Tad Williams - Die Nornenkönigin" (Osten Ard 3)

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    Klappentext (Quelle: Amazon)
    Simon, der inzwischen den Namen Schneelocke trägt, ist immer noch auf der Suche nach dem dritten der Schwerter. Wie die alte Weissagung verrät, wird erst Friede in Osten Ard einkehren wenn »Leid«, »Minneyard« und »Dorn« wieder vereinigt sind.


    Neu durchgesehene Übersetzung


    Teilnehmer:
    Llyren
    Myriel
    UlrikeW


    [hr]


    Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren :winken:

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&WCF_AMPERSAND" Gandalf in &WCF_AMPERSAND"Die Gefährten&WCF_AMPERSAND", J.R.R. Tolkien

  • Prolog
    Interessant, dass dieser Band mit Guthwulf beginnt. Erinnert mich an den Beginn des zweiten Bandes, besonders mit dem etwas mysteriösen Ende des Abschnitts. Ist er den Nornen in die Hände gelaufen, phantasiert er, oder was?
    Übrigens ist dieses Kapitel ein klasse Beispiel für einen sauber durchgezogenen personalen Erzähler: Da Guthwulf ja blind ist, kann er uns nicht direkt beschreiben, wie Elias' Mimik ist. Aber aufgrund seiner engen Beziehung zum König nehmen wir ihm seine Mutmaßungen ohne Weiteres ab. Und durch seine Blindheit bleibt für ihn und damit auch für uns Leser unklar, was genau das für ein Feuer ist, das er zu spüren glaubt.
    Da bin ich mal gespannt, wie das noch aufgelöst wird. Schade eigentlich, dass er es nicht schafft. Das wäre sicher interessant geworden, wenn er sich Josua angeschlossen hätte. Andererseits wissen wir nicht sicher, dass er tot ist, womit das ja sogar noch offen bleibt. Da hat er sich leider zu spät zu seinem Schritt entschieden.



    Kapitel 1 - Unter fremdem Himmel
    Simon wird ein Ritter Josuas! Das gönne ich ihm ;-) Aber uns so lange im Unklaren darüber zu lassen, warum er denn wach bleiben muss und was geschehen wird, tz tz. Er gefällt mir hier in seinen Gedankengängen sehr gut. Obwohl er immer noch gelegentliche Anwandlungen von Sturheit, Unzufriedenheit etc. hat, fängt er sich schon erheblich schneller selbst wieder. Das zeigt sehr schön, welche Entwicklung er bisher durchgemacht hat. Und auch, dass sie längst nicht abgeschlossen ist ;-)
    Vor allem seinen Realismus gegenüber dem Krieg und dem Drachenkampf rechne ich ihm hoch an. Obwohl er jetzt in einer weit höheren Position ist, als er es sich damals im ersten Band zu erträumen gewagt hätte, ist er heute weitaus realistischer und nüchterner. Gerade sein verkapptes Entsetzen darüber, wie zum Henker er denn in die ganze Sache reingeraten ist :breitgrins:
    Auch sehr schön, dass die gefallenen Kameraden nicht vergessen werden.

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

    Einmal editiert, zuletzt von Llyren ()


  • Prolog
    Interessant, dass dieser Band mit Guthwulf beginnt. Erinnert mich an den Beginn des zweiten Bandes, besonders mit dem etwas mysteriösen Ende des Abschnitts. Ist er den Nornen in die Hände gelaufen, phantasiert er, oder was?


    Im Prolog über Guthwulf zu lesen hat mich etwas überrascht. Ich hätte eher auf die Sithi oder vielleicht die Nornen getippt, aber nicht auf ihn.
    Seine Perspektive ist echt gut dargestellt, da hast Du recht, Llyren. Mir ist besonders die Stelle am Tisch des Königs aufgefallen, als Guthwulf selbst darüber philosophiert, dass er Elias schon so lange kennt, dass er sich seinen Gesichtsausdruck sehr genau vorstellen kann.
    Irgendwie mag ich nicht glauben, dass er den Nornen direkt in die Hände gefallen ist. Sie scheinen sich eher einen "Spaß" mit ihm zu erlauben und schubsen ihn ein bisschen herum.


    Gut zu wissen übrigens auch, dass man Rachel noch nicht erwischt hat und sie vor ihrem Anschlag auf Pryrates noch all ihre Kammerfrauen aus der Burg geschmuggelt hat. :daumen:



    Kapitel 1 - Unter fremdem Himmel
    Simon wird ein Ritter Josuas! Das gönne ich ihm ;-) Aber uns so lange im Unklaren darüber zu lassen, warum er denn wach bleiben muss und was geschehen wird, tz tz. Er gefällt mir hier in seinen Gedankengängen sehr gut. Obwohl er immer noch gelegentliche Anwandlungen von Sturheit, Unzufriedenheit etc. hat, fängt er sich schon erheblich schneller selbst wieder. Das zeigt sehr schön, welche Entwicklung er bisher durchgemacht hat. Und auch, dass sie längst nicht abgeschlossen ist ;-)


    Ehrlich gesagt fällt es mir etwas schwer, den schlaksigen rothaarigen Bengel vom Beginn des ersten Bandes jetzt als Ritter zu sehen. Sicherlich hat sich Simon weiterentwickelt und ist gereift (was hier sehr schön dargestellt wird, auch in der von dir genannten Einstellung zur Verherrlichung des Drachenkampfs), aber irgendwo ist er immer noch ein Junge.
    Aus unserer heutigen Perspektive erscheint es mir zudem wie eine Last, die dem armen Simon - nach allem, was er durchgemacht hat - auch noch aufgebürtet wird. Josua sagt auch selbst während der Zeremonie "um dir Lasten aufzuerlegen, die diese anderen nicht tragen müssen." Simons Leidensweg scheint noch lang nicht vorbei zu sein - wir haben ja auch noch fast 2 Bücher vor uns. :zwinker:

  • Kapitel 2 - In Ketten


    Prinzessin Miriamel ist immer noch in der gleichen Situation wie am Ende von Band 2 und noch immer befindet sie sich auch immer noch in ziemlich selbstmitleidiger Stimmung. Ich kann ja nachvollziehen, dass ihr alles zu viel wird und sie nur noch in Ruhe gelassen werden will, aber davon will ich nicht lesen. :pueh:
    Immerhin scheint sie mit Gan Itai eine Verbündete zu haben, die sich auch um Cadrach kümmert. Der Arme hat jeden guten Zuspruch echt dringend notwendig. Trotz des ganzen Mist, den er gebaut hat, tut er mir leid, wie er so als Häufchen Elend im Frachtraum angekettet ist.


    Bei Maegwin hatte ich zwischenzeitlich die Hoffnung, dass sie sich nach dem in ihren Augen enttäuschenden Ausflug in die Höhlen gefangen hat und endlich wieder in der Realität angekommen ist. Leider hielt das aber nicht sehr lange an. Hat sie wirklich diese Visionen oder sind es einfach nur Wahnvorstellungen? Und steckt hinter dem Bruchstück vom Scherben mehr als einfach nur ein Stein?


    Kapitel 3 - Osten der Welt


    Simons Drang etwas zu unternehmen war echt süß. Wie er gemeint hat, dass er sich jetzt als Ritter anders fühlen müsste und zwanghaft eine Beschäftigung gesucht hat. Das ist so ganz anders als der Küchenjunge von früher, der halbe Tage lang nur seinen Gedanken nachhängen konnte. Immerhin hat er mit Binabik jemanden, der ihn versteht.
    Beim kurzen Auftritt von Strupp musste ich ziemlich schlucken. Seit Naglimunds Fall befand sich sein Stern im Sinken und jetzt wird er sogar von Josua ausgeschlossen. Seine Verbitterung darüber kann ich sehr gut nachvollziehen und umso trauriger bin ich darüber, wie sich Strupp öffentlich gehen lässt. :sauer:
    Worüber ich mich sehr gefreut habe, ist das Josua und die Seinen endlich aus der Defensive gehen wollen und Pläne schmieden, wie sie Elias entgegentreten können. Dass sie Hellnagel nicht sofort holen wollen, ist für mich verständlich. Sicherlich hat Simon recht, wenn er sagt, dass ein kleiner Trupp das vermutlich unbemerkt tun könnte, doch dann würde ihnen immer noch Leid fehlen. Zwei Schwerter reichen laut Nisses Prophezeiung nicht.


    Worüber ich mir ziemliche Sorgen mache, sind die Aufgaben, die Pryrates an Inch gegeben hat. Erwartet er einen Angriff, dass er die Zwischenmauer neu befestigen will? Aber warum dann nicht gleich auch die Außenmauer?
    Und Inch ist echt beängstigend. Er ist ein Psychopath, den Pryrates von der Leine gelassen hat. Und jetzt müssen die armen Seelen daran glauben, die Pryrates in die Quere gekommen sind und von diesem Inch zum Fraß vorgeworfen wurden. Oh, wie ich die beiden hasse! :grmpf:


  • Kapitel 2 - In Ketten


    Prinzessin Miriamel ist immer noch in der gleichen Situation wie am Ende von Band 2 und noch immer befindet sie sich auch immer noch in ziemlich selbstmitleidiger Stimmung. Ich kann ja nachvollziehen, dass ihr alles zu viel wird und sie nur noch in Ruhe gelassen werden will, aber davon will ich nicht lesen. :pueh:


    Ja, das geht mir genauso. Und in meinem Hinterkopf murmelt ständig eine Stimme "geschieht ihr recht".



    Immerhin scheint sie mit Gan Itai eine Verbündete zu haben, die sich auch um Cadrach kümmert. Der Arme hat jeden guten Zuspruch echt dringend notwendig. Trotz des ganzen Mist, den er gebaut hat, tut er mir leid, wie er so als Häufchen Elend im Frachtraum angekettet ist.


    Gan Itai finde ich klasse! Noch ist sie zwar offiziell auf Seiten des Schiffes, aber ich denke, sie wird sich im Zweifel nach ihrem Gewissen entscheiden und Miriamel bestimmt beistehen.
    Und endlich erfahren wir mal ein bisschen was von Cadrach! Das er direkt mit Pryrates zu tun hatte, hätte ich nicht gedacht.



    Bei Maegwin hatte ich zwischenzeitlich die Hoffnung, dass sie sich nach dem in ihren Augen enttäuschenden Ausflug in die Höhlen gefangen hat und endlich wieder in der Realität angekommen ist. Leider hielt das aber nicht sehr lange an. Hat sie wirklich diese Visionen oder sind es einfach nur Wahnvorstellungen? Und steckt hinter dem Bruchstück vom Scherben mehr als einfach nur ein Stein?


    Für Wahnvorstellungen ist mir das zu spezifisch, immerhin haben die sie ja erst in die Höhlen geführt. Nur sie war es dann ja, die der Meinung war, dort die Erlösung zu finden. *kopfschüttel*
    Die Abschnitte mit ihr gefallen mir momentan fast am wenigsten, vor allem, weil mir im Prinzip egal ist, was mit ihre geschieht. Da hat die Gute bei mir einiges aufzuholen, wenn sie davon weg will.


    [quote author=Myriel]
    Kapitel 3 - Osten der Welt
    Simons Drang etwas zu unternehmen war echt süß. Wie er gemeint hat, dass er sich jetzt als Ritter anders fühlen müsste und zwanghaft eine Beschäftigung gesucht hat. Das ist so ganz anders als der Küchenjunge von früher, der halbe Tage lang nur seinen Gedanken nachhängen konnte. Immerhin hat er mit Binabik jemanden, der ihn versteht.
    [/quote]
    Echt süß? Na ja, ich weiß nicht. Ich fand das eher ziemlich unangebracht und hat mich viel eher an einen Küchenjungen erinnert als an einen Ritter, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Man kann halt keine Wunder erwarten *seufz*


    [quote author=Myriel]
    Beim kurzen Auftritt von Strupp musste ich ziemlich schlucken. Seit Naglimunds Fall befand sich sein Stern im Sinken und jetzt wird er sogar von Josua ausgeschlossen. Seine Verbitterung darüber kann ich sehr gut nachvollziehen und umso trauriger bin ich darüber, wie sich Strupp öffentlich gehen lässt. :sauer:
    [/quote]
    Ja, sehr schade. Auch was er da so sagt, gibt mir zu denken: Strupp hatte ja von Anfang an entsprechende Anweisungen, was die Schwerter angeht. Und wie immer hat niemand auf ihn gehört. Wenn damals tatsächlich einfach Josua das Schwert genommen hätte...
    Wobei er mir auch schon so vorkommt, als sei er nicht mehr wirklich klar im Kopf. Sehr schade, das alles...


    [quote author=Myriel]
    Worüber ich mir ziemliche Sorgen mache, sind die Aufgaben, die Pryrates an Inch gegeben hat. Erwartet er einen Angriff, dass er die Zwischenmauer neu befestigen will? Aber warum dann nicht gleich auch die Außenmauer?
    Und Inch ist echt beängstigend. Er ist ein Psychopath, den Pryrates von der Leine gelassen hat. Und jetzt müssen die armen Seelen daran glauben, die Pryrates in die Quere gekommen sind und von diesem Inch zum Fraß vorgeworfen wurden. Oh, wie ich die beiden hasse! :grmpf:
    [/quote]
    Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Interessanterweise kommt in dem Abschnitt auch eine gewisse Schwäche von Pryrates heraus, sowohl den Nornen als auch Inch gegenüber.
    Und vor allem: Angriff durch wen? Die Nornen? Wohl kaum, immerhin sind das (noch) Verbündete. Josua und Anhängen? Glaube ich auch nicht, denn immerhin spricht sich ja gerade Pryrates immer dafür aus, die in Ruhe zu lassen, weil sie ohnehin keine Gefahr sind. Außer das ist nur zum Schein für Elias, damit er im Geheimen seine eigenen Ränke schmieden kann.



    Ich weiß nicht mehr genau, in welchem Kapitel, aber es müsste bei der Versammlung gewesen sein. Als Simon darüber nachdenkt, dass die Menschen wie Figuren auf einem Shent-Spiel herumgeschoben werden. Das fand ich sehr interessant. Wissen wir eigentlich, wie lange er bei den Sithi war? Oder vielmehr: wieviel Zeit für ihn dabei vergangen ist? Denn immerhin scheint ihn das Spiel deutlich geprägt zu haben.

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Prolog
    [quote author=Myriel]Irgendwie mag ich nicht glauben, dass er den Nornen direkt in die Hände gefallen ist. Sie scheinen sich eher einen "Spaß" mit ihm zu erlauben und schubsen ihn ein bisschen herum.[/quote]


    Nachdem am Ende des Kapitels die Tür bei Morgenes Haus gegangen ist, habe ich mich gefragt, ob er jetzt auch in den Gängen landet, durch die Josua und Simon geflohen sind.


    Kapitel 1 - Under Strange Skies
    [quote author=Llyren]Er gefällt mir hier in seinen Gedankengängen sehr gut. Obwohl er immer noch gelegentliche Anwandlungen von Sturheit, Unzufriedenheit etc. hat, fängt er sich schon erheblich schneller selbst wieder. Das zeigt sehr schön, welche Entwicklung er bisher durchgemacht hat. Und auch, dass sie längst nicht abgeschlossen ist ;-)[/quote]


    Simons Philosophieren am Anfang des Kapitels gefällt mir auch sehr gut - besonders auch im Vergleich zum Anfang des ersten Buches, wo er zur Unterhaltung noch Käfer beobachtet :zwinker:

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree


  • Prolog
    [quote author=Myriel]Irgendwie mag ich nicht glauben, dass er den Nornen direkt in die Hände gefallen ist. Sie scheinen sich eher einen "Spaß" mit ihm zu erlauben und schubsen ihn ein bisschen herum.


    Nachdem am Ende des Kapitels die Tür bei Morgenes Haus gegangen ist, habe ich mich gefragt, ob er jetzt auch in den Gängen landet, durch die Josua und Simon geflohen sind.
    [/quote]
    Hm, interessante Idee. Und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sie ihn aus reiner Boshaftigkeit auch noch reingestoßen haben...


    Kapitel 4 - Das schweigende Kind
    Ach ja, da ist Miriamel ja in etwas hineingeraten... Den Verdacht habe ich ja auch schon länger und jetzt hat er sich bestätigt, Aspitis weiß genau, wer sie ist. Kein Wunder, dass er sie unbedingt heiraten will!
    Mal schauen, ob sie jetzt den Mut hat, etwas gegen ihn zu unternehmen. Und wehe ihr, wenn sie Cadrach einfach zurück lässt! :grmpf:
    Ich bin auch mal gespannt, was Gan Itai vorhat. Helfen wird sie ihr mit Sicherheit, allerdings ist sie so die typische Figur, die sich dann letztendlich opfert...


    Interessant finde ich die Bemerkung über Benigaris: Hat er jetzt etwa doch Gewissensbisse wegen des Mordes an seinem Vater? Hoffen würde ich es ja.


    Tiamaks Ärger kann ich wunderbar nachvollziehen: Da macht er sich auf, im Glauben daran, endlich etwas Bedeutsames zu erfüllen und jetzt sitzt er hier fest, alle Menschen, die ihn in den bund hätten aufnehmen können, sind tot. Ach ja, es lebt keiner mehr, oder?


    Mit Maegwin habe ich so meine Probleme. Dieser fest Glaube daran, dass sie dem Willen und den Zeichen der Götter folgt... Das kann doch eigentlich gar nicht gut enden, doer?

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  • Kapitel 2 - Chains of many kinds
    Ich habe mich schon im letzten Band in den Abschnitten über Miriamele äußerst unwohl gefühlt und würde auch das jetzt am liebsten nur überfliegen, weil ich die ganze Zeit drauf warte, dass sie in noch größere Schwierigkeiten gerät :aaa:
    Der Vergleich des Meeres mit dem Hof und den Soldaten Elias am Anfang des Kapitels bringt diese Atmosphäre der Hilflosigkeit und Unsicherheit ja gleich auf den ersten Seiten wieder auf.
    Ich hoffe auch, dass Gan Itai sich am Ende für Miriamele entscheidet - und Cadrach/Padreic wird immer interessanter.
    Es wäre für die "Guten" ganz hilfreich, wenn Elias und Pryrates sich ein bisschen öfter und intensiver uneinig wären als in der Frage ob Josua verfolgt werden soll :zwinker: Ich habe mich gefragt, ob der Rabe der in dieser Szene rumschwirrt auch so ein Nachrichten- oder vielleicht sogar Spionagevogel ist - am Ende steht, dass er mit einem goldenen Auge blinzelt.
    (Und dazu kommt im nächsten Abschnitt über Miriamele noch eine Möwe mit gelben Augen an Gan Itais Fenster vor...)
    [quote author=Llyren]
    Zitat von: Myriel am 12. Februar 2012, 22:18:45

    Zitat

    Bei Maegwin hatte ich zwischenzeitlich die Hoffnung, dass sie sich nach dem in ihren Augen enttäuschenden Ausflug in die Höhlen gefangen hat und endlich wieder in der Realität angekommen ist. Leider hielt das aber nicht sehr lange an. Hat sie wirklich diese Visionen oder sind es einfach nur Wahnvorstellungen? Und steckt hinter dem Bruchstück vom Scherben mehr als einfach nur ein Stein?


    Für Wahnvorstellungen ist mir das zu spezifisch, immerhin haben die sie ja erst in die Höhlen geführt. Nur sie war es dann ja, die der Meinung war, dort die Erlösung zu finden. *kopfschüttel*
    Die Abschnitte mit ihr gefallen mir momentan fast am wenigsten, vor allem, weil mir im Prinzip egal ist, was mit ihre geschieht. Da hat die Gute bei mir einiges aufzuholen, wenn sie davon weg will.[/quote]
    Ich denke auch, dass es Visionen sind - in die sie aber zu viel und zu schnell reininterpretiert.
    Persönlich bin ich mit ihr auch nicht besonders warm geworden - für mich ist das einzig noch irgendwie positive an ihr die Hoffnung auf eine Beziehung mit Eolair...


    Kapitel 3 - East of the World
    [quote author=Myriel]Wie er gemeint hat, dass er sich jetzt als Ritter anders fühlen müsste...[/quote]
    Das Gefühl oder die Idee, dass man sich anders fühlen "müsste" kommt mir von Geburtstagen her sehr bekannt vor :rollen:


    [quote author=Llyren]Interessanterweise kommt in dem Abschnitt auch eine gewisse Schwäche von Pryrates heraus, sowohl den Nornen als auch Inch gegenüber.[/quote]
    Er macht sich nicht gerade Freunde und da er sich denkt, dass er keine Angst zeigen darf, nehme ich an dass er sie fühlt :zwinker: Bei Geloes Spekulationen über die Ziele der Nornen habe ich mir als erstes gedacht, dass sie ihn hoffentlich loswerden, sobald sie ihn nicht mehr brauchen...


    Kapitel 4 - The Silent Child
    [quote author=Llyren]Mal schauen, ob sie jetzt den Mut hat, etwas gegen ihn zu unternehmen. Und wehe ihr, wenn sie Cadrach einfach zurück lässt! :grmpf:
    Ich bin auch mal gespannt, was Gan Itai vorhat. Helfen wird sie ihr mit Sicherheit, allerdings ist sie so die typische Figur, die sich dann letztendlich opfert...[/quote]
    Da sie ziemlich verzweifelt wirkt, hoffe ich auch sehr, dass sie sich darauf beschränkt Gan Itai zu folgen, und nicht doch noch einen Alleingang versucht :rollen:
    Für Cadrachs Rettung setze ich auch eher auf Gan Itais Plan als auf Miriamele - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie vorhat ihn zurückzulassen.
    Mal sehen ob sie bei dem "kommenden Sturm" eine Chance haben...


    Meines Wissens nach lebt vom Bund der Schriftrolle tatsächlich niemand mehr.


    [quote author=Llyren]Mit Maegwin habe ich so meine Probleme. Dieser fest Glaube daran, dass sie dem Willen und den Zeichen der Götter folgt... Das kann doch eigentlich gar nicht gut enden, doer?[/quote]
    Bestimmt nicht, nachdem sie jetzt der Meinung ist, auf diesem Berggipfel sitzen bleiben zu müssen bis etwas passiert :grmpf:

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree

    Einmal editiert, zuletzt von UlrikeW ()


  • Kapitel 2 - Chains of many kinds
    Ich habe mich gefragt, ob der Rabe der in dieser Szene rumschwirrt auch so ein Nachrichten- oder vielleicht sogar Spionagevogel ist - am Ende steht, dass er mit einem goldenen Auge blinzelt.
    (Und dazu kommt im nächsten Abschnitt über Miriamele noch eine Möwe mit gelben Augen an Gan Itais Fenster vor...)


    Stimmt, der ist mir auch aufgefallen. Für einen gewöhnlichen Vogel war er mir zu präsent und fast aufmerksam? Und ich glaube nicht, dass Williams so einen Raben als billigen Stimmungstrick missbraucht.



    [quote author=Llyren]
    Zitat von: Myriel am 12. Februar 2012, 22:18:45


    Für Wahnvorstellungen ist mir das zu spezifisch, immerhin haben die sie ja erst in die Höhlen geführt. Nur sie war es dann ja, die der Meinung war, dort die Erlösung zu finden. *kopfschüttel*
    Die Abschnitte mit ihr gefallen mir momentan fast am wenigsten, vor allem, weil mir im Prinzip egal ist, was mit ihre geschieht. Da hat die Gute bei mir einiges aufzuholen, wenn sie davon weg will.


    Ich denke auch, dass es Visionen sind - in die sie aber zu viel und zu schnell reininterpretiert.
    Persönlich bin ich mit ihr auch nicht besonders warm geworden - für mich ist das einzig noch irgendwie positive an ihr die Hoffnung auf eine Beziehung mit Eolair...
    [/quote]
    Wobei das eher an Eolair als an ihr liegt ;-) So wie seine Stimmung allerdings war, hat sie auch da einiges wieder gutzumachen.



    Meines Wissens nach lebt vom Bund der Schriftrolle tatsächlich niemand mehr.


    Doch, mir ist noch einer eingefallen: Vater Strangyeard wurde ja "neu" aufgenommen. Aber von den erfahrenen Hasen... Oder gehört Geloe auch dazu?



    [quote author=Llyren]Mit Maegwin habe ich so meine Probleme. Dieser fest Glaube daran, dass sie dem Willen und den Zeichen der Götter folgt... Das kann doch eigentlich gar nicht gut enden, doer?


    Bestimmt nicht, nachdem sie jetzt der Meinung ist, auf diesem Berggipfel sitzen bleiben zu müssen bis etwas passiert :grmpf:
    [/quote]
    Und dabei würde ich mich nicht wundern, wenn tatsächlich bald etwas passiert. Allerdings bestimmt nicht das, was sie sich erhofft.


    Kapitel 5 - Ödland der Träume
    Simons Interaktion mit Sludig gefällt mir hier außerordentlich gut! Da zeigt sich tatsächlich mal eine gewisse Reife, die er sonst immer noch teilweise vermissen lässt. Sehr schön!
    Ich bin ja mal gespannt, wer Miriamel vor unseren Traumwanderer versteckt hält. Vielleicht doch Cadrach? Oder doch eher Aspitis?
    Ich habe mir schon wirklich Sorgen gemacht, als Simon dann noch mal allein losgezogen ist. Die Idee mit dem Spiegel ist gut, allerdings mal wieder nicht zu Ende gedacht. Dass er sich dabei allein in große Gefahr begibt, wird ihm leider erst zu spät klar ;-) Ein Glück, dass Jiriki zur Stelle war.
    Aber mal was Anderes: Simon hat Josua allen Ernstes diese Tasche immer noch nicht übergeben?! Mal abgesehen davon, dass ich das für eine Frechheit halte, jetzt wo er offiziell sein Ritter ist, könnte so etwas doch sogar Konsequenzen haben, oder?

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  • Kapitel 5 - A Wasteland of Dreams
    [quote author=Llyren]Simons Interaktion mit Sludig gefällt mir hier außerordentlich gut! Da zeigt sich tatsächlich mal eine gewisse Reife, die er sonst immer noch teilweise vermissen lässt. Sehr schön![/quote]
    Die Stelle macht tatsächlich Hoffnung :zwinker: Teilweise wirkt er ja trotz allem was er schon erlebt hat noch wie ein kleiner Junge der Abenteuer sucht - oder macht sich jedenfalls nicht genug Gedanken darüber, was alles schief gehen könnte...
    Deornoth scheint sich so langsam an Geloe zu gewöhnen und ihr positiver gegenüber zu stehen - bisher hatte mir seine Haltung ihr gegenüber immer mal ein bisschen Sorgen gemacht.
    [quote author=Llyren]Simon hat Josua allen Ernstes diese Tasche immer noch nicht übergeben?! Mal abgesehen davon, dass ich das für eine Frechheit halte, jetzt wo er offiziell sein Ritter ist, könnte so etwas doch sogar Konsequenzen haben, oder?[/quote]
    Für mich klang es so, als ob er sie bisher vergessen hatte - und ich muss zugeben, dass es mir auch so ging :redface:
    Natürlich hätte er sie an der Stelle dann gleich Josua geben sollen, aber da steckte er wohl schon zu tief im kleine-Jungen-Modus...

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree


  • Kapitel 4 - The Silent Child
    [quote author=Llyren]Mal schauen, ob sie jetzt den Mut hat, etwas gegen ihn zu unternehmen. Und wehe ihr, wenn sie Cadrach einfach zurück lässt! :grmpf:
    Ich bin auch mal gespannt, was Gan Itai vorhat. Helfen wird sie ihr mit Sicherheit, allerdings ist sie so die typische Figur, die sich dann letztendlich opfert...


    Da sie ziemlich verzweifelt wirkt, hoffe ich auch sehr, dass sie sich darauf beschränkt Gan Itai zu folgen, und nicht doch noch einen Alleingang versucht :rollen:
    Für Cadrachs Rettung setze ich auch eher auf Gan Itais Plan als auf Miriamele - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie vorhat ihn zurückzulassen.
    Mal sehen ob sie bei dem "kommenden Sturm" eine Chance haben...[/quote]
    Auf Gan Itai setze ich hier auch meine Hoffnungen. Cadrach selbst ist offensichtlich nicht in der Lage, sich selbst zu befreien, geschweige denn einen Fluchtversuch zu wagen. Trotz seiner Fehler kann ich mir aber auch nicht vorstellen, dass Miriamel ihn zurücklassen würde. Und falls sie es dennoch versuchen sollte, dürfte Gan Itai bestimmt etwas dagegen haben. :zwinker:



    Tiamaks Ärger kann ich wunderbar nachvollziehen: Da macht er sich auf, im Glauben daran, endlich etwas Bedeutsames zu erfüllen und jetzt sitzt er hier fest, alle Menschen, die ihn in den bund hätten aufnehmen können, sind tot. Ach ja, es lebt keiner mehr, oder?



    Doch, mir ist noch einer eingefallen: Vater Strangyeard wurde ja "neu" aufgenommen. Aber von den erfahrenen Hasen... Oder gehört Geloe auch dazu?


    Nope, Geloë gehört nicht direkt zum Bund der Schriftrolle, sondern stand ihm nur nahe. Für diese "Theoretiker" war sie bestimmt viel zu praktisch veranlagt. Abgesehen von Strangyeard dürfte damit wirklich kein offizielles Mitglied mehr leben. Binabik und Simon waren ja nur Schüler von Mitgliedern, wurden selber aber nie aufgenommen.



    [quote author=Llyren]Mit Maegwin habe ich so meine Probleme. Dieser fest Glaube daran, dass sie dem Willen und den Zeichen der Götter folgt... Das kann doch eigentlich gar nicht gut enden, doer?


    Bestimmt nicht, nachdem sie jetzt der Meinung ist, auf diesem Berggipfel sitzen bleiben zu müssen bis etwas passiert :grmpf:
    [/quote]
    Maegwin sorgt bei mir nur noch für Kopfschmerzen, weil ich so sehr meinen Kopf schütteln muss angesichts ihrer "Ideen" - bzw. eher Wahnvorstellungen. :grmpf:



    Kapitel 5 - Ödland der Träume
    Ich bin ja mal gespannt, wer Miriamel vor unseren Traumwanderer versteckt hält. Vielleicht doch Cadrach? Oder doch eher Aspitis?


    Also Aspitis würde ich ausschließen. Ich glaube nicht, dass er das notwendige Wissen dafür hat. Cadrach käme in Frage. Vielleicht will er sie so wenigstens vor Pryrates und den Nornen schützen, wenn er schon nichts gegen Aspitis unternehmen kann. Vielleicht ist es aber auch Gan Itai bzw. eine Nebenreaktion aus ihren Niskie-Gesängen? :schulterzuck:



    [quote author=Llyren]Simon hat Josua allen Ernstes diese Tasche immer noch nicht übergeben?! Mal abgesehen davon, dass ich das für eine Frechheit halte, jetzt wo er offiziell sein Ritter ist, könnte so etwas doch sogar Konsequenzen haben, oder?


    Für mich klang es so, als ob er sie bisher vergessen hatte - und ich muss zugeben, dass es mir auch so ging :redface:
    Natürlich hätte er sie an der Stelle dann gleich Josua geben sollen, aber da steckte er wohl schon zu tief im kleine-Jungen-Modus...[/quote]
    Ehrlich gesagt hatte ich die Tasche auch komplett vergessen. :redface: Bei ihrer Erwähnung musste ich kurz innehalten, bis es mir wieder einfiel. Obwohl ich Simons Vergesslichkeit vollkommen nachvollziehen kann, finde ich auch, dass er sich ein Herz hätte nehmen müssen und sie Josua bringen sollen. Wer weiß, was sich in der Tasche befindet?

  • Tut mir leid, meine Lieben, aber ich bin letzten Monat fast gar nicht zum Lesen gekommen. Und zum Schreiben erst recht nicht. Hier aber erst mal noch 2 Kapitel.
    Ich hoffe, dass es jetzt wieder besser wird.


    Kapitel 6 - Das Grab im Meer


    Ich muss zugeben, dass ich es Miriamel durchaus hoch anrechne, dass sie Gan Itais Anweisungen folgt, auch ohne zu wissen, wie genau der Plan aussieht. Vor einiger Zeit hätte sie das bestimmt nicht fertig gebracht.
    Und hoffentlich behält sie ihre Erkenntnisse vom Beginn des Kapitels...
    Immerhin nimmt sie auch Cadrach mit, der Ärmste ist völlig fertig. Hoffentlich erholt er sich wieder.
    Was Gan Itai angeht, so bin ich etwas zwiegespalten. Okay, die Kilpa hochzusingen erscheint eigentlich am naheliegendsten als Ablenkung. Aber hätte es ein Feuer irgendwo auf dem Schiff nicht vielleicht auch getan. Und dann bleibt sie, um zu retten, was noch zu retten ist. Einerseits tapfer und konsequent, andererseits wird sie wohl mit Sicherheit für ihren Verrat bezahlen, falls das Schiff überlebt.


    Tiamak tut mir leid: niemand scheint ihn ernst zu nehmen und ihm etwas zuzutrauen. Auch Isgrimnur tut seine Warnungen ohne weiteres ab.
    Ähm, hat Maegwin das vor, was ich glaube? Einfach zum Angriff blasen, ein Selbstmordkommando wohlgemerkt, in der Hoffnung, dass die Götter ihnen (womit eigentlich? Blitz und Donner?) dann beistehen werden? Dazu muss ich nichts weiter sagen, oder? :grmpf:



    Kapitel 7 - Sturmkönig Amboss
    Unnötig zu erwähnen, dass Fengbald mir unsympathisch ist, oder? Und jetzt ist er auch noch auf der Spur Josuas, wenn das nicht noch gefährlich wird. Wobei ich zugeben muss, diesen Ehrgeiz und die taktischen Überlegungen, die er an den Tag legt, haben mich doch überrascht. Ich hatte ihn bisher doch eher als dummen, brutalen Handlanger abgetan.
    Wovon sprechen den Pryrates und Elias? Was genau erträgt Elias? Und was bekommt er dafür? Oder ist das nur eine List Pryrates', der ihn zugrunde richten will? :gruebel:
    Aha, und Guthwulf ist anscheinend tatsächlich in den Tunneln gelandet, durch die auch Simon damals entkommen ist. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von der Geschichte mit der Katze halten soll. Kommt mir etwas unwirklich vor, wenn das eine normale Katze wäre...

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  • Mir war die Pause hier ganz recht - so habe ich es schon geschafft, eins meiner Zweitleserundenbücher auszulesen :breitgrins:
    Kapitel 6 - The Sea-Grave
    Maegwins Interpretation der Traumunterhaltung ist faszinierend :zwinker: Simon als gefallener Held aus Legenden...

    Zitat

    Ähm, hat Maegwin das vor, was ich glaube? Einfach zum Angriff blasen, ein Selbstmordkommando wohlgemerkt, in der Hoffnung, dass die Götter ihnen (womit eigentlich? Blitz und Donner?) dann beistehen werden? Dazu muss ich nichts weiter sagen, oder? :grmpf:


    Falls sie das wirklich vorschlägt - und auch noch Diawen zur Unterstützung mitbringt - werden die Hernystiri ja vielleicht nicht auf sie hören. Die Männer, die sie vom Berg runtergeholt haben, wirkten ja teilweise schon als dächten sie, dass Maegwin leicht verrückt geworden sei.

    Zitat

    Ich muss zugeben, dass ich es Miriamel durchaus hoch anrechne, dass sie Gan Itais Anweisungen folgt, auch ohne zu wissen, wie genau der Plan aussieht. Vor einiger Zeit hätte sie das bestimmt nicht fertig gebracht.


    Bei der Ausführung des Plans entwickelt sie ja völlig unerwartete Qualitäten - ich hatte irgendwie nicht erwartet, dass die sich so geschickt anstellen, oder so pragmatisch sein kann...


    Zu Tiamuk und Isgrimnur hoffe ich, dass Miriamel und Cadrach sie irgendwann noch erreichen - deshalb bin ich ganz froh, dass Isgrimnur nicht gleich auf den Traum reagieren will.


    Kapitel 7 - Storm King's Anvil

    Zitat

    Wobei ich zugeben muss, diesen Ehrgeiz und die taktischen Überlegungen, die er an den Tag legt, haben mich doch überrascht.


    Und vor allem seine letzte taktische Überlegung klingt ganz schön besorgniserregend...
    Was Pryrates mit Elias vorhat, ist mir auch ein Rätsel.

    Zitat

    Kommt mir etwas unwirklich vor, wenn das eine normale Katze wäre...


    Ja, so wie sie aufgetaucht ist - und dann noch die Geschichte mit der Ratte - da denke ich mir auch, dass es keine normale Katze ist. Ich frage mich auch, ob die Hilfe der Katze der gerissene Faden in den Plänen der Nornenköingin sein könnte - oder ob es eher Miriamel und Cadrachs Flucht oder sonst etwas ist.


    Kapitel 8 - Nights of Fire
    Simons Einstellung zu seiner ersten "ritterlichen" Aufgabe ist auch etwas besorgniserregend :rollen: hoffentlich erinnert er sich rechtzeitig daran, dass er die Männer nicht in den Krieg, sondern zum Spionieren führen soll.
    Eine Armee mit tausend Mann und ein zufrierender See klingen gar nicht gut... allerdings könnten ja die Lichter aus der Geisterstadt von - freundlich gesinnten - Sithi stammen.
    Helfgrims Flucht aus Fengbalds Lager kommt mir sehr verdächtig vor (vielleicht ist er ja sogar der "false messenger" aus Simons Traum, wobei mir das aber fast ein bisschen zu einfach wäre) - und Deornoth mal wieder zu ablehnend Geloe gegenüber :grmpf:
    Also, die Lichter waren auf jeden Fall Verbündete :klatschen: Und vielleicht (hoffentlich) können sie sogar etwas zu New Gadrinsetts Voratskammern beisteuern - einer meiner ersten Gedanken war, dass sie besser nicht hungrig sein sollten...

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree

  • Hallöchen,


    unser armer Leserundenthread wurde leider arg vernachlässigt - Asche auf mein Haupt. Gestern Abend habe ich endlich mal wieder die Nornenkönigin zur Hand genommen und Kapitel 8 gelesen.



    Kapitel 8 - Nights of Fire
    Simons Einstellung zu seiner ersten "ritterlichen" Aufgabe ist auch etwas besorgniserregend :rollen: hoffentlich erinnert er sich rechtzeitig daran, dass er die Männer nicht in den Krieg, sondern zum Spionieren führen soll.


    Zu Beginn hatte ich auch meine Befürchtungen, dass sich Simon viel zu sehr in seinen Auftrag hineinsteigern würde und damit das Leben aller Beteiligten riskieren würde. Doch er hat mich mal wieder überrascht und sehr besonnen reagiert. Besonders gelungen fand ich seine Idee, seine Männer durch ein Lied aufzumuntern und von schlimmen Gedanken abzulenken. :bang:



    Helfgrims Flucht aus Fengbalds Lager kommt mir sehr verdächtig vor (vielleicht ist er ja sogar der "false messenger" aus Simons Traum, wobei mir das aber fast ein bisschen zu einfach wäre) - und Deornoth mal wieder zu ablehnend Geloe gegenüber :grmpf:


    Das Misstrauen gegenüber Helfgrim kann ich nachvollziehen. Wie konnte er als alter und geschwächter Mann Fengbalds Truppen entkommen, wenn sie ihn nicht entkommen lassen wollten?
    Deornoths Verhalten gegenüber Geloë hat mir mal wieder ein Stirnrunzeln beschert, doch immerhin ist er sich stellenweise selbst seiner unmöglichen Reaktionen bewusst und wie irrational sie doch sind. Schade, dass er es trotzdem nicht schafft über seinen Schatten zu springen. :rollen:


    Gefreut habe ich mich sehr über die Wiedervereinigung von Binabik und Sisqi - das war nicht kitschig beschrieben, sondern herzerwärmend. :herz:


  • unser armer Leserundenthread wurde leider arg vernachlässigt - Asche auf mein Haupt.


    Lass mir noch etwas Asche übrig, ja? :redface:


    Zu Beginn hatte ich auch meine Befürchtungen, dass sich Simon viel zu sehr in seinen Auftrag hineinsteigern würde und damit das Leben aller Beteiligten riskieren würde. Doch er hat mich mal wieder überrascht und sehr besonnen reagiert. Besonders gelungen fand ich seine Idee, seine Männer durch ein Lied aufzumuntern und von schlimmen Gedanken abzulenken. :bang:


    Wie schön, dass wir da alle den gleichen Gedanken hatten. ;-) Aber sein Verhalten hat mich dann doch positiv überrascht. Sowohl sein besonnenes Verhalten als auch die Sache mit dem Lied.
    Gerade Deornoths Beobachtung sind sehr scharfsinnig wie ich finde.
    Obwohl Simon dann nachts doch wieder etwas mürrisch und stur ist, kann er endlich mal erfolgreich zeigen, wie sehr er in den vergangen Monaten gewachsen ist.
    Wobei ich die Sache mit dem Pfeil am Schluss trotzdem nicht gutheißen kann.


    Sehr schön gefällt mir auch die Interaktion zwischen Binabik und Sludig, der ganz bestimmt nicht mehr so viel gegen Qantaqa hat wie er vorgibt.

    Zitat


    "Trolle", versetzte Binabik mit großer Würde, "stolpern nie."


    :breitgrins:



    Das Misstrauen gegenüber Helfgrim kann ich nachvollziehen. Wie konnte er als alter und geschwächter Mann Fengbalds Truppen entkommen, wenn sie ihn nicht entkommen lassen wollten?
    Deornoths Verhalten gegenüber Geloë hat mir mal wieder ein Stirnrunzeln beschert, doch immerhin ist er sich stellenweise selbst seiner unmöglichen Reaktionen bewusst und wie irrational sie doch sind. Schade, dass er es trotzdem nicht schafft über seinen Schatten zu springen. :rollen:


    Mir ging es ähnlich. Umso überraschter war ich, dass er doch kein falscher Bote ist. Oder kommt da vielleicht noch was? Immerhin ist der Angriff noch nicht vorbei...
    Aber immerhin macht Deornoth Fortschritte... Auf der anderen Seite ist es vielleicht nicht schlecht, wenn auch immer mal wieder eine kritische, mahnende Stimme zu hören ist. Unabhängig davon, wieweit wir Geloe vertrauene mögen, bleibt sie doch auch recht undurchschaubar. Blindes Vertrauen ist da eventuell auch nicht gut.
    Der Traum mit Morgenes und der Warnung vor dem falschen Boten ist seltsam. Warum jetzt, warum so deutlich? Und warum kann er sich nicht etwas klarer ausdrücken? :grmpf:


    Kapitel 9 - Blätter aus einem alten Buch
    Sehr gut gefällt mir, wie sich Miriamels Einstellung Cadrach gegenüber gewandelt hat. Hoffentlich bleibt das auch so erhalten, aber bisher sieht es ja gut aus.
    Klasse, dass wir endlich mal einen Teil seiner Geschichte erfahren. Aber irre ich mich, oder erzählt er uns nur das, was geschah, als er schon zum Trinker wurde? Das, was ihn dazu gemacht hat, die Interaktionen vorher mit Pryrates, noch bevor dieser ausgestoßen wird, werden nicht erwähnt, oder?

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Ach ja, eine Szene aus Kapitel 8 fand ich auch super: Als Josua dem Mächen von Vara nachläuft, um sich dafür zu entschuldigen, weil er sie angeschrien hat. Das zeigt doch mal wirklich Klasse!


    Kapitel 10 - Reiter der Morgendämmerung
    Die Szene zwischen Simon und Jeremias: einfach köstlich! :breitgrins: Was mal wieder zeigt, dass beiden zum Manne doch noch einiges fehlt. Andererseits: So kurz vor dem Krieg noch mal loslassen können und sich entspannen ist sicher auch viel wert.
    Auch das Strupp mal wieder ein Thema wird hat mir gut gefallen. Sangfugols Begründung, warum er sich um ihn kümmert, zeugt von einer Loyalität, die ich sehr beeindruckend finde.
    Simon fällt siedendheiß das Geschenk an Josua wieder ein. Seufz, was für ein Kindskopf. Aber immerhin übergibt er es noch, anstatt seinen Fehler zu vertuschen oder ähnliches. Das hätte ich ihm wirklich übel genommen. Ich bin mal gespannt, was es damit auf sich hat... Ob es vielleicht doch Hilfe herbeigerufen hat? Nur weil man nichts hört, muss das ja nichts heißen. Nur wer sollte der rechtmäßige Eigentümer sein, wenn es doch ein Geschenk an Josua ist?
    Und Simon bekommt eine richtige, wichtige Aufgabe zugeteilt. Für sein Selbstbewusstsein ist es sicher nicht schlecht, dass die Trolle vor allem seinen Mut in ihm sehen und deshalb auch zu ihm aufschauen.


    Kapitel 11 - Der Weg zurück
    Nicht zu glauben! Da hat Miriamel es doch tatsächlich zu Herzog Isgrimnur geschafft! Ich hatte ja schon gar nicht mehr damit gerechnet. Und schon wieder sind sie auf der Flucht... Diese Sümpfe klingen aber auch nicht besonders vielversprechend...
    Eolair und Isorn haben vermutlich ein paar weitere Verbündete aufgetan. Gut so, sie können sie wohl brauchen.
    Dafür will Maegwin ihr Volk wirklich ihn die Schlacht führen?! Ob das mal gut geht...

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