Patricia Briggs - Ruf des Mondes / Moon Called (Mercy Thompson 1)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Blackfairy71.

  • Moon Called


    Die Welt ist nicht mehr, was sie einst war, nachdem die „Fae“ (ich frage mich gerade wie sie das übersetzt haben - Naturgeister trifft es glaube ich am ehesten, darunter fallen Trolle, Kobolde und ähnliches) sich geoutet haben. Mercedes Thompson ist keine von ihnen, sondern gehört zu den übernatürlichen Wesen, die ihre Existenz weiterhin geheim halten. Sie ist allerdings weder Werwolf noch Vampir, sondern gehört der seltenen Spezies der Gestaltwandler an, sie kann sich in einen Kojoten verwandeln. Eigentlich betreibt sie ganz in Ruhe eine Autowerkstatt, doch als eines Tages ein junger, rudelloser Werwolf bei ihr auftaucht und nach einem Job fragt, hätte sie vielleicht doch besser direkt ihren Nachbarn, den Alphawolf der Gegend informieren sollen, dann wäre sie nicht so tief in die Rudelkämpfe verwickelt worden.


    Eigentlich bin ich bei Urban Fantasy ja immer etwas misstrauisch, aber Mercedes Thompson ist eine sehr interessante Figur und Gestaltwandler mag ich ja sowieso. Sehr schön ist, dass die ganzen Werwölfe, Vampire und "Fae" auch jeweils eine ganz eigene, ausgearbeitete Persönlichkeit haben und nicht nur Kulisse sind. Dieses Buch handelte primär von den Werwölfen, in den weiteren Bänden wird sie sich vermutlich mit den anderen Völkern/Rassen näher beschäftigen.
    Wie alle Briggs-Romane ist „Moon Called“ recht kurz, diesmal aber glücklicherweise Auftakt zu einer Reihe. Obwohl die Story in sich abgeschlossen ist, liegt Band 2 schon im Warenkorb und wartet auf die Bestellung.


    4ratten


    [hr]
    Serienübersicht Mercy Thompson:
    [list type=decimal]
    [li]Ruf des Mondes / Moon Called [/li]
    [li]Bann des Blutes / Blood Bound[/li]
    [li]Spur der Nacht / Iron Kissed[/li]
    [li]Zeit der Jäger / Bone Crossed[/li]
    [li]Zeichen des Silbers / Silver Borne[/li]
    [li]Siegel der Nacht / River Marked[/li]
    [li]Tanz der Wölfe / Frost Burned[/li]
    [li] Gefährtin der Dunkelheit / Night Broken[/li]
    [li] / Fire Touched[/li]
    [li] / Silence Fallen[/li]
    [/list]

    Einmal editiert, zuletzt von illy ()

  • Ich habe vor kurzem den ersten Band gelesen. Am Anfang fand ich es richtig gut, ein runder 4-Ratten-Kandidat. Mercedes Thompson ist eine sympathische Figur, die auch mal einen lockeren Spruch reißt, jedoch nicht in übertriebenem Maß. Mit Adam, Samuel und Stefan, dem Vampir (ich könnte jedesmal über den Namen lachen) stehen auch gleich mehrere Paarungskandidaten für die Zukunft zur Wahl. Ich hoffe nur, dass das in den Folgebänden nicht überhand nimmt, siehe Anita Blake (Wobei ich die nur vom Hörensagen kenne.)


    Im letzten Drittel baut das Buch leider etwas ab. Die Aufklärung war mir zu wirr und auch das "Welcher Werwolf ist dominanter als der andere?" ging mir etwas auf den Geist. :rollen:


    Trotzdem hat mir dieser erste Band gut gefallen und wenn der nächste Band erscheint, werde ich diesen sicher auch lesen. (Außerdem will ich noch mehr über "Stefan, den Vampir" erfahren. :breitgrins: )


    3ratten

  • Habe Moon Called beendet und fand es eher durchschnittlich. Es war unterhaltsam, mehr aber auch nicht. Interessante Stellen in der Handlung wurden oft durch narrative Passagen unterbrochen. Briggs Deutsch ist nicht besonders gut, aber darüber kann man ja mal hinwegsehen (habe den Roman im Original gelesen). Die Charaktere blieben überwiegend sehr blass gezeichnet und die Beweggründe und Auslösung am Schluss empfand ich verwirrend und wenig überzeugend.


    Ich bin mir unsicher, ob ich Blood Bound noch lesen werde. Lust hätte ich, hoffe aber, dass es beser wird, als Moon Called.


    Meine Bewertung: 3ratten

  • Hallo!


    Patricia Briggs: Moon Called


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    Inhalt:
    Werewolves can be dangerous if you get in their way, but they'll leave if you are careful. They are very good in hiding their natures frohm the huma population, but I'm not human. I know them when I meet them, and they know me, too.


    Mercy Thompson's sexy next door neighbour is a werewolf.


    She's tinkering with a VW bus at her mechanic shop that happens to belong to a vampire.


    But then, Mercy Thompson isnot exactly normal herself … and her connection to the world of things taht go bump in the night is about to get her into a whole lot of trouble.


    (Buch)


    Bewertung:
    Mercedes Thompson ist ein Kojote. Das heißt, sie ist kein Werwolf. Diese Tatsache wird in dem Buch übertrieben oft betont, sodass auch der letzte Leser das begreifen dürfte. Sie kann sich zwar verwandeln, hat aber die Vorteile eines Werwolfes nicht abbekommen: Sie wird weder stärker noch heilen ihr Wunden schnell. Dafür geht ihre Verwandlung schneller und ist weniger schmerzhaft. Die meisten Werwölfe mögen sie nicht und trotzdem unterhält sie Verbindungen zu ihnen.
    Mercy kennt nicht nur Werwölfe, sondern auch Vampire, Hexen und Feen. Wo die Werwölfe sind, dürfen Vampire oft nicht weit sein und so ist das auch hier der Fall. Ach wenn ich mich frage, ob sie wirklich nötig sind. Ihre Rolle in der Geschichte ist nicht so wichtig, dass sie nicht getrost hätte gestrichen werden dürfen.


    Als der junge Werwolf Mac bei Mercy auftaucht, ahnt sie noch nicht, dass das bald zu schlimmen Verwicklungen führen wird, in die nicht nur andere Werwölfe und Menschen, sondern auch sie mithineingezogen werden. Ja, viel mehr kann man über die Handlung nicht sagen ohne die Hälfte zu verraten.


    Ich blieb stets zumindest ein bisschen gespannt wie es weitergeht und war enttäuscht, wenn die Handlung manchmal nicht richtig vorangehen wollte.


    Mercy sieht gut aus. Um diese klischeehafte gute Aussehen einer Romanfigur zu kompensieren hat sie eine als frauenuntypisch geltende Arbeit: Sie repariert Autos. Ihre bisherige Lebensgeschichte weist keine spektakulären Ideen auf. Die Gefühle dieser Frau sind für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.
    Mercy bleibt nicht die einzige Figur in diesem Roman, die sich durch klischeehafte Züge auszeichnet.


    Es fällt nicht immer leicht die Figuren auseinander zu halten, wer da nun mit wem verwandt oder bekannt ist und wer nun dieses oder jenes aus welchem Grund tut. Zum Ende hin wird alles ziemlich verworren, aber mit ein wenig bemühen lässt sich das auseinander sortieren.


    Ein wenig gestört hat mich auch die Häufigkeit, mi der Personenen einander vorgestellt werden mussten. Jedes Mal muss da gesagt werden soundso, das ist soundso. Das ist nicht besonders spannend.


    Die Autorin hat unter anderem Deutsch studiert. Vielleicht kam sie deshalb auf die Idee, Deutsche Wörter und Sätze mit in die Handlung einzubauen. Sie hätte es lassen sollen. Für die Handlung hat es keinen wichtigen Effekt. Als Leser mit Deutsch als Muttersprache, stolpere ich unerwartet über diese Worte und sie stören mich in meinem Lesefluss. Die englischsprachigen Leser, die kein Deutsch können, haben von diesen deutschen Phrasen noch viel weniger.
    Mich würde interessieren wie der Sprachwechsel bei der deutschen Übersetzung verdeutlicht wurde.


    Der zweite Band liegt hier noch herum und wird sicher bald gelesen.


    Trotz aller Kritik, gute Unterhaltung:


    3ratten


    Liebe Grüße


    Nirika

    „Jeg ser, jeg ser …<br />Jeg er vist kommet på en feil klode! <br />Her er så underligt …“<br /><br />Sigbjørn Obstfelder - Jeg ser

  • Ich habe das Buch hier nur in einem Sammelthread gefunden, und fragte mich, ob es nicht übersichtlicher ist, wenn ich dem Buch einen eigenen Thread gebe und gleichzeitig auf den Link verweise, anstatt es einfach nur dort dranzuhängen?


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    Erster Satz: „Mir war nicht sofort klar, dass ich einen Werwolf vor mir hatte.“


    Inhalt
    Mercy Thompson ist Walkerin, eine Gestaltwandlerin, die sich in einen Kojoten verwandeln kann. Sie betreibt eine Autowerkstatt, zählt einen Werwolf zu ihrem Nachbarn und einen Vampir zu einer Art Freund. Eines Tages steht ein Junge vor ihr, der sie um Arbeit fragt, und obwohl sie merkt, dass er ein Werwolf ist und ihr Probleme bringen wird, nimmt sie ihn auf. Ihre Vorahnung bestätigt sich schnell, denn nicht nur der Junge, sondern auch sie ist plötzlich das Ziel gefährlicher Angriffe durch fremde Werwölfe. Als dann auch noch ihr Nachbar attackiert und deren Tochter entführt wird, entbrennt ein tödlicher Kampf, der Kreise bis in Mercys Ziehrudel führt. Mit gemischten Gefühlen (hat sie doch ganz bewusst diese Gruppe verlassen) sucht sie ihre früheren Rudelmitglieder auf, um gemeinsam mit ihnen den Gegner zu bekämpfen.



    Meine Meinung
    Ich kam sehr leicht in die Geschichte hinein, zum einen wohl wegen des recht lockeren Schreibstils in Ich-Form und zum anderen wegen der immer wieder eingeschobenen Erklärungen zu Werwölfen und sonstigen Geschöpfen, die es mir leicht machten, die unterschiedlichsten Charaktere schnell gut kennenzulernen. Mercy selbst ist eine Walkerin, eine Gestaltwandlerin, die sich ganz unabhängig vom Mond in einen Kojoten verwandeln kann, und war mir von Anfang an sehr sympathisch.


    Ich kenne noch nicht so viele Bücher, in denen Werwölfe eine Hauptrolle spielen, habe also keinen Vergleich, aber ich muss sagen, dass die Autorin diese Geschöpfe richtig toll beschreibt. Nicht nur nach deren Verwandlung, erzeugt sie ein tolles Bild der einzelnen Charaktere, die alle auch in Wolfsgestalt unterschiedlich daherkommen und ein für mich beeindruckendes Auftreten haben. Man spürt richtig deren teils schwer zurückgehaltene Kraft und ihr animalisches Verhalten. Sie wirken in dem Moment auf mich nicht mehr wie Menschen, aber auch nicht einfach nur wie Tiere. Beeindruckend finde ich auch, dass die Autorin es im Gegenzug dann auch erreicht, mich diese wölfische Kraft und die besondere Stimmung, die von den Geschöpfen ausgeht, auch in deren Menschengestalt spüren zu lassen. Ich habe beim Lesen also oft die Menschen vor mir und erkenne trotzdem den Werwolf in ihnen, manchmal nur durch kleine Details in den Bewegungen oder einem kurzen ärgerlichen Knurren. Ich merke richtig, diese Menschen können ihre Kraft oft nur schwer zügeln und sind ständig kurz davor, wild zu werden. Also, ich finde das toll gemacht und vor allem wirkt es sehr realistisch auf mich.


    Aber es gibt ja nicht nur Werwölfe, sondern noch andere Wesen, von denen besonders auch die Vampire beeindruckend beschrieben werden. Ein Zusammentreffen mit diesen war von der Gestik und Mimik zwischen Wölfen und Vampiren her so spannend beschrieben, dass ich die explosive Stimmung richtig spüren konnte. Als eine Vampirin z. B. in einer Szene an der Kehle des Werwolfs hing, habe ich echt die Luft angehalten.


    Die Handlung selbst war recht spannend, auch wenn ich gegen Ende teilweise zwischen all dem beschriebenen Konkurrenzverhalten der Werwölfe ein bisschen den Überblick verloren habe, bzw. die Auflösung und die dazugehörigen Erklärungen ein bisschen konstruiert empfand. So ganz konnte ich nicht nachvollziehen, was warum mit den Anschlägen genau bezweckt wurde, da habe ich irgendwie etwas Spektakuläreres erwartet.


    Aber das störte mich insgesamt nicht sehr, denn die größte Spannung wurde für mich nicht durch den Verlauf der Handlung erzeugt, sondern durch die Aktionen der verschiedenen Wölfe und auch anderen Wesen untereinander und die Beziehungen, die Mercy zu ihnen hatte. Und zwar nicht nur die gefährlichen Kämpfe, sondern ganz besonders eben die fast spürbaren wechselseitigen emotionalen Spannungen und Aggressionen. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass immer mal wieder etwas Humor durchblitzte. Wer dagegen vielleicht einen erotischen Schwerpunkt erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Liebe und Erotik wurden hier eher angedeutet bzw. schwelten mehr unter der Oberfläche, was mir gut gefallen hat. Trotzdem, oder sogar gerade deshalb, wirkten Mercy und auch die ein oder andere Figur oft gerade sexy. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiter verfolgen. Was mich allerdings öfter mal genervt hat, waren die häufigen Rechtschreibfehler. :rollen:


    4ratten

  • Hallo ihr Lieben!


    Da wage ich mich tatsächlich in die Urban Fantasy und Paranormals. Ich habe viele Vorurteile gegen dieses Sub-Genre und wollte diese eigentlich durch eifrige Lektüre ausmärzen. Ganz hat das nicht geklappt, aber Spaß hat dieses Buch trotzdem gemacht.


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    Meine Meinung:
    Weil ich mit Urban Fantasy nur wenig anfangen kann, habe ich mich von meinen SLW-Büchern auf Moon Called gleich als erstes gestürzt. Dann hab ich es hinter mir, sozusagen. Aber so eine Qual war die Lektüre gar nicht. Sicher hatte ich so meine Probleme mit den Klischees, die hier bedient werden, aber alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich werde wohl irgendwann auch den nächsten Band lesen.


    Der Anfang war für mich aber sehr holprig. Die Autorin überhäuft uns mit Informationen über die Welt, in der Mercy Thompson lebt, und zwar nicht durch Handlung oder Charaktere, sondern durch lange, lange Erklärungen von Mercy selbst. Mercy kann sich in einen Coyoten verwandeln. Es gibt Werwölfe, Vampire, Fae, Hexen und Gremlins. Es hat irgendwie nicht zusammengepasst und sich eher angefühlt, als wolle die Autorin einfach ALLES in ihre Serie packen. Ich bin die erste, die sich in alternative Welten hineinversetzt und an Magie glaubt. Aber hier ging es drunter und drüber. Einige magische Wesen sind der Welt bekannt, Werwölf aber noch geheim. Wie das politisch und logisitsch funktioniert, war mir bis zum Ende nicht ganz klar. Aber für ein paar Hundert Seiten nette Unterhaltung kann ich darüber hinwegsehen.


    Abgesehen von der holprig erfundenen Welt hat mir die Handlung dafür gut gefallen. Mercy versucht eine Verschwörung aufzudecken und muss, mit der Hilfe einiger Freunde, Nachforschungen anstellen. Beim Besuch bei Vampiren und in Städten voller Werwölfe gab es ein paar sehr spannende Szenen.
    Wenn ich in einem Subgenre lese, das für seine Klischees bekannt ist, hoffe ich natürlich immer darauf, etwas neues zu entdecken. Eine neue Version von Werwölfen etwa, oder eine auf den Kopf gestellte Welt. Leider gab es hier nichts Neues für mich und ich lese wie gesagt nur ganz wenig in diesem Genre. Aber alles, was ich hier lesen durfte, habe ich schon viele Male in Filmen und im Fernsehen gesehen.


    Mercy Thompson selbst hat mich als Charakter ziemlich enttäuscht. Ich habe das Buch auf meine SLW-Liste gesetzt, weil Cover und Rückentext behauptet haben, dass sie Teil-Native American ist. Entweder habe ich es verpasst oder es wird nie wirklich erwähnt, aber abgesehen davon, dass sie sich in einen Coyoten verwandeln kann, wird darauf nie eingegangen. Und nicht nur das. Wir erfahren ein bisschen von ihrer Vergangenheit. Sie ist mit Pflegeeltern aufgewachsen, unter Werwölfen, und hat eine gescheiterte Jugendromanze hinter sich. Aber ich weiß immer noch nicht, was sie im Leben will, was ihre Träume und Wünsche sind.


    Was mich aber wirklich, wirklich gestört hat - und was mich wieder daran erinnert, warum ich das Genre meide - war folgendes. Mercy macht uns immer wieder klar, wie besonders sie ist. Nicht wegen ihrer Fähigkeit, sich zu verwandeln, sondern weil sie Automechanikerin ist und Mädchen machen doch normalerweise keine Männerjobs. Und Gott bewahre, eine Heldin verhält sich mädchenhaft. Da könnten wir uns ja alle anstecken und plötzlich die Farbe pink mögen. Das ärgert mich ungemein. Auch Frauen, die sich ur-weiblich verhalten, können stark und unabhängig sein.
    Einerseits lese ich also von einer Frau, die uns immer wieder sagt, wie selbstbewusst sie ist und wie wenig sie einen Mann braucht. Dann kommen ein paar Werwölfe daher, bestimmen dass sie "ihnen gehört" oder stellen sich als ihr Beschützer hin und sie verwandelt sich in ein kleines, hilfloses Mädchen. Sie sagt ihnen sehr deutlich, dass sie nicht zu ihrem Rudel gehört, aber wenn sich einer der hübschen, starken Männer zwischen sie und die Gefahr stellt, freut sie sich, dass jemand da ist, der sie beschützen kann. Dabei hat sie vorher mehrmals bewiesen, dass sie ausgezeichnet auf sich selbst aufpassen kann. Selbst gegen einen ausgewachsenen Werwolf.


    Ich hatte also einige Probleme aber wenn ich das Buch als eine nette Zwischenlektüre ansehe, stört mich ein bisschen weniger. Für einen regnerischen Abend auf der Couch reicht es allemal. Die Handlung nimmt an Spannung auf, der Erzählstil ist kompetent und ich werde Band 2 vermutlich irgendwann auch noch zur Hand nehmen. Sehr gefallen hat mir übrigens der Mangel an romantischen Nebenplot. :breitgrins:


    3ratten


    Liebe Grüße,
    Wendy

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Ich liebe diese Reihe und ich mag Mercy sehr. Sie hat sich im Laufe der Reihe auch weiterentwickelt und daher sollte man die Bücher schon chronologisch lesen. Ende letzten Jahres habe ich "Zeichen des Silbers" gelesen. Nun bleibt mir nur noch "Siegel der Nacht" und dann heißt es warten auf die Fortsetzungen.
    Die Wesen in Briggs Romanen sind keine Kuscheltierchen, egal jetzt ob Werwölfe, Vampire oder Feen und das gefällt mir sehr gut. :breitgrins:

    Ich kaufe keine Bücher. Ich adoptiere sie. :hexe: