Völkerromane

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Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Breña.

  • :winken:


    Die Fantasy-Völkerromane stehen ja oft in keinem besonders guten Licht da - zumindest ist das meine Erfahrung. Sie werden oft pauschal als “Mist” bezeichnet oder vollständig ignoriert, weil da ja “nichts gutes dabei sein kann”.
    Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon einen Völkerroman gelesen? Oder reizt euch einer?


    Ich habe mich mal an einer (sicherlich unvollständigen) Übersicht versucht. Dort findet sich jeweils der erste Teil, sortiert ist die Liste nach den Völkern:


    [li]Tobias O. Meißner – Die Dämonen[/li]
    [li]Julia Conrad – Die Drachen[/li]
    [li]R. A. Salvatore – Die Dunkelelfen*[/li]
    [li]Bernhard Hennen, James Sullivan – Die Elfen[/li]
    [li]Garry Kilworth - Die Engel*[/li]
    [li]Maike Hallmann – Die Feen[/li]
    [li]Jim C. Hines – Die Goblins[/li]
    [li]Mel Odom – Die Halblinge[/li]
    [li]Lea Nicolai – Die Hexen[/li]
    [li]Karl-Heinz Witzko – Die Kobolde[/li]
    [li]Stephan Russbült – Die Oger[/li]
    [li]Stan Nicholls – Die Orks[/li]
    [li]Christoph Hardebusch – Die Trolle[/li]
    [li]Kim Newman – Die Vampire*[/li]
    [li]Christoph Hardebusch – Die Werwölfe[/li]
    [li]Michael Peinkofer – Die Zauberer[/li]
    [li]Thomas Plischke – Die Zombies[/li]
    [li]Markus Heitz – Die Zwerge[/li]


    Bei den mit einem * versehenen Titeln handelt es sich “nur” um eine neue Ausgabe.
    Und “Die Soldaten” von Tobias O. Meißner habe ich weggelassen, weil Soldaten eben kein Fantasyvolk sind. Irgendwie. Der erste Ork-Roman von Michael Peinkofer fehlt, weil er nicht mit “Die …” beginnt.


    Jetzt bin ich ja mal gespannt auf eure Antworten! :hexe:

  • Hallo,


    interessante Frage - ich hatte mal eine Zeit, da habe ich für meine Verhältnisse richtig viel Fantasy gelesen. In diese Zeit fallen "Die Elfen" und "Die Trolle". Hennen mag ich immer noch sehr und habe auch fast alle Elfenbände gelesen, aber schon bei Hardenbusch bin ich nach dem 1. Teil ausgestiegen. Im letzten Jahr habe ich es dann nochmal mit "Die Zwerge" probiert, war nicht schlecht, aber auch hier werde ich nicht weiter lesen. Man soll nie "nie" sagen, aber vorerst verspüre ich kein Interesse.


    Allgemein kommt es mir auch manchmal so vor als ist das ganze eine Reihe ohne Ende - immer wieder ein neues "Volk" was auftaucht. Es verkauft sich, warum sollten die Verlage also nicht daran interessiert sein. Die Romane, die ich gelesen habe waren schön aufgebaut, hatten Humor, Schlachten und Gefühl - irgendwie bleibt jedoch bei mir immer der Vergleich zu "Der Herr der Ringe" und hier kann für mich persönlich kaum etwas aus den Reihen der "Völkerromane" mithalten.
    Aber dafür bin ich bestimmt auch kein wahrer Fantasy-Fan.


    Viele Grüße
    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%

  • Mich kannst du damit jagen. :zwinker: In erster Linie, weil ich mit dem üblichen Fantasyklientel (Elfen, Zwerge, ...) nicht viel anfangen kann. Ich habe meine Fantasy ja am liebsten rein menschlich. Dass viele von deutschen Autoren sind, mit denen ich zum Teil auf Kriegsfuß stehe (Heitz...), tut sein Übriges. Ob sie "Mist" sind, kann ich nicht beurteilen, ich habe ja keinen davon gelesen. Sie reizen mich nur einfach nicht im geringsten.


    Übrigens sind "Die Vampire" und "Die Engel" (das du gar nicht aufgeführt hast) auch Sonderfälle. Beides Neuauflagen alter Romane im Völkerromangewand. "Die Vampire" besitze ich deshalb sogar, hatte aber nie die Entschlossenheit, den Wälzer anzupacken.


    Letztlich ist Völkerroman ja ohnehin nicht gleich Völkerroman, teilweise sind es Bücher, die einfach nur so verpackt wurden, teilweise sind es gezielte Auftragsarbeiten. Entsprechend sind die Bücher ja sehr unterschiedlich.

  • Meine Meinung zu Newmans "Die Vampire" findet sich hier.


    Ansonsten habe ich nichts davon gelesen und werde das vermutlich auch nicht ändern. Nicht, weil ich denke, dass sie alle schlecht sind (denn wie Pandora schon sagte, versteckt sich hinter diesen Titeln ja ganz unterschiedliches) - aber sie wecken bei mir einfach keinerlei Interesse.

  • Tolle Liste, Seychella :klatschen:


    Ich liebe die meisten Völkerromane und habe da bisher auch noch keine Enttäuschungen erlebt. Im Gegenteil. "Die Dämonen" (besonders Teil 2: Freiheit oder Finsternis" und "Die Elfen" gehören definitiv unter die Top 5 meiner absoluten Lieblingsbücher (naja, man könnte fast sagen, sie gehören unter die Top 2 :breitgrins:). Mein erster Völkerroman war "Die Orks" von Stan Nicholls und der Autor traf bei mir mit dem Beginn direkt einen sehr schwarzhumorigen Nerv. Das Buch wird ab der Mitte zwar etwas schlechter, aber als Einstieg war es super. Auch "Die Zwerge" von Markus Heitz mag ich sehr.


    Auf meinem SUB sind noch:


    * Jim C. Hines – Die Goblins
    * Karl-Heinz Witzko – Die Kobolde
    * Stephan Russbült – Die Oger
    * Christoph Hardebusch – Die Trolle
    * Christoph Hardebusch – Die Werwölfe


    Und "Die Zombies" möchte ich auch noch irgendwann haben. "Die Drachen" interessiert mich als einziges nicht, weil ich darüber einfach schon zu viele schlechte Rezensionen gelesen habe.


    Hach.. ich finde Völkerromane toll :breitgrins:


  • In diese Zeit fallen "Die Elfen" und "Die Trolle". Hennen mag ich immer noch sehr und habe auch fast alle Elfenbände gelesen, aber schon bei Hardenbusch bin ich nach dem 1. Teil ausgestiegen. Im letzten Jahr habe ich es dann nochmal mit "Die Zwerge" probiert, war nicht schlecht, aber auch hier werde ich nicht weiter lesen.


    Christoph habe ich ja mit den Sturmwelten kennen gelernt, "Die Trolle" sind allerdings noch ungelesen. Aber seine Werwölfe haben mich sehr positiv überrascht! :smile: "Die Zwerge" sind bei mir ein Wackelkandidat. Ich mag zwar die meisten Zwerge, die ich kennengelernt habe (oder genauer: vor allem die von Bernhard, Susanne und Aileen) - aber ob das da auch so sein wird? Die hören sich schon sehr kämpferisch an... Na, mal sehen.



    Allgemein kommt es mir auch manchmal so vor als ist das ganze eine Reihe ohne Ende - immer wieder ein neues "Volk" was auftaucht. Es verkauft sich, warum sollten die Verlage also nicht daran interessiert sein.


    Sicherlich eine Verkaufsstrategie, die aufgegangen ist. Allerdings sagt das ja nichts über die Qualität der Bücher aus - und "schlechte" Bücher findet man überall.



    Die Romane, die ich gelesen habe waren schön aufgebaut, hatten Humor, Schlachten und Gefühl - irgendwie bleibt jedoch bei mir immer der Vergleich zu "Der Herr der Ringe" und hier kann für mich persönlich kaum etwas aus den Reihen der "Völkerromane" mithalten.
    Aber dafür bin ich bestimmt auch kein wahrer Fantasy-Fan.


    Ich dann wohl erst recht nicht, weil es bei mir umgekehrt ist und ich den Frevel begehe, von "Der Herr der Ringe" nicht völlig hingerissen zu sein. Bisher habe ich auch nur "Die Gefährten" geschafft... Und so lange meine Lieblingsautoren so fleißig schreiben, sieht das wohl auch ganz schlecht aus und ich werde möglicherweise irgendwann dafür gesteinigt, dass meine Begeisterung andere Bücher trifft. :elf:



    Mich kannst du damit jagen. :zwinker: In erster Linie, weil ich mit dem üblichen Fantasyklientel (Elfen, Zwerge, ...) nicht viel anfangen kann. Ich habe meine Fantasy ja am liebsten rein menschlich.


    Dann ist das natürlich schlecht... Ich bin da ja genau das Gegenteil und mag Bücher mit vielen verschiedenen Wesen, meine erste epische Fantasy-Serie ist da sicherlich auch nicht unschuldig dran. Die kann mich ja immer noch begeistern... :smile:



    Dass viele von deutschen Autoren sind, mit denen ich zum Teil auf Kriegsfuß stehe (Heitz...), tut sein Übriges.


    Stehst du generell mit deutschen Autoren auf Kriegsfuß oder nur mit einigen?


    Übrigens sind "Die Vampire" und "Die Engel" (das du gar nicht aufgeführt hast) auch Sonderfälle. Beides Neuauflagen alter Romane im Völkerromangewand.


    Danke für den Hinweis, habe ich gleich mal angepasst.

  • Hui, hier ist ja richtig was los - toll! :smile:



    Ich liebe die meisten Völkerromane und habe da bisher auch noch keine Enttäuschungen erlebt. Im Gegenteil. "Die Dämonen" (besonders Teil 2: Freiheit oder Finsternis" und "Die Elfen" gehören definitiv unter die Top 5 meiner absoluten Lieblingsbücher (naja, man könnte fast sagen, sie gehören unter die Top 2 :breitgrins:).


    Das klingt toll! So ganz ohne Enttäuschung... Ich habe da zwar auch noch keine erlebt, aber auch erst drei "Völker" kennen gelernt.
    Wow, Bernhard und James schaffen es auf Platz 2? Noch vor Tad Williams? :breitgrins:



    Mein erster Völkerroman war "Die Orks" von Stan Nicholls und der Autor traf bei mir mit dem Beginn direkt einen sehr schwarzhumorigen Nerv. Das Buch wird ab der Mitte zwar etwas schlechter, aber als Einstieg war es super.


    Wegen dem Humor traue ich mich an einige Bücher nicht ran, meiner ist doch so merkwürdig... Und schlecht einschätzbar.



    Auch "Die Zwerge" von Markus Heitz mag ich sehr.


    Meinst du, das könnte auch etwas für mich sein?



    * Karl-Heinz Witzko – Die Kobolde


    Das ist bestimmt recht lustig, ich war da mal auf einer Lesung und fand einige Stellen ziemlich unterhaltsam. :smile:



    * Christoph Hardebusch – Die Trolle


    Die subben bei mir auch noch, hoffentlich nicht mehr allzu lange... Ich bin doch schon so neugierig!



    * Christoph Hardebusch – Die Werwölfe


    Unbedingt lesen! Das hat mich sehr positiv überrascht... :breitgrins:



    "Die Drachen" interessiert mich als einziges nicht, weil ich darüber einfach schon zu viele schlechte Rezensionen gelesen habe.


    Geht mir genauso! :five: Da hört man irgendwie nur schlechtes...



    Hach.. ich finde Völkerromane toll :breitgrins:


    Gab es vielleicht auch darum damals die Leserunde zu "Die Elfen"? :elf: Nach einigem hin und her hatte ich das Buch ja gerade von meiner Wunschliste gestrichen, da es einer Freundin überhaupt gar nicht gefallen hatte. Und dann komme ich hierher und... meine Neugier hat dann doch die Oberhand gewonnen. Darüber bin ich heute sehr froh! :breitgrins:

  • Wow, Bernhard und James schaffen es auf Platz 2? Noch vor Tad Williams? :breitgrins:


    Ja. Ganz sicher vor Tad Williams, weil "Die Elfen" überhaupt keine Längen für mich hatten - ganz im Gegensatz zum Beginn von "Der Drachenbeinthron". :breitgrins:


    Wegen dem Humor traue ich mich an einige Bücher nicht ran, meiner ist doch so merkwürdig... Und schlecht einschätzbar.


    Ich glaube, "Die Orks" würden Dir nicht gefallen. Bei "Die Zwerge" bin ich mir nicht so sicher, aber ich glaube auch eher nicht. Die Bücher sind vor allem kriegerisch und ich meine, das ist nicht so Dein Ding, oder?


    Unbedingt lesen! Das hat mich sehr positiv überrascht... :breitgrins:


    Mit Christoph geht es mir wie mit Oliver Plaschka: Ich weiß, dass mir die Bücher super gefallen werden, aber ich möchte entsprechende Muße dafür haben - und die letzten zwei Jahre war ich ja eher in einer Lesekrise (die nun endlich langsam aber sicher besser wird).


    Geht mir genauso! :five: Da hört man irgendwie nur schlechtes...


    Ja, gell? Ich habe darüber bisher noch nicht eine positive Meinung gelesen. Trotzdem ist das natürlich ein Stein, der mir im Magen liegt, weil es mir in meiner Sammlung fehlt :rollen: Vielleicht stolpere ich ja mal extrem günstig drüber.


    Gab es vielleicht auch darum damals die Leserunde zu "Die Elfen"? :elf: Nach einigem hin und her hatte ich das Buch ja gerade von meiner Wunschliste gestrichen, da es einer Freundin überhaupt gar nicht gefallen hatte. Und dann komme ich hierher und... meine Neugier hat dann doch die Oberhand gewonnen. Darüber bin ich heute sehr froh! :breitgrins:


    Das weiß ich gar nicht mehr so richtig, wie das alles zustande kam :redface: Ich freue mich aber natürlich sehr, dass Du durch Literaturschock zu "Die Elfen" gekommen bist :klatschen:

  • Ich stand Völkerromanen auch lange skeptisch gegenüber, weil ich dachte, dass das nur die allgemeinen Trittbrettfahrer nach den HdR-Verfilmungen sind. (Bzw. bei anderen stehen wohl die Twilight-Bücher Pate).
    Irgendwann hab ich aber doch "Die Zwerge" lesen, und werde bei Zeiten auch die Fortsetzungen lesen, da sie sowieso mein Bruder hat und ich sie mir deswegen nicht kaufen muss. Ich fand das Buch eigentlich eine ganz angenehme Unterhaltung, freilich nichts großartiges, aber mir hat es gefallen.
    Ich habe aber auch von Anfang an nicht erwartet, dass ich da etwas im Stil von Tolkien aufgetischt bekomme, also ein riesen Welt mit Jahrhunderte an Geschichte etc. und deswegen hatte ich auch keine zu hohen Erwartungen.
    Und hin und wieder möchte ich auch gar keine komplexen Bücher lesen, da will ich mich einfach nur berieseln lassen :zwinker:


    Andere Völkerromane kenne ich allerdings nicht, und bis gerade eben habe ich mir eigentlich keine allzu großen Gedanken darüber gemacht, ob ich welche lesen möchte. Vorstellen könnte ich es mir schon.
    Wie hier schon erwähnt wurde: die Titel machen ja eine Marketingstrategie aus. Und da es bereits so viele Bücher von verschiedenen Autoren gibt, ist es wahrscheinlich schwierig für alle zu sprechen oder man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.


  • Bei "Die Zwerge" bin ich mir nicht so sicher, aber ich glaube auch eher nicht. Die Bücher sind vor allem kriegerisch und ich meine, das ist nicht so Dein Ding, oder?


    Wenn sich nur bekriegt wird und kaum Platz für das Zwischenmenschliche bleibt, dann nicht. Ich "brauche" einfach Freundschaften und etwas tiefer angelegte Figuren...



    Mit Christoph geht es mir wie mit Oliver Plaschka: Ich weiß, dass mir die Bücher super gefallen werden, aber ich möchte entsprechende Muße dafür haben - und die letzten zwei Jahre war ich ja eher in einer Lesekrise (die nun endlich langsam aber sicher besser wird).


    Von beiden noch gar nichts gelesen? Dann ist es ja gut, dass deine Lesekrise endlich besser wird. :smile:
    Und Bernd und Aileen nicht vergessen. :engel:



    Das weiß ich gar nicht mehr so richtig, wie das alles zustande kam :redface: Ich freue mich aber natürlich sehr, dass Du durch Literaturschock zu "Die Elfen" gekommen bist :klatschen:


    Da bin ich auch sehr dankbar, sonst hätte ich meinen Lieblingsautor ja nie entdeckt. :breitgrins: Und nicht nur den... Vielleicht würde ich ansonsten meine Umwelt weniger "nerven", aber sie hätte auch kaum etwas womit man mich so schön aufziehen kann...

  • Wenn sich nur bekriegt wird und kaum Platz für das Zwischenmenschliche bleibt, dann nicht. Ich "brauche" einfach Freundschaften und etwas tiefer angelegte Figuren...


    Hm, Zwischenmenschliches gibt es da auch. Die Figuren gehen schon in die Tiefe, aber es ist auch schon eine Weile her, dass ich die Bücher gelesen habe. Ingroscha müsste dazu eigentlich auch noch was sagen können.



    Von beiden noch gar nichts gelesen? Dann ist es ja gut, dass deine Lesekrise endlich besser wird. :smile:
    Und Bernd und Aileen nicht vergessen. :engel:


    Neee... die vergesse ich auch nicht und ich bin auch sehr sehr froh, dass ich endlich wieder mehr Freude am Lesen habe.

  • Alle Romane über einen Kamm zu scheren und behaupten sie seien Mist, ist sicher falsch. Ich lese sie auch sehr gerne, einige zumindest.
    Folgende habe ich schon gelesen:



    [li]Bernhard Hennen, James Sullivan – Die Elfen[/li]
    [li]Stan Nicholls – Die Orks[/li]
    [li]Christoph Hardebusch – Die Trolle[/li]
    [li]Markus Heitz – Die Zwerge[/li]



    Es gibt aber auch Völker, die mich gar nicht interessieren wie die:


    [li]Tobias O. Meißner – Die Dämonen[/li]
    [li]Julia Conrad – Die Drachen[/li]
    [li]Garry Kilworth - Die Engel[/li]
    [li]Lea Nicolai – Die Hexen[/li]


    Seychella: In den Zwergen kommen schon auch Figuren vor, die eine tiefergehende Geschichte haben, aber der Krieg und das ganze andere drumherum steht schon eher im Vordergrund. Ich würde daher eher sagen, dass es nicht so dein Fall ist.


    Katrin

  • Also mich haben die bisher gelesenen Völkerromane nicht unbedingt so überzeugt ... gelesen sind bisher


    [li]Bernhard Hennen - Die Elfen (fand ich eher durchschnittlich, aber das neue HC muss ich irgendwann haben - diese Illustrationen :herz: )[/li]


    [li]Christoph Hardebusch - Die Trolle (war ganz okay, allerdings muss ich die Nachfolger nicht mehr haben) [/li]


    [li]Jim C. Hines – Die Goblins(auch ganz nett aber nicht mein Volks, ansonsten siehe die Trolle) [/li]

    [li]Karl-Heinz Witzko – Die Kobolde (nein, ich habe nicht laut gelacht ... also auch eher durchschnittlich, der Nachfolger liegt hier, aber ich habe mich bisher nicht aufgerafft ihn zu lesen)[/li]


    Ansonsten liegen auf meinem SUB nur noch "Die Vampire" wobei das ja wie gesagt nur eine Neuauflage im Völkergewand ist. Auf meinem Wunschzettel habe ich außerdem noch die "Die Werwölfe" weil ich Christoph Hardebuschs Stil eigentlich ganz gerne mag. Und ein paar Bücher sind noch unter Beobachtung, wie sich da die Meinungen zu entwickeln. Drachen mag ich zwar, aber das dazugehörige Buch kommt eher schlecht weg, also hab ich das gestrichen. Und der Rest ... tja, der interessiert mich nicht so.

    Einmal editiert, zuletzt von Tolpan ()

  • Hm, Zwischenmenschliches gibt es da auch. Die Figuren gehen schon in die Tiefe, aber es ist auch schon eine Weile her, dass ich die Bücher gelesen habe. Ingroscha müsste dazu eigentlich auch noch was sagen können.



    Seychella: In den Zwergen kommen schon auch Figuren vor, die eine tiefergehende Geschichte haben, aber der Krieg und das ganze andere drumherum steht schon eher im Vordergrund. Ich würde daher eher sagen, dass es nicht so dein Fall ist.


    Hm, obwohl "Die Zwerge" einen kriegerischen Hintergrund haben, finde ich die Figuren doch recht gut gezeichnet und auch charakterlich interessant. Also ... ich glaube Seychella, dass dir die ersten zwei "Zwerge"-Romane durchaus gefallen könnten. Danach kannst du aber damit aufhören, da Markus' Schreibe dann meiner Meinung nach leider oberflächlicher wird und reißerischer. Band 3 hat mir schon keinen Spaß mehr gemacht und Band 4 habe ich abgebrochen.


    Zum Thema "Völker"-Romane:
    Auch ich war anfangs seeehr skeptisch was diese "Die ..."-Bücher im Großformat anging. Es erschienen "Die Orks", die mein Ex recht lahm fand, ok - ich muss dazu sagen, dass er direkt vorher "Ein Lied von Eis und Feuer" gelesen hatte :breitgrins:. Dann kamen "Die Zwerge" und "Die Elfen" und ich ließ die Finger davon, da ich es für Geldmacherei der Verlage hielt und für langweilige Auftragsarbeiten.
    Irgendwo schnappte ich dann aber auf (vermutlich hier), dass Markus Heitz mit "Die Zwerge" einen durchaus guten Fantasy-Roman geschrieben hat und versuchte es. Und siehe da ... er hat mir wirklich gut gefallen, Band 2 fand ich sogar noch besser, als den ersten Band. Besonders die Theatertruppe und natürlich die handelnden Zwerge mit ihrer Robustheit hatten es mir angetan.


    Grundsätzlich werden die "Völker"-Romane doch nur aus Marketinggründen in einer Reihe zusammengefasst. Und daher sehe ich die "Die ..."-Fantasy-Romane mittlerweile auch nicht mehr als irgendwie zusammengehörig, sondern als völlig eigenständig. Und sie sind m. E. auch untereinander keineswegs vergleichbar, so schaue ich lieber auf den Autor und den Story-Inhalt, als dass ich mich von der Tatsache, dass es ein "Völker"-Roman sein könnte, abschrecken lasse. :zwinker: Ich frage mich sowieso, welche Leser denn tatsächlich auf die Verlagsmasche, Bücher mit ähnlichen Covern zu versehen wie Erfolgstitel, "reinfallen". Mich schreckt das meist eher ab und ich habe immer Bedenken, dass ich dadurch gute Geschichten verpasse. Vielleicht kommt daher meine Vorliebe für Bücher mit besonders grauslichen Covern :breitgrins: Die sollten zumindest auf keinen Zug aufspringen.


    Gelesen habe ich aus der Liste oben:


    [li]Tobias O. Meißner – Die Dämonen Band 1 und 2[/li]

    - großartige Bücher von einem Autor, der meine Gedanken in Worte zu fassen scheint

    [li]Markus Heitz – Die Zwerge Band 1-3, Band 4 abgebrochen[/li]

    - Band 1 und 2 sind richtig gute, leichte Fantasy-Unterhaltung, aber dann geht es bergab


    Es subben bei mir noch:



    [li]Tobias O. Meißner – Die Soldaten[/li]

    - und auf dieses Mammut-Prequel freue ich mich auch schon ganz irre!

    [li]Bernhard Hennen, James Sullivan – Die Elfen. Alle Bände[/li]
    [li]Garry Kilworth - Die Engel. Hm, ich glaube ich habe die alten Ausgaben, bin aber unsicher, da ich nicht genau weiß, welche Titel hier enthalten sind[/li]

  • Dann ist das natürlich schlecht... Ich bin da ja genau das Gegenteil und mag Bücher mit vielen verschiedenen Wesen, meine erste epische Fantasy-Serie ist da sicherlich auch nicht unschuldig dran. Die kann mich ja immer noch begeistern... :smile:


    *lach* Ich glaube, wird sind überhaupt das Gegenteil mit unseren Vorlieben innerhalb der Fantasy. Du magst keine Vampire, ich keine Elfen. Du liebst deutsche, ich amerikanische Fantasy. Irgendwie finde ich das schon wieder spannend. :zwinker:


    Zitat

    Stehst du generell mit deutschen Autoren auf Kriegsfuß oder nur mit einigen?


    Bis vor einigen Jahren hätte ich gesagt: genrell. Ich hatte einiges ausprobiert. Es gab Autoren, die waren sprachlich gut, waren aber thematisch nicht mein Fall (z.B. Markolf Hoffmann und Bernhard Hennen), andere wiederum fand ich stilistisch einfach grausam (z.B. Heitz, Marzi, Hohlbein) und wollte sie schon deshalb nicht lesen. Nachdem ich bei jedem Griff nach dem Buch eines deutschen Autors enttäuscht war, habe ich es einfach aufgegeben.
    In den letzten 4-5 Jahren hat sich ja einiges getan und mittlerweile tummeln sich auch einige deutsche Autoren auf meinem SUB und meiner Wunschliste: Oliver Plaschka oder Ju Honisch zum Beispiel. Diese Autoren lösen sich auch immer mehr von den "traditionellen" Themen und so werden ihre Geschichten dann auch für mich wieder spannend. Wobei meine Vorlieben noch immer besser bei den amerikanischen Autoren bedient werden.

  • :winken: Ein sehr schönes Thema, genau passend, weil ich mich auch wieder damit beschäftige :breitgrins:


    Ich habe bisher keins der Völkerromane gelesen, auch wenn ich es versucht habe. Zum Teil liegt das daran, dass ich mit deutschen Autoren nicht unbedingt auf gutem Fuße stehe und dass das, was ich bisher zu Hause hatte eher meinen Mann ansprach und nicht mich.
    Ich hab vor ein paar Jahren für meinen Mann die Orks besorgt (Nicholls) und hätte mich beinahe von Peinkofer (von dem ich ein histor. Buch gelesen habe und es scheußlich fand) irritieren lassen. Die Orks habe ich angefangen, aber nach wenigen Seiten weggelegt, denn es war mir zu brutal, blutig, kaltherzig, barbarisch, animalisch usw. Sicher, das passt nun mal zu dem Volk, aber ich bin da einfach zu schwach im Magen. Trotzdem, mein Mann liebt es und hat 1-3 gelesen ^^


    Jetzt bin ich aber doch wieder zu den Völkern gekommen, denn ich habe mir die Neuausgabe von den Elfen zugelegt (wegen den Bildern und der guten Kritik) und werde das wohl demnächst anfangen zu lesen, auch wenn es von einem Deutschen ist. Ich mochte ja auch den 1. Ulldart-Band von Heitz, also gebe ich Hennen doch mal eine Chance.


    Aber was mich in der Aufzählung ein wenig verwirrt, sind Hexen ein Volk? Ich würde sie ja eher zu einem Glauben oder einem Beruf zählen, wie Magier und so Oo

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • Was, so viele Völkerromane gibt es inzwischen!?! Der Begriff wird zwar offensichtlich immer weiter gefasst, aber so eine lange Aufzählung habe ich nicht erwartet.


    Gelesen (und genossen) habe ich bisher nur Die Dämonen von Tobias O. Meißner, Band 2 ist bestellt. Interessiert hat es mich nur, weil es von Tobias ist, aus ähnlichem Grund interessieren mich die Bücher von Christoph Hardebusch, dessen Sturmwelten mir sehr gefallen haben.


    Anfangs war das Verkaufsargument, dass Tolkiens Völker aufgegriffen werden, für mich eher abschreckend, insgesamt sprechen mich die Titel an sich überhaupt nicht an, weil sie so einfallslos sind. Dass sich auch hinter einem langweiligen Titel ein tolles Buch verstecken kann, steht außer Frage, aber ein Buch muss es schließlich erst schaffen, meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. ;) Und das klappte bisher eher über die Autoren, von denen ich insgesamt aber zu wenige kenne - bin halt kein ausgemachter Fantasyleser. (Genau das ist wahrscheinlich auch ein Grund dafür, weshalb mich Die Elfen allein wegen ihres Umfangs abschrecken.)



    Tobias O. Meißner – Die Soldaten- und auf dieses Mammut-Prequel freue ich mich auch schon ganz irre!


    Dann solltest Du es nicht zu lang subben lassen, denn es ist guuut. Allerdings ist es kein Völkerroman, oder? Es hat nur einfach so einen einfallslosen Titel. :teufel: (Was mich daran erinnert, eine Frage diesbezüglich im Leserundenthread drüben loszuwerden ...)


    Viele Grüße
    Breña

    &quot;Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht.&quot;&nbsp; J. L. Borges


  • Allerdings ist es kein Völkerroman, oder? Es hat nur einfach so einen einfallslosen Titel. :teufel: (Was mich daran erinnert, eine Frage diesbezüglich im Leserundenthread drüben loszuwerden ...)


    Ich fürchte aber, dass der Verlag es in dem Kontext rausgebracht hat. Zumindest Format und Titel entsprechen dem Schema.


    Und ja, ich lese es bald :breitgrins: Muss aber erst noch den letzten Mammut-Band nochmal anfangen. Und vorher noch ... :zwinker:


  • Grundsätzlich werden die "Völker"-Romane doch nur aus Marketinggründen in einer Reihe zusammengefasst. Und daher sehe ich die "Die ..."-Fantasy-Romane mittlerweile auch nicht mehr als irgendwie zusammengehörig, sondern als völlig eigenständig. Und sie sind m. E. auch untereinander keineswegs vergleichbar, so schaue ich lieber auf den Autor und den Story-Inhalt, als dass ich mich von der Tatsache, dass es ein "Völker"-Roman sein könnte, abschrecken lasse. :zwinker: Ich frage mich sowieso, welche Leser denn tatsächlich auf die Verlagsmasche, Bücher mit ähnlichen Covern zu versehen wie Erfolgstitel, "reinfallen".


    Das seh ich auch so, wobei ich das fast schon traurig finde. Wie man hier im Thread sieht, sind ja doch die meisten eher skeptisch, was vielleicht nicht so schnell passieren würde, wenn sich die Verlage bei den Covern und den Titeln vor allem mehr Mühe geben würden, sie als ein eigenständiges, individuelles Buch zu verkaufen und nicht als "ein neues Buch genauso wie..."
    Aber das würde jetzt eine sehr viel weitgreifendere Diskussion aufgreifen, wie heutzutage ganz allgemein Bücher vermarktet werden...

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.


  • Das seh ich auch so, wobei ich das fast schon traurig finde. Wie man hier im Thread sieht, sind ja doch die meisten eher skeptisch, was vielleicht nicht so schnell passieren würde, wenn sich die Verlage bei den Covern und den Titeln vor allem mehr Mühe geben würden, sie als ein eigenständiges, individuelles Buch zu verkaufen und nicht als "ein neues Buch genauso wie..."
    Aber das würde jetzt eine sehr viel weitgreifendere Diskussion aufgreifen, wie heutzutage ganz allgemein Bücher vermarktet werden...


    Tatsache ist, die Romane in Völkerromanverpackung verkaufen sich zum größten Teil besser als die individuell aufgemachten. Den Büchern selbst hat es also gut getan. Und offenbar existiert auch eine große Masse von Buchkäufern, die genau dieses Konzept mag. Ich finde es doof, eine Reihe von anderen Lesern auch, aber wir sind wohl nicht die Mehrheit. Und die Mehrheit braucht es leider, um ein Buch rentabel auf den Markt zu bringen.
    Ich finde es immer problematisch, den Verlagen vorzuwerfen, dass sie wirtschaftlich arbeiten, das sichert immerhin ihre Existenz.


    Übrigens werden Bücher nicht nur "heutzutage" so vermarktet, ich habe neulich einen Arikel aus den 30ern gelesen, in dem genau diees Nachmachen erfolgreicher Konzepte angeprangert wird. Die Diskussion zieht sich mehr oder weniger durch alle Zeiten, seit man von einem Massenpublikum sprechen kann.