02 - Philia Teil 2 (Seite 107 bis einschl. Seite 192)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 51 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Hier könnt Ihr zu Philia Teil 2 (Seite 107 bis einschl. Seite 192) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Huhu ihr Lieben!


    Für heute lese ich nicht mehr weiter. Ich bin bis Seite 143 gekommen.


    Die Autofahrt und auch das Verhalten von Ellies Mutter kommen mir sehr seltsam vor. Genau wie Ellie selbst, vermute auch ich, dass mehr dahinter steckt. Dass sich Frau Sturm so mir nichts, dir nichts, alles anders überlegt und die jungen Leute ziehen lässt... ich bin sicher, sie hat entweder mit Colin oder vielleicht sogar mit Leo kommuniziert. :hm:


    Von Ellies Bakterien-Paranoia war ich extrem genervt. Sicher, öffentliche Toiletten sind abstoßend, aber wenn man muss, dann muss man. Schlimmstenfalls hätte sie ja hinter einen Busch gehen können. Und dann ihr Zusammenbruch und vor allem dieser seltsame Sog, den das alte Haus auf sie ausgeübt hat. Ob das wirklich Tessa war? Ich bezweifle es. Ich glaube, unsere Helden stecken da noch viel tiefer in etwas Größerem, von dem wir alle noch keine Ahnung haben. :entsetzt:
    Die Idee mit den Tampons war übrigens toll! totlach Solche Fotos zeigt man vielleicht nicht den Enkelkindern, aber zum Lachen sind die allemal gut.

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Wendy, ich schließe mich dir an, was dieser komische Paranoia-Anfall auf der Raststätten-Toilette angeht. Hatte ich bei der Schwitzzelt-Szene noch gedacht, wie reif, naturverbunden und körperbewusst Ellie nun geworden ist, muss ich das an dieser Stelle sofort wieder revidieren. Okay, sie kränkelt, vielleicht liegt es daran.


    Die Reaktion von Ellies Mutter auf den Aufbruch der Gruppe hat mich auch ziemlich überrascht, hoffentlich gibt es dafür später noch eine Erklärung. So richtig stimmig ist sie ja nicht.
    Auch fand ich die Flucht vor Lars etwas an den Haaren herbeigezogen. Nunja.


    Ich bin jetzt bei Seite 137 und werde später sicherlich noch etwas weiterlesen.

    &quot;Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich

  • Scheinbar muss ich mich ein wenig bremsen, wenn ich mich nicht zukünftig alleine unterhalten will. :D


    Also die Schilderung von der Ankunft in dem italienischen Dorf ist genial. Haargenau so fühle ich mich oft, wenn ich dort ankomme. Ein wenig enttäuscht, auch über die oft kärgliche Unterkunft, abgestoßen von Armut und Dreck, entsetzt über die Menge an Essen, die man bewältigen muss. Dann erfasst einen langsam der hintergründige Zauber dieses Landes.


    Und die Szene im Restaurant hat mir auch gut gefallen, die Situation ansich war zwar unangenehm, aber auch hier war die Schilderung, wie ein sehr sensibler Mensch auf sein Umfeld reagieren kann sehr realistisch.
    Ellies Reaktion konnte ich gut nachvollziehen.


    Jetzt bin ich richtig drin im Buch und in der Stimmung und nun weiß ich auch wieder, warum ich die Autorin so gerne lese. Es ist nicht in erster Linie der Plot und die Spannung, sondern die wirklich ergreifende Atmospäre.


    Leider birgt der Abend bereits viele Pläne, sodass ich tatsächlich wohl erst morgen weiterlesen kann. Gut, dann hat mich vielleicht auch wieder jemand eingeholt.

    &quot;Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich

  • Hmmmm, ich habe hier den ersten großen Kritikpunkt zu vermelden.


    Die Ankunft im italienischen Dörfchen Verucchio, das verpatzte Abendessen und vor allem Enzos Alkoholproblem fand ich einfach nur unnötig. Ich habe das Gefühl, die Autorin wollte hier nur Gianna ein wenig mehr Hintergrund verschaffen und "Konflikt" erfinden. Das hat aber nicht geklappt. Wir bauen keinerlei Beziehung zu Giannas Vater auf, seine Trinkwut äußert sich nicht mehr als dass er eben ein etwas meckernder Italiener ist - das finde ich sogar charmant!


    Ellie hingegen benimmt sich wieder wie eine dumme, in Selbstmitleid versinkende Göre. Kaum denke ich, sie ist ein wenig als Mensch gewachsen (man denke an ihre Nacktheit im Schwitzzelt), benimmt sie sich wieder auf eine Art und Weise, dass ich mich frage, ob sie vielleicht wieder 12 Jahre alt ist. So herumnörgeln, weil jemand mit ihren Essgewohnheiten nicht klarkommt. Mein Gott! Wenn sie nur Nudeln will, will sie nur Nudeln. Dass sie nicht mal selbstbewusst genug ist, dazu zu stehen, dass sie kein 5-Gänge-Menü verputzen kann, ärgert mich sehr. Sie sollte doch an den Erlebnissen wachsen und nicht zurückentwickeln.


    Für mich hätte man die ganze Szene streichen können. Hat nichts gebracht, außer dass wir jetzt wissen, dass Giannas Vater ihr einen Italiener und viele bambini wünscht. Was wir auch davor - von Gianna selbst - schon wussten.


    Interessant wird es dafür wieder gegen Ende des Kapitels, als Ellie schlafwandelt (wenn es das wirklich war) und von Katzen umgeben - wie Colin! - auf der Stadtmauer aufwacht. :entsetzt: Noch dazu spricht sie offenbar kurzzeitig flüssig italienisch und leuchtet von innen. Ob sie irgendwie doch zum Mahr wird? Colin ist ja auch geschmeidig und strahlend, was er auch tut.


    Sassenach : Keine Angst, ich lese auch halbwegs schnell. Einerseits, weil ich furchtbar neugierig auf das Ende bin, andererseits, weil ich über Stellen wie die oben erwähnte, schnell weg kommen möchte.

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  • So, auch dieser Abschnitt ist beendet und - OH GOTT - geht mir Ellie auf die Nerven!!! :grmpf: (sorry, aber drei Rufzeichen sind das mindeste bei so viel Schwachsinnigkeit)


    Die Truppe kommt im Ferienhaus in Süditalien an und was macht Ellie? Rumzicken. Ohne Ende. Nichts kann man ihr recht machen, nichts gefällt ihr. Das Meer ist ihr einmal zu weit, einmal zu nah, das Haus zu klein, die Terrasse geht in die falsche Richtung und der Nachbar ist ihr zu gesangsfreudig.


    Schön, dass Tillmann ihr klar die Meinung sagt und meint, er möchte nicht mit ihr in einem Raum schlafen, sondern braucht seine Ruhe. Da fällt Ellie auch zum ersten Mal selbst auf, dass sie ihm womöglich zu anstrengend ist. Aber hallo! Ich glaube zwar, dass Tillmann unter seiner Schokolade noch ein Geheimnis versteckt hat, aber Ellies Verhalten hätte ausgereicht, um selbst Colin zu vertreiben. Was für eine blöde Kuh sie geworden ist. Unglaublich!


    Gianna hat die Sache schließlich noch grade gebogen und die Gruppe hatte einen schönen Abend. Vielleicht kommt Ellie langsam von ihrem Trip runter und vielleicht geht endlich mal die Handlung los. Es hat vielversprechend angefangen, aber von den 200 Seiten hätte ich gut 150 gekürzt. Unnötig. Aber sehen wir mal weiter. Jetzt sind sie ja immerhin in Italien. Neues Land, neues Glück. Oder so. :breitgrins:

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  • Na, du lässt ja kaum ein gutes Blatt an dem Buch.


    Mir geht es ganz anders und ich genieße es in vollen Zügen.


    Ich finde Ellie nicht besonders nervig, anstrengend in bei genauem Hinsehen wohl jeder Mensch. Stress lässt halt auch die weniger angenehmen Eigenschaften eines Menschen zutage kommen und nunja, ein wenig stressig ist das, was Ellie erlebt ja schon.
    Ich kann ihr Verhalten nachvollziehen und finde es plausibler, als wenn es ganz und gar cool und heldenhaft wäre.


    Aber auch heute werde ich nicht wesentlich im Buch voran kommen, später also mehr.

    &quot;Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich

  • Also ich bin jetzt total im "Dornenkussfeeling" :breitgrins: Bisher gefällt es mir immernoch besser als Scherbenmond.
    Was Ellis Bakterienparanoia angeht. Das ist denke ich mal einfach eine Übereaktion auf die vielen Menschen, Stress der Reise und ihr schlimmer Schnupfen. Ich reagier auch manchmal komisch wenns um mich herum zu viele Menschen gibt... von daher fand ich das auch nicht weiter seltsam. Hypochonder zum Beispiel reagieren ja auch nicht wirklich rational. Da Elli eh manchmal etwas speziell ist hab ich ihr das Ganze nicht weiter übelgenommen.


    Was mir irgendwie total gefallen hat ist die Schlafsackszene mit Tilmann. Einerseits hätte es die ja nicht unbedingt gebraucht, andererseits verstärkt das nochmal die enge Freundschaft - für alle die es bis dahin noch nicht kapiert haben ;) die Szene fand ich aber schon sehr aufgeladen. Da war die Grenze schon sehr dünn... Aber naja andererseits mag ich ja das was zwischen Elli und Tilmann läuft auch immer sehr gern. Auch wenn es mich trotzdem immer an Jakob und Bella erinnert :rollen: Bitte lasst Tilmann keinen Mahr oder ähnliches werden!


    Was Ellies Mutter betrifft, für mich las sich das eher etwas resignierend, sie ist ja nicht dumm, ich denke sie hat ganz genau mitbekommen das da was im Busch ist. Sie kann sich ja denken das es irgendwie mit Ellis Papa zu tun hat und so oder so gefährlich werden kann. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen das sie ihnen heimlich hinterreist oder so... wer weiß vielleicht hat sie die Hoffnung aber auch wirklich aufgegeben und versucht ein neues Leben zu beginnen. Wer weiß ob sie und ihr Mann wieder zu einander finden können?

  • *g* Also ich kann Ellies Bazillen-Anfall gut verstehen - ich neige auch zu einem grooooßen Bogen um öffentliche Raststätten und wenn es sich nicht vermeiden lässt, zücke ich als allererstes mein Sagrotan-Fläschchen für alle Flächen, mit denen ich in Berührung komme. Und ich bin sonst echt nicht dreck-empfindlich, aber bitte nur meinen eigenen und nicht den von tausenden Fremden :breitgrins:
    Erst letzte Woche habe ich einen Bericht im Radio gehört, danach sind allerdings die eigenen Kühlschränke meist durchaus genauso schlimm wie öffentliche Toiletten :breitgrins:


    Probleme hatte ich allerdings mit Ellies anderen Aussetzern, erst die Szene mit der Hütte und der Schlange, dann das Schlafwandeln (?) und die Katzen... sehr merkwürdig, was geht da nur vor?
    Und schon wieder denkt Ellie an Grischa, das kann doch wirklich nicht nur Zufall sein, irgendwann muss der Kerl doch mal richtig in der Geschichte auftauchen?!


    Das Treffen mit Giannas Vater hat mir auch nicht wirklich was gebracht, aber gestört hatte es mich beim Lesen nun eigentlich auch nicht.


    Schön, dass nach der ganzen Zickerei wenigstens der Abend noch friedlich verläuft, ich glaube nicht, dass sie es lange so ruhig haben werden.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Na, das war ja eine Reise! :breitgrins:


    Ich kann euch beide nachvollziehen, Wendy und Sassenach! :winken: Ich habe meine Freude an dem Buch, tauche in Ellies Welt ein und das Lesen macht Spaß. Andererseits geht mir Ellie ein wenig auf die Nerven. Aber nicht nur Ellie, sondern auch und vor allem Gianna. :rollen:


    Die Raststätte: mir persönlich würde das zwar nichts ausmachen, aber ich kann Ellie verstehen. Hier merkt man, daß Ellie übersensibel ist und außerdem recht verwöhnt von ihren komfortablen Wohnverhältnissen im Westerwald. Vielleicht ist sie noch nicht so viel gereist und hat noch nicht so viel Erfahrung, um all solchen Überraschungen gelassen gegenüberzustehen. Das kommt mit steigendem Lebensalter. :belehrerin: :zwinker:


    Die Sache mit diesem verlassenen Haus war unheimlich. Ellie war ja regelrecht weggetreten, als sie darauf zulief. Wurde das durch die Musik ausgelöst, die sie zuvor hörte? Offenbar hat Ellie das Haus als etwas ganz anderes gesehen, als es war, denn Gianna sagte später, es sei ein Heuschober gewesen... Und warum griff die Schlange an? :confused: Was ist hier wirklich abgelaufen?


    Bei Giannas Vater zickte Ellie tatsächlich ziemlich herum. Ihre Überraschung über den Ort kann ich nicht ganz verstehen - sie saß doch dauernd am Computer, hätte sie sich nicht vorher mal über die Lage etc. informieren können? Gianna hätte aber auch mehr erzählen können.


    Ist Ellie in der Nacht wirklich schlafgewandelt, oder war das Ganze ein Traum? Wieso hatte sie dieses Kleid an? Eigentlich schien mir dieses Erlebnis ganz klar ein Traum zu sein, aber das anschließende Gespräch mit Tillmann schien doch real zu sein? :confused: Hier weiß ich nicht, woran ich bin.


    Auch Ellies Unzufriedenheit mit dem Ferienhaus nervte mich ein wenig - sie scheint so fertig zu sein, daß sie Neuem gegenüber gar nicht mehr aufgeschlossen sein kann. Unzulänglichkeiten könnte man ja auch mit Humor nehmen, aber der geht ihr wie es scheint völlig ab...


    Die Szene mit dem Borkenkäfer, der ihr in den Ausschnitt fällt, fand ich lustig. :breitgrins:


    Am Ende dieses Leseabschnitts bezeichnet Gianna Tillmann als einen ungezogenen, naseweisen Lümmel. Na da kennt sie ihn aber schlecht, denn das ist er ganz sicher nicht... Gianna wird mir immer unsympathischer, ein richtig dummes Huhn.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.


  • Erst letzte Woche habe ich einen Bericht im Radio gehört, danach sind allerdings die eigenen Kühlschränke meist durchaus genauso schlimm wie öffentliche Toiletten :breitgrins:


    Stimmt, das bedenken die wenigsten. Allerdings sollte man gegen die eigenen Hausbakterien in der Regel immun sein.
    Trotzdem, die weitverbreitete Angst vor öffentlichen Toiletten ist übertrieben.
    Und so ein kleiner Bakteriencocktail von Zeit zu Zeit ist gut fürs Immunsystem. :breitgrins:



    Das Treffen mit Giannas Vater hat mir auch nicht wirklich was gebracht, aber gestört hatte es mich beim Lesen nun eigentlich auch nicht.


    Ich denke, das sollte einfach ein bißchen Lokalkolorit in die Geschichte bringen.


    Ach ja, und die Schlafsacknacht. Die gefiel mir auch.

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    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Leute die Szene mit der Schlange hat mich echt fertig gemacht. Da sitzt man nichtsahnend auf dem Klo (*hust*) und plötzlich sowas. Ich hatte die ganze Zeit Angst das sich so ein Vieh in meiner Badewanne befinden könnte... Das war so realistisch beschrieben (vor allem das Zuschnappen etc.) Da gruselts mich jetzt noch wenn ich nur dran denke!


    Irgendwie ist Elli momentan echt durch den Wind. Mal abwarten was da noch so passiert. Würde mich nicht wundern wenn sie bald am Rande des Wahnsinns entlangschliedert (wobei eigentlich tut sie das ja jetzt schon irgendwie *g*)

  • Hallo ihr Lieben,



    Die Truppe kommt im Ferienhaus in Süditalien an und was macht Ellie? Rumzicken. Ohne Ende. Nichts kann man ihr recht machen, nichts gefällt ihr. Das Meer ist ihr einmal zu weit, einmal zu nah, das Haus zu klein, die Terrasse geht in die falsche Richtung und der Nachbar ist ihr zu gesangsfreudig.


    Mir geht ihr Gemecker und Genörgel auch auf den Wecker und ich hatte die gleichen Gedanken wie du. Das geht ja schon so, seit sie in Italien sind. Bei dem Ferienhaus hatte ich allerdings etwas Verständnis, denn ich kenne das Gefühl, wenn man von seinem Feriendomizil enttäuscht ist. Da dauert es etwas, bis man auch die schönen Dinge entdeckt.
    Allerdings hat mich das Baden im Meer wieder etwas versöhnt und ich hoffe, dass sie sich nun endlich etwas entspannen kann.



    Ich glaube zwar, dass Tillmann unter seiner Schokolade noch ein Geheimnis versteckt hat, aber Ellies Verhalten hätte ausgereicht, um selbst Colin zu vertreiben.


    Der Inhalt von Tillmanns Koffer interessiert mich auch brennend. :breitgrins: Er geht so vorsichtig damit um, dass es etwas Besonderes sein muss.



    Was mir irgendwie total gefallen hat ist die Schlafsackszene mit Tilmann. Einerseits hätte es die ja nicht unbedingt gebraucht, andererseits verstärkt das nochmal die enge Freundschaft - für alle die es bis dahin noch nicht kapiert haben ;) die Szene fand ich aber schon sehr aufgeladen. Da war die Grenze schon sehr dünn... Aber naja andererseits mag ich ja das was zwischen Elli und Tilmann läuft auch immer sehr gern.


    Dieser gemeinsame Frieden im Schlafsack war eine tolle Szene und selbst Tillmann findet etwas Ruhe. Umso mehr hat es mich gewundert, dass er Ellie im Ferienhaus nicht bei sich im Zimmer haben möchte.
    Andererseits wäre es auch komisch, wenn Colin kommt und er Ellie dann nachts nicht ungestört besuchen kann. Nachdem sie ja am Ende dieses Abschnittes nackt eingeschlafen ist, kommt er vielleicht schneller, als ich denke. :breitgrins:



    Die Sache mit diesem verlassenen Haus war unheimlich. Ellie war ja regelrecht weggetreten, als sie darauf zulief. Wurde das durch die Musik ausgelöst, die sie zuvor hörte? Offenbar hat Ellie das Haus als etwas ganz anderes gesehen, als es war, denn Gianna sagte später, es sei ein Heuschober gewesen... Und warum griff die Schlange an? :confused: Was ist hier wirklich abgelaufen?


    Ist Ellie in der Nacht wirklich schlafgewandelt, oder war das Ganze ein Traum? Wieso hatte sie dieses Kleid an? Eigentlich schien mir dieses Erlebnis ganz klar ein Traum zu sein, aber das anschließende Gespräch mit Tillmann schien doch real zu sein? :confused: Hier weiß ich nicht, woran ich bin.


    Beide Szenen hatten etwas Unwirkliches an sich. Ob da jemand versucht mit Ellie Kontakt aufzunehmen? Sie ist dann ja richtig weggetreten und bekommt nichts mehr mit. Ich bin gespannt, wie sich das auflöst.



    Leute die Szene mit der Schlange hat mich echt fertig gemacht. Da sitzt man nichtsahnend auf dem Klo (*hust*) und plötzlich sowas. Ich hatte die ganze Zeit Angst das sich so ein Vieh in meiner Badewanne befinden könnte... Das war so realistisch beschrieben (vor allem das Zuschnappen etc.) Da gruselts mich jetzt noch wenn ich nur dran denke!


    :lachen: Ich stelle mir das gerade bildlich vor! :breitgrins:


    Ob die Flucht vor Lars etwas gebracht hat? Sicher setzt er sich mit Ellies Mutter zusammen. Weiß der Himmel, was sich die beiden erzählen. Wenn Lars unserer Gruppe hinterherreisen würde, bekäme ich einen Lachanfall, aber Ellie sicher nicht. :breitgrins:


    So langsam komme ich in der Geschichte an, auch wenn ich es Ellie etwas krumm nehme, dass sie so über mein geliebtes Italien meckert. Aber vielleicht entdeckt sie den Charme dieses Landes auch noch. Da wir ja noch 600 Seiten vor uns haben, hoffe ich, dass ihr die Zeit dazu bleibt.


    Liebe Grüße
    Aurian

  • Dieser Abschnitt hat mir eigentlich überhaupt nicht gefallen. Ich bin da wenig in die Geschichte reingekommen. Vieles hätte man sicher weglassen können, ohne dass es einen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Handlung genommen hätte.


    Okay, die Szene mit dem Schlafsack war ganz nett, aber die überstürzte Abreise (was hätte Lars denn groß anrichten können?) und die ganze Reise war irgendwie nervig. Ellie hat ja selbst eingesehen, dass sie sich wie ein verzogenes Gör benimmt. Ich kann ja verstehen, warum sie sich von Zeit zu Zeit so daneben benimmt, immerhin steht sie unter einem Mordsdruck und hat keinen Plan, wie sie aus der Misere herauskommen kann. Trotzdem mag ich so etwas nicht seitenweise lesen :zwinker: Gut, die Sache mit diesem Haus / Heuschober und dem Schlafwandeln oder was auch immer das war, hat sicher eine Bedeutung und ist wichtig für die Handlung. Hoffentlich klärt sich das im weiteren Verlauf, was dahintersteckt.


    Gianna und Tillmann haben mir auch in diesem Abschnitt wieder gut gefallen. Gianna entwickelt sich, kann in „ihrem“ Land auch mal die Führung übernehmen und nicht immer nur so verhuscht Anweisungen ausführen, und Tillmann scheint mir manchmal der einzige zu sein, der weiß, was er will. Er ist wie ein Fels in der Brandung.


    Jetzt hoffe ich mal, dass Colin bald auftaucht, dann gewinnt das Buch bestimmt auch für mich wieder an Atmosphäre. Dann kommen wieder mehr romantische Gefühle ins Spiel, außerdem weiß Colin ja noch am besten über alles Bescheid, während die anderen total im Dunkeln tappen.

    Liebe Grüße, Lilli


  • Ob die Flucht vor Lars etwas gebracht hat? Sicher setzt er sich mit Ellies Mutter zusammen. Weiß der Himmel, was sich die beiden erzählen. Wenn Lars unserer Gruppe hinterherreisen würde, bekäme ich einen Lachanfall, aber Ellie sicher nicht. :breitgrins:


    Lars könnte sich doch in Tessa verlieben, der ist schließlich frisch verlassen worden :breitgrins:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**


  • Jetzt hoffe ich mal, dass Colin bald auftaucht, dann gewinnt das Buch bestimmt auch für mich wieder an Atmosphäre. Dann kommen wieder mehr romantische Gefühle ins Spiel, außerdem weiß Colin ja noch am besten über alles Bescheid, während die anderen total im Dunkeln tappen.


    Darauf hoffe ich auch. Leider kam er in "Scherbenmond" nur ab und zu vor. Hoffentlich hat er dieses Mal einen größeren Anteil an der Handlung.


    Lars könnte sich doch in Tessa verlieben, der ist schließlich frisch verlassen worden :breitgrins:


    Boah, du schreckst ja vor gar nichts zurück. :breitgrins:
    Aber dann hätte Lars bestimmt mit Tessa einen interessanten Sparringspartner für seine Kampfkunst. :breitgrins:

  • Ich weiß gar nicht, was ihr habt, ich stell mir die beiden als Paar ganz reizend vor :lachen:


    Und ich will einfach nicht, dass Tillmann diesen Job übernehmen muss!

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**