Eure Buchflops des Jahres 2011

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 93 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Mausi123.

  • Bettina Belitz - Dornenkuss


    Mit Abstand das schlechteste Buch, das mir dieses Jahr untergekommen ist. Sogar der mit Rechtschreibfehlern durchzogene Peter Lancester war besser durchdacht. Sehr schade, aber da ich eine Rezi geschrieben habe, wollte ich es der Vollständigkeit halber auch hier vermerken.

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Ich bin noch nicht fertig, wer weiß, ob ich es überhaupt noch beende, aber ich weiß jetzt schon (nach etwas über einem Drittel), dass dieses Buch hier mein Leseflop 2011 ist:


    Stefan Bonner/Anne Weiss: Generation Doof

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Die Autoren betonen immer wieder, dass sie sich selbst als Teil der Generation Doof sehen - ich kann ihnen nur Recht geben! Selten so viele nachgeplapperte Stereotype, nichtssagende Floskeln, pseudocoole Wortspiele und kurzsichtige "Verbesserungsvorschläge" gelesen. :rollen: Gut, ich gebe zu, ich hab schon bei dem Titel nicht viel mehr als eine etwas herablassende Nörgelei an der heutigen (Jugend-)Kultur erwartet, aber das Buch hat dies noch bei weitem "übertroffen".

    ... this is nat language at any sinse of the world.<br />:lesen: Gustave Flaubert: Madame Bovary&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; :buecherstapel: [url=https://literaturschock.de/literaturforum/forum/index.php?thread/16631


  • Die Autoren betonen immer wieder, dass sie sich selbst als Teil der Generation Doof sehen - ich kann ihnen nur Recht geben!


    Ich habe die Autoren mal im Fernsehen erlebt und fand sie da schon grauenhaft unsympathisch. Das hat mir schon gereicht.

  • Ich kann wirklich glücklich sein. Diese Flops waren in der Tat nur ein paar, fast zu verachtende Anzahl von Büchern, gemessen an den Highlights.


    Jonathan Tropper – Sieben verdammt lange Tage --
    Die Charaktere ödeten mich an und der Autor vermochte auch nicht das Bedürfnis in mir zu wecken über das zweite Kapitel hinaus zu lesen. Den Protagonisten fand ich einfach nur abstoßend und charakterlich armselig.
    Vladimir Nabokov – Lolita --
    Widerwärtig.
    Lionel Davidson - Das Geheimnis der Menora --
    Selten bin ich einem so unsympathischen, selbstverliebten und arroganten Protagonisten begegnet und einem Buch, das aus einer einzige Folge unlogischer und absolut an den Haaren herbeigezogener Handlungen besteht.
    Miquel de Palol - Im Garten der sieben Dämmerungen --
    Endlose Geschichten ohne einen zusammenhängenden Sinn. Nach 500 Seiten habe ich aufgegeben, denn Sinn weiterhin zu suchen.

  • Mein Buchflop des Jahres:

    Das Montglane-Spiel von Katherine Neville


    Ich habe es sogar abgebrochen, was ich nicht so oft tue. Aber es ging wirklich nicht mehr. Der historische Teil war mir zu platt, schlecht recherchiert und verklärt. Beim Neuzeit-Teil waren mir zu viele Genies und Experten unterwegs. Das war too much, damit es noch glaubhaft hätte bleiben können.

    Gruß suray

  • Abgebrochen habe ich dieses Jahr zwei Bücher, in meinen Augen ziemlich alberne Thriller


    Fran Ray - Die Saat
    Arno Strobel - Der Trakt


    schlecht bewertet habe ich (mit max. 2,5 Ratten):


    Douglas Preston - Der Canyon
    Meg Mullins - Der Teppichhändler

  • Also das wirklich schlechteste Buch diesen Jahres oder sogar aller Zeiten war für mich
    Petra Gabriel - Der Klang des Regenbogens
    Ich kann diese Grottigkeit nichtmal in Worte fassen...


    Ausserdem hat Ferne Ufer von Diana Gabaldon mich nur darin bestätigt, dass ich diese Reihe definitiv nicht weiter lese... Ich fand den zweiten ja schon nicht sehr gut, aber es ging leider genauso weiter.

    Goodreads<br />“Happiness [is] only real when shared”<br />― Jon Krakauer, Into the Wild

  • Mein Flop des Jahres:


    'Das Geheimnis des 13. Apostels' von Michael Benoîd.


    Eine gute, interessante Idee, die mich dazu bewogen hat, das Buch überhaupt zu kaufen. Aber die Umsetzung? Mein lieber Scholli, das war wohl nix. In meinen Augen hat der Autor den Roman dazu genutzt, um mit der katholischen Kirche abzurechnen. Ich möchte ja niemandem in seine persönliche Meinung reinreden, aber die sollte nicht dazu führen, dass der gesamte Plot völlig an den Haaren herbei gezogen ist. Nach Logik und nachvollziehbaren Handlungssträngen musste ich leider zu lange suchen und habe deswegen entnervt aufgegeben.

  • Wo Stärken sind, da sind auch Schwächen. In diesem Sinne, hier meine Buchflops:


    Das mit Abstand schlechteste Buch des Jahres war


    Steve Sjogren - Der Tag, an dem ich starb
    Ein Buch über Nahtoderfahrung aus der Sicht des Autors, der beruflich Pastor ist. Zum Glück hatte es nur 154 Seiten, sodass die Qual eben nicht so lange dauerte. Grässlich. Lobhudeleien auf sich selbst und seine Taten sowie Gott (was an sich nichts Schlimmes ist), aber so schmierig und platt vorgetragen, dass es nur langweilte.


    Dann kommt lange Zeit nichts mehr, aber es gab dann doch noch den einen oder anderen Flop.


    Bernardo Atxaga - Der Sohn des Akkordeonspielers
    Ich möchte nicht viel schreiben außer: Langeweile pur für mich.


    Simonetta Greggio - Mit nackten Händen
    Die Sprache war mir zu platt. Vieles war in dem Buch nur angedeutet (und damit meine ich nicht die sexuellen Szenen). Eigentlich habe ich nicht gemerkt, dass es dies eigentlich eine Liebesgeschichte sein sollte. Meist saß ich so vor dem Buch: :gruebel:


    Daniel Woodrell - Winters Knochen
    Hm, ich überlege schon die ganze Zeit, was ich hierüber schreiben kann außer, dass ich es blöd fand. Doch, vielleicht noch, dass die Sprache mich wohl wortwörtlich nicht angesprochen hat und vor allem fand ich keinen Zugang zur Hauptprotagonistin. An dieser Stelle übrigens ein kleines :zwinker: an dubh.


    Viele Grüße
    Muertia

    :lesen: Rebecca Gablé - Der dunkle Thron<br />SuB: 6 (+16 bereits bestellte Bücher, um den SuB mal ein wenig aufzuwerten)

  • Aaaaaaaah... Das tut mir in der Seele weh, dass Du "Winters Knochen" als Flop bezeichnest. :traurig:


    [size=6pt](Nah, schon okay. :zwinker: Der alte, abgedroschene Spruch "Geschmäcker sind halt verschieden" kommt hier wieder gut zur Geltung.)[/size]


    Aber trotzdem: :traurig:

    "Verzicht bedeutet für Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen."

    ~ Mario Adorf

  • Endlich komme ich mal dazu, meine Flops und Highlights 2011 zu sortieren. Hier die Flops (in der Lesereihenfolge):


    Christoph Marzi: Heaven - Stadt der Feen
    Paul Stewart/Chris Riddell: Twig im Dunkelwald - chaotisch und immer die gleichen Motive wiederholend
    Sam Savage: Firmin - Ein Rattenleben - nachdem das Buch so gelobt wurde, war ich enttäuscht, wie dünn die Story ist
    Richard Feynman: Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!
    Katharina Hagena: Der Geschmack von Apfelkernen
    Nele Neuhaus: Eine unbeliebte Frau/Mordsfreunde - chaotisch und mit heftigen Schnitzern
    Andreas Franz: Das Todeskreuz - zu brutal und inhaltsleer

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Terry Pratchett - Pyramiden
    Ich liebe ihn heiß und innig aber Pyramiden geht ja mal garnicht irgendwie... auch nach über 100 Seiten hatte ich einfach keinen Spaß dran und habs auch abgebrochen. Der erste Scheibenwelt Roman denn ich abgebrochen hab

    Wien SLW 2012 3/5

  • Hallo :smile:
    Mein Flop des Jahres war:


    Candace Bushnell - One Fifth Avenue
    Fand dieses Buch einfach nur langweilig. Trotzdem habe ich mich bis zum Ende duchgequält, da ich dachte, es muss irgendwann besser werden. Die letzten 150 Seiten waren dann auch etwas besser. Dennoch fällt das Fazit eher negativ aus.