Ken Follett - Die Säulen der Erde

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 48 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • So Kapitel 10 habe ich beendet.


    Ach je, ob William Hamleigh jemals genug haben wird? Ich weiß echt nicht, wie man so grausam sein kann. Die Wollmesse findet nun in Kingsbridge statt und William hat nichts besseres zu tun, als sie zu überfallen und in ein Feuer zu setzen. Alienas ganze Arbeit ist zunichte. Ich bin mal gespannt, ob sie jetzt wirklich wieder ganz von vorne anfangen muss und wenn, ob sie nochmal die Kraft besitzt das durchzuziehen.


    Derweilen gehen die Streitereien zwischen den Brüdern weiter und Jack muss sein Lehrlingsleben aufgeben. Dafür stellt Philip ihn für seine Dienste ein. Sehr interessant, dass beiden das ganz gut gefällt - aber aus ganz unterschiedlcihen Gründen, ich bin mal gespannt, wann das zu den ersten Reibereien führt.


    Und Jack schafft es wirklich Alienas Herz zu gewinnen. Wie süß, diese heimlichen Treffen und die Geschichten, die Jack sich für sie ausdenkt. Ich frage mich nur, warum Aliena sich so sehr anschließend vor Jack verschließt. Sie weiß doch eigentlich selbst, dass sie ihn liebt. Hmpf. Ich bin mal gespannt, ob sie sich noch näher kommen, jetzt wo Jack ihr das Leben gerettet hat.
    Toll fand ich auch, dass Jack die Walkmühle erfunden hat. Jaja, Liebe kann das Hirn beflügeln.
    (Ach ja und die Abfuhr, die Aliena Alfred erteilt hat, hihi, ich musste wirklich lachen!)

  • Jetzt überholst du mich. Ich stecke immer noch. Vielleicht komme ich heute Abend zum Lesen, wenn ich meine Freundin am Bahnhof abgeholt habe, die ist zum Glück auch eine Leseratte.

    &quot;Bücher sind Spiegel: Man sieht in ihnen nur, was man schon in sich hat&quot;<br />Carlos Ruiz Zafón<br />:lesen:

  • Hm ja, ich will das Buch endlich beenden, damit ich was anderes lesen kann. :breitgrins:


    Hab gester noch Kapitel 11 gelesen.
    Oh je, jetzt gehts richtig rund. Toms Tod hat eine richtige Lücke hinterlassen. Nicht nur beim Bau der Kathedrale, ich finde es auch wirklich schade, dass ich nichts mehr von ihm lesen kann. Ich mochte ihn wirklich sehr gerne. Stattdessen übernimmt Alfred die Führung. Oh je, ich hatte von Anfang an meine Zweifel - bin jetzt schon was weiter als Kapitel 11, deswegen muss ich jetzt erstmal hierzu schweigen.
    Aliena schafft es (verständlicherweise) nicht, alles erneut auf zu bauen. Aber ihr Bruder braucht Geld - so heiratet sie Alfred. Oh man, wie kann sie nur. Vor allen Dingen nach der Nacht mit Jack. Die beiden sind wirklich total niedlich. Ich hoffe, sie finden sich am Ende noch. Jack hingegen schmeißt das Klosterleben, nachdem er erstmal eingekerkert wurde. Die Geschichte um seinen Vater und dem Kerker fand ich niedlich. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum er nicht gleich mit Ellen geflohen ist. Vielleicht habe ich da ja irgendetwas überlesen?!
    Na ja, wir werden sehen.

  • So, und bevor ich jetzt weiterlese, noch eben zu Kapitel 12.


    Philip will den Bau der Kathedrale beschleunigen und schwuppdiwupp kracht sie zusammen. Hmpf, ob es an Alfreds Inkompetenz lag? Aliena kriegt in den Trümmern ihr Baby. Wie das funktionieren soll, ist mir immer noch was schleierhaft, aber nun ja. Sie ist sehr glücklich, Alfred verstößt sie hingegen. Aber ich denke ja, Aliena hätte nichts Besseres passieren können, nachdem Alfred sie so schlecht behandelt. Ich bin auch immer noch total entsetzt darüber, dass er sie wirklich nur geheiratet hat, um Jack eins auszuwischen. Alfred wird immer mehr wie William. Echt schlimm.


    Aliena folgt nun Jack. Ellen drängt sie ein wenig dazu, ich denke mal, sie macht sich ebenfalls Sorgen und will ihren Sohn zudem wieder sehen und sie weiß wohl, dass nur Aliena ihn zurück bringen kann. Sie ist ein wenig wie Philip und schafft es schoon irgendwie immer, dass die Leute das tun, was sie will. Aber mittlerweile mag ich sie immer mehr.
    Die Reise fand ich sehr interessant. Und bewundernswert, dass sie erst bis nach Spanien reist und dann nochmal umkehrt nach Paris. Sie muss ihn wirklich lieben. Und das Wiedersehen war wirklich toll. Und jetzt reisen sie mit der Madonna nach Kingsbridge. Ich bin mal gespannt, wie viel ihnen diese dämliche Figur einbringen wird. Verrückt, was die Leute damals alles getan haben ...
    Zu guter letzt findet er noch seine Familie. Das hat mich wirklich gefreut. Man merkt richtig wie glücklich Jack das macht. :)

  • Ah, das Ende ist in Sicht. Ich bin jetzt schon bei Seite 1000 angekommen.
    Also es zieht sich schon ein wenig, aber ich finde, dass jetzt fast mehr passiert, als vorher. Allerdings ist man das Ganze Leid, dass geschieht, irgendwann auch Leid. Aber Ninette, versuche durchzuhalten!


    Also hier noch kurz ein paar Gedanken zu den vergangenen Kapiteln:


    Kapitel 13:
    Philip ist verzweifelt und versucht alles, um seine Gemeinde nach all den Schicksalsschlägen wieder zu ermutigen, aber so ganz gelingt es ihm nicht - bis Jack in die Stadt kommt. Und da musste ich mich zum ersten Mal ein wenig über Philip ärgern. Er ist so fest verankert in seinem Glauben, dass er wirklich denkt, es gäbe Wunder u.a. Über die Madonna ärgert er sich mehr, als dass er sich freut. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es teilweise auch mit Jack zu tun hatte. Hmpf. Aber es ist ja alles nochmal gut gegangen. :)
    Aber dann kommt es noch härter und Jack und Aliena müssen von nun an getrennt leben - die Ehe mit Alfred wird nicht annulliert. Das ist wirklich ein Unding und Philip hat sich da nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wie kompliziert die Kirche damals doch alles gemacht hat - im Endeffekt ist es nur scheinheilig.
    Und das Geheimnis um Ellen kommt raus. Wobei ich es jetzt irgendwie gar nicht so tragisch und dramatisch fand, wie es immer vermutet wurde.
    Ich muss übrigens sagen, dass sie die Geschichte im Film wirklich besser gelöst haben. :rollen:


    Waleran kriegt seine Burg. Ich könnt kotzen!
    Und William will Kingsbridge erneut brandschatzen. Kriegt der Mann eigentlich nie genug? Aber wie wunderbar sie sich dann noch zur Wehr setzen und es schaffen in dieser kurzen Zeit eine tolle Mauer aufzubauen. Die sie ja dann auch erweitern und Philip hat endlich seine Berufung gefunden und wird zur Leiter der Stadtwache ernannt. :klatschen:


    Kapitel 14:
    Jack versucht sich weiter am Kathedralenbau - ganz beflügelt von seinen Erfahrungen in Frankreich. Allerdings kann er das Risseproblem noch nicht lösen. Ich bin mal gespannt, ob er noch drauf kommt. Eigentlich müssten wir des Rätsels Lösung ja kennen, aber was sowas technisches und physikalisches angeht, bin ich die totale Niete.


    Williams Grafschaft verhungert immer mehr. Wirklich immer wieder erschreckend zu lesen, wie ungerecht und gierig die Herrscher früher sein konnte, ohne dass man dagegen antreten konnte. Aber die Strafe kommt und seine Mutter stirbt. Wobei ich mir kaum was Schlimmeres vorstellen kann. Ohne seine Mutter ist William seinen eigenen von Hass geprägten Gedanken ausgeliefert. Das kann ja gar nicht gut gehen. Wenigstens verspürt er ein wenig Gewissen, wenn es um die Höllenquallen seiner Mutter geht. Und nun will er für sie eine neue Kirche in Shiring errichten. Ah ja.


    Und Aliena trifft auf Elisabeth, Williams Frau. Sie verstehen sich gut und Aliena will ihr helfen. Ich bin mal gespannt, ob Alienas Ratschläge der Frau wirklich helfen.


    Kapitel 15:
    Jack und Aliena sind so süß zusammen. Die Liebe zwischen den Beiden spürt man förmlich, wenn man Abschnitte über die beiden liest. Ja, und auch wie sie mit ihren Kindern umgehen. Toll. Es ist einfach nur wirklich so ungerecht, dass sie immer noch getrennt voneinander leben müssen.


    Philip klärt Jonathan darüber auf, wie er damals gefunden wurde. Ich frage mich, ob irgendjemand am Ende noch auf die Querverbindung zu Tom Builder kommt? Irgendwie wünsche ich es mir.


    Und endlich gibt es Hoffnung, was den Krieg betrifft. Der Henry scheint wirklich in Ordnung zu sein. Aber erstmal muss Stephan noch ein wenig herrschen, bevor er an die Reihe kommt. Aber immerhin gehört Shiring nun von rechtswegen Richard. Auch wenn William eigentlich noch Burgherr ist - aber durch die wunderbare List können sie ihre Burg zurück erobern. Und das Aliena Elisabeth geholfen hat und ihr Mut zugesprochen hat, hat sich ausbezahlt. Das sich wirklich noch etwas zum Guten wenden kann, hatte ich fast nicht mehr gedacht.
    Toll fand ich auch, wie Richard mit den Outlaws seine eigene Armee gegründet hat und William so richtig schön zu gesetzt hat. Das war doch mal ein freudiger Abschnitt!

  • ICh bin immer noch in Kapitel 9 und habe irgendwie grade auch gar keinen Nerv auf dieses ganze Drama. Ich werd mich irgendwie durchbeißen, aber erstmal muss ich jetzt schwedische Unisachen machen. :rollen:

    &quot;Bücher sind Spiegel: Man sieht in ihnen nur, was man schon in sich hat&quot;<br />Carlos Ruiz Zafón<br />:lesen:

  • Hallo Ihr,


    wie ich sehe, seit Ihr schon fast am Ende des Buches - ich bin leider es am Anfang des Buches.......



    Selbst wenn ich schnell lese, werde ich das nicht mehr aufholen, aber ich werde trotzdem ab und zu posten, wo ich bin und wie ich es finde.......


    Liebe Grüße


    gretchen

  • gretchen
    Ja klar, mach das. Das Buch ist ja noch frisch bei uns, so dass wir auf jeden Fall mit dir noch diskutieren können. Und ich gebe zu, ich lese momentan recht viel, weil ich jetzt schon soo lange lese und wieder was Neues anfangen möchte. ;)


    Ninette
    Ja, kein Problem. Lass dir Zeit.
    Ich werde wohl morgen spätestens fertig sein.

  • Fertig! Das Ende hat mir gefallen, es lohnt sich, durchzuhalten, Ninette!


    Kapitel 16:
    Remigius wird arm. Irgendwie geschieht es ihm recht. Ich fühle mich kaum im Stande Mitleid mit ihm zu haben. Er war einfach zu gemein, hat Philip viel zu viele Steine in den Weg gelegt und das nur, weil er ihm nicht verzeihen konnte, dass die anderen Mönche ihm zu Prior gewählt haben ...


    Jacks Vergleich wegen des Steinbruchs, den Richard nun nicht mehr frei zur Verfügung für Kingsbridge stellt, fand ich gut und angebracht. Prior Philip meint, immer richtig zu handeln, und wenn einer vergleichsweise ähnlich gegen ihn vor geht, ist es auf einmal nicht mehr richtig, weil man "gegen Gottes Willen" handelt. Philip meint es vielleicht gut, aber teilweise ist er echt daneben. Ähnlich war es auch, als er Jack "zwang" Mönch zu werden.


    Und Richard tötet Alfred. Ich kann seine Raserei verstehen, auch wenn sie mich ein wenig erschrocken hat. Aber ohne Alfred sind sie auf jeden Fall alle besser dran. Und außerdem können Jack und Aliena endlich heiraten. Wie süß, dass die ganze Gemeinde/Stadt Anteil nimmt.
    Die Beschreibungen der Kinder gefällt mir übrigens wahnsinnig gut!


    Kapitel 17:
    Philip wird wegen Unzucht angeklagt. Das war wirklich ein Witz! Aber es hat mich gefreut, dass ausgerechnet Ellen und Remigius über ihren Schatten gesprungen sind und für ihn ausgesagt haben. Aber Philip hat sich gegenüber Remigius auch wirklich sehr großzügig verhalten. Wobei ich seine Motivation was das betrifft, immer noch nicht ganz nachvollziehen kann.
    Und Jonathan bekommt endlich raus, dass Tom sein Vater war und scheint damit sehr glücklich zu sein. Tom würde das freuen!
    Ja, am Ende wendet sich alles zum Guten, jeder bekommt seine Strafe oder seinen Lohn. Williams letzte Übeltat wird ihn zum Verhängnis und wendet das Blatt. Ja, das Ende befriedigt. Noch mehr Grausamkeit und Ungerechtigkeit hätte ich nicht ertragen.