Walter Moers - Das Labyrinth der träumenden Bücher (Teil 1)

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 89 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Avila.


  • So wirkt das auf mich dann doch eher wie "Geldmacherei", irgendwie. Immerhin finde ich 25 Euro für ein Buch nicht gerade wenig und ich vermute mal, der zweite Band wird nochmal genausoviel kosten. :rollen:


    Geht mir genauso. :rollen:


    Ich sitze auch schon seit Mittwoch an dem Gewinnspiel, aber ich konnte bisher kaum ein Anagramm lösen..
    Apropos Anagramme: Wie ich mich gefreut habe, als im Buch meine geliebten Herles-Olmshock-Romane erwähnt werden. :jakka:

    ~ The world is quiet here ~


  • Ich sitze auch schon seit Mittwoch an dem Gewinnspiel, aber ich konnte bisher kaum ein Anagramm lösen..
    Apropos Anagramme: Wie ich mich gefreut habe, als im Buch meine geliebten Herles-Olmshock-Romane erwähnt werden. :jakka:


    Dann müsstest du doch den 4. schon raushaben ^^


    also die meisten Anagramme haben sich aus dem Kontext ergeben und das Gewinnspiel führt ein wenig in die Irre, es sind Komponisten und Autoren!

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • @ Leen: Oh, danke für den Link zum Gewinnspiel, davon habe ich noch gar nichts mitbekommen :)

    Books are the ultimate Dumpees: put them down and they’ll wait for you forever; pay attention to them and they always love you back.<br />John Green - An Abundance of Katherines<br /><br />:lesewetter: Caprice

  • Leen
    Ganz genau den und einen Komponisten weiß ich, aber für die Restlichen sollte ich vielleicht wirklich besser im Buch aufpassen.. danke für den Tipp :zwinker:

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich habe noch ca. 80 Seiten zu lesen und ich muss mich immer öfter zwingen, die Augen offen zu behalten. Ich bin ganz schön ernüchtert von diesem Buch. Im Grunde genommen ist es eine ziemlich langatmige, ereignislose und mythenmetz-überhebliche Zusammenfassung des Buches Die Stadt der träumenden Bücher. Moers' Fabulierkunst in Ehren, aber ihm scheint der Erfolg wohl genau wie Mythenmetz zu Kopfe gestiegen zu sein. :hm:


  • Leen
    Ganz genau den und einen Komponisten weiß ich, aber für die Restlichen sollte ich vielleicht wirklich besser im Buch aufpassen.. danke für den Tipp :zwinker:


    Bis auf den letzten Autoren in der Rätselliste hatte ich bis heute hier alle schon richtig aufgezählt gehabt, aber der Fairness halber habe ich sie wieder gelöscht ;)



    Ich habe noch ca. 80 Seiten zu lesen und ich muss mich immer öfter zwingen, die Augen offen zu behalten. Ich bin ganz schön ernüchtert von diesem Buch. Im Grunde genommen ist es eine ziemlich langatmige, ereignislose und mythenmetz-überhebliche Zusammenfassung des Buches Die Stadt der träumenden Bücher. Moers' Fabulierkunst in Ehren, aber ihm scheint der Erfolg wohl genau wie Mythenmetz zu Kopfe gestiegen zu sein. :hm:


    Alles ab nach dem Theaterstück bis zum letzten Kapitel musste ich mich auch zusammen reißen, das letzte Kapitel wird nochmal spannend ;)

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

    Einmal editiert, zuletzt von Leen ()

  • Und genau das bezweifle ich :sauer: ich hab das Gefühl, das wird eine lange Wartezeit sein ...
    [...]


    Hildegunst von Mythenmetz hat auf Facebook (!) geschrieben, dass er bald Näheres zu Teil 2/zur Veröffentlichung von Teil 2 bekanntgeben wird.


    Ich hab's gestern selber gelesen. :winken:

  • Ich hänge auch schon seit Mittwoch an dem Rätsel und komme einfach nicht weiter :(. Ich bin ja schon froh, dass Leen geposted hat, wer Komponist und wer Autor ist, denn ich kann den Kontext aus dem Buch ja nicht rauslesen, ich habe es ja nicht *schnief*, danke dafür Leen :).


    Meine Quote bei dem Rätsel: 3/6.... brbrbr

  • @ bibliomonster: Danke für die Nachricht, da bin ich gespannt! (Aber hoffentlich werden die Neuigkeiten dann nicht nur auf Facebook veröffentlicht :rollen: )


    Für das Gewinnspiel kenne ich wohl, glaube ich, einfach zu wenig Autoren und Komponisten :schwitz: Ich habe zumindest erst zwei gefunden :redface: Aber noch knobbel ich weiter :breitgrins:

    Books are the ultimate Dumpees: put them down and they’ll wait for you forever; pay attention to them and they always love you back.<br />John Green - An Abundance of Katherines<br /><br />:lesewetter: Caprice

  • Über Facebook kam gerade diese Meldung:


    Zitat

    Hildegunst von Mythenmetz
    EILMELDUNG ZUM ZAMONIENKURIER!!
    Wer weiß, in welchen Buchhandlungen es noch welche gibt, der soll das doch hier kurz posten, dann haben die noch Suchenden die Chance ein Exemplar zu bekommen! Danke!


    Ein paar Antworten und dann:


    Zitat

    Regina Richmond So schwierig? Kann man das nicht bestellen im Notfall? Oder ist die Auflage schon verkauft :-(
    vor 2 Stunden · Gefällt mir · 1 Person
    Hildegunst von Mythenmetz Ja, schon alles weg!
    vor 2 Stunden · Gefällt mir


    Ahhhhh

  • Hm, wird da nicht ein wenig die Hysterie geschürt?
    Heute morgen lag in meiner kleinen Stadtteilbuchhandlung noch ein ganzer Stapel, auch das Hörbuch.


    Grüße von Annabas :winken:


  • Hm, wird da nicht ein wenig die Hysterie geschürt?
    Heute morgen lag in meiner kleinen Stadtteilbuchhandlung noch ein ganzer Stapel, auch das Hörbuch.


    Grüße von Annabas :winken:


    Ich glaube, der Zamonien-Kurier ist gemeint, oder? Vom Buch selbst habe ich heute erst welche vom Verlag bekommen (endlich, übrigens! :grmpf:)

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&WCF_AMPERSAND" Gandalf in &WCF_AMPERSAND"Die Gefährten&WCF_AMPERSAND", J.R.R. Tolkien

  • Hildegunst von Mythenmetz äußert sich über den Literaturnobelpreis auf Facebook:


    "Ein Kommentar von Hildegunst von Mythenmetz dazu, dass der Literaturnobelpreis dieses Jahr wieder nicht nach Zamonien ging: Kein Kommentar!


    (Na, so lange ihn Walter Moers nicht bekommt ...)"


    :breitgrins:

  • Guten Morgen,


    ehrlich gesagt habe ich gestern doch sehr geschwankt, ob ich das Buch nicht auch mitnehmen soll, "Die Stadt der träumenden Bücher" mochte ich sehr, sehr gern. Aber ich warte schon auf etliche andere Fortsetzungen, da wollte ich dann nicht noch eine Baustelle aufmachen.
    Wie offen ist denn das Ende?


    Grüße von Annabas :winken:


  • Guten Morgen,


    ehrlich gesagt habe ich gestern doch sehr geschwankt, ob ich das Buch nicht auch mitnehmen soll, "Die Stadt der träumenden Bücher" mochte ich sehr, sehr gern. Aber ich warte schon auf etliche andere Fortsetzungen, da wollte ich dann nicht noch eine Baustelle aufmachen.
    Wie offen ist denn das Ende?


    Grüße von Annabas :winken:


    Die Stadt der träumenden Bücher war auch zweigeteilt aber in einem Buch, das Labyrinth ist an genau der selben Stelle zweigeteilt :zwinker:

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • Walter Moers ~ Das Labyrinth der träumenden Bücher - Teil 1



    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links


    Seiten:432
    Verlag: Knaus
    Erscheinungsjahr:2011


    [hr]


    Die lang ersehnte Fortsetzung der Stadt der träumenden Bücher ist endlich da!
    Vor rund 200 Jahren wurde die zamonische Stadt Buchhaim von einem verheerenden Feuer fast vollständig zerstört. Hildegunst von Mythenmetz, ein Lindwurm, war Augenzeuge dieser Katastrophe und schrieb seine Erlebnisse nieder. Er avancierte zum bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller des Kontinents Zamonien. Doch der Erfolg hat ihn überheblich, kritikresistent, fett und faul werden lassen. Sein schriftstellerisches Können ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Mitten in einer Phase mythenmetzscher Selbstbeweihräucherung trifft ein geheimnisvoller Brief ein, der eine Botschaft enthält, die Hildegunst die Schuppen zu Berge stehen lässt. Er macht sich wieder auf den Weg nach Buchhaim, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen...


    Zu Beginn schafft es Moers mühelos, den Leser von der ersten Seite an wieder in seinen Bann zu ziehen. Man fühlt sich sofort wieder heimisch und angekommen. Moers' Detailverliebtheit und Fabulierkunst kommt auch hier wieder voll zum Tragen und entlockt dem Leser nicht selten ein wehmütiges Schmunzeln. Hildegunst begibt sich also wieder nach Buchhaim, das jetzt Großbuchhaim heißt, und nach dem zerstörerischen Feuer vor 200 Jahren wieder neu errichtet wurde. Es ist anders als früher, wenngleich sich viele altbekannte Elemente wiederfinden. Hildegunst benimmt sich in dieser für ihn noch recht ungewohnten neuartigen Atmosphäre der Stadt wie ein Elefant im Porzellanladen. Es ist ein Wunder, dass er trotz seiner Kapuze nicht schon eher als der berühmte Schriftsteller Mythenmetz enttarnt wird. Er begegnet alten Bekannten, wie der Schreckse Inazea Anazazi, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer und dem Dichter und Lindwurm Ovidios.


    Doch schließlich ist Das Labyrinth der träumenden Bücher eine sehr lange und teilweise auch langatmige Wiederholung des ersten Teils. Hildegunsts Erlebnisse in den Katakomben von Buchhaim werden in Form eines Theaterstückes im Puppaecircus Maximus wiedererzählt, was sich über mehr als 50 (!) zugegebenermaßen schön illustrierten Seiten erstreckt. Diese Szene beginnt auch erst in der Mitte des Buches, davor wird Hildegunsts Gang durch die Stadt mehr als ausführlich beschrieben. Viel passiert dabei nicht. An das Theaterstück schließt sich dann eine sehr lange Ausschweifung über den Puppetismus an, und ich muss gestehen, dass ich hier kräftig quergelesen und überblättert habe, da mich Puppen persönlich sehr abstoßen und ich die Erklärungen über die einzelnen Arten des Puppetismus und ihre zeitgeschichtlichen Entwicklungen überflüssig und der Handlung nicht gerade zuträglich fand. Wie auch im ersten Teil finden sich auch hier wieder zahlreiche Anagramme. Nicht nur von Schriftstellern und Poeten, sondern auch von Komponisten. Diesmal ist es mir allerdings eher negativ aufgestoßen, da ich die Verwendung der Anagramme schon sehr inflationär und übertrieben fand. Zum Ende hin, als Hildegunst eine Einladung für das Unsichtbare Theater bekommt, wird es erstmals spannend. Aber als der Abstieg in das Labyrinth beginnt, ist das Buch auch schon zu Ende. Das doch sehr gut gemachte Ende hat mich dann wieder etwas ausgesöhnt und wieder Lust auf das nächste Buch gemacht (ich hoffe, Moers lässt sich nicht wieder Jahre Zeit!), davor war es streckenweise sehr zäh und eindeutig nicht vom Orm durchdrungen! Schade.


    3ratten

  • Hier noch einmal meine abschließende Meinung:


    Mir hat der neue Roman von Moers wieder außerordentlich gut gefallen. Schon ab der ersten Seite hatte ich den Eindruck, in die geschilderten Ereignisse mit einbezogen zu werden, diese aktiv mitzuerleben. So habe ich zusammen mit Hildegunst das neue Buchhaim erkundet, wir haben gemeinsam neue Dinge bestaunt und uns beide über Vertrautes gefreut. Ich habe mit ihm die anfängliche Verwirrung geteilt und mich ebenso von seiner zunehmenden Begeisterung anstecken lassen.


    Das Labyrinth der Träumenden Bücher erscheint auf den ersten Blick vielleicht nicht so bunt wie sein Vorgänger, doch ist es nicht minder spannend und aufregend. Es sind nun einmal 200 Jahre vergangen und Hildegunst ist erwachsen (berühmt, größenwahnsinnig, fett) geworden - diese Entwicklung und Reife merkt man auch dem Buch an. Hildegunst' Blick auf Buchhaim ist z.B. differenzierter als im ersten Band. Wo Die Stadt der Träumenden Bücher einen Gesamtüberblick im Frontalschlag bot, konzentriert sich Das Labyrinth auf einzelne Besonderheiten und Kuriosita. Hildegunst muss einfach nicht mehr alles sehen wollen wie ein ordinärer Tourist (welcher er im 1. Band war), er kann sich auf bestimmte (für ihn interessante) Aspekte der Stadt konzentrieren – wie zum Beispiel den Puppetismus. Zugegeben, anfangs habe ich mich gewundert, dass Moers diesem eine so große Bedeutung beimisst. Doch egal ob ich mich vorher für Puppentheater interessiert habe oder nicht, mit seinen Beschreibungen, Anekdoten, Histörchen und den bezaubernden Bildern ist es Moers gelungen, dass ich mich dafür interessiere und Hildegunst‘ Faszination teilte.


    Sicher, ich hatte anfänglich andere Erwartungen an das Buch, aber enttäuscht wurde ich nicht - ganz im Gegenteil! Es hat einfach Spaß gemacht mit jedem neuen Kapitel ein Stück vom neuen Buchhaim kennenzulernen. Einer Stadt, die einerseits aufregend neu und faszinierend anders ist, gleichzeitig aber auch Erinnerungen an das alte, vertraute Buchhaim weckt. Und nicht zuletzt ist es einfach wieder Moers' Ideenreichtum, seine "Detailverliebtheit und Fabulierkunst", welche Das Labyrinth der Träumenden Bücher für mich zu einem wahren Lesegenuss und -abenteuer werden ließen.


    Und was das Ende angeht... Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe: für mich passt es. Es ist ein gelungener Abschluss für die Geschichte, welche mit dem Labyrinth der Träumenden Bücher erzählt wird. Und einige Andeutungen am Ende lassen bereits spannende Abenteuer erahnen, welche im nächsten Band folgen werden.


    5ratten

  • @ Leen: Hihi, ich habe das Buch auf meiner Wunschliste für meinen Geburtstag. Also...muss ich brav warten bis es mir Anfang Dezember geschenkt wird. Ob ich mich jetzt freuen soll oder ungeduldig bin, weiß ich gerade selber nicht. :zwinker:

    Work like you don&#039;t need the money, love like you&#039;ve never been hurt, and dance like there&#039;s no one watching — &quot;write like there are no critics.&quot; (Karen Marie Moning)

  • Ich bin jetzt auch durch. Ich werde das Buch noch ein wenig sacken lassen und schreibe dann noch etwas dazu.
    Gefallen hat es mit sehr gut. Ein typischer Moers mit vielen spannenden Ausschweifungen.
    Und die Illustrationen .... :herz: Die waren das Erste, was ich mir angeschaut habe.


    Was ich auch positiv fand (und das mag sich jetzt sehr bekloppt anhören :breitgrins: ):
    Das auch der neue Verlag die Umschlaggestaltung von Eichborn und Piper übernommen hat.
    Ich weiß ja nicht, wie viel Einfluss der Autor auf solche Dinge hat, aber das ergibt ein tolles Gesamtbild im Bücherregal.