03 - Seite 161 bis 243

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zåmdrâ.

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    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.


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    Kapitel "Die gefährlichen Bücher" bis einschl. "Die Wunderkammer"


    Ich bin bei Seite 175;
    Nun sind wir - endlich, darauf haben wir doch schon gewartet, oder? - in den Katakomben von Buchhaim.


    Mythenmetz macht sich auf die Suche nach dem Ausgang - und es sieht so aus, als wäre er auf dem richtigen Weg. Beim ersten Lesen damals dachte ich ja, das wird es doch wohl nicht schon in den Katakomben gewesen sein? Aber nein, Mythenmetz kann ja die Finger nicht von einem besonders auffälligen Buch lassen, das sich dann als eine Art Puppentheater im Buchformat rausstellt bzw. als ein gefährliches Buch, mit dem es buchstäblich abwärts geht.

    Liebe Grüße

    Karin

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()

  • Weiter bis Seite 243:


    Nachdem Mythenmetz sich jetzt wieder tief in den Katakomben befindet, tappt er von einer "unangenehmen" Situation in die nächste (Unhaim, Spinxxxxe und Hoggno, der Henker). Uaah, Unheim ist ja echt eklig - ich bin ja nun kein Insektenphobiker, aber das bräuchte ich auch nicht.


    Zu Mythenmetz' Pech passt auch die triste Stimmung da unten in dem Reich der Toten.


    Bei Mythenmetz' Rettung vor Hoggno kann man sich schon denken, wer da die Hände im Spiel hat - und dann kommen meine Lieblingskapitel: als er die Buchlinge findet :klatschen: Die kleinen Zyklopen finde ich soooo sympathisch. Und Mythenmetz bekommt ein paar Wochen Ruhe und Erholung und fast so was wie Normalität zu spüren.
    Die Szene, als Hildegunst den Buchling Danzelot von Silbendrechsler kennenlernt, ist so rührend. Und die gemütliche Lederne Grotte ... überhaupt ist das bei den Buchlingen eine ganz eigene Welt, sogar mit Sauna :breitgrins:

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich komme leider im Moment nur langsam voran, aber bin nun auf Seite 191 angekommen, also bei "Der Schädel des Titanen".


    Hildegunst gerät ja nun immer weiter in die Katakomben und hat sich, dank seiner Neugier, kurz vor dem Ausgang wieder komplett in die Tiefen der Katakomben zurück katapultiert. Aber dieses gefährliche Buch, was er da öffnet, das möchte ich ja so gerne mal sehen.


    Ja, und dann wird es richtig eklig und düster, bis er dann ja auf die Sphinxxxxe trifft.. die Szene ist einfach so spannend. Und auch das beste Beispiel für den Einfallsreichtum von Walter Moers. Immer wenn man meint, dass es absolut keinen Ausweg mehr gibt, passiert etwas vollkommen Unerwartetes.



    und dann kommen meine Lieblingskapitel: als er die Buchlinge findet :klatschen: Die kleinen Zyklopen finde ich soooo sympathisch. Und Mythenmetz bekommt ein paar Wochen Ruhe und Erholung und fast so was wie Normalität zu spüren.


    Das kommt bei mir ja auch schon bald und darauf freue ich mich schon total. Dann wird es endlich wieder, ähm, gemütlicher! :breitgrins:

    ~ The world is quiet here ~

  • Bonjour,


    also, in diesem Bereich lernen wir die ersten Teile des Labyrinthes und der Katakomben kennen. Unhaim ist gruslig aber irgendwie geschah das Hildegunst recht, schließlich war er wieder leichtsinnig geworden.


    Mein Mann meinte ja, dass er Regenschein erwarte und war erleichtert, als dieser sich vorstellte und verwirrt, als er hörte, dass das doch nicht Regenschein war, daraufhin war er der Meinung, dass Regenschein den Hoggno umgebracht hätte. *kicher*


    Die erste Begegnung mit den Buchlingen ist wie immer eine meiner Lieblingsstellen. Ich liebe die Buchlinge über alles. Danzelot 2 ist mir besonders ans Herz gewachsen.

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:


  • Mein Mann meinte ja, dass er Regenschein erwarte und war erleichtert, als dieser sich vorstellte und verwirrt, als er hörte, dass das doch nicht Regenschein war, daraufhin war er der Meinung, dass Regenschein den Hoggno umgebracht hätte. *kicher*


    Haha, so habe ich mir das auch noch nie deutlich gemacht. :breitgrins:

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich konnte nun auch endlich in die Welt der Buchlinge eintauchen und bin schon wieder ganz verzaubert :herz: Diese kleine, heile Welt, in der sich alles um Bücher dreht, in der sich sogar alle vom Lesen ernähren. Ein Traum!
    Besonders viel Spaß hat mir das Ormen gemacht, und auch das Entschlüsseln der Anagramme. Lustig ist ja auch, dass die Buchlinge so sind, wie die Autoren, die sie verkörpern und gleichzeitig ähneln sie wirklich denen unserer Welt, deren Anagramme sie sind. Das beste Beispiel ist da für mich Orca De Wils. Hildegunst erwähnt da, dass er sich gar nicht traut in dessen Gegenwart etwas zu sagen, weil es ihm dann alles so doof vorkommt, und genau so würde es mir gehen, denke ich oft, wenn ich auf Oscar Wilde treffen würde. :breitgrins:


    Als Hildegunst dann in der Wunderkammer den Brief von Danzelot findet, das ist auch so eine totale Gänsehaut-Stelle für mich. So langsam fügt sich ein Puzzelteil um das geheime Manuskript ins andere..

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich treulose Tomate komme auch mal wieder hinzu und habe versucht etwas auf zu holen.
    Zur Zeit befinde ich mich auf Seite 178. Schon beim ersten lesen dieses Buches gefiel mir dieses etwas seltsame Blaskonzert. Zu gerne würde ich so eine Art von Musik auch erleben. Allerdings bitte ohne die Wirkung schlechte Literatur im Anschluss zu kaufen. :breitgrins:
    Völlig vertieft in dieses Konzert was Hildegunst sich anhörte nahm ich die Menschen um mich herum im Cafe kaum noch war und versuchte mir alles genau vorzustellen. Bei der Vorstellung der Gruselmusik ging es mir ähnlich wie früher in der Schule wenn jemand mit seinen Fingernägeln über die Tafel kratzte. - Irrgh...furchtbar.
    Etwas leid tut mir Hildegunst nun weil er nun wo er der Oberfläche doch langsam wieder näher zu kommen schien, an ein Fallenbuch geraten war. Wenigstens war es keines der Bücher die einen töten. Der hat mehr Glück als Verstand wie es scheint.

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky

  • Bin nun auf Seite 204.


    Armer Hildegunst. Erst wird er vergiftet und in die Katakomben geschleppt, dann gerät er an ein Fallenbuch, welches nicht nur dafür sorgte das er beinah unter einem riesen Haufen Bücher erstickte, sondern musste vor grausigen Tieren als Mahlzeit angesehen und letzten Endes will ihn sogar einer der Bücherjäger verspeisen. Irgendwie ist er ganz schön vom Pech verfolgt. Nicht gerade der Teil des Buches wo man gerne an seiner Stelle wäre.

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky

  • Ich stecke auf Seite 228. Hildegunst hat bisher eine ganze Menge erlebt, angefangen vom Trompaunenkonzert (das fand ich soo klasse!) über Phistomefels Falle bis hin zu Spinxxxxen und Hoggno dem Henker. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Regenschein ihn auf dem Gewissen hat. :zwinker: Mir schwirrt gerade noch ein bisschen der Kopf von den vielen Ideen, den skurrilen Figuren, den kleinen Andeutungen auf Schriftsteller "unserer Welt" und der ganzen wundervollen Atmosphäre. :herz:


    Hildegunst hat nun die Buchlinge kennen gelernt. Einfach schön! :klatschen: Gleich gehts ums Ormen und ich bin schon ganz gespannt, was sich dahinter verbirgt.


    Verzauberte Grüße,
    O.

  • @Ophelia
    Die Anspielungen auf die Schriftsteller unserer Welt sind für mich auch Highlight des Buches! Und wenn dir das gefällt, wirst du das Ormen lieben :herz:

    ~ The world is quiet here ~

  • Leider war das ein Manko am Hörbuch: Man konnte die Schriftsteller nicht herausfinden, bzw. haben wir das nicht mitbekommen

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • Ich hinke leider wohl voll hinterher. :redface: Bin noch auf Seite 204 und nicht richtig zum Lesen gekommen. Versuche aber die Woche über aufzuholen. Entschuldigt wenn ich hier so rare war.

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky


  • Kein Problem, Pinky. :winken: Ich dachte schon, ich wäre die letzte.


    Da bin ich aber froh das noch jemand hinkt. Gemeinsam hinkt es sich schöner hinterher. :breitgrins:

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky

  • Sooo, ich bin nun auch ein wenig weitergekommen, nämlich bis Seite 202, also bis zum Kapitel Die blutige Spur.


    Natürlich war ich sofort wieder HIN UND WEG :herz::



    Ehrlich, ich bin kein Lyrik-Fan und ich hasse die meisten Gedichte. Aber ich könnte mehrere BÄNDE von diesen Gedichten lesen und ich hoffe, dass auch in den neuen MYTHENMETZ wieder einige Gedichte aufgenommen wurden *g*.


    Weia, was haben wir viel erlebt auf den letzten Seiten. Und wenn ich das Buch nicht nicht schon einmal gelesen hätte, würde ich ja sagen: HABE ICHs DOCH GESAGT! Dieser miese Schweinling! Der arme Hildegunst! Aber man kann es kaum anders sagen: er ist es selber schuld! Viel zu leichtgläubig war er, das alleine hat ihn in die Katakomben gebracht (wo wir ja schon lange hinwollten *g*). Und anstatt dann vorsichtiger zu werden, begeht er gleich seinen nächsten Fehler: angestachelt von seiner Freude über sein Wissen über die Geschichte der zamonischen Literatur, tappt er direkt in die nächste Falle. Warum hat er nicht aus seinen Fehlern gelernt? Ein GOLDENES Buch, da steht doch quasi drauf ACHTUNG GEFAHR! Aber nein, Hildegunst ist da vollkommen unbedarft *g*. Und ich gebe ja zu, auch ich hätte sehr gerne das kleine Schauspiel gesehen, welches mich sehr stark an eine Spieluhr erinnerte.
    Aber herrje, dann landet unser Hildegunst in Unhaim! Wie gruselig! Ich hatte schon Angst, dass er da auf komische Bücherhaie stößt, als er von dem riesigen Wesen sprach, dass ihn aus seinem Gefängnis aus Büchern befreite! Urgs, ich will mir üüüüüberhauptnichtvorstellen, wie es da unten gerochen hat! Und dann das ganze Getier und Geschmeiß ieeeehhhhhck! Zum Glück ist Hildegunst recht schnell entkommen. Das folgende Skelett-Museum würde ich auch gerne sehen. Da passt dann auch wieder die Gruselmusik aus dem Trompaunenkonzert dazu *g*.
    An dieser Stelle dachte ich schon: und was passiert ihm nun? Da kam dann die Sphinxxxxxe. Ich haaaaassseeee Spinnen! Ich will mir garnicht vorstellen, wie eine Spinne mit 16 Beinen aussieht! Ich fühlte mich sehr an den Film Herr der Ringe erinnert, die Szene in der Frodo angegriffen wird, weil er nicht gesehen hat, dass Kankra über ihm ist! Das Bild vor dem inneren Auge, war ich froh, als Hildegunst von "Regenschein" gerettet wurde! Puuuhh endlich weg von der ekligen (toten) Sphinxxxxx.
    Und dann endlich sollten wir also Colophonius Regenschein kennenlernen?! Da habe ich mir auch schon gedacht: hier ist etwas faul. Ganz ehrlich: Hildegunst hat sich nicht einmal gewundert, dass er noch lebt O.o. Das kam mir schon ein wenig komisch vor. Und Regenschein soll in einem Schädel wohnen? Ich habe ihn mir immer mit einem "sonnigen" Gemüht vorgestellt... Und, so ein Schufft! Aber man kann es ihm nicht übel nehmen. Hoggno der Henker war ebenso auf Futterjagd, wie die Sphinxxxxe, er war nur erfolgreicher. Urgs das muss doch müffeln da in seinem Schädel mit dem ganzen Blut und dem Gedärm! Ich würde da nicht gerne auf eine Tasse Tee eingeladen werden! Und dann dieser komische Sturm, und das geraschel von Papier (er kommt, er kommt!). Ein schaurig schönes Schaudern überkam mich, voller Vorfreude auf die kommenden Kapitel :klatschen:.


  • Ehrlich, ich bin kein Lyrik-Fan und ich hasse die meisten Gedichte. Aber ich könnte mehrere BÄNDE von diesen Gedichten lesen und ich hoffe, dass auch in den neuen MYTHENMETZ wieder einige Gedichte aufgenommen wurden *g*.


    So geht es mir auch :breitgrins:


    Noch 5 Tage ... :klatschen:

    Liebe Grüße

    Karin

  • Seit Mittwoch habe ich wieder Uni, dementsprechend schnell komme ich nun in meiner Lektüre voran. Um genau zu sein, ich habe nur noch 40 Seiten vor mir :heul:.


    Aber nun zu den Seiten 202-243.
    Hildegunst wird also von irgendjemandem gerettet und folgt nun der für ihn ausgelegten Spur. Ich kann natürlich seinem Gedankengang folgen, er wurde gerettet und verschont und nun findet er die Spur, aber sollte er nicht skeptischer sein? Immerhin klebt da BLUT am Papier... Ich weiß nicht, ob ich das auch so gemacht hätte, aber natürlich ist es in der Geschichte recht schlüssig.
    Und endlich, ENDLICH lernt Hildegunst die schrecklichen Buchlinge kennen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie genial ist diese kleinen Männchen finde. Auch bei der zweiten Lektüre sind sie mir immernoch die ALLERLIEBSTEN! Gäbe es Kuscheltiere, Topflappen oder wasweißichwas, ich würde es kaufen und zwar sofort, ja! Wie gerne würde ich durch die Lederne Grotte wandern und all die Buchrücken bewundern und alle Gerüche erschnuppern! Ich möchte die Maschine der Rostigen Gnome sehen und die Wohnhöhlen und ALLES, ALLES, ALLES!
    Ich habe großes Mitleid mit Golgo, muss er sich doch stets mit dem Geschreibsel von Fontheweg rumschlagen. Das könnte ich ja überhauptganzundgarnicht! Und weil dem so ist, fand ich natürlich die bissigen Sprüche der anderen Buchlinge in seine Richtung am schönsten :breitgrins:.
    Und dann kommt das ORMEN. Was für eine tolle Idee! Mich würde interessieren, ob das Memorieren von Namen durch so eine Technik tatsächlich besser funktioniert... Ich habe da ja auch so meine Schwierigkeiten mit dem Erinnern von Namen... Bei einem richtigen ORMEN würde ich allerdings, glaube ich, vollkommen versagen, aber ich finde es einfach zu süß, wie Hildegunst sich teilweise durch die zamonische Literatur schlägt! Auch hier beweist Mythenmetz wieder seinen Einfallsreichtum, Stotterlyrik wäre wirklich nicht mein Fall *g*.
    Ich könnte diesen Teil des Buches gleich noch einmal lesen, das steht außer Frage *g*. Aber nun soll es weitergehen mit der Erkundungstour im Reich der Buchlinge *g*.