Andreas Saumweber - Schattensturm: Druidenchronik Band 2

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Band 1 Schattenkrieg


    Der zweite Band bringt uns viele Charaktere aus dem ersten Buch wieder, Derrien, Veronika, Keelin, Baturix – aber auch die Schatten Rushai und Ashkaruna, der Rattenmensch Mickey und viele weitere.
    Wieder wird die Geschichte abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven an verschiedenen Orten in der Innen- und Außenwelt erzählt. Durch die kurzen abwechslungsreichen Kapitel liest sich die komplexe Story doch wieder einfach, allerdings ist es nicht immer einfach, die Fülle an Informationen und Details alle mitzubekommen und richtig einzuordnen.


    Die Verhältnisse zwischen Kelten, Schatten, Ratten und Menschen waren schon im ersten Band reichlich kompliziert, doch nun kommt noch ein neuer Faktor hinzu: Der Volksstamm der Germanen ist zurück und beansprucht seinen Platz in der Innenwelt zurück.


    Eigentlich eine großartige Chance, gemeinsam mit den Kelten gegen die Schatten vorzugehen, die die Welt immer mehr unter ihre Kontrolle bringen, doch der Ahnenhass erlaubt keine Allianz zwischen den Völkern.
    Sehr bedrückend fand ich die Schilderung der aufgegebenen Städte in der Außenwelt, in der die Schatten die Herrschaft übernommen haben – bei diesen Kapiteln lief es mir regelrecht kalt den Rücken herunter. Aber da gibt es ja immer noch die Frage, wie Schatten entstehen – gibt es hier vielleicht einen Ansatzpunkt, gegen sie vorzugehen?


    Was mir auch aufgefallen ist, dass keiner der Hauptcharaktere „nur gut“ ist, alle haben ihre Fehler und Probleme, keiner ist davor gefeit, eine falsche Entscheidung zu treffen oder etwas Falsches zu tun. Es fällt schwer, hier jemandem wirkliche Sympathie entgegen zu bringen, aber trotzdem sind die Gründe für das Handeln der einzelnen Personen immer nachvollziehbar und daher fiebert man doch mit jedem Einzelnen von ihnen mit.


    Ich bin sehr gespannt, wie die komplexe Geschichte im dritten Band weitergeführt wird!


    4ratten

    LG, Dani


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  • Wenn man den Prolog ignoriert, geht die Druidenchronik mit dem „Schattensturm“ lückenlos weiter und man trifft auf sämtliche Haupt- und Nebenfiguren aus dem ersten Band. Der Leser verfolgt aber nicht nur ihm bekannte Personen aus dem ersten Band, sondern bekommt auch Einsichten in das Rattenleben und einen ganzen neuen Stamm präsentiert. Besonders die Erlebnisse von Mickey, einen Rattenmenschen, zeigen die Komplexität der Geschichte. Mickey steht als Rattenmensch auf der Seite der „Bösen“ und trotzdem hat er seine guten Seiten und verfolgt ganz eigenen Ziele.
    Für mich etwas verwirrend waren mal wieder die vielen Stämme und wie sie zueinanderstehen. Um mein Gehirnchaos noch zu vergrößern tauchen in „Schattensturm“ auch noch zusätzlich die Germanen aus der Versenkung hervor. Ich habe einfach Mut zur Lücke gezeigt und einfach weitergelesen, was auch gut so war. Es werden zwischendurch immer mal wieder ein paar Erklärungen eingeflochten, so dass es keine größeren Probleme gibt der Geschichte zu folgen.
    Das Buch ist äußerst spannend, da man mit jeder Figur, die man begleitet, immer wieder in gefährliche Situationen gerät und der Autor nicht davor zurückschreckt auch liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen.
    Veronika, meine Lieblingsfigur aus dem ersten Band, stolpert auch im zweiten Band von einer gefährlichen Situation in die nächste. Sie ist ein absoluter Garant für Hochspannung!
    Keelin habe ich als viel interessanter als im ersten Band empfunden. Sie nimmt auch eine größere Rolle diesmal ein und ist selbst oft aktiv, was im ersten Band noch nicht der Fall war.
    Derrien, den ich schon im ersten Band sehr mochte, obwohl er eine schwierige Persönlichkeit ist, zeigt nun mehr von seiner dunklen Seite als mir lieb ist. Aber ich bin immer noch guter Hoffnung, dass er sich einfängt und hinter allem ein Plan steckt, den wir als Leser nur noch nicht kennen und es mit ihm und allen anderen ein gutes Ende nimmt.
    Natürlich endet dieses Buch wieder sehr offen, was mich aber nur wenig stört, da ich ja weiß, dass es weitergehen wird. Diesmal ist aber ein richtiger Cliffhanger eingebaut, was recht gemein ist, wenn man das Buch liest und der dritte Teil noch gar nicht veröffentlich ist!


    Fazit: Eine spannende und komplexe Geschichte mit einem Cliffhanger-Ende 4ratten

    Einmal editiert, zuletzt von foenig ()