3 - Waiting for Death

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Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • Für den Senf zum dritten Buch.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Kapitel 23


    Hier klärt sich also nun das Geheimnis des rätselhaften Schecks. Fred Vincy hat Caleb Garth, Marys Vater, einen gutmütigen, aber offenbar nicht sonderlich erfolgreichen Geschäftsmann, bequatscht, für ihn dieses fatale Papier auszustellen, als Sicherheit für seine Schulden, und hat nun vor, durch einen Kuh-, äh, Pferdehandel, den er für ziemlich pfiffig hält, selbige zu begleichen.



    Kapitel 24


    Das Unterfangen geht natürlich in die Hose, und Fred kann nicht halten, was er vollmundig versprochen hat - nämlich dass er problemlos seine Schulden wird begleichen können, ohne dass Garth dafür geradestehen muss. Also muss er beichten, weil sein Vater ihn aus dieser Klemme nicht herauspauken wird ... und zwar nicht nur bei Mr. Garth, sondern auch dessen gestrenger Gattin, die offenbar im Hause Garth das Regiment führt.


    Bei den Garths ist das Geld wie immer knapp, und hätte Mrs. Garth nicht jahrelang gespart, um Lehrgeld für einen der Söhne zahlen zu können, damit der eine gute Ausbildung erhält, wäre es schier unmöglich, die Summe aufzubringen.


    Sicher war es dämlich von Caleb Garth, diese Unterschrift zu leisten, aber leid tut er mir doch irgendwie ...



    Kapitel 25


    Selbst die arme Mary muss herhalten und einen Teil ihrer Ersparnisse drangeben. Immerhin hatte Fred zuvor Rückgrat genug, auch ihr zu gestehen, was er verschuldet hat, auch wenn er sicher schon vorher wusste, dass er damit endgültig bei ihr unten durch sein dürfte.



    Bisher frage ich mich auch noch, auf wessen Tod wir hier eigentlich warten ...

    The west-winds blow, and, singing low,
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    (John Greenleaf Whittier)




    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()

  • Kapitel 26


    Fred hat sich eine ernstliche Erkrankung eingefangen, und als der bisherige Hausarzt der Vincys den Ernst der Lage verkennt, wird Lydgate als neuer Familiendoktor engagiert. Wie genau der junge Doktor seinen Weg nach Middlemarch gefunden hat, ist inzwischen Thema des Dorfklatschs. Ist er am Ende Bulstrodes unehelicher Sohn? Diese kleine Szene am Kapitelende zeigt wunderbar, wie es in Dörfern zugeht mit Klatsch und Tratsch, besonders über Zugezogene. Das hat sich ja in den letzten 200 Jahren kaum geändert.



    Kapitel 27


    Zwischen Lydgate und Rosamond Vincy kommt es zur erwarteten Annäherung - zum Entsetzen von Rosamonds ortsansässigen Verehrern.


    Ich finde Rosamond ja immer noch nicht besonders sympathisch ...



    Kapitel 28


    Die Casaubons sind aus Rom zurück. Sehr schön die Szene, in der Dorothea das Porträt von Casaubons Tante, Wills Großmutter, plötzlich mit ganz neuen Augen sieht und sich fragt, ob deren Ehe wirklich so unglücklich war oder ob nicht vielmehr nur Außenstehende sie dafür hielten, weil sie nicht standesgemäß war.


    Celia hat sich unterdessen, wenig überraschend, mit James Chettam verlobt.



    Kapitel 29


    Hier wirft Eliot den Blick einmal auf Edward Casaubons Gedankenwelt, was aber nicht dazu angetan ist, ihn sympathischer zu machen. Er bleibt ein verschrobener Einzelgänger mit wenig Lebensfreude, der in seiner Studierstube am allerbesten aufgehoben ist. Gefühle zuzulassen ist ihm völlig fremd.


    Ein Brief von Ladislaw trifft ein und enthält noch ein zweites, an Dorothea gerichtetes Schreiben. Casaubon macht deutlich, dass sie ihn zwar lesen kann, aber dass er davon nicht begeistert wäre.


    Wenig später klappt er in der Bibliothek zusammen. Ehrlich gesagt hatte ich ja schon fast gehofft, dass er das Zeitliche segnet :redface:



    Kapitel 30


    Über Mr. Brookes hilfreiche Vorschläge, was Casaubons Genesung zuträglich sein könnte, musste ich lachen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Stubenhocker-Ed Federball spielt :lachen:


    Die Lage scheint aber tatsächlich ernst zu sein, wie Dr. Lydgate Dorothea im Vertrauen mitteilt.


    Nun liest sie auch endlich die Briefe von Will, der vorhat, die Casaubons zu besuchen und das Porträt aus Rom mitzubringen. Das ist angesichts von Casaubons schwer angeschlagener Gesundheit natürlich keine gute Idee, also bittet sie ihren Onkel Brooke, auf Wills Briefe zu antworten. (Warum tut sie das nicht selbst?)



    Kapitel 31


    Dass sich Rosamond und Lydgate etwas tut, bleibt den Damen im Dorf nicht verborgen und sorgt für ein gewisses Aufsehen. Als Farebrother Lydgate darauf anspricht und auf die Sirenen aus der Sage anspielt, bekommt Lydgate Bedenken und hält sich fortan von Rosamond fern - aber nicht allzu lange, und am Ende des Kapitels haben sich die beiden ausgesprochen und sind tatsächlich verlobt ...



    Kapitel 32


    Der alte Mr. Featherstone liegt im Sterben, und um sich herum versammelt sich die gierige Meute der potentiellen Erben - seine Geschwister und deren Anhang, die sich alle untereinander nicht grün sind und sich nicht das Schwarze unterm Fingernagel gönnen. Fürchterliche Bande.


    Der bloße Gedanke, er könne sein Hab und Gut und sein Land Fred Vincy, Mary Garth oder gar der Wohlfahrt vermachen, behagt ihnen natürlich auch kein bisschen.



    Kapitel 33


    Während Mary Nachtwache bei dem alten Mann hält, will er ihr Geld geben und verlangt, dass sie Fred Vincy holt. Mary ist aber klug genug, sich nicht darauf einzulassen, denn sie weiß, dass sich die Verwandtschaft des Alten auf sie stürzen würde, wenn sie auf einmal Featherstones Gold in Händen hielte, ohne dass jemand bezeugen kann, dass er sie dazu aufgefordert hat. Cleveres Mädchen. Auch wenn sie das Geld ja gut hätte brauchen können ....

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    (John Greenleaf Whittier)




  • Kapitel 23
    Mr Garths Vorstellung von einer "strengen Ermahnung" ist sehr... interessant. Nachdem er sogar die Brille wieder hochgeschoben hat, hätte ich schon ein bisschen mehr als drei Zeilen erwartet :zwinker:


    Kapitel 24

    Zitat

    Sicher war es dämlich von Caleb Garth, diese Unterschrift zu leisten, aber leid tut er mir doch irgendwie ...


    Mir tun beide (Fred allerdings weniger) ein bisschen leid, obwohl sie sich ihre Probleme natürlich selbst zuzuschreiben haben.
    Mrs Garth tut mir sehr viel mehr leid, vor allem da Fred und ihr Mann gerade vor Weihnachten und als sie selbst weniger Einkommen hat, mit dem Schuldschein ankommen. Ihr Grammatikunterricht und ihre praktische Art gefallen mir sehr gut - wenn Mr Garth sie Preise für seine Arbeit festlegen ließe, könnte die Familie bestimmt besser leben...


    Kapitel 25

    Zitat

    Immerhin hatte Fred zuvor Rückgrat genug, auch ihr zu gestehen, was er verschuldet hat, auch wenn er sicher schon vorher wusste, dass er damit endgültig bei ihr unten durch sein dürfte.


    Ja, das ist endlich mal eine etwas positivere Aktion - auch wenn er sich während des Gesprächs dann wieder nicht allzu erwachsen verhält :rollen:
    Auch interessant, dass Mr Garths Warnung an Mary, die sie eigentlich gar nicht braucht, weil sie selbst vernünftig genug ist, viel länger ausfällt, als seine "Ermahnung" für Fred...
    Am Ende des Kapitels habe ich mich gefragt, ob Farebrother von dem Schuldschein wusste, oder ob er annimmt, dass die Garths Marys Lohn allgemein brauchen?


    Kapitel 26

    Zitat

    Ist er am Ende Bulstrodes unehelicher Sohn? Diese kleine Szene am Kapitelende zeigt wunderbar, wie es in Dörfern zugeht mit Klatsch und Tratsch, besonders über Zugezogene.


    Da fand ich es toll, wie sich die Spekulation dann auf Bulstrode verschoben hat, und beschlossen wurde, dass, wenn Lydgate schon nicht sein unehelicher Sohn sein kann, er eben irgendwo anders einen haben muss :zwinker:


    Kapitel 27

    Zitat

    Ich finde Rosamond ja immer noch nicht besonders sympathisch ...


    Ich kann sie auch nicht wirklich leiden - sie ist mir gleichzeitig zu naiv und kalkulierend...

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree


  • Mrs Garth tut mir sehr viel mehr leid, vor allem da Fred und ihr Mann gerade vor Weihnachten und als sie selbst weniger Einkommen hat, mit dem Schuldschein ankommen. Ihr Grammatikunterricht und ihre praktische Art gefallen mir sehr gut - wenn Mr Garth sie Preise für seine Arbeit festlegen ließe, könnte die Familie bestimmt besser leben...


    Das dachte ich mir auch. Heute wäre sie vielleicht die Besserverdienerin in der Familie ;)


    Zitat

    Da fand ich es toll, wie sich die Spekulation dann auf Bulstrode verschoben hat, und beschlossen wurde, dass, wenn Lydgate schon nicht sein unehelicher Sohn sein kann, er eben irgendwo anders einen haben muss :zwinker:


    Ich sag' doch: Phänomene des Dorfklatschs :lachen:


    Zitat

    Ich kann sie auch nicht wirklich leiden - sie ist mir gleichzeitig zu naiv und kalkulierend...


    Oder kalkuliert naiv?

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    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Bis Kapitel 27


    Ich bin nun auch in diesem Abschnitt gelandet und dieser gefällt mir wesentlich besser, als die vorangegangenen. Vielleicht, weil jetzt endlich mal was "passiert".
    Ich habe soeben beim Lesen eine sehr schöne Passage entdeckt, die so zutreffend ist, dass ich sie gleich mehrmals lesen musste:


    Zitat

    Doch wo die Intimität gegenseitiger Verlegenheit, in der jeder fühlt, daß der andere etwas empfindet, erst einmal vorhanden war, läßt sich ihre Wirkung nicht ohne weiteres beseitigen. Gespräche über das Wetter und andere Themen einer wohlerzogenen Unterhaltung können nur als kümmerlicher Behelf erscheinen, und das Benehmen kann kaum wieder ungezwungen werden, solange es sich nicht freimütig zu einer gegenseitigen Bezauberung bekennt – die natürlich nicht etwas Tiefes oder Ernstes bedeuten muss.


    Oh wie wahr!


    Mrs. Vincys Vorurteile und richtiggehende Abneigungen, gegen Menschen, die ihren Lebensunterhalt duch Arbeit verdienen, hat mich richtig geärgert. :grmpf:


    Viele Grüße Tina

  • Die Vincys sind mir alle nicht besonders sympathisch (bis auf Fred, den ich trotz allem irgendwie mag). Neureiches, abgehobenes Volk!

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    (John Greenleaf Whittier)




  • Meine Tour-de-Force durch Middlemarch geht weiter.


    Der Abschnitt hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Vor allem, dass man Mary Garth ein wenig näher kennenlernt. Sie kommt also aus einer ärmeren, aber sehr liebenswürdigen Familie, bei welcher das Laster des Familienvaters einmal nicht der Alkohol ist, sondern seine Wohltätigkeit. Deshalb ist es natürlich besonders hart, mit anzusehen, wie Freds Missgeschicke die Familie treffen. Ob das mit Mary und Fred jetzt noch etwas werden kann?


    Wie fast schon zu erwarten war, nimmt Casaubons Gesundheit ab und man merkt ihm sein Alter doch langsam an. Ich dachte auch zuerst, dass man wohl hier auf seinen Tod wartet, aber scheinbar doch (noch) nicht. Ich denke aber, dass es nicht mehr lange dauern kann.


    Sehr schön fand ich die Stelle, wo Eliot einmal aus der Sicht von Casaubon berichtet. Schon wahr, dass es ihn nicht sehr viel sympatischer macht, aber es gibt doch einen Einblick in seine Psyche. Eliot erwähnt in diesem Abschnitt auch ab und zu die "women's oppressive liberty" und merkt an, dass Langeweile scheinbar der Grund ist, weshalb Frauen (wie z. B. Rosamond) sich einfach zu viele Gedanken machen. Das scheint auch auf Casaubon zuzutreffen, der Ehe mit Autorschaft vergleicht. Es wird von ihm von der Gesellschaft erwartet, dass er entweder etwas großes zustande bringt (sein Buch) oder eben heiratet. Zu Ersterem scheint er doch nicht imstande zu sein und letzteres will er eigentlich gar nicht. Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob Unverheiratet-Sein damals bei Männern genauso geächtet war, wie bei Frauen? Männer hätten dann ja wenigstens trotzdem Geld, aber wenn ich mal so überlege, welche Romane ich schon aus dem 19. Jahrhundert gelesen habe... Da war eigentlich kein unverheirateter Mann dabei.



    Oh wie wahr!


    Mrs. Vincys Vorurteile und richtiggehende Abneigungen, gegen Menschen, die ihren Lebensunterhalt duch Arbeit verdienen, hat mich richtig geärgert. :grmpf:


    Ja, das fällt immer wieder auf. Hast du nicht auch bei Emma mitgelesen? Da geht es Emma mit Jane Fairfax oder Mr. Martin ja auch so. Und bei North and South zeigt die Protagonistin da auch sehr viele Vorurteile, freundet sich dann aber doch mit den Arbeitern an.



    Ich sag' doch: Phänomene des Dorfklatschs :lachen:


    Da hat sich wirklich nichts geändert. Ganz schlimm... :rollen: Ich musste aber auch sehr über die Episode grinsen, dass Ludgate Bullstrodes unehelicher Sohn sein muss... Und wenn nicht er, dann eben ein anderer. :breitgrins:

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)

  • Ich habe diesen Teil gestern Abend ausgelesen, und dabei unstrategischerweise gleichzeitig meinen kränkelnden Computer gepflegt - das war vor allem beim letzten Kapitel eine nervenaufreibende Kombination :rollen:


    Die Einblicke in Casaubons Innenleben fand ich auch nicht sympathischer, als die Art, wie er sonst dargestellt wird. Zu dem Verheiratet-sein-müssen bei Männern dachte ich mir eigentlich immer, dass es ihre eigene Sache ist, solange sie nicht irgendwas haben, dass sie unbedingt an eigene Kinder vererben sollen oder wollen...


    Mary Garth gefällt mir jetzt immer besser - als sie zum ersten Mal aufgetaucht ist, war ich mit ihr noch nicht so ganz warm geworden, aber das Auftauchen ihrer Familie (und ihr Leiden unter Featherstones Familie) hat da viel geholfen.


    Zitat

    Ja, das fällt immer wieder auf. Hast du nicht auch bei Emma mitgelesen? Da geht es Emma mit Jane Fairfax oder Mr. Martin ja auch so. Und bei North and South zeigt die Protagonistin da auch sehr viele Vorurteile, freundet sich dann aber doch mit den Arbeitern an.


    Das ist mir bei Emma auch wieder aufgefallen - sie haben ja beide größte Vorurteile gegen die "Mittelklasse", und sehen die Arbeiter erstmal nur als Ziele von wohltätigen Projekten. Bei North and South fand ich es dann schon faszinierend, wie Margaret sich erst mit den Arbeitern angefreundet hat, während sie mit Mr Thornton noch nichts anfangen konnte...

    :lesewetter:<br />Tad Williams - To Green Angel Tower - Storm<br />Caitlín R. Kiernan - The Red Tree


  • Ja, das fällt immer wieder auf. Hast du nicht auch bei Emma mitgelesen? Da geht es Emma mit Jane Fairfax oder Mr. Martin ja auch so. Und bei North and South zeigt die Protagonistin da auch sehr viele Vorurteile, freundet sich dann aber doch mit den Arbeitern an.


    Ja, ich lese es sogar immer noch, da ich momentan ein sehr unstetes Leseverhalten habe. :breitgrins: Bei Emma allerdings habe ich es mit einem zudrückten Auge Emmas Jugend und Naivität, in Verbindung zu ihrem Umfeld, zu Gute gehalten, dass sie diese Einstellung hat.

  • Ja, ich lese es sogar immer noch, da ich momentan ein sehr unstetes Leseverhalten habe. :breitgrins: Bei Emma allerdings habe ich es mit einem zudrückten Auge Emmas Jugend und Naivität, in Verbindung zu ihrem Umfeld, zu Gute gehalten, dass sie diese Einstellung hat.


    Aha. Dann lesen wir also überkreuzt. :breitgrins: Ich musste Emma für die Uni lesen, von daher hab ich das zuerst durchgeackert. Jetzt kommt aber endlich Middlemarch dran.


    Und nachdem ich mir gestern zum ersten Mal den Trailer für die BBC-Verfilmung angeschaut habe, weiß ich jetzt auch, warum Valentine immer davon schreibt. Fangirl-Alarm.

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)


  • Und nachdem ich mir gestern zum ersten Mal den Trailer für die BBC-Verfilmung angeschaut habe, weiß ich jetzt auch, warum Valentine immer davon schreibt. Fangirl-Alarm.


    Erwischt! :breitgrins: (Im Ernst: ich dachte, das wär' klar :elch: )


    Mit den unverheirateten Männern sagt Ihr was. Das ist mir so bewusst nie aufgefallen, aber wenn's mal wirklich welche gibt, sind es meistens Eigenbrötler oder Witwer oder Verbrecher. Eine anständige Ehe war wohl für beide Geschlechter das Maß aller Dinge.

    The west-winds blow, and, singing low,
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    (John Greenleaf Whittier)