LitSchock Monatsrunde Januar 2012: Waffen

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 448 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Wendy.

  • Eieiei... ich hab noch immer nicht mit meinem einzigen Monatsrundenbuch begonnen. Keine Ahnung, ob sich das überhaupt noch ausgeht im Jänner. :redface:

    ... this is nat language at any sinse of the world.<br />:lesen: Gustave Flaubert: Madame Bovary&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; :buecherstapel: [url=https://literaturschock.de/literaturforum/forum/index.php?thread/16631

  • Nach ein bisschen Unterbrechung geht es jetzt weiter mit Pericles.


    Wir hatten ja damit geendet, dass er geheiratet hat und es geht jetzt so weiter, dass er einen Brief bekommt, der ihn darüber informiert, dass die Gefahr vorrüber ist und er innerhalb der nächsten 12 Monate nach Tyre zurückkommen muss, um dort König zu werden. Gut, das machen sie also aber auf der Seefahrt dort hin wird Pericles wieder von einem Sturm heimgesucht und seine schwangere Frau verliert bei der Geburt des Kindes das Leben. Sie legen die Königin also in einen Sarg und stoßen ihn ins Wasser. Als der Sarg allerdings an Land gespült wird, wird von den dortigen Inselbewohnern festgestellt, dass die Frau noch lebt.


    Das Kind wiederum gibt Pericles bei seinen Freunden in Tarsus ab, da er fürchtet, es würde die Weiterfahrt nicht überleben. Diese willigen ein, das Mädchen gut zu erziehen und königlich zu behandeln, was sie zunächst auch tun. Dann allerdings wird Marina (das Kind) immer hübscher und klüger und stiehlt der eigenen Tochter die Show. Also beschließt, Dionyza Marina aus dem Weg zu räumen. Als man sie umbringen will, taucher aber plötzlich Piraten auf, die Marina auf eine andere Insel verschleppen, wo sie in einem Bordell landet. Die Bordellbesitzer freuen sich zunächst über die Neue, weil diese ja so hübsch ist und zudem Jungfrau. Aber sie hatten nicht damit gerechnet, dass Marina alle Freier durch liebreizende Appelle an deren Ehre dazu bringt, sich von ihr abzuwenden und ein besseres Leben zu führen.

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)

  • Ich gebe auf. Hab keine Lust, das Buch weiter zu lesen. (Wer mir das Ende erzählen will - nur zu!)


    Brauche an dieser Stelle einen "zieht mit hängendem Kopf von dannen"-Smiley.

    Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,<br />Roulade<br /><br />[url=http://www.literaturschock.de/autoren/interviews/119-intervie


  • Wäre es also in Deinem Interesse, wenn ich die ersten drei diesen Monat auch noch lese? :engel:


    Aaaaaaaaaaah! Was wird denn dann aus meinen Vorsätzen? Und den Wasser-Büchern für Februar?? Aber die Arrows-Bücher sind schon ganz weit oben auf der Warteliste. Und du bist Schuld! :breitgrins:

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • So, fertig mit Pericles:


    Wie der Zufall es so will, landet Pericles natürlich auf der Insel, auf der seine tot geglaubte Tochter als Prostituierte arbeiten sollte. Pericles ist aufgrund der vielen Schicksalsschläge am Boden zerstört und die Inselbewohner sagen ihm, er solle doch einmal mit Marina reden, da diese junge Frau jeden Menschen aufheitern kann. Natürlich stellt sich in diesem Gespräch heraus, dass Marina die Tochter von Pericles ist.


    Und dann passiert etwas komisches: Pericles schläft einfach ein! Im Traum erscheint ihm dann die Göttin Diana, die ihm sagt, er solle doch auf einer anderen Insel die Priesterinnen aufsuchen, da sein Leben sonst traurig endet. Gesagt, getan. Pericles sucht die Priesterinnen und natürlich ist eine davon seine tot geglaubte Ehefrau Thaisa.


    Alles in allem, sicher nicht Shakespeares bestes Stück, aber jetzt hab ich es auch mal gelesen. :breitgrins:

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)

  • Mrs.Dalloway: totlach Das klingt aber nach einer tollen Shakespeare-Komödie. Bei mir subbt ja noch fast alles von ihm (bis auf die Handvoll Stücke, die ich schon gelesen habe). Zu Pericles hatte ich bisher gar keinen Bezug, aber jetzt freu ich mich richtig darauf.

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  • Mrs.Dalloway: totlach Das klingt aber nach einer tollen Shakespeare-Komödie.


    Das Schlimme: Es ist gar keine Komödie, sondern eine Romanze. :breitgrins: Aber da Shakespeare den Großteil scheinbar ja gar nicht selbst fabriziert hat, ist das zu verzeihen.

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)

  • Gail Carriger - Soulless


    Alexia hat schon ein großes Mundwerk. Wie sie den Vampiren im "hive" kontert, alle Achtung! Ich kann mir schon denken, wohin das noch alles mit Lord Maccon führen könnte. :breitgrins:
    Bis jetzt war dieser eine Abschnitt, mit dem ich solche Schwierigkeiten hatte, auch der einzige. Ich muss zwar immer noch öfter das Wörterbuch zu Hilfe nehmen als bei anderen englischen Romanen (keine Ahnung, warum hier so ein Unterschied ist), aber das Buch macht nun richtig Spaß. Könnte gut sein, dass ich mir zumindest den Folgeband auch noch kaufe.

    "Verzicht bedeutet für Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen."

    ~ Mario Adorf

  • Hab vor wenigen Minuten Der Weg des Tanzes beendet, wobei mir das Buch irgendwie ab 2/3 immer weniger gefallen hat. Es war eben auch inhaltlich ein Tanz, in einem Moment lässt sich Andraj fallen und erlaubt Yash ihn auch sexuell zu berühren, im nächsten Moment ist er so verfahren, dass er jede Berührung ablehnt und auf den letzten 3 Seiten war es plötzlich Yash, der Bedenken bekommt und Andraj von sich stößt. Und das ging mir ehrlich gesagt auf den Wecker. Werde wohl meine bisherige Bewertung etwas revidieren müssen. Und noch großer Minuspunkt, es wird keine Fortsetzung wohl geben, die Autorinnen sind zwar noch aktiv aber nicht mehr in dem Verlag und ich weiß nicht, wie die Rechte an der gesamten Geschichte liegen, aber es scheint nichts weiter zu kommen, was natürlich blöd ist, weil man diesen Teil eher als Vorgeschichte sehen kann.


    Eine Rezi folgt dann

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • las Lackey, Mercedes - Queen’s Own (3) - Arrow's Fall


    Gerade ausgelesen. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die Handlung in eine völlig unnötige und eigentlich nicht existente Dreiecksbeziehung abdriftet (Mensch, redet miteinander, Leute! :grmpf:), aber sie hat noch mal die Kurve gekriegt. Ansonsten gibt es Intrigen, Krieg, Gefahr,...
    Ich bin ehrlich gesagt noch ziemlich fertig. Wegen obigem Lied und den seinetwegen angestoßenen Nachforschungen (ja ja, ich weiß...) wusste ich ja schon, was geschehen würde und hatte gedacht, dass ich dann ja ganz gut damit klarkomme, weil ich mich ja drauf einstellen kann. Tja, Pustekuchen. Es ist halt doch schlimm, wenn man die Charaktere dann tatsächlich kennengelernt hat. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Außer:

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • las Lackey, Mercedes - Vows and Honor (2) - Oathbreakers


    Ach ja, das Buch habe ich mittlerweile natürlich auch schon durch: Klasse Auflösung mit einem super Finale und der Abrundung der "Haupthandlung" um Tarma und Kethry. Seufz.
    Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass durchaus auch moralische Bedenken aufgeworfen werden. Gerade für Magier ist diese Frage denke ich durchaus relevant.



    So, dann würde ich mal noch mein wahrscheinlich letztes Lackey-Buch diesen Monat anmelden:


    Lackey, Mercedes - Last Herald Mage (1) - Magic's Pawn

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    Man sieht es auf dem Bild vielleicht etwas schlecht, aber links am Rand steht der Tod und hat eine Sense in der Hand. Myriel kann's bezeugen, sie hat sie gesehen! ;-)


    Zum Inhalt bisher:
    Vanyel ist der erstgeborene Sohn eines Lords, kann es aber seinem Vater in keiner Weise recht machen. Statt Gewalt bevorzugt er Musik und Wissen, statt Kampf mit roher Gewalt lieber solchen durch Geschick. Bei einem Kampf (ich weigere mich, das Übungskampf zu nennen) mit dem brutalen Waffenmeister (Trainer kann man ihn auch nicht nennen, er macht die Jungs nur ständig fertig) bricht dieser ihm schwert den Arm und er ist erst einmal eine Weile außer Gefecht. Keiner seiner Familie kann mit ihm etwas anfangen, seine einzige Verbündete, seine Schwester, muss fort.
    Plötzlich beschließt sein Vater, ihn zu seiner Tante, einem Herald-Mage zu schicken, in der Hoffnung, dass diese aus ihm etwas machen kann. ich verstehe gar nicht, dass Vanyel so unglücklich darüber ist. Okay, sie kam beim ersten Treffen sehr kalt und herzlos rüber, aber schlimmer als jetzt kann es doch eigentlich schon gar nicht mehr werden...

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Klasse! Eine Sense hatten wir noch nicht. :klatschen:


    Die anderen Lackey-Bücher hast du alle gelesen, oder hab ich eines verpasst? :entsetzt:


    Wenn auf diesen Covers auch Wasser drauf wäre, könnte ich ja eines für Februar anmelden. Oder wenn Holden das Thema noch auf "Pferde" umändert. :lachen:

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  • Wendy: Jepp, die sind alle schon gelesen :breitgrins:
    Nur die Rezis muss ich noch tippen...


    Ich bin ja versucht, eine Argumentation über Tippfehler (Lackey = engl. lake) zu bemühen. *schielt zu Holden*

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    Einmal editiert, zuletzt von Llyren ()

  • ich glaube "mer" ist in irgendeiner Sprache gewiss "Meer" :zwinker:


    Edit: Noch viel offensichtlicher:
    Französisch für Meer: [1–3] mer → fr f, [4] lac → fr m
    Mercedes Lackey ;D


    Hier meine Rezi: Der Weg des Tanzes

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    Einmal editiert, zuletzt von Leen ()

  • Leen: Na klar! Da such ich und such ich und das offensichtlichste überseh ich! :bussi:


    @Holden: Sobald ich diesen Monat durch habe, komme ich im anderen Thread darauf zurück ;-)

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  • Ich habe gestern mit meinem dritten Monatsrundenbuch begonnen:


    Betty Smith - Ein Baum wächst in Brooklyn

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    Die Geschichte erzählt von der 11jährigen Francie, ihrem zwei Jahr jüngern Bruder Neeley und ihrer Familie, die im Brooklyn Anfang des 20ten Jahrhunderts leben. Schon die ersten Kapitel sind vielversprechend. Die Schilderungen sind lebhaft und interessant. Betty Smith, die ebenfalls in dieser Zeit lebte, beschreibt das alltägliche Leben einer einfachen Familie, allerdings auch mit einer Prise Humor. Die Mutter von Francie wünscht sich, dass ihre Kinder ein besseres Leben als sie und ihr Mann führen können, aber das ist nicht einfach, denn sie kommen finanziell gerade so über die Runden. Trotzdem ist die Familie nicht unzufrieden und macht das beste aus jedem Tag.


    Zum Titel des Buches steht auf dem ersten Blatt:


    Es gibt einen Baum,
    der in Brooklyn wächst.
    Manche nennen ihn den Himmelsbaum.
    Wohin seine Samen auch fallen mögen,
    es wird ein Baum daraus, der gen Himmel strebt.
    Er wächst aus Kellerlöchern.
    Er ist der einzige Baum, der auch auf Zement wächst.
    Er wächst üppig - gedeiht ohne Sonne,
    ohne Wasser und scheinbar ohne Erde.
    Nur weil er gar so häufig vorkommt,
    kann man nicht mehr sehen,
    wie schön er eigentlich ist.


    Francie hat solch einen Baum vor der Feuertreppe ihres Zimmers und oft sitzt sie dort und liest. Sie liest jedes Buch, welches ihr unter die Finger kommt und ich kann mir vorstellen, dass Francie diesem Baum relativ ähnlich ist. Sie empfindet sehr viel Lebensfreude und kann sich an Kleinigkeiten erfreuen.
    In Amerika ist dieses Buch anscheinend sehr bekannt und beliebt und mich wundert es, dass es hier in Deutschland anscheinend gar nicht mehr aufgelegt wird. Meine Ausgabe ist eine aus dem Jahr 1952.


    Viele Grüße Tina

  • Tina: Ich freue mich schon die ganze Zeit darauf, dass du dieses Buch liest. :breitgrins: Inzwischen habe ich es auch als eBook. Der Anfang hört sich schon sehr gut an! Lesende Protagonistinnen kann es gar nicht genug geben. Ich verfolge gespannt weiter, wie es dir mit dem Buch geht.

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