Kapitel 26 bis 34 (bis Seite 324)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sternchen28.

  • Wegen der Kapiteleinteilung können wir auf Spoilermarkierungen verzichten.
    Hier könnt Ihr zu den Kapiteln 26 bis 34 schreiben.

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  • Anna und Eric fahren ja nun raus aus New York und kommen bei einer Bekannten von Emily unter. Das war auch irgendwie das einzig logische, dass sie die Stadt schnell verlassen, wenn ihnen dieser Doktor auf der Spur ist.
    Aber dann kommt auch direkt wieder eine Szene, wo ich nur mit den Augen rollen konnte: Als Emily und Anna auf Seite 244 wieder die Pillen einwerfen und Emily vorschlägt, erst einmal spazieren zu gehen, bis die Tabletten wirken. Wie doof ist das denn? Ich mache mir doch nicht die Mühe für ein paar Minuten spazieren zu gehen, bis die Tabletten wirken. Wenn, dann würde man doch alles vorbereiten und bei Eric bleiben, damit man sofort loslegen kann, sobald sie Wirkung zeigen. Oder nicht? Auf jeden Fall war die Szene irgendwie total unpassend und unnütz für mich. Sie gehen raus, dann denkt Anna darüber nach, wie sehr sie gerade eins mit dem "viefältigen Leben" um sie herum ist. Dann wirken die Tabletten und sie gehen wieder rein. Und Emily sagt dann noch, als die Drogen wirken: "Diese Kapseln sind echt geil!". Hm! Auch wenn sie unter Drogen stehen, passt so eine Aussage für mich überhaupt nicht zu ihr.


    Dann vermischen sich Traumwelt und Realität immer mehr, weil Anna nun aus der Traumwelt nach New York gelangt. Dann geht sie in ihre Wohnung legt sich hin, und erwacht dann wieder in einer Traumwelt (in ihrer Wohnung), in der Eric bei ihr ist und dann erst schreckt sie in der wirklichen Realität wieder auf. Irgendwie ist mir das alles zu viel des Guten.. Und dass Anna dann auch in der Realität zum Broadway fährt, um zu sehen, ob es dort die gleiche Tür gibt, die in der Traumwelt nach New York führt, fand ich zwar logisch, aber dass es dann auch klappt, verwirrt mich nur noch mehr. :spinnen:


    Und dann passiert, was passieren musste: Maria bringt Eric heimlich zurück zu Dr Ignacius und es wird immer undurchsichtiger, was der Typ nun wirklich mit Eric vor hat.

    ~ The world is quiet here ~

  • Ja, es wird verwirrender. Und unlogischer. Wie kann man einen Patienten so locker aus dem Krankenhaus bringen? Klar, dass sich irgendwo eine gute Seele findet, aber der böse Mann hetzt dann die Polizei hinter den Flüchtenden her. Die Wechsel zwischen den Welten konnte ich kaum noch verfolgen, weil ich mich ständig gefragt habe, in welcher Sphäre ich mich gerade bewege. Klar, dass die Droge auch Einfluss auf Anna nach dem Trip hat, aber die Vermischung macht das Lesen mühsam und ich hinterfrage ständig, wozu das Ganze gut ist.


    Maria hat mich sehr schockiert. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass sie Anna in den Rücken fällt. Aber was hat Dr. Ignacius nun tatsächlich vor?

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  • In diesem Abschnitt habe ich gar nicht mehr durchgeblickt, was nun Traum und was die andere Realität ist.
    Und ehrlich gesagt, finde ich auch die "Spiel-Szenen" immer durchgeknallter, was sollte denn das mit dem 2jährigen Riesen-Eric?
    Irgendwie habe ich das Gefühl, der Autor hatte einen ganzen Sack voller Ideen, von griechischer Mythologie bis hin zu 1000 anderen Sachen und die musste er dann alle krampfhaft irgendwie unterbringen.
    Mir ist das aber einfach zu viel.


    Dass Maria Eric zu Dr. Ignacius bringt, kann ich durchaus verstehen. Emily und Anna müssen doch wie Verrückte auf andere wirken. Und außerdem scheinen Erics Werte ja schlechter zu werden, von daher bin ich da völlig Marias Meinung, dass der Junge unter ärztliche Aufsicht gehört.
    Ob Dr. Ignacius da die richtige Wahl war, werden wir sehen...



    "Diese Kapseln sind echt geil!". Hm! Auch wenn sie unter Drogen stehen, passt so eine Aussage für mich überhaupt nicht zu ihr.


    Ging mir genauso, der Satz passte für mich auch überhaupt nicht zu Emily.
    Und mit den Augen gerollt habe ich auch, als Anna dann vorschlägt, doch einfach mal die doppelte Dosis zu nehmen... herrje, so viel Dummheit ist ja geradezu gemeingefährlich!

    LG, Dani


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  • Maria hat mich sehr schockiert. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass sie Anna in den Rücken fällt.


    Ich war schon fast froh darüber, da Anna und Emily ja immer mehr von dieser Droge abdrehen. Da ist wenigstens eine, die anscheinend noch mit beiden Beinen in der Realität steht. Aber auf jeden Fall fand ich es an der Stelle auch super spannend, dass Dr. Ignacius endlich wieder ins Spiel kommt. :popcorn:



    In diesem Abschnitt habe ich gar nicht mehr durchgeblickt, was nun Traum und was die andere Realität ist.
    Und ehrlich gesagt, finde ich auch die "Spiel-Szenen" immer durchgeknallter, was sollte denn das mit dem 2jährigen Riesen-Eric?
    Irgendwie habe ich das Gefühl, der Autor hatte einen ganzen Sack voller Ideen, von griechischer Mythologie bis hin zu 1000 anderen Sachen und die musste er dann alle krampfhaft irgendwie unterbringen.
    Mir ist das aber einfach zu viel.


    Genau das dachte ich mir auch. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, ob die Geschichte irgendwie schlüssiger wäre, wenn der Autor 2-3 Bände daraus gemacht hätte, um seine Fantasiewelt richtig auszubauen. So wirkt alles sehr abstrus und als hätte er auf zu wenig Seiten zu viel gewollt.

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich hoffe, wir haben die anderen nicht abgehängt?
    Wo seid Ihr? Ich hoffe, Ihr habt Euch nicht vom 2-jährigen Eric fangen lassen? :zwinker:

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  • Ich hoffe, wir haben die anderen nicht abgehängt?
    Wo seid Ihr? Ich hoffe, Ihr habt Euch nicht vom 2-jährigen Eric fangen lassen? :zwinker:


    Ich konnte knapp entkommen, aber ich glaube, der kleine Riese hat mir meine Schreibmotivation und Lesemotivation weggenommen... Ich starte dann jetzt mal in den Endspurt!


    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Anna zu Dr. Ignacius fährt. Ich kann nachvollziehen, dass sie dem ganzen (aus ihrer Sicht) Unsinn ein Ende machen möchte und sich Sorgen um Erics Wohlergehen macht. Aber warum ausgerechnet zu diesem weitentfernten Krankenhaus fahren? Anna hätte Eric zunächst erstmal in das erstbeste Krankenhaus zur Versorgung bringen können und dann hätte man ihn später, wenn er wieder gestärkt wäre, immer noch in ein anderes Krankenhaus verlegen können.



    Und Emily sagt dann noch, als die Drogen wirken: "Diese Kapseln sind echt geil!". Hm! Auch wenn sie unter Drogen stehen, passt so eine Aussage für mich überhaupt nicht zu ihr.


    Über den Satz bin ich auch gestolpert. Weder die Wortwahl noch inhaltlich passt es zu Emily.


    Hattet ihr auch am See eine Szene mit Krähen, die einen Seeadler angreifen?
    Hoffentlich gibt es noch eine Auflösung, warum man überall auf Krähen stößt. Falls nicht, wäre ich sehr enttäuscht!


    Wurde die Polizei eigentlich schon informiert, dass Eric und Anna wieder aufgetaucht sind? Bleibt das jetzt ohne Konsequenzen für Anna?
    Ich fand es gut, dass Anna wenigstens einmal nebenbei überlegt, wie lange sie noch mit ihrem Geld auskommt ohne zu arbeiten.


  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Anna zu Dr. Ignacius fährt.


    Anna selbst bringt Eric in das Krankenhaus zu Ignacius? Hier gibt es in der virtuellen Version offensichtlich eine Variante. Im Buch ist es jemand anders. Ich spoilere mal für foenig, falls sie irgendwann zurück geht und über eine andere Version stolpert:


    Die Szene mit dem Seeadler gibt es im Buch auch.



    Hoffentlich gibt es noch eine Auflösung, warum man überall auf Krähen stößt. Falls nicht, wäre ich sehr enttäuscht!
    ...
    Ich fand es gut, dass Anna wenigstens einmal nebenbei überlegt, wie lange sie noch mit ihrem Geld auskommt ohne zu arbeiten.


    Ja, wenigstens einmal denkt sie nach! Mich hatte das auch sehr gestört, weil ich das völlig abnormal fand.


    Zu den Krähen schreibe ich was im Endabschnitt.

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  • Den Spoiler hätte ich mir eh schenken können, weil wir Buchleser uns ja schon über Maria ausgelassen haben :breitgrins: :titanic:

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  • Ich bin schon wieder die Letzte, sorry. :redface:


    Der Abschnitt hat mir gut gefallen, obwohl ich mich irgendwann in der Handlung verloren habe. Doch genau das wird vom Autor bezweckt sein. Man weiß nicht mehr, was Traumund Realität ist. Mal ehrlich... es kann doch nicht sein, dass Anna über die Traumwelt nach Hause gelangt. Das würde jegliche physikalischen Gesetze außer Kraft setzen. Sie kann nicht 2x existieren. Ok, man erfährt natürlich nicht, was in der Zwischenzeit in der Waldhütte passiert (wenn es die überhaupt gibt).
    Ich bin eigentlich fast überzeugt, dass es nicht so ist wie es scheint. Anna wird irgendwo zu Beginn auch in einen Komazustand geraten sein und seitdem Phantasiewelt von Eric, eigene Eindrücke/Erinnerungen und wirkliche Träume mischen. :gruebel:


    Für mich dürfte das Buch aber auch noch gern matrixmäßig in die Science Fiction abrutschen. Vielleicht muss man den Spieß einfach herum drehen. Glanz führt nicht in die Phantasie, sondern zurück in die Realität. Dann wäre die Ebene der Tore real und so eine Art Abenteuerspielplatz für das Unterbewusstsein. Und hinter den Türen verbergen sich programmierte Parallelwelten unter Zugabe der Erinnerungsfetzen aus der Zeit vor Katastrophe/Experiment X. Das wäre doch mal genial. Aber ich fürchte, dann würde Aufbau den Roman nicht einfach nur als Thriller verkaufen. :breitgrins:
    Oder es ist ein Spiel für Reiche, die sich menschliche Statisten suchen... eine Art Zukunfts-PC-Spiel.

  • Du bist nicht die letzte, das bin ich ... aber ich quäl mich auch nur noch hin und wieder ein Stück durch das Buch


    Das Vermischen von Realität und Traumwelt mach das ganze für mich einfach nur verworren, unglaubwürdig, unlogisch. Es ist teilweise so vollkommen durchgeknallt und an den Haaren herbeigezogen, das ich mich frage, wie man darauf kommt, sich so eine Geschichte auszudenken.