03 - Kapitel 10 - 13 (Seite 166 - 258)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Hier könnt ihr zu dem oben genannten Bereich schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Mittlerweile habe ich auch diesen Abschnitt beendet.


    Meine Vermutung, dass Michael entführt wird, wurde bestätigt. Ich hätte allerdings nicht damit gerechnet, dass sie Miles zurücklassen. Die Entführer müssen also sehr wohl Infos darüber haben, wer sie ist und das die Gefahr wenn dann eher von ihr aus geht.
    Die Szene auf dem Boot, als sie dann fast ertrinkt, fand ich schon dramatisch. Wenn Michael für den weiteren Verlauf der Geschichte nicht von Bedeutung wäre, hätte ich nicht geglaubt, dass sie sich noch retten kann. Für meinen Gechmack war es aber fast ein bisschen zu einfach, dass sie sich so schnell losketten und dann auch noch unbemerkt ans Ufer schwimmen konnte.


    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. Ich vermute mal, dass sie Miles doch wieder mit ins Team holen bzw. ihn zumindest nicht abweisen wird. Dass Emily gesehen wurde und das anscheinend schwanger, lässt doch schließen, dass sie noch am Leben ist. Daran hatte ich aber eigentlich nie Zweifel.


    Etwas seltsam finde ich, dass Emilys Vater so schnell mit der Situation abgeschlossen hat, nur weil es plötzlich eine Todesurkunde gibt. Da investiert er so viel Geld und Zeit in die Suche und dann gibt er sich so schnell zufrieden? Das kann ich nicht nachvollziehen.

  • Bevor ich gleich totmüde ins Bett falle, gibt es noch meine Meinung zum dritten Abschnitt:


    Die Entführung fand ich auch sehr spannend - wer sind diese Männer? Ich muss zugeben, dass ich zuerst dachte, dass Miles dahinter steckt, weil er nicht ebenfalls gefesselt auf dem Boden lag. Die Befreiuung fand ich dann doch etwas sehr einfach. Auch wenn vermutlich niemand damit rechnet, dass sich jemand den Finger aus- und einkugelt, stelle mir das auch sehr schmerzhaft vor.


    Ich möchte nun vor allem gerne wissen, was Miles vor hat. Er scheint ja Gefallen an Michael gefunden haben, wenn er sie suchen will, obwohl er vielleicht kein Geld dafür bekommt.
    Nur komisch, dass Emilys Vater aufgibt, nur wegen einer Sterbeurkunde, von der man ihm sicher gesagt hat, dass sie keinen sonderlich großen Wert haben kann. Vielleicht wurde er bedroht? Oder eher das Leben seiner Tochter und man ihm so sagte, dass sie noch lebt, aber niemand mehr nach ihr suchen soll?


    Michaels Vergangenheit ist interessant. Da möchte ich gerne noch mehr von erfahren!

  • In diesem Abschnitt bin ich aus dem Kopfschütteln fast nicht mehr rausgekommen. Da waren ja einige hanebüchene Aktionen dabei!


    Gleich zu Beginn des 10. Kapitels findet sich Munroe gefesselt auf einem Boot wieder. Um sich zu befreien, kugelt sie sich mal eben den Daumen aus, schlüpft aus der Handfessel und renkt den Finger wieder ein. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man sich auf die Schnelle einen Finger auskugelt - wie kommt sie denn dadurch leichter aus der Schlinge? Durch das ausgekugelte Gelenk müsste die Hand doch nun noch dicker sein, also weniger leicht durch die Fessel passen? Anschließend wird sie ins Wasser befördert und befreit sich von der Kette um ihren Füßen. Eigentlich auch nicht so einfach, denn inzwischen hat sie noch einen Steckschuss im Oberarm. Da sie sofort mit den Händen an der Kette zu reißen beginnt, müssten eigentlich ihre Trommelfelle platzen, weil sie keinen Druckausgleich macht. Anschließend schwimmt sie noch zwei Stunden mit ihrem blutenden Arm und wahrscheinlich angeschwollenen Daumengelenk :rollen:. Ich weiß, das sind wieder nur technische Details, die der Spannung dienen, aber es ist so an den Haaren herbeigezogen, dass es mich einfach ärgert.


    Francisco, zu dem sie sich geflüchtet hat, befreit sie von der Kugel. Ihn habe ich mir ganz anders vorgestellt als einen knallharten Schmuggler, aber die Erzählung über ihn, die wir kennen, war von einem Mann, der neun Jahre weniger an Erfahrungen auf dem Buckel hat. Er kann endlich auch einen Hinweis darauf geben, dass Emily noch lebt.


    Im 13. Kapitel wird Franciscos Schiff überfallen. Munroe gibt da ganz seltsame Töne und Sprüche von sich. Soll das einen Geist darstellen, mit dem sie die abergläubischen Afrikaner ängstigen will?



    Etwas seltsam finde ich, dass Emilys Vater so schnell mit der Situation abgeschlossen hat, nur weil es plötzlich eine Todesurkunde gibt. Da investiert er so viel Geld und Zeit in die Suche und dann gibt er sich so schnell zufrieden? Das kann ich nicht nachvollziehen.


    Das ist möglicherweise eine ganz krumme Geschichte, die sich bis in Regierungskreise hineinzieht. Von Seiten der Behörden wird gemauert und die US-Botschaft ist wohl auch irgendwie darin verwickelt. Dass Burbank die Suche nun auf einmal beenden will, geht bestimmt nicht von ihm aus. Ich bin so vermessen die Theorie zu entwickeln, dass Burbank selbst Dreck am Stecken hat und Emily, die ja nicht seine leibliche Tochter ist, etwas herausgefunden hat, das ihn belastet. Dann wäre ihm natürlich daran gelegen zu wissen, ob sie ihm noch gefährlich werden kann. Es muss einen guten Grund haben, wenn Emily sich trotz des angeblich so guten Verhältnisses zu ihren Eltern plötzlich nicht mehr meldet. Eigentlich sollte einer Tochter doch daran gelegen sein, ihre Eltern nicht über Jahre hinweg im Ungewissen zu lassen?

    Einmal editiert, zuletzt von Doris ()


  • Ich weiß, das sind wieder nur technische Details, die der Spannung dienen, aber es ist so an den Haaren herbeigezogen, dass es mich einfach ärgert.


    Diesmal hat es mich aber auch geärgert, vor allem weil diese Dinge auch von Bedeutung sind...denn sonst wäre sie ja jetzt nicht mehr am Leben.

  • Puh, dieser Abschnitt hat mir nicht so gut gefallen, mir hat hier Miles gefehlt, der war so ein netter Ausgleich zu Munroe (ich kann mich nicht dran gewöhnen, sie Michael zu nennen).


    Die ganze Bootsgeschichte und wie sie da rauskommt, fand ich auch eher unglaubwürdig.
    Und dann trifft sie noch zufällig auf 2 nette Fahrer, die sie mit in den nächsten Ort schmuggeln.


    Aus Francisco werde ich noch nicht so recht schlau. Ich hatte mich ja schon bei den ersten Rückblenden in Munroes Vergangenheit gefragt, wie er nicht merken konnte, was dieser Willem mit ihr getrieben hat. Sorry, aber selbst wenn er viel unterwegs war, war das doch eine kleine Gruppe und die vielen Verletzungen kann sie doch nicht alle versteckt haben. Da muss er ja schon ganz ordentlich beide Augen zugekniffen haben.
    Und nun nimmt er sie erst auf und versorgt sie, dann sperrt er sie erstmal in die Kabine auf dem Schiff, dann scheint er aber doch wieder nur um sie besorgt zu sein... ich trau ihm irgendwie nicht so recht.
    Und dann hat ausgerechnet er zufällig Emily gesehen?



    Im 13. Kapitel wird Franciscos Schiff überfallen. Munroe gibt da ganz seltsame Töne und Sprüche von sich. Soll das einen Geist darstellen, mit dem sie die abergläubischen Afrikaner ängstigen will?


    Das habe ich mich auch gefragt. Ob sich eine Schmugglerbande wirklich von so was beeindrucken lässt? Aberglaube hin oder her, ich kann mir das nicht vorstellen.


    Dass Miles einfach wieder in den Staaten aufgetaucht ist, hatte ich nicht erwartet. Da hat er ja noch Glück gehabt.
    Aber natürlich will er nun zurück, um Munroe zu suchen bzw die Suche nach Emily weiterzuführen.


    Während ihr Vater offensichtlich alle Hoffnung aufgegeben hat? Das kommt mir auch komisch vor. Vielleicht hat ihm jemand nahegelegt, aufzuhören? Mich macht ja auch die Tatsache misstrauisch, dass Emily dort gewesen zu sein scheint, wo auch Burbanks Firma tätig war. Vielleicht ist sie da auf irgendwelche krummen Machenschaften gestoßen und hat ihren Vater oder sonst jemanden zur Rede gestellt?

    LG, Dani


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  • Sorry, aber selbst wenn er viel unterwegs war, war das doch eine kleine Gruppe und die vielen Verletzungen kann sie doch nicht alle versteckt haben.


    Na ja, die Verletzungen kann er sich ja leicht erklären: Immerhin wurde Michael (finde es auch komisch, den Namen für sie zu benutzen, aber man gewöhnt sich daran) in Waffenkunde unterrichtet, da kommt es dann mal zu Verletzungen.

  • Munroe ist also tatsächlich entführt worden und soll umgebracht werden. Das man Miles zurückgelassen hat, finde ich etwas seltsam. Ich mag mir aber nicht vorstellen, dass er etwas mit der Sache zu tun hat.


    Munroes eigene Befreiung ist mir ein Rätsel. Ist es wirklich so leicht sich den Daumen auszukugeln und wieder einzurenken? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    Was soll man denn nun von Francisco halten? Ich blicke nicht mal so richtig durch wie er zu Munroe steht. Das scheint wirklich so eine Art Hassliebe zu sein. Er behauptet nichts von den Umständen gewußt zu haben, die Munroe damals zur Flucht getrieben haben.


    Kann es sein das Francisco Emily tatsächlich gesehen hat, und noch dazu schwanger? Oder will er Munroe nur dort behalten damit sie ihm nicht wieder entwischt?

  • Zitat von Doris

    Im 13. Kapitel wird Franciscos Schiff überfallen. Munroe gibt da ganz seltsame Töne und Sprüche von sich. Soll das einen Geist darstellen, mit dem sie die abergläubischen Afrikaner ängstigen will?


    Das fand ich auch sehr seltsam, sehr seltsam.

  • Zitat


    Seltsam ist das Ganze wirklich. Ich fände es wohl richtig schlimm wenn er selbst etwas mit Emilys Verschwinden zu tun hätte. Angeblich haben sich Emily und ihre Eltern ja so gut verstanden.


  • Etwas seltsam finde ich, dass Emilys Vater so schnell mit der Situation abgeschlossen hat, nur weil es plötzlich eine Todesurkunde gibt. Da investiert er so viel Geld und Zeit in die Suche und dann gibt er sich so schnell zufrieden? Das kann ich nicht nachvollziehen.


    Das fand ich auch, besonders weil ja Miles ihm bestätigt das sie noch nie so nah dran waren die Wahrheit zu erfahren. Irgendwas scheint faul zu sein, ob vielleicht auch Burbank bedroht wurde?

  • Das ist möglicherweise eine ganz krumme Geschichte, die sich bis in Regierungskreise hineinzieht. Von Seiten der Behörden wird gemauert und die US-Botschaft ist wohl auch irgendwie darin verwickelt. Dass Burbank die Suche nun auf einmal beenden will, geht bestimmt nicht von ihm aus. Ich bin so vermessen die Theorie zu entwickeln, dass Burbank selbst Dreck am Stecken hat und Emily, die ja nicht seine leibliche Tochter ist, etwas herausgefunden hat, das ihn belastet. Dann wäre ihm natürlich daran gelegen zu wissen, ob sie ihm noch gefährlich werden kann. Es muss einen guten Grund haben, wenn Emily sich trotz des angeblich so guten Verhältnisses zu ihren Eltern plötzlich nicht mehr meldet. Eigentlich sollte einer Tochter doch daran gelegen sein, ihre Eltern nicht über Jahre hinweg im Ungewissen zu lassen?


    Wow, was für eine Theorie, auf so was komplexes wäre ich selber nie gekommen. Deswegen liebe ich LR, da kommt so viele Gedanken, Sichtweisen zusammen, einfach toll. Und ich finde deine Theorie könnte echt stimmen, sind wir mal gespannt. LG

  • Das fand ich auch, besonders weil ja Miles ihm bestätigt das sie noch nie so nah dran waren die Wahrheit zu erfahren. Irgendwas scheint faul zu sein, ob vielleicht auch Burbank bedroht wurde?


    Ich stimme vollkommen mit euch überein, dass da irgendetwas nicht stimmt - die Frage ist nur, ob Burbank sich zurückzieht, weil er irgendwen schützen will oder ob er wirklich schmutzige Geschäfte macht und nun mit neuer Spur lieber einen Killer als Miles als potentiellen Beschützer weiter nach Emily suchen lassen will...



    Munroes eigene Befreiung ist mir ein Rätsel. Ist es wirklich so leicht sich den Daumen auszukugeln und wieder einzurenken? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    es gibt sogar YouTube-Videos davon *schauder* - wenn man die passende Fehlstellung hat ist das wohl ganz einfach :rollen: Danach dann aber mit Steckschuß (und den Nachwirkungen einer Betäubung) mal eben 2 Stunden im offenen Meer zu schwimmen (Haie werden überbewertet :zwinker:) ist schon ziemlich viel. Allerdings spricht Munroe ja auch 22 Sprachen und traut sich zu innerhalb einer Woche mal eben eine neue zu lernen... Sprachtalent gut und schön, aber das Mädel ist mir insgesamt etwas zu "superheldig" um sie ernst zu nehmen.

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Obwohl ich mir habe sagen lassen, dass Haie es vermeiden, Menschen zu essen, wenn sie eine Alternative haben. Wir sollen gar nicht soo gut schmecken. Aber ich kann es natürlich nicht bestätigen oder dementieren. :zwinker:

  • Ich muss euch zustimmen, denn auch mir kommt hier Munroes Selbstrettung vom Schiff etwas zu schnell. Ihre Befreiung war einfach zu leicht. Ich hätte niemals gedacht, dass sie es so schafft. Und warum hat man eigentlich nur sie entführt und Miles nicht?


    Bei Emilys Vater bin ich mir gar nicht mehr so sicher welche Ziele er verfolgt. Ist es wirkliches Interesse an seiner Tochter und deren Schicksal? Wohl eher nein, denn dann hätte er jetzt nicht so einfach aufgegeben. Wird er fremdgesteuert? Das glaube ich eigentlich auch nicht, denn er hat schon so lange nach der Tochter gesucht und das alles ist doch sicherlich auch in der Öffentlichkeit gewesen. Ich glaube das alles ist ein von ihm inszenierter Showdown. Wahrscheinlich hat er wirklich etwas damit zu tun, gibt es eventuell Zusammenhänge mit seiner Firma? Vielleicht wollte er einfach nur, dass Munroe und Miles den Tod von Emily feststellen, aber jetzt läuft diese Aktion aus dem Ruder und er muss anders agieren. Schließlich deutet er ja auch gegenüber Miles an, dass es ja sein könnte, dass man sich nicht mehr sieht. Das ist doch sonderbar, oder?



    Das fand ich auch sehr seltsam, sehr seltsam.


    Also ich glaube schon, dass es gerade in Afrika noch ganz viel Aberglauben gibt und es wurde ja mehrfach erwähnt, dann man gerade Munroe nachsagt eine Hexe zu sein. Vielleicht hat das mit bestimmten Dingen ihrer Vergangenheit zu tun. Vielleicht sogar im Zusammenhang mit einer sonderbaren Sprache und merkwürdigen Äußerungen, die Munroe nun gerade hier wieder nutzt. Ich hatte den Eindruck, dass die Feinde große Angst hatten.


    Welche Beziehung leben jetzt eigentlich Munroe und Francisco. Ich glaube ja schon, dass er sie wirklich liebt, weiß aber nicht, ob er für sie wirklich alles tun würde oder ob der Hass ihn auch ein wenig steuert. Und sie? In jedem Fall empfindet auch Munroe für Francisco wohl mehr als für jeden anderen Mann zuvor, oder?

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Auf youtube gibt es anscheinend für alles eine Anleitung :zwinker:. Ich gucke mir das aber bestimmt auch nicht an.


    Danach dann aber mit Steckschuß (und den Nachwirkungen einer Betäubung) mal eben 2 Stunden im offenen Meer zu schwimmen (Haie werden überbewertet :zwinker:) ist schon ziemlich viel. Allerdings spricht Munroe ja auch 22 Sprachen und traut sich zu innerhalb einer Woche mal eben eine neue zu lernen... Sprachtalent gut und schön, aber das Mädel ist mir insgesamt etwas zu "superheldig" um sie ernst zu nehmen.


    Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch: Spricht 22 Sprachen, weiß aber offensichtlich nicht, dass Haie sich sogar in einem Meter tiefen Wasser tummeln. Sie hat nur Angst vor "gefährlichen Tieren der Tiefsee" (den genauen Wortlaut kann ich mangels Buch gerade nicht zitieren). Haie können das Blut, das aus ihrer Wunde sicherlich austritt, über größere Entfernung wahrnehmen. Sie sollte sich nicht so sicher sein.

  • Zum Thema Haie zitiere ich eben mal von Wikipedia:


    "Es wird häufig behauptet, dass Haie kein Menschenfleisch mögen. Diese Behauptung rührt daher, dass Haie oftmals nur einmal zubeißen, dann aber wieder verschwinden. Dieses Verhalten kann aber auch anders erklärt werden. Wenn ein Hai einen Seelöwen oder eine Robbe angreift, stellen die Augen die verletzlichsten Körperteile eines Hais dar, die ein angegriffenes Tier noch erreichen kann. Um sich vor Verletzungen zu schützen, die von den scharfen Krallen des sich wehrenden Tiers entstehen können, verschwindet der Hai kurzzeitig. Er wartet, bis sein Opfer genügend Blut verloren hat, um es dann in dem geschwächten Zustand erneut anzugreifen. Gebissene Menschen werden oftmals gerade in dieser Wartezeit gerettet: Nach dem ersten Haiangriff holen andere Wassersportler oder Fischer den Gebissenen aus dem Wasser. Der Hai kann also nicht wieder angreifen. Selbst unter Annahme dieser Theorie geht man jedoch davon aus, dass Menschen keine bevorzugte Beute für Haie darstellen."

  • Guten Abend,


    ich habe heute auch den 3. Abschnitt beendet und bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Ich dachte, jetzt wird es richtig spannend. Aber ich fand die Befreiungsaktion nur völlig übertrieben und auch unglaubwürdig. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Autorin nicht besonders gut recherchiert hat und wohl nicht damit gerechnet hat, dass es auch Leser gibt, die manches hinterfragen. Genauso wenig konnte ich die Reaktion von Emilys Vater verstehen. Da investiert er Unmengen von Geld in diese Aktion und lässt sich dann mit einer gefakten Sterbeurkunde abspeisen??? Außerdem … warum ist so etwas nicht schon vorher aufgetaucht?
    Dann hatte ich mich „gefreut“, Franzsisco kennen zu lernen, weil ich dachte, das bringt noch ein bisschen Pep in die Story, weil er jemand ist, der Munroe das Wasser reichen kann. Aber das ist ja schon wieder so ein „Weichei“, der neben Munroe ziemlich blass wirkt … Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob das Buch mich noch wirklich fesseln wird …


    LG
    Nina

  • Genauso wenig konnte ich die Reaktion von Emilys Vater verstehen. Da investiert er Unmengen von Geld in diese Aktion und lässt sich dann mit einer gefakten Sterbeurkunde abspeisen???


    Vielleicht hat er die ja selbst anfertigen lassen :teufel: