05 - Seite 316 bis 386

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Pinky.

  • Hier könnt ihr zu den Seiten 316 bis 386 diskutieren

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Soooo auch hier geht es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst die Bibliothek der Haarsträuber, das war echt genial, mein Mann hat sich halb totgelacht, denn so hatte er noch nie gedacht. Hier fing nun auch die Phase an, wo wir uns ärgerten, dass wir zwischendurch mal anhalten mussten um uns was anzusehen ;)
    Die lebenden Bücher, hach ich liebe die kleinen lieben fingerbeißenden Bücher, die sind doch einfach nur zu süß oder?? Schade, dass Hildegunst sie zum Teil töten musste *sniff*
    Jetzt lernen wir auch endlich den Schattenkönig und dessen Geschichte kennen. Hier gab es mehrere Ahs von meinem Mann, dem nun große Teile der vielen Fäden zu einem Strick verbunden worden. Es ist schon heftig und traurig was Smeik mit dem guten Jungen angestellt hat. Ein übergroßes lebendes Buch, ein Homunkoloss. Schön, dass er Hildegunst dann unterrichtet, Theorie (Thorie) und Praxis, wobei die Praxis schaurig ist ^^


    Ich hab doch glatt was vergessen: Die Wortschatzkammer, das war ein Kapitel, welches mir mehr als gut gefiel. Durch den Schattentanz hat Hildegunst Wörter gelernt, die alt und so viel wirkungsvoller waren, als alles was er kannte. Unser Lieblingswort an dem Tag: Sprinken

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

    Einmal editiert, zuletzt von Leen ()


  • Soooo auch hier geht es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst die Bibliothek der Haarsträuber, das war echt genial, mein Mann hat sich halb totgelacht, denn so hatte er noch nie gedacht. Hier fing nun auch die Phase an, wo wir uns ärgerten, dass wir zwischendurch mal anhalten mussten um uns was anzusehen ;)


    :lachen: Ich merke mir also: Das Hörbuch lieber nicht im Urlaub hören.


    Dass Hildegunst einige der lebenden Bücher tötet, das geht mir auch bei jedem Lesen total nahe..



    Ich hab doch glatt was vergessen: Die Wortschatzkammer, das war ein Kapitel, welches mir mehr als gut gefiel. Durch den Schattentanz hat Hildegunst Wörter gelernt, die alt und so viel wirkungsvoller waren, als alles was er kannte. Unser Lieblingswort an dem Tag: Sprinken


    Oh ja, das ist mal wieder Moers at his best! Ich bin noch lange nicht bei dem Kapitel angekommen, aber darauf freue ich mich auch schon sehr.

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich habe nun auch endlich diesen Abschnitt beenden können. Wir erfahren nun was es mit dem geheimnisvollen Manuskript auf sich hat und vor allem, was der Schattenkönig damit zu tun hat. Seine Verwandlung zu diesem finde ich immer wieder total gruselig.. Hat ein bisschen was von Frankenstein.
    Auch wenn er sich Hildegunst anvertraut, weiß man irgendwie doch nicht so recht, was der Schattenkönig im Schilde führt und ob man ihm glauben und trauen kann. Ich liebe allerdings seinen Kommentar, als Hildegunst den Schattenkönig fragt, wie er auf ihn aufmerksam geworden ist:

    Zitat

    "Das fragst du dich tatsächlich? Seitdem du in den Katakomben bist, benimmst du dich wie ein Elefant im Porzellanladen. Ich war auf einem meiner Streifzüge, als du in Guldenbarts plumpe Falle gelaufen bist und ein halbes Stockwerk des Labyrinths eingerissen hast. Man muß es bis hinauf nach Buchhaim gehört haben". Usw.

    :lachen:
    Wenn man dann diese Situationen noch einmal Revue passieren lässt, wirken selbst die spannendsten Erlebnisse von Hildegunst irgendwie total lächerlich :breitgrins:

    ~ The world is quiet here ~

  • Abschnitt beendet

    Die verschiedenartigen Bibliotheken in Schloß Schattenhall sind wirklich faszinierend: die der Haarsträuber, der Lebenden Bücher und des Orms.


    Schade, daß die erste Begegnung von Hildegunst mit den Lebenden Büchern so negativ ist und er einige der Bücher tötet.


    Die Geschichte des Schattenkönigs ist wirklich grausam und traurig: Cookie hat recht, das hat wirklich was von Frankenstein. Man wird anfangs wirklich nicht so ganz schlau aus dem Schattenkönig, einmal hat man Mitleid mit ihm, dann wirkt er recht sympathisch, um später wieder sehr bedrohlich aufzutreten, vorallem nach Weingenuss. Das liegt sicherlich auch daran, daß er solange alleine lebte bzw. in die Rolle des Jägers der Bücherjäger geschlüpft ist - und er weiß, daß er nie wieder an die Oberfläche kann, ohne zu verbrennen.


    Witzig fand ich die Stelle, als Hildegunst erkennt, warum der Schattenkönig ihn eigentlich nach Schattenhall gelockt hat: um ihm die Geheimnisse seiner Schreibkunst zu vermitteln, die Eitelkeit und der Stolz ihn aber davon abhält, es Hildegunst direkt anzubieten :smile: In der Szene davor, als der Homunkoloss so wütend wird, weil Mythenmetz den Vorschlag des lichtlosen Exils an der Oberfläche für ihn macht und dann mit gefährlicher Stimme meint, daß sie reinen Tisch machen und die Sache nun endlich erledigen müssten, da rechnet man als Leser eigentlich schon mit dem Schlimmsten :breitgrins:


    Die Wortschatzkammer ist genial: mit hat auch das Wort "Hmmser" (für den appetitlichen Laut beim Abbrechen eines Riegels Schokolade) gefallen :zwinker:

    Liebe Grüße

    Karin

  • So, nun bin auch ich endlich mal weiter gekommen und befinde mich auf Seite 352.
    Bei dem Brand in der Ledernden Grotte blutete richtig mein Herz. Wie viele schöne Bücher dabei wohl drauf gegangen sein werden. Und auch die Buchlinge die trotz ihres üblen Rufs doch eigentlich so freundlich sind.
    Die wilde fahrt auf dem Bücherregal konnte ich mir lebhaft vorstellen und war heilfroh dies nur zu lesen und nicht selber durchmachen zu müssen. Mir jedenfalls wäre es schlecht ohne Ende geworden. Hapyren habe allerdings mir etwas anders vorgestellt als wie sie im Buch da gestellt wurden. Vielleicht einfach zu oft WOW gespielt und deswegen ein anderes Bild von ihnen. :breitgrins:
    Doch am Interessantesten erscheint mir nun das Schloss Schattenhall, welches voller geheimnisvollen und unheimlichen Dingen ist. Zur Zeit Erzählt der Schattenkönig Hildegunst seine Geschichte.

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky


  • Bei dem Brand in der Ledernden Grotte blutete richtig mein Herz. Wie viele schöne Bücher dabei wohl drauf gegangen sein werden. Und auch die Buchlinge die trotz ihres üblen Rufs doch eigentlich so freundlich sind.


    Da könnte ich auch jedesmal wieder aufs Neue heulen. Das ist wirklich so grausam!

    ~ The world is quiet here ~


  • Da könnte ich auch jedesmal wieder aufs Neue heulen. Das ist wirklich so grausam!


    Aber wirklich. Und auch als Hildegunst einige Lebende Bücher tötete. Meine Begeisterung würde sich zwar im ersten Moment sicher auch in grenzen halten wenn mich ein Buch anklotzt und Beine bekäme, doch es ist sind Bücher und da bin ich nicht fähig es zu zerstören.

    Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.<br />(Weisheit aus China)<br /><br />Gruß Pinky