3 - Einundzwanzig bis Siebenunddreißig (Seite 244 - 366)

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Doris.

  • Die Familie inkl. Shazia igelt sich weiter im Haus ein. Obwohl Peter vorschlägt, sich mit den Nachbarn zusammenzutun. Aber Ann ist strikt dagegen, sie will kein Risiko eingehen, dass ihre Töchter sich bei jemandem anstecken könnten.
    Eines Abends klopft ihre Freundin Libby von nebenan und fleht sie an, ihr Baby Jacob zu nehmen. Nicht ganz klar wird, ob Libby selbst erkrankt ist, aber was für einen Grund sollte sie sonst haben, ihr Kind wegzugeben?


    Ann's Reaktion fand ich erschreckend - klar geht einem die eigene Familie wahrscheinlich über alles, ich selbst habe keine Kinder und kann das daher nicht sagen - aber ein Baby draußen vor der Tür stehen zu lassen, wo es erfrieren würde?
    Zum Glück ist die Entscheidung für Peter leichter und er holt Jacob herein.


    Immer noch unklar ist, was mit dem Hund und seinem Besitzer ist. Wenn der Mann tot ist, sollte Peter vielleicht mal rübergehen und dessen Vorräte einsammeln, oder?


    Als der Strom irgendwann wieder da ist, fahren alle als erstes ihre Computer hoch - ist das in unserer Welt echt das Wichtigste was wir mit Strom anfangen? (übrigens toll, dass auch wenn die halbe Welt stirbt, noch Spam-Mails verschickt werden :rollen: )


    Ann denkt, dass Shazia schwanger ist und sie ist überzeugt davon, dass Peter der Vater ist und sich dewegen letztlich von ihr getrennt hat - ich glaub immer noch, dass sie da auf der falschen Fährte ist.


    Und wie schon mal überlegt wurde: immer wenn die Rede auf William und seinen Tod kommt, ist nur von Kate die Rede. Maddie scheint da noch nicht geboren gewesen zu sein, also haben Peter und Ann nach dem Tod ihres Sohnes anscheinend noch einmal zusammengefunden? Aber wieso ist Ann dann einfach nicht über Williams Tod hinweggekommen?


    edit: ich stelle gerade fest, dass ich 20 Seiten zu früh aufgehört habe... 344 statt 366 :rollen: Dann les ich mal noch ein bisschen weiter!

    LG, Dani


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    Einmal editiert, zuletzt von Spatzi79 ()

  • So den letzten Teil des Abschnitts hab ich gestern auch noch gelesen. Peter ist ganz schön dämlich, warum hält er denn bei den Jugendlichen an?


    Und im Supermarkt stellt er sich irgendwie auch ungeschickt an. Ist doch klar, dass der Markt keine Kreditkarten mehr annimmt, sondern nur noch Bargeld. Aber an seiner Stelle hätte ich mir schon viel früher das Zeug, zumindest die Babynahrung geschnappt und gemacht, dass ich wegkomme! Der Verkäufer schien ja keine Waffe zu haben, oder?


    Peter scheint Ann doch noch viel zu bedeuten. Während sie bei dem Baby, immerhin ihrem Patenkind und Sohn ihrer besten Freundin, hart geblieben ist, schickt sie ihren Exmann nicht weg. Hoffentlich hat sich Peter nicht wirklich angesteckt.


    Und der Nachbar mit dem Hund ist tatsächlich tot. War ja schon fast zu erwarten, sonst hätte er sich ja um den Hund gekümmert. Ich bin ja mal gespannt, ob sie seine Vorräte und den Generator noch irgendwie für sich nutzen können. Oder sollten sie da wegen der Ansteckungsgefahr lieber nicht hineingehen?

    LG, Dani


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  • Also ich glaube in Anns Situation kann man sich nicht wirklich hinein versetzen, als Libby ihr das Baby vor die Tür stellt. Allerdings fand ich es von der Freundin zunächst leichtsinnig, dass sie da mit vor der Türe stand, obwohl sie selbst ja scheinbar die Krankheit hat. Wirklich heftig. Ich kann Ann einerseits verstehen, andererseits glaube ich bei mir hätte das Gefühl für dieses kleine Lebewesen gesiegt. Aber ich denke auch Ann hätte sich vielleicht noch um entschieden nur Peter war schneller. Man sieht ja, wie Ann eigentlich an Jakob hängt.


    In den Supermärkten ist die Hölle los und Peter stellt auch fest, dass in anderen Stadtteilen Fahrzeuge vorbeikommen, Lieferwagen. Die holen bestimmt die Toten ab und dann gibt es Kreise auf Häusern. Bedeutet das, dass dort die Vogelgrippe herrscht?


    Peter soll das Haus verlassen, aber so ganz steht Ann dann doch nicht hinter ihrer Entscheidung. Und dann ist da noch die Tatsache, dass Shazia wohl schwanger ist. Tja, es stellt sich ja heraus, dass wir die ganze Zeit recht hatten und Peter nicht der Vater ist. Ich wünsche Shazia viel Glück, dass sie nun zu ihrem Freund gelangt und die zwei gemeinsam glücklich werden können. Sie macht auch so einiges durch. Toll fand ich wie liebevoll sie sich um das Baby gekümmert hat.

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Jetzt geht es ja richtig zur Sache :entsetzt:


    Das mit dem Baby war echt fies. Wie soll man da nur das richtige tun? Ich bin froh, das der kleine Jacob sich doch als gesund herausgestellt hat :schwitz:
    Aber irgendwie konnte ich Peter´s Reaktion in dem Moment nicht nachvollziehen. Er kennt sich doch mit den Viren aus und hat nicht eine Sekunde gezweifelt.


    Und wie bekloppt ist es denn, das Autofenster herunter zu öffnen? :grmpf: Darüber könnte ich mich wirklich aufregen.
    Mal schauen wie es nun weiter geht mit ihm.


    Zitat von Spatzi

    Als der Strom irgendwann wieder da ist, fahren alle als erstes ihre Computer hoch - ist das in unserer Welt echt das Wichtigste was wir mit Strom anfangen? (übrigens toll, dass auch wenn die halbe Welt stirbt, noch Spam-Mails verschickt werden :rollen: )


    Verstehen kann ich das schon. Schließlich brauchen sie Informationen und sie wollen wissen, ob ihre Lieben dort draussen noch existieren.
    Zu den Spam-Mails: Fand ich auch recht unwirklich, aber diese Technik stoppt so schnell niemand. Alles programmiert und automatisch... :rollen:


    In der Zeitung die Peter besorgt, wurde ein Erdbeben in Japan erwähnt... gruselig oder? Ich habe erstmal auf das Erscheinugsdatum des Buches geschaut. Da nahm die Autorin wohl einfach ein risikobehaftetes Gebiet und baute es ein...


    Zitat von schlumeline

    Und dann ist da noch die Tatsache, dass Shazia wohl schwanger ist. Tja, es stellt sich ja heraus, dass wir die ganze Zeit recht hatten und Peter nicht der Vater ist. Ich wünsche Shazia viel Glück, dass sie nun zu ihrem Freund gelangt und die zwei gemeinsam glücklich werden können. Sie macht auch so einiges durch. Toll fand ich wie liebevoll sie sich um das Baby gekümmert hat.


    Shazia hat mich richtig überrascht, mit einer Schwangerschaft hätte ich nicht gerechnet. Gut das sich dieses Missverständnis mit der Affaire der beiden endlich geklärt hat.


    Zitat von schlumeline

    Die holen bestimmt die Toten ab und dann gibt es Kreise auf Häusern. Bedeutet das, dass dort die Vogelgrippe herrscht?


    So habe ich das auch verstanden.... eine Kennzeichnung für verseuchte Häuser.


    Kann mir jemand diesen Satz hier erklären?
    S.274: "Spaghetti, mit denen sie die Kerzen auf den Geburtstagstorten angezündet hatten." :gruebel:


    LG Kati :winken:


  • Immer noch unklar ist, was mit dem Hund und seinem Besitzer ist. Wenn der Mann tot ist, sollte Peter vielleicht mal rübergehen und dessen Vorräte einsammeln, oder?


    Dazu ist Peter zu ehrlich. Man erfährt ja generell wenig über die Gedanken der einzelnen Charaktere, aber die Idee, dort zu klauen, ist ihm wohl gar nicht erst gekommen. Allerdings erfährt man auch nicht, ob er sich wegen der möglichen Ansteckungsgefahr fernhält.



    Als der Strom irgendwann wieder da ist, fahren alle als erstes ihre Computer hoch - ist das in unserer Welt echt das Wichtigste was wir mit Strom anfangen? (übrigens toll, dass auch wenn die halbe Welt stirbt, noch Spam-Mails verschickt werden :rollen: )


    Da sieht man, wie sehr wir vom Strom abhängig sind. Das Bedürfnis danach steht schon fast an zweiter Stelle nach den Nahrungsmitteln. Informationen sind mittlerweile auch ein gefühltes Grundbedürfnis, wobei sie in diesem Fall lebenswichtig sein könnten, den Bürgern allerdings mehr oder weniger vorenthalten werden. Sie bleiben sich mehr oder weniger selbst überlassen, es taucht noch nicht einmal Polizei auf, um durch die Leute ihre Präsenz ruhig zu halten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in der Realität auch so ablaufen würde. Da wären schon längst Plünderer aufgetaucht und es herrschten Kriegszustände. Die Leute in unserer Geschichte sitzen doch nur brav in ihren Häusern und verhungern und erfrieren so langsam vor sich hin. Wenn ihr wählen müsstet zwischen hundertprozentigem Hungertod oder fünfzigprozentiger Todesrate, würdet ihr da ruhig im Sessel sitzen bleiben und abwarten? Man hat doch viel mehr Möglichkeiten, wenn man sich organisiert. Es kann mir auch keiner erzählen, dass die Bürger es einfach hinnehmen, anstandslos ohne Informationen über die öffentlichen Zustände in den Städten oder bezüglich der Entwicklung der Grippewelle auf bessere Zeiten zu warten. Wenigstens von Peter würde ich erwarten, dass er als Forscher in Sachen Vogelgrippe seine Beziehungen einsetzt, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, schon aus beruflichem Interesse.



    Und wie bekloppt ist es denn, das Autofenster herunter zu öffnen? :grmpf: Darüber könnte ich mich wirklich aufregen.
    Mal schauen wie es nun weiter geht mit ihm.


    Der Gedanke kam mir auch. Gerade Peter sollte wissen, welches Risiko er da eingeht.



    Kann mir jemand diesen Satz hier erklären?
    S.274: "Spaghetti, mit denen sie die Kerzen auf den Geburtstagstorten angezündet hatten."


    Ich habe es ausprobiert und eine Spaghetti angezündet. Ergebnis: Man kann sie durchaus als Ersatzfidibus verwenden, um Kerzen anzuzünden. Es stinkt allerdings ganz ordentlich :smile:.


  • Ich wünsche Shazia viel Glück, dass sie nun zu ihrem Freund gelangt und die zwei gemeinsam glücklich werden können. Sie macht auch so einiges durch. Toll fand ich wie liebevoll sie sich um das Baby gekümmert hat.


    Ganz schön leichtsinnig von ihr, sich nun einfach so auf den Weg ins Ungewisse zu machen... Auch wenn die Situation bei Ann und Peter vielleicht nicht die angenehmste war, war es dort bestimmt sicherer für sie als irgendwo auf der Straße... und das auch noch schwanger.
    Ich bin gespannt, ob wir noch was von ihr hören werden!

    LG, Dani


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  • Ganz schön leichtsinnig von ihr, sich nun einfach so auf den Weg ins Ungewisse zu machen... Auch wenn die Situation bei Ann und Peter vielleicht nicht die angenehmste war, war es dort bestimmt sicherer für sie als irgendwo auf der Straße... und das auch noch schwanger.
    Ich bin gespannt, ob wir noch was von ihr hören werden!


    Du hast natürlich recht: Es ist leichtsinnig. Aber andersherum wird die Situation ja auch immer unsicherer und wenn ich das richtig verstanden habe, ist Shazias Freund ja irgendwo außerhalb der Stadt auf dem Land. Vielleicht ist es dort wirklich sicherer und die Ansteckungsgefahr nicht so groß? Shazia fühlte sich wohl ohnehin zunehmend unwohl. Ob sie überhaupt Anns Verdacht bemerkt hat, also deren Vermutung, dass Shazia und Peter etwas zusammen haben?

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Wenn es daran lag, hätte sie es ja leicht entkräften können.


    Aber ich kann schon nachvollziehen, dass sie sich Ann und Peter nicht noch länger "aufdrängen" wollte - trotzdem wäre ich da wahrscheinlich nicht ins Ungewisse aufgebrochen.

    LG, Dani


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  • Ich habe es ausprobiert und eine Spaghetti angezündet. Ergebnis: Man kann sie durchaus als Ersatzfidibus verwenden, um Kerzen anzuzünden. Es stinkt allerdings ganz ordentlich :smile:.


    Haa klasse. :breitgrins: Davon hab ich vorher nie etwas gehört.

  • Ich kann mich dunkel dran erinnern, das als Kind mal gemacht zu haben ;)

    LG, Dani


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  • Diesen Abschnitt habe ich am Wochenende auch noch geschafft und fand ihn im Vergleich zum vorherigen ziemlich heftig.


    Zuerst mal taucht Anns beste Freundin vor ihrer Haustür auf und fleht sie an, sich um ihren Sohn zu kümmern. Anns inneren Zwiespalt, in dem sie gesteckt haben muss, kann ich aber nur bedingt nachvollziehen. Dass sie ihre Töchter schützen will, ist klar. Aber dass sie ihre beste Freundin so kaltherzig abweist ohne groß zu zögern und dann Peter gefühllos vorrechnet, dass er für Jacobs Leben eine ihrer Töchter opfern würde, finde ich zu dick aufgetragen.



    Ich kann Ann einerseits verstehen, andererseits glaube ich bei mir hätte das Gefühl für dieses kleine Lebewesen gesiegt. Aber ich denke auch Ann hätte sich vielleicht noch um entschieden nur Peter war schneller. Man sieht ja, wie Ann eigentlich an Jakob hängt.


    Ich bin mir nicht sicher, ob Ann sich wirklich für Jacob entschieden hätte. Ihrer Liebe zu Jacob gibt sie ja auch erst nach, als feststeht, dass keine Gefahr von ihm ausgeht.


    Bei Peter verhält sie sich allerdings ganz anders, für ihn riskiert sie fast alles. Das konnte ich nicht so richtig verstehen. Will sie an ihm wieder gut machen, was sie Jacob beinah angetan hätte? :schulterzuck:


    Dazu ist Peter zu ehrlich. Man erfährt ja generell wenig über die Gedanken der einzelnen Charaktere, aber die Idee, dort zu klauen, ist ihm wohl gar nicht erst gekommen. Allerdings erfährt man auch nicht, ob er sich wegen der möglichen Ansteckungsgefahr fernhält.


    Ehrlich ist Peter, beinah schwachsinnig ehrlich. Das zeigt auch die Szene im Supermarkt. In so einer Situation würde es jeder verstehen, wenn man sich den völlig willkürlichen Wucher des Verkäufers nicht gefallen lassen würde. Nur Peter versucht es wieder und wieder im Guten. :vogelzeigen:


    Die Ansteckungsgefahr dürfte meiner Meinung nach eher nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen sein. Mit dem Hund hatte Peter auch Umgang und bei Jacob hat ihn die Gefahr auch nicht lange zögern lassen. Warum sollte er also warten, ehe er die Möglichkeit ergreift, die Chancen seiner Familie zu verbessern, indem er sie mit Lebensmitteln und Strom versorgt?



    Die Leute in unserer Geschichte sitzen doch nur brav in ihren Häusern und verhungern und erfrieren so langsam vor sich hin. Wenn ihr wählen müsstet zwischen hundertprozentigem Hungertod oder fünfzigprozentiger Todesrate, würdet ihr da ruhig im Sessel sitzen bleiben und abwarten?


    Diese Ruhe war mir auch unheimlich. Es gehen Wochen ins Land und nichts passiert. Als Peter einkaufen fährt, stehen die Leute brav vor dem Supermarkt Schlange bzw. es gibt sogar einen kleinen Supermarkt mit prall gefüllten Regalen, die nur von einem einzigen Verkäufer bewacht werden. Das kann ich mir nicht im Geringsten vorstellen, sorry Frau Buckley. :tsts:



    Es ist leichtsinnig. Aber andersherum wird die Situation ja auch immer unsicherer und wenn ich das richtig verstanden habe, ist Shazias Freund ja irgendwo außerhalb der Stadt auf dem Land. Vielleicht ist es dort wirklich sicherer und die Ansteckungsgefahr nicht so groß?


    Ist es wirklich leichtsinnig, in der verseuchten Stadt zu bleiben, wo die Leute dicht gedrängt wohnen, die Ansteckungsgefahr dadurch viel höher ist und auch noch die Lebensmittel ausgehen? Sicherlich war es keine leichte Entscheidung für Shazia zu gehen, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung.
    Ihre Schwangerschaft wird sicherlich ausschlaggebend gewesen sein. Sie sieht, wie es Jacob ergeht, wie hungrig er ist und in welchen Zuständen er aufwachsen muss. Und wenn es noch mind. 18 Monate so weiter gehen sollte, wird es Shazias Kind genauso ergehen. Da würde ich es wohl auch lieber auf dem Land versuchen, wo zudem auch der Vater des Kindes lebt.


    VG Myriel


  • Ist es wirklich leichtsinnig, in der verseuchten Stadt zu bleiben, wo die Leute dicht gedrängt wohnen, die Ansteckungsgefahr dadurch viel höher ist und auch noch die Lebensmittel ausgehen? Sicherlich war es keine leichte Entscheidung für Shazia zu gehen, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung.
    Ihre Schwangerschaft wird sicherlich ausschlaggebend gewesen sein. Sie sieht, wie es Jacob ergeht, wie hungrig er ist und in welchen Zuständen er aufwachsen muss. Und wenn es noch mind. 18 Monate so weiter gehen sollte, wird es Shazias Kind genauso ergehen. Da würde ich es wohl auch lieber auf dem Land versuchen, wo zudem auch der Vater des Kindes lebt.


    Ich würde vermuten, dass es auf dem Land auch nicht gerade ungefährlich ist. Die Vogelgrippe wird vor allem durch Wildvögel verbreitet, die sich frei bewegen können und überall ihren Kot und damit auch die Viren verbreiten. Shazia und ihre kleine Familie können zwar versuchen, sich bestmöglich zu schützen, aber einfach ist das nicht. Da sie auf dem Land leben, bedeutet das, dass sie wohl weitgehend Selbstversorger sind und ihren Gemüsegarten gut schützen müssen. So leichtsinnig, selbst Hühner zu halten, werden sie wohl nicht sein. Aber verständlich, dass Shazia lieber beim Vater des Kindes leben möchte, wenn sie schon nicht weiß, was mit ihrer ägyptischen Familie ist.