Jean M. Auel - Ayla und der Clan des Bären

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 73 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kiba.

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    Kurzbeschreibung laut Amazon:
    Der Welterfolg von Jean M. Auel! Die Urzeit vor 30 000 Jahren: Das junge Mädchen Ayla irrt verlassen durch die gefährliche Wildnis der vorzeitlichen Erde. Der «Clan des Bären», ein Stamm von Urmenschen, nimmt sie auf. Doch Ayla ist nicht wie die anderen Stammesmitglieder. Sie ist blond, schlank und lernt überdurchschnittlich schnell ...


    Teilnehmer:
    Kiba
    Aeria
    Twiceybaby
    Callista
    Avila
    [hr]
    Viel Spaß!

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Also vorab: Haben wir wieder unterschiedliche Ausgaben? Meine ist ebenfalls von Heyne, aber bei Amazon ist keine Abbildung drin, und sie hat 605 Seiten. Stimmt das in etwa überein mit eurer Seitenzahl?

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ich habe die hier abgebildete Ausgabe.Und diese hat auch 605 Seiten. Bzw 604 1/2 :zwinker: Also dürften wir eigentlich keine Unterschiede haben.

    :leser: Sebastian Fitzek - Noah

  • Ich schlage vor, nicht zu spoilern, sondern die Seitenzahl hervorzueben.


    Ich bin jetzt auf Seite 42 und hoffe inständig, dass ich nur Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch habe. Bisher gefällt es mir nämlich nicht so recht.
    Im ersten Kapitel öffnete sich die Erde und verschlang Aylas Zuhause mitsamt Familie und Felsvorhang. Danach schloss sich die Erde wieder. Ähh, wie das?
    Anschließend läuft dieses 5jährige Gör tagelang ohne einen Haps zu essen den Fluss entlang und fällt erst um, als es eine eitrige Wunde von einem Höhlenlöwen hat und Fieber bekommt. Wer ist Ayla? Superman? Wieso läuft sie überhaupt so zielstrebig den Fluss entlang, statt sich hinzusetzen und zu heulen und auf ein Wunder zu warten? Das würde ich einer 5jährigen jedenfalls eher zutrauen.


    Dann, als die Geier schon kreisen, kommt wie bestellt eine barmherzige, kräuterkundige Medizinfrau des Weges und sammelt Ayla selbstlos auf. Und das, obwohl sie als schwangere Frau an den ganzen Kochtöpfen usw. doch eigentlich schon genug zu schleppen hätte.


    Habe ich einen zu kritischen Tag heute?


    Außerdem gelingt es mir nicht, mir die Clanleute vorzustellen. Zum Glück ist es schon sehr lange her, dass ich mir den Ayla-Film mal angesehen habe, so sind wenigstens die Filmbilder schon längst wieder aus meinem Kopf getilgt.


    Dass diese Leute sich per Zeichensprache verständigt haben, kommt mir ja auch irgendwie recht merkwürdig vor.


    Ach ja, ich hoffe, das wird alles ganz schnell sehr viel besser zwischen Ayla und mir!

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ich lese diese Ausgabe:


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    Auch hier liegt die Seitenzahl bei 605.


    Ich befinde mich gerade auf Seite 32 und habe die gleichen Schwierigkeiten wie Kiba. Eine Fünfjährige, die weiß, wie man sich über Nacht in einem Erdloch einbuddelt, bedeckt mit Tannennadeln? Die Fünfjährigen vor 30.000 Jahren waren anscheinend viel reifer als sie es heute sind.


    Die Geschichte scheint sich im Raum um das Schwarze Meer abzuspielen. Das war für mich eine Überraschung. Ich weiß auch nicht, wieso, aber ich hatte erwartet, dass "Ayla" irgendwo auf dem amerikanischen Kontinent angesiedelt ist. Gab es dort vor 30.000 Jahren überhaupt schon Menschen? Egal. Vermutlich habe ich an amerikanische Ureinwohner gedacht, weil das einzige Buch, das ich je über ein Urvolk gelesen habe, eben auf jenem Kontinent spielte ("Im Zeichen des Wolfs" von Gear & Gear).


    Iza & Co. sind, wie es aussieht, Neandertaler. Region und Zeit passen schon mal und das beschriebene Aussehen wohl auch, jedenfalls stelle ich mir so Neandertaler vor. Ayla scheint auf der Evolutionsleiter eine Stufe höher zu stehen.


    Die Bemerkungen des Erzählers über Dinge, die irgendwann sein werden, stören mich ein wenig. Ich mag ja eigentlich allwissende Erzähler, aber es muss auch zur Geschichte passen. Hier passt es (mir) nicht.


    ***
    Aeria

  • Ich bin gestern auch nicht so wirklich weit gekommen. Ich habe es nur bis zur Seite 60 geschafft.
    Witzig finde ich, dass es mir genauso geht wie Euch :zwinker:


    Unsere arme Protagonistin muß ja direkt einiges erleiden..... Den Verlust Ihrer Familie / Ihres Clans,das schreckliche Erdbeben,dann Hunger & Durst sowie den Angriff des Höhlenlöwen. Eigentlich geht es ja ganz spannend los.
    Wie ich so den Anfang gelesen habe,mußte ich immer an die armen Menschen auf Haiti denken.Die Kleine tat mir schon ganz schön leid. Obwohl sie ja ( wie Ihr schon sagtet ) für ihr Alter ganz schön pfiffig zu sein scheint. Ich hätte mich wohl auch irgendwo verkrochen und geflennt wie am Spieß. Aber vielleicht wird es ja im Verlauf des Buches noch besser :schulterzuck:
    Sehr amüsant finde ich auch manche Beschreibungen der Autorin wie z.B: für Aylas Gänsehaut: " ... viele winzige Höcker fühlte sie auf Ihrer Haut. " Mal schauen wie wir noch andere Dinge umschrieben bekommen.
    Obwohl,so ein bisschen komisch finde ich den ganzen Schreibstil der Autorin ja schon. Geht Euch das auch so ?


    Ein wenig Probleme habe ich auch mir Iza,Brun,Creb & Co vorzustellen. Allerdings hoffe ich ja, das wir im Laufe der Geschichte noch mehr über alle erfahren werden. Und vorallem über die Sitten und Gebräuche dieses Clans. Denn ein wenig erinnert mich dieser Neandertaler-Clan an die Indianer. Die Beschwörungen von Creb würden auf jeden Fall auch sehr gut zu Indianern passen.


    Auf jeden Fall scheint sich Ayla ja durch Iza`s Hilfe zu erholen und sogar an Gewicht zu zulegen. Nun bin ich erstmal gespannt wie es weitergeht. Vielleicht ziehen mich Ayla, Creb und all die anderen doch noch in Ihren Bann. :leser:



    Außerdem gelingt es mir nicht, mir die Clanleute vorzustellen. Zum Glück ist es schon sehr lange her, dass ich mir den Ayla-Film mal angesehen habe, so sind wenigstens die Filmbilder schon längst wieder aus meinem Kopf getilgt.


    Da kann ich Dir nur zustimmen. Damit habe ich im Moment auch noch ein ganz arges Problem. Aber vielleicht wird es ja besser wenn wir noch mehr über diesen Clan erfahren. :zwinker: Ich wusste gar nicht, das es einen Film zum Buch gibt. Und wieder etwas gelernt.



    Das war für mich eine Überraschung. Ich weiß auch nicht, wieso, aber ich hatte erwartet, dass "Ayla" irgendwo auf dem amerikanischen Kontinent angesiedelt ist.


    Diesen Gedanken ( bzw. diese Bilder ) hatte ich auch im Kopf. Deswegen habe ich mir wohl auch immer Indianer vorgestellt :redface:

    :leser: Sebastian Fitzek - Noah

  • Ihr habt mir gerade richtig Lust auf einen Re-Read des ersten Ayla-Bandes gemacht und ich hoffe, ich darf mich hier noch in die Reihe der Lesenden einreihen.


    Ich werde eine alte Ausgabe vom Wolfgang Krügler Verlag mit 526 Seiten lesen, die ich gerade meiner Mutter stibizt habe :)


    Und bevor ich durchstarte, muss noch erwähnt werden, dass ich (zumindest im 1. Band, die anderen habe ich noch nicht gelesen) ein großer Ayla-Fan bin. Sie gibt einfach nicht auf, kämpft weiter und lässt sich nicht unterkriegen. In dieser Zeit ist das einfach bewunderswert.

  • Aber selbstverständlich :klatschen: Je mehr desto besser. Herzlich willkommen in unserer kleinen Runde.

    :leser: Sebastian Fitzek - Noah

  • Twiceybaby
    Angeblich haben sich die ersten Menschen in Afrika entwickelt, sie haben dann Europa besiedelt, danach Asien und sind über eine Landbrücke (gibt's heute nicht mehr, dort ist jetzt die Beringstraße) nach Nordamerika eingewandert. Daher vermutlich auch die Ähnlichkeit der Rituale.


    Bin jetzt auf Seite 48, am Anfang des 3. Kapitels.
    So recht weiß ich noch nicht, ob mir das Buch gefällt. Ich habe Probleme mit dem Schreibstil.
    Interessant finde ich die Kräuterkunde, weil ich mich auch schon seit längerem immer wieder mal damit befasse.


    ***
    Aeria

  • Ich habe gerade das 2. Kapitel beendet.


    Im 1. Kapitel erfährt der Leser, wie Ayla ihre Familie verliert und alleine in der Gegend herumirrt. Sie hält sich immer in der Nähe des Wassers auf und ich denke, sie ist dem Wasser mehr verbunden als andere Menschen.


    Im 2. Kapitel treffen wir nun auf Creb und die anderen. Sie sind anders als Ayla und ich bin sehr froh, dass sie sie trotzdem mitgenommen haben (sonst wäre das Buch ja auch schon nach 2 Kapiteln zu Ende gewesen). Der Clan ist sehr geistesfürchtig (ich hab das jetzt mal von dem Wort "gottesfürchtig" abgeleitet) und ich frage mich, ob Aylas Clan auch so wahr (aber das werde ich wahrscheinlich nie erfahren).

  • Inzwischen bin ich bis zur Seite 78 vorgedrungen. Ich habe mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnt, aber befreundet habe ich mich mit dem Buch noch nicht.
    Es beruhigt mich, dass es euch ganz ähnlich zu gehen scheint.


    Ich frage mich dauernd, wie die Clanmitglieder all die komplizierten Betrachtungen über die Götter und Zeichen nur mittels Körpersprache und Gestik austauschen können. Und dann die Sache mit dem "Erbwissen", so nenne ich das jetzt mal.
    Und diese eingestreuten, gewollt mutierten Wörter wie "Ruch" oder "Kältnis"... Meine Begeisterung hält sich bisher in bescheidenen Grenzen.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

    Einmal editiert, zuletzt von Kiba ()

  • Ich bin nun mittlerweile bis Seite 83 gekommen.


    Der Clan verlässt immer mehr das gewohnte Gebiet. Und genau in dem Augenblick (Als man über den Rückweg nachdenkt ) wird Iza durch Ayla auf die lang ersehnte Höhle aufmerksam. Und siehe da: In dieser Höhle hatte einst der Bär gehaust. Ein besseres Zeichen gibt es für den Clan wohl nicht. Auch die Umgebung und die Beschaffenheit der Höhle scheint für den Clan optimal zu sein.


    Brun ist es klar, das sie Ayla diese Höhle zu verdanken haben. Und auch Iza ist der Meinung,das Brun Ayla nun nicht mehr wegschicken kann. Creb möchte herausfinden welches Totem zu Ayla gehört. Denn so möchte er die Kleine in den Clan aufnehmen.
    Das mit dem Totem finde ich sehr spannend. Mich erinnert das sehr an unsere heutigen Sternzeichen. Aylas Totem ist ein starker Schutzgeist. Ein Höhlenlöwe. Dieser hat Ayla ja sogar schon gekennzeichnet. Doch warum braucht Ayla so einen starken Schutzgeist ? Was steht der Kleinen wohl noch bevor ?
    Hoffentlich findet sie Schutz und Ruhe an Creb`s Feuer. Denn dieser möchte Iza und Ayla zu sich nehmen und beschützen.


    Mittlerweile komme ich ein bisschen besser mit dem Sprach & Schreibstil der Autorin klar. Allerdings finde ich,das mal etwas passieren könnte. Die Geschichte dümpelt meiner Meinung nach so ein wenig vor sich hin. Aber ich lasse mich mal überraschen. Vielleicht passiert ja bald mal etwas spannendes.



    Twiceybaby
    Angeblich haben sich die ersten Menschen in Afrika entwickelt, sie haben dann Europa besiedelt, danach Asien und sind über eine Landbrücke (gibt's heute nicht mehr, dort ist jetzt die Beringstraße) nach Nordamerika eingewandert. Daher vermutlich auch die Ähnlichkeit der Rituale.


    Bin jetzt auf Seite 48, am Anfang des 3. Kapitels.
    So recht weiß ich noch nicht, ob mir das Buch gefällt. Ich habe Probleme mit dem Schreibstil.


    Vielen lieben Dank für die Erklärung.Stimmt... Bei den Afrikanern gibt es ja auch solche Rituale. Hmmm,vielleicht sollte ich mich mal im www ein bisschen über diese Zeit hier schlau machen. :redface:
    Den Schreibstil finde ich auch ein wenig komisch. Aber vielleicht wurde das auch nicht richtig übersetzt.Der Satzbau ist manchmal ein wenig eigenartig.



    Und diese eingestreuten, gewollt mutierten Wörter wie "Ruch" oder "Kältnis"... Meine Begeisterung hält sich bisher in bescheidenen Grenzen.


    Zumindest weiß ich jetzt wieder,warum die Reihe schon so ewig bei mir subt :smile: Aber diesmal werde ich nicht aufgeben. Zumindest werde ich den ersten Teil zu Ende lesen. Vielleicht wird es ja noch besser. Es ist ja erst der Anfang. Wer weiß,vielleicht reißt es uns doch am Ende vom Hocker :breitgrins:

    :leser: Sebastian Fitzek - Noah

    Einmal editiert, zuletzt von Twiceybaby ()

  • Ich bin irgendwo bei Seite 66.


    Ich finde den Schreibstil viel schwieriger als die Geschichte selber. Diese ganzen ewigen Beschreibungen ... Ich muss zugeben, die überflieg ich teilweise auch schonmal.
    Ich habe das erste Buch übrigens irgendwann schon mal gelesen, aber mittendrin abgebrochen, weil es mir zu langatmig war. So langatmig wie damals finde ich es jetzt nicht mehr, (ich bin erwachsen geworden! :breitgrins: ) aber leicht fällt mir das Lesen auch nicht. Witzig ist, wie teilweise die Erinnerung immer wieder ein wenig kommt, was die Handlung betrifft, aber so weiß ich wenigstens, dass es nicht langweilig wird.


    Hm, den Anfang seh ich jetzt nicht so kritisch, es ist halt dieses Vorgeplänkel, damit man zur eigentlichen Handlung kommen kann. Diese Vorgeplänkel sind nicht immer wirklich einleuchtend, wie ich finde. Aber der/die Autor/in (???) brauchte halt einen Erklärung für den Leser wie Ayla zum Clan gelangt.


    Die Clan-Leute sind übrigens wirklich Neandertaler. Da ich das noch von meiner vorigen nicht beendeten Lektüre wusste, hatte ich nicht so große Vorstellungsprobleme. Nur bei Creb. Weil den stell ich mir eignetlich wie Miraculix von Astix und Obelix vor. Problem: Nicht so ganz Neandertalermässig.
    Wikipedia informiert übrigens ganz gut über die Neandertaler. Ein interessanter Ausschnitt aus dem Artikel:

    Zitat

    Zeitweise wurde der Neandertaler nicht als eigene Art angesehen, sondern als Unterart von Homo sapiens; er stand seinerzeit als Homo sapiens neanderthalensis neben dem modernen Menschen, der Homo sapiens sapiens genannt wurde.


    Also denk ich mal, dass Ayla ein Homo sapiens sapiens ist, während der Clan zu den Neandertalern gehört. Während die Homo sapiens sapiens sich durchsetzen konnten und die Neandertaler ausstarben. So stand es auch irgendwo im Buch ungefähr, oder? Also ich will jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, aber so hab ich mir das alles erklärt.

  • Avila, danke fürs Raussuchen bei Tante Wiki. Da habe ich mittlerweile auch ein bisschen gestöbert.


    Da heißt es auch, dass Jean M. eine Frau ist. :zwinker:


    Elsabina, wir beide sind also wieder mal zusammen mit einer Gruppe auf Wanderschaft :winken:, diesmal aber leider ohne Oy. Aber vielleicht finden wir ja noch einen Höhlen-Oy oder so.


    Twiceybaby,
    den ersten Teil zu schaffen, ist jetzt auch erst mal mein Ziel. Immerhin hab ich den als SLW-Buch gelistet.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Hallo, ihr Lieben,


    hoffentlich verzeiht ihr mir, dass ich mich hier so einmische, aber ich habe die Ayla-Bücher schon immer kurz nach dem Erscheinen mit großer Begeisterung gelesen und mich deshalb auf diese Leserunde gefreut, die ich eigentlich nur als Mäuschen beobachten wollte. Aber mir ist etwas aufgefallen, zu dem ich meinen Senf abgeben möchte:



    Eine Fünfjährige, die weiß, wie man sich über Nacht in einem Erdloch einbuddelt, bedeckt mit Tannennadeln? Die Fünfjährigen vor 30.000 Jahren waren anscheinend viel reifer als sie es heute sind.


    Wahrscheinlich waren sie tatsächlich viel reifer als vergleichbare Kinder unserer Zeit. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neandertalers lag bei 30 Jahren, was natürlich oft durch einen frühen Tod wegen Verletzungen, Krankheiten oder Hunger begründet sein mag. Auf jeden Fall lebten sie in einem gefährlichen Umfeld, das gewisse Instikte ganz anders schärfte als bei heutigen Kindern oder Menschen ganz allgemein. Überlebensstrategien dürften bei ihnen mit der Muttermilch verabreicht worden sein, so dass der Selbsterhaltungstrieb sehr stark ausgeprägt war. Es gab in solchen Clans genügend Gelegenheiten, von den Erwachsenen abzuschauen, wie man sich in brisanten Situationen verhält.


    Natürlich wird das in der Erzählung überspitzt dargestellt, um den Erwartungen der LeserInnen Rechnung zu tragen, aber ganz an den Haaren herbeigezogen ist es sicher nicht.


    Ich wünsche euch noch viel Spaß mit dem Buch!


    Liebe Grüße
    Doris

  • So, ich bin jetzt auf Seite 160.
    Heute geht mir der verschrobene Schreibstil wieder mehr auf den Nerv. Dieses erzwungene knapp am richtigen Wort Vorbeiformulieren :rollen:, und diese Grammatikfehler :belehrerin:


    Ayla hat ein verletztes Kaninchen gefunden und pflegt es jetzt gesund. Um im O-Ton der Geschichte zu bleiben:


    Mich deucht, das bresthafte langohrige Tier solle schon längst zum abendlichen Verzehr auf der Feuerstelle geschmort worden sein...


    Kann mir doch keiner erzählen, dass man das Kaninchen nicht direkt einkassiert, getötet, gehäutet und gebruzzelt hätte... Das passiert den meisten Kaninchen ja heutzutage noch.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ich bin bis Seite 125 gekommen.


    Ayla hat beim Spielen die Höhe entdeckt und der Mogur hat sie für gut befunden. Endlich hat der Clan eine neue Bleibe gefunden.
    Ayla gliedert sich auch sehr schnell in die Gruppe ein (für ein Kind) - sie erlernt die Zeichensprache und versucht mitzuhelfen.


    Schade finde ich,

    .


    Die Zeichensprache fasziniert mich auf jeder Seite aufs Neue, auch, wie Creb sie Ayla so schnell beibringen konnte. Ich stelle mir das unheimlich schwer vor.

  • Hallo Mädels :winken:


    Ein wenig Lesevergnügen habe ich mir heute auch gegönnt.Mittlerweile bin ich bis zur Seite 104 vorgestoßen.


    Creb befiehlt Iza ein Amulett für Ayla herzustellen. Nun weiß auch Iza endlich,das Ayla beim Clan bleiben wird.Und nicht nur das. Auch teilt er Ihr mit,das sie und Ayla nach der großen Einweihung mit ihm das Feuer teilen werden.So hat Iza endlich ihren Platz im Clan gefunden. Aber so richtig begeistert scheint sie mir nicht davon zu sein. Ich bin sehr gespannt wie sich das weiterentwickelt.Vorallem interessiert es mich was nun aus Ayla wird.



    Schade finde ich,

    .


    Das finde ich auch. Aber vielleicht wird es ja mit der Zeit besser werden.


    Richtig überrascht war ich ja über den Grund warum Iza solange nicht schwanger wurde. Die Ärmste.Dem lieben Göttergatten hätte ich die Keule auf den Kopf gekloppt. :kommmalherfreundchen: Ich hätte nie gedacht,das man zu der Zeit schon wußte wie man sich vor der Empfängnis schützen kann..... Das ist doch wieder ein Fall für das www :lupe:


    Nachdem Broud nun sein erstes Tier erlegt hat ( Und nun zum Mann geworden ist ) steht der Einweihung ja nichts mehr im Wege.Irgendwie ist er mir sofort sympathisch gewesen. Und die Geste für Oga einen Speer herzustellen fand ich richtig klasse. Ich bin sehr gespannt, ob wir noch mehr über die Beziehung der beiden Jungen erfahren werden.



    Kann mir doch keiner erzählen, dass man das Kaninchen nicht direkt einkassiert, getötet, gehäutet und gebruzzelt hätte... Das passiert den meisten Kaninchen ja heutzutage noch.


    :breitgrins: Die armen Viecher. Na,vielleicht ist das besser wenn wir das nie erfahren :breitgrins:



    Ich wünsche euch noch viel Spaß mit dem Buch!


    Hab vielen lieben Dank :winken:

    :leser: Sebastian Fitzek - Noah

  • Ich hab ja noch nicht weitergelesen, also kann rein theoretisch das Kaninchen immer noch als Futter einkassiert und getötet werden. Ich hoffe allerdings, dass es nicht passiert, weil Ayla sicher sehr traurig sein würde.


    Ich finds komisch, dass ich mich an die Kaninchensache gar nicht mehr erinnern kann, obwohl ich das Buch vor einigen Jahren schon mal gelesen habe.