Ich hatte das so interpretiert, dass Carmelli genau weiß, dass das Hühnerfleisch in dem Salat eben kein Hühnerfleisch ist, sondern irgendwas anderes - ob Hund oder Katz, das weiß ich nicht. :zwinker: Aber ich denke, das ist ein Hinweis auf Meads kriminelle Masche, vielleicht verkauft er doch Gammel- oder Abfallfleisch von irgendwoher.


    Bis später!
    Annabas :winken:


  • Zumal Sylvester mit seiner Frau auch unfassbar sanft umgeht (die Gegensätze in der Darstellung seiner Person fand ich toll) und sie scheinbar vor allem beschützen will. Wenn er der Täter wäre und von ihr weg müsste (weil Knast), dann könnte er das glaube ich nicht ertragen.


    Pardoe fand ich als Figur bisher auch am interessantesten beschrieben.



    Scheinbar hat er ja ziemlich viel auf dem Kerbholz. Die arme Gloria muss immerhin auch so langsam einsehen, dass er sie nur vera****t hat.


    Mal sehen, aus welchem Grund sich Mead dann an Gloria herangemacht hat. Nur, um Fleischlieferant des Hotels zu werden? Finde ich ein bisschen weit hergeholt.


    Grüße von Annabas :winken:


  • Leider kann die Autorin in Kapitel 23 nicht auf das Klischee der völlig sinnlosen Frauenrivalitäten verzichten. "Natürlich" hassen die Polizistinnen Honey schon, wenn sie nur zur Tür reinkommt. Das lese ich immer sehr ungern. :grmpf:


    Stimmt, die Szene bei der Besprechung fand ich auch ziemlich blöd. Vor allem weil die ach so kluge Honey dann natürlich die einzige ist, die etwas sinnvolles zum Thema beizutragen hat. Sowieso - arbeitet bei der Polizei eigentlich irgendjemand auch? Bis jetzt gab es keinerlei neuen Erkenntnisse, die aus Spurenauswertungen o.ä. zustande kamen - es wirkt eigentlich sogar so, als ob gar keine Ermittlungen angestellt würden...



    Ich hatte das so interpretiert, dass Carmelli genau weiß, dass das Hühnerfleisch in dem Salat eben kein Hühnerfleisch ist, sondern irgendwas anderes - ob Hund oder Katz, das weiß ich nicht. :zwinker: Aber ich denke, das ist ein Hinweis auf Meads kriminelle Masche, vielleicht verkauft er doch Gammel- oder Abfallfleisch von irgendwoher.


    Ja, so hätte ich das ja auch interpretiert, aber dann esse ich das doch nicht?!?

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)


  • Mal sehen, aus welchem Grund sich Mead dann an Gloria herangemacht hat. Nur, um Fleischlieferant des Hotels zu werden? Finde ich ein bisschen weit hergeholt.


    Ja ist es auch. Aber er hat an jeder Hand vermutlich drei 25-Jährige Blondinen, was soll er da mit der vergleichsweise alten Gloria. Zumal er sich ja bei jedem Besuch im Hotel fast umbringt vor lauter Schleimerei.

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10

  • So auch hier bin ich durch und will möglichst schnell weiterlesen, da mich doch sehr interessiert, wer denn nun der Täter ist.


    Das mit Richard hat sich wohl erledigt als Täter, nachdem er nun anscheinend selbst umgebracht wurde. Mich würde nur interessieren, was passiert wäre, wäre da nicht dieses Stück Blech gewesen. Oder auch wer sich da überhaupt getroffen hat, würde ich gerne wissen. Das wird sich wohl erst im nächsten Abschnitt aufklären.


    Komisch ist es schon, dass sich diese Spitzenköche von einem tollen Wettbewerb kennen und dann alle in Bath landen, dessen Namen ich vor diesem Buch nicht einmal kannte. Aber das habt ihr ja schon gesagt.


    Gloria merkt anscheinend langsam wen sie sich da ausgesucht hat: Jemand sehr hinterlistiges. Vielleicht hört sie jetzt endlich mal auf ihre Tochter oder glaubt sie weiterhin diesem komischen Kerl, den ich so gar nicht leiden kann. Aber on er wirklich an den Morden beteiligt ist? ich weiß es nicht.


    Bei Honey und Steve scheint es auch endlich weiter zu gehen. Das freut mich für die beiden und ich bin gespannt ob es noch in diesem Band mehr wird :zwinker:



    ABER: Was haben Stella und Brian Brodie damit zu tun? Ich bin ziemlich sicher, dass alle Morde von der selben Person begangen wurden und das Motiv der beiden sehe ich nur auf Oliver bezogen. :gruebel: Damit scheiden die beiden eigentlich als Täter für mich aus. Zumal Sylvester mit seiner Frau auch unfassbar sanft umgeht (die Gegensätze in der Darstellung seiner Person fand ich toll) und sie scheinbar vor allem beschützen will. Wenn er der Täter wäre und von ihr weg müsste (weil Knast), dann könnte er das glaube ich nicht ertragen.


    Von Brian Brody hies es doch, dass er Oliver total hinterhergedackelt ist, ich weiß nur nicht mehr das Kapitel bzw. die Seite. Und Stella wurde ja nur bedroht und nicht umgebracht. Vielleicht hängt das ganze noch mit einer anderen Sache zusammen?



    Jetzt muss ich weiterlesen (auch wenn mich das Halbfinale der Dart WM sehr ablenken wird :breitgrins: )

    Liebe Grüße

    Chibi

    Bevor i mi aufreg´, is ma wurscht. - Rainer Maria Schießler

  • Von Brian Brody hies es doch, dass er Oliver total hinterhergedackelt ist, ich weiß nur nicht mehr das Kapitel bzw. die Seite. Und Stella wurde ja nur bedroht und nicht umgebracht. Vielleicht hängt das ganze noch mit einer anderen Sache zusammen?


    Ja klar, Stella wurde nur bedroht. Aber es war ja anzunehmen, dass hinter der Drohung und den Morden der selbe stecken würde. Deshalb hatte ich mich gefragt, was Stella damit zu tun hat. :winken:

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10

  • Hier meine Meinung zu dem Abschnitt:


    Ich bin gerade etwas verwirrt. Irgendwie sehe ich da gerade zwei Rahmenhandlungen: Es gibt einerseits den Grand Epicure, wo sich alle kennengelernt haben und Pardoes Frau verbrüht wurde, und dann gibt es die Sache um Roland Mead... Ich sehe da noch nicht wirklich einen Zusammenhang und wäre fast schon etwas enttäuscht, wenn Mead wirklich die Morde in Auftrag gegeben hat (selbst macht er sowas bestimmt nicht)... Das wäre echt irgendwie offensichtlich: Der Schleimbeutel, den keiner mag, ist der Mörder... aha...


    Ansonsten komme ich gerade auch häufiger mal durcheinander. Ich weiß nicht, ob meine Aufmerksamkeit gerade etwas nachlässt oder ob die Dinge manchmal wirklich etwas komisch formuliert sind. Z. B. als Pardoe davon erzählt, dass seine Frau verbrüht wurde. Ich hab da nicht direkt eine Stelle gefunden, die besagt, dass Stafford das selbst war. Honey ist doch einfach davon ausgegangen, dass es Stafford war, oder?
    Ansonsten hat mir die Beschreibung von Pardoe allerdings auch recht gut gefallen. Gespannt bin ich aber noch, wer die Frau war, die in Meads Wohnung war, als Gloria ihn besuchen wollte. Sie ist wohl Italienerin, genauso wie Carmelli und seine Schwester... Zufall?


    So, auf geht's in den letzten Teil.


    Übrigens meine These zum Riesen-BH: Ich glaube, Honey wird ihn noch als Art Lasso benutzen, um den Mörder damit zu fangen. :zwinker:

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)


  • Ich hab da nicht direkt eine Stelle gefunden, die besagt, dass Stafford das selbst war. Honey ist doch einfach davon ausgegangen, dass es Stafford war, oder?


    Stimmt. Direkt ausgesprochen wurde es nicht, aber ich fand ihn in seinen Andeutungen schon sehr deutlich. :zwinker:

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10


  • Stimmt. Direkt ausgesprochen wurde es nicht, aber ich fand ihn in seinen Andeutungen schon sehr deutlich. :zwinker:


    Mich hat das auch sehr gewundert und ich muss sagehn, dass ich die Andeutungen nicht so deutlich fand.

    Liebe Grüße

    Chibi

    Bevor i mi aufreg´, is ma wurscht. - Rainer Maria Schießler


  • Mich hat das auch sehr gewundert und ich muss sagehn, dass ich die Andeutungen nicht so deutlich fand.


    Genau! Ich auch nicht. Er erzählt (soweit ich mich erinnere) davon, dass Oliver wütend war und - schwupps! - kam Honey darauf, dass er die Frau von Pardoe verbrüht hat... :rollen:

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)

  • Ich bin gerade etwas frustriert von dem Buch. Ich bin eigentlich keine unaufmerksame Leserin, aber die vielen Personen und ihre Zusammenhänge wachsen mir langsam über den Kopf. Wer hat schon mal mit wem und wer hat Honey einen Hinweis zu was gegeben etc. Mir schwirrt der Kopf!!!


    Der riesige BH steckt auf einmal im unpassendsten Moment in der Handtasche, Sylvester Pardoe wird auf einmal ganz nett, obwohl er vorher als arrogant und aufbrausend eingeführt wurde, nur weil seine Frau auftaucht, alle Köche kennen sich aus Frankreich vom gleichen Wettbewerb und sind jetzt auf einmal alle in Bath :rollen:
    Honey geht in diesem Abschnitt schon wieder auf gut Glück einem Hinweis nach und findet sofort wieder genau das raus, was sie hören wollte, das ist schon arg unrealistisch.


    Lindsey scheint verschwunden zu sein und ist dann doch einfach im Hotel ohne dass ihr was passiert wäre. Der kleine Schock-Moment für zwischendurch hat auch eher genervt als dass er Spannung in die Geschichte gebracht hätte.


    Richard Carmelli scheint von der Schaufel einer Baumaschine zerquetscht worden zu sein, das tut mir schon etwas leid um ihn, obwohl er ja nicht gerade ein Heiliger war. Immerhin weiß man jetzt, dass er höchstwahrscheinlich mit seiner Schwester telefoniert hat, die ja zufälligerweise mit Sylvester Pardoe verheiratet ist und selbst auch Köchin ist :rollen:


    Langsam nervt mich das Buch nur noch, ich lese es jetzt schnell zu Ende, um es dann wieder vergessen zu können.

    ~~better to be hated for who you are, than loved for who you&WCF_AMPERSAND're not~~<br /><br />www.literaturschaf.de


  • Lindsey scheint verschwunden zu sein und ist dann doch einfach im Hotel ohne dass ihr was passiert wäre. Der kleine Schock-Moment für zwischendurch hat auch eher genervt als dass er Spannung in die Geschichte gebracht hätte.


    Das fand ich auch ziemlich blöd und nutzlos. Das hätte Goodhind echt lieber weglassen und statt dessen mehr auf einen realistischen Fall achten können. Aber das hätte den Fall vermutlich auch nicht mehr gerettet. :rollen:

    :leser: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10

  • So, nun möchte ich auch meinen Kommentar zum 4. und gleich auch zum 5. Kapitel abgeben. Gelesen ist das Buch schon längst, doch leider fehlte in der Woche die Zeit :-(


    Was mir im 4. Kapitel aufgefallen ist, ich konnte der Story nicht mehr so richtig folgen, mich nicht wirkich darauf konzentrieren. Jetzt weiß ich nicht, ob es direkt an dem Buch lag, das mich einfach nicht fesseln konnte, oder an etwas anderem.


    Es sind zu viele Rahmenhandlungen, ungereimtheiten in dem Buch, die einfach keine logischen Schlussfolgerungen zulassen. Und ich liebe es eigentlich, während eines Krimis zu rätseln, wer warum umgebracht wurde.


    Jetzt, nach dem ich das Buch seit fast einer Woche zur Seite gelegt habe, fällt mir auch auf, das nichts im Kopf hängen gelieben ist. Nur gut, das ich mir hin und wieder Noitzen gemacht habe


    Spannung kommt in diesem Buch nicht wirklich auf, dafür werden natürlich immer mehr Verdächtige präsentiert und eigenartige Weise ist es immer Honey, die die Ideen hat und auf die Verdächtigen kommt. Es hat wirklich den Anschein, als ob die Polizei gar nichts tut.


  • Lindsey scheint verschwunden zu sein und ist dann doch einfach im Hotel ohne dass ihr was passiert wäre. Der kleine Schock-Moment für zwischendurch hat auch eher genervt als dass er Spannung in die Geschichte gebracht hätte.


    Wahrscheinlich sollte dieser Moment den Spannungsfaktor des Buches heben. Nur, wo nichts ist kann nichts gehoben werde und so wirkt das ganze eher nervig und zu konstruiert als alles andere.



    Langsam nervt mich das Buch nur noch, ich lese es jetzt schnell zu Ende, um es dann wieder vergessen zu können.


    *unterschreib* So geht es mir derzeit leider auch.


    Nur ein großen Vorteil hat das Buch - ich hab endlich mal wieder eine Leserunde mit Euch gemacht und bin begeistert. Es hat Spaß gemacht und ich bin bestimmt mal wieder mit dabei.

  • Es ist ja irgendwie seltsam, so hinterher zu schreiben, wenn die meisten das Buch schon gelesen haben. Das gemeinsame Spekulieren fehlt dann so... Aber ich muss auch sagen, ich habe aufgehört zu spekulieren. Im letzten Abschnitt habe ich schon nicht mehr durchgeblickt, wer mit wem und warum ein Motiv oder eine Beziehung haben könnte und habe meist nicht mehr richtig aufgepasst und hier habe ich es ganz aufgegeben. Denn mir geht es so wie Stefanie:



    Ich bin eigentlich keine unaufmerksame Leserin, aber die vielen Personen und ihre Zusammenhänge wachsen mir langsam über den Kopf. Wer hat schon mal mit wem und wer hat Honey einen Hinweis zu was gegeben etc. Mir schwirrt der Kopf!!!


    Es ist so ein großes Durcheinander an unterschiedlichen Vorgängen und Personen, dass man gar nicht mehr wirklich spekulieren kann, finde ich. Ich mag es sehr, bei Krimis mitzurätseln und Motive, Zusammenhänge und Tatvorgänge herauszufinden, aber hier merke ich, wie ich mehr und mehr darüber hinweglese und mich nicht mehr wirklich für die Personen und die Zusammenhänge, die den Mord betreffen, interessiere. Ich registriere einfach nur beim Lesen die Namen und Vorgänge, nehme es einfach hin, was auf diesem seltsamen Kochwettbewerb passiert ist und dass der Lieferwagen des Fleischlieferanten auf einmal von Interesse ist etc. und warte einfach nur noch auf die Auflösung, ohne mich selbst am Fall zu beteiligen. Das ist schon seltsam, denn das ist mir bei einem Krimi noch nicht passiert.


    Aber da ich die Geschichte ja von Anfang an nicht als Krimi empfunden habe, ist das nicht weiter schlimm. Der Fall wird einfach mehr und mehr zur Nebensache, auch wenn ich natürlich gespannt, bin, wie dieses Durcheinander wohl aufgelöst wird. Ob ich es am Ende wohl verstehen werde?


    Trotzdem (vor allem wenn man den Krimi mal wegschiebt :zwinker: ) liest sich das Buch immer noch sehr flott und ich amüsiere mich auch über die ein oder andere Szene. Honey und Steve z. B. finde ich witzig. Jetzt wird Steve mal deutlich anstatt auf der Couch einzuschlafen und dann sagt Honey "nein" :breitgrins: Na, ob das noch was wird?


    Also auf zum letzten Abschnitt, damit ich dann endlich den Täter serviert bekomme. :zwinker:

    LIEBE GRÜßE<br />HEIMFINDERIN

  • Hallo allerseits,


    mir ging es mit diesem Abschnitt leider genauso wie euch. So ein Durcheinander :rollen:


    Ich spekuliere auch nicht mehr, Heimfinderin. Ich lasse mich jetzt einfach noch zu Ende berieseln und hoffe, dass mich der Schluß überzegen kann. Bisher ist es zwar wirklich nett zu lesen, aber Sternchen hat das schon richtig geschrieben: Wenn man eine Pause macht, bleibt fast nichts mehr im Kopf hängen. Das ist für mich kein sehr gutes Zeichen bei einem Buch.


    Liebe Grüße
    nimue

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.


  • Wenn man eine Pause macht, bleibt fast nichts mehr im Kopf hängen.


    Aber der BH, der bleibt. :breitgrins: Wurde einem ja auch oft genug in Erinnerung gerufen... :rollen::breitgrins:

    LIEBE GRÜßE<br />HEIMFINDERIN