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Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 12.259 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Saltanah.


  • Gestern begonnen:


    Homers Ilias in der Übertragung von Raoul Schrott


    Wie gefällt dir die Übersetzung von Schrott? Die Rezensionen bei amazon klingen nicht sehr vielversprechend und ich werde wohl den Schadewaldtschen Homer lesen; obwohl ich Schrotts Gilgamesh-Übertragung sehr mag...


  • Dieser Besuch hat mir übrigens einen Krankenschein wegen Schleimbeutelentzündung in der rechten Schulter eingebracht.


    Gute Besserung!

    Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

  • So, im Anschluss an Teil 1 gehts gleich weiter mit Band 2:


    Bei Dämmerung (Tagebuch eines Vampirs 2) - Lisa J. Smith


    und außerdem:


    Sommersehnsucht - Nora Roberts


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    [center]:leser:[size=3]&nbsp; Ein Buch ist ein Garten den man in der Tasche trägt.&nbsp; [/size]:leser: <br />-arabisches Sprichwort-[/center]

  • Wie gefällt dir die Übersetzung von Schrott? Die Rezensionen bei amazon klingen nicht sehr vielversprechend und ich werde wohl den Schadewaldtschen Homer lesen; obwohl ich Schrotts Gilgamesh-Übertragung sehr mag...


    Ich stecke noch im Vorwort, das alleine 40 Seiten umfasst. :breitgrins: Aber es bietet einige sehr interessante Hintergrundinformationen zur Entstehung der Ilias (Zeit, Autor, Dramaturgie, Komposition etc.). Und heute bin ich noch nicht dazu gekommen, weiterzulesen und mit dem eigentlichen Text der Ilias zu beginnen.


    Die Amazon-Beiträge habe ich mir (noch) gar nicht angesehen. Aber ich meine, in den Zeitungsfeuilletons einige recht positive Meinungen zur Neuübersetzung von Schrott gelesen zu haben. Klar, sie soll gewöhnungsbedürftig sein, nicht zuletzt wegen ihrer konsequenten Kleinschreibung und der modernen Ausdrucksweise, aber ich bin gespannt.

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

    Einmal editiert, zuletzt von MacOss ()


  • Klar, sie soll gewöhnungsbedürftig sein, nicht zuletzt wegen ihrer konsequenten Kleinschreibung und der modernen Ausdrucksweise, aber ich bin gespannt.


    "Konsequente Kleinschreibung"? :entsetzt: Das meinst du doch nicht ernst?


    Aber der "Blick ins Buch" bei Amazon zeigt mir, dass dem tatsächlich so ist. :Kreuz: Wenn das das "moderne Sprachgewand" sein soll, dann ziehe ich doch den altmodischen Un-Schrott vor.
    Gibt das Vorwort irgendeine überzeugende Erklärung für die Kleinschreibung?

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • "Konsequente Kleinschreibung"? :entsetzt: Das meinst du doch nicht ernst?


    Aber der "Blick ins Buch" bei Amazon zeigt mir, dass dem tatsächlich so ist. :Kreuz: Wenn das das "moderne Sprachgewand" sein soll, dann ziehe ich doch den altmodischen Un-Schrott vor.


    Jaja - und das mir. Wo ich doch so'n pingeliger Knilch bin, was Rechtschreibung und Grammatik betrifft, und bei jedem fehlenden Komma oder überflüssigen Apostroph schon Schnappatmung bekomme... :breitgrins:



    Gibt das Vorwort irgendeine überzeugende Erklärung für die Kleinschreibung?


    Hmm, darauf bin ich noch nicht gestoßen. Aber ich glaube, im Internet mal eine Äußerung von Raoul Schrott dazu gelesen zu haben. Ich mache mich morgen mal auf die Suche danach...

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

  • Ich habe heute Abend begonnen mit


    Christina Schwarz - Novemberkind


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    Man sollte sich allerdings hüten, die Kurzbeschreibung bei Amazon zu lesen, wie ich es eben leider getan habe, denn sie verrät viel zu viel. :grmpf:


    Klappentext:


    Eine Farm in Wisconsin. Hier lebt die kleine Ruth, seit dem mysteriösen Tod der Mutter sorgsam umhütet von ihrer Tante Amanda. Solange sich Ruth erinnern kann, bestimmt ihre Tante mit ihrer geradezu abgöttischen Liebe Ruths Leben. Doch als Ruth zu einem eigensinnigen Mädchen heranwächst, beginnt sie Fragen zu stellen. Was geschah wirklich in jener kalten Novembernacht, als ihre Mutter ums Leben kam?


    Also die ersten Seiten sind sehr gut geschrieben. Ich denke, dass das Buch mir gefallen wird.


    LG Tina


  • Ich habe das Buch auf meiner SLW-Liste, bin daher gespannt auf deine Meinung!


    Ich werde berichten. :stillgestanden:
    Leider fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten mit den anderen Übersetzungen, da ich sie nicht gelesen habe. Aber die Schadewaldtsche habe ich gerade aus dem Bücherregal meiner Frau gezogen. Mal schauen, vielleicht nehme ich mir die auch noch vor und kann Vergleiche anstellen...

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

  • Hmm, darauf bin ich noch nicht gestoßen. Aber ich glaube, im Internet mal eine Äußerung von Raoul Schrott dazu gelesen zu haben. Ich mache mich morgen mal auf die Suche danach...


    Das würde mich auch interessieren... Spontan habe ich die wilde Theorie entwickelt, dass die alten Griechen vielleicht alles klein geschrieben haben? So wie es bei den Römern ja nur Grossbuchstaben gab...
    Unser Fachlehrer hat uns die Vermischung von Majuskeln und Minuskeln, wie sie heute in allen Sprachen mit lateinischem Alphabet praktiziert wird, als den grossen typographischen Irrweg schlechthin dargestellt. O-Ton: "Die passen einfach nicht zueinander! Das gibt mikrotypographisch grosse Probleme!" Vielleicht wollte Schrott diesen Fehler nicht machen :breitgrins: (Der Fachlehrer hat trotz mikrotypographischer Hässlichkeiten die korrekte Rechtschreibung verwendet.)

    Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

  • Das würde mich auch interessieren... Spontan habe ich die wilde Theorie entwickelt, dass die alten Griechen vielleicht alles klein geschrieben haben? So wie es bei den Römern ja nur Grossbuchstaben gab...


    Nein, auch im Altgriechischen wurde ebenfalls in Großbuchstaben geschrieben. Vielleicht wollte Schrott diesen mikrotypographischen Problemen (:breitgrins:) tatsächlich aus dem Weg gehen und hat sich für die Kleinschreibung entschieden, um seine Leser nicht anzubrüllen.

    &quot;Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht.&quot;&nbsp; J. L. Borges

  • Zur Kleinschreibung in der Schrott-Übersetzung :zwinker: der Ilias:


    Eine Äußerung Raoul Schrotts selbst zu seiner Kleinschreibung der Ilias habe ich nicht gefunden. Das muss ich irgendwie falsch in Erinnerung haben. Sie scheint aber üblich für ihn zu sein, denn an einer Stelle habe ich etwas von der "für Schrott typischen Kleinschreibung" gelesen. Aber ob und welchen Zweck er damit verfolgt, habe ich nicht herausfinden können. Vielleicht ist das wirklich nur so eine Marotte von ihm ohne tieferen Sinn...

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.


  • Eine Äußerung Raoul Schrotts selbst zu seiner Kleinschreibung der Ilias habe ich nicht gefunden. Das muss ich irgendwie falsch in Erinnerung haben. Sie scheint aber üblich für ihn zu sein, denn an einer Stelle habe ich etwas von der "für Schrott typischen Kleinschreibung" gelesen. Aber ob und welchen Zweck er damit verfolgt, habe ich nicht herausfinden können. Vielleicht ist das wirklich nur so eine Marotte von ihm ohne tieferen Sinn...


    Das hat mich gerade veranlaßt, einen Blick in sein Tristan da Cunha zu werfen, das sich noch in meinem SuB befindet. Angesichts des Gesamtumfangs hätte ich es nämlich sofort ungelesen aussortiert, wenn es komplett in Kleinschreibung gesetzt wäre. Das ist aber nicht der Fall, sah auf den wahllos aufgeschlagenen Seiten alles ganz manierlich aus. Glück gehabt!