01 - Kapitel 1 bis einschl. 5

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 65 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Mrs.MiaWallace.

  • Hallo ihr Lieben,


    hier können wir zu den Kapiteln 1 bis einschl. 5 diskutieren.


    Liebe Grüße
    nimue

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • *umguck* Noch niemand da? Dann mache ich mal den Anfang. :smile:


    Ich habe Kapitel 3 beendet und was mir jetzt schon auffällt, ist die außerordentlich schlechte und dilettantische Sprache der Autorin. Sie beherrscht das Prinzip "Show, don't tell" definitiv nicht! Anstatt Charaktere sich entwickeln zu lassen, werden in einem Nebensatz scheinbar wichtige Charaktereigenschaften abgehandelt. Anas Freundin Kate "Kann sich gut ausdrücken, besitzt Überzeugungskraft, ist willensstark, streitlustig und attraktiv - und meine allerbeste Freundin". Das will ich nicht vorgekaut bekommen, sondern selbst im Laufe der Handlung erfahren. :rollen: Klingt doch sehr nach Schüleraufsatz, oder?


    A propos attraktiv: So ein Kobo ist in der Hinsicht praktisch, denn man kann auswerten, wie oft bestimmte Wörter im Buch auftauchen. In den ersten 3 Kapiteln wird 17 (!) mal das Wort attraktiv verwendet, 4 mal davon in gesteigerter Form als "attraktiv, sehr attraktiv". Also einen besonders reichen Wortschatz hat die Autorin bisher noch nicht bewiesen. Ein weiterer Klick sagt mir, dass wir im Laufe des Buches noch 45 mal das Wort "Wow" lesen werden. Wow. :rollen:


    Ganz ehrlich, ich bin skeptisch, ob ich das bis zum Ende durchhalten werde. Mir gehen die unglaubwürigen Charaktere jetzt schon auf den Geist. Sieht so aus, als wenn sich das hier wirklich zu einem Live-Quälthread entwickelt.


    Grüße,
    Ophelia


  • Ganz ehrlich, ich bin skeptisch, ob ich das bis zum Ende durchhalten werde. Mir gehen die unglaubwürigen Charaktere jetzt schon auf den Geist. Sieht so aus, als wenn sich das hier wirklich zu einem Live-Quälthread entwickelt.


    Ich glaube, so ging es allen, die das Buch bisher gelesen haben - aber man gewöhnt sich wohl mit der Zeit daran und der Sog entsteht. Ich hoffe das jedenfalls :breitgrins:

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • Ich bin jetzt bei Kapitel 8. Ich habe gestern Abend nicht mehr lesen können.
    Der Schreibstil ist solala. Allerdings habe ich schon häufig Chick Lit gelesen und da gab es eindeutig schlimmere Bücher. Ich kann mich noch an Rückflug zu verschenken von Gaby Hauptmann erinnern, da ging mir ihr Schreibstil so dermaßen auf den Geist.
    Hier finde ich es noch ok. Mich stört es nicht so besonders, denn das Buch liest sich ansonsten durch den recht simplen Schreibstil schnell weg.
    Die Charaktere sind wie Ophelia relativ flach gehalten.
    Das Buch wird aus Ana´s Perspektive erzählt. Ana ist eine 21 Jährige eigentlich sehr schüchterne Frau, von ihren Ansichten und Verhalten könnte man sie aber auch 16 schätzen.
    Christian ist der Großkotz der Übermensch, der durch sein Charisma die Frauen betört.
    Hhhm, was ich bisher vom Buch halte? Wie gesagt es liest sich leicht, man kann es schwer aus der Hand legen. Und ich denke man muss über den Schreibstil und die flachen Charaktere hinweg sehen, im Vordergrund steht die Story.
    Ana ist blind vor Liebe bzw. vor Begehren, leider Gottes kenn ich das. Und kann mich da etwas in sich hinein versetzen.

    ~Viele liebe Grüße Steffi~<br />Gelesen 2010 29 Bücher 11964 Seiten<br />SUB 130<br />2009 - 128 Bücher - 46245 Seiten

  • Ich bin schon etwas weiter beim lesen, und der Stil wird nicht besser. Alles wird nur immer wieder wiederholt :zwinker:
    Am Anfang hat es mich vor allem genervt, dass ständig betont wird, dass Ana ja so unbeholfen ist (hallo, Twilight!) jetzt ist es ihr ständiges erröten. Vielleicht kann ja mal jemand schauen, der auf nem Reader liest, wie oft sie in allen erdenklichen Rottönen leuchtet, weil Christian ja so ein heißer Feger ist :rollen:


    Was mich noch interessieren würde ist der Vergleich vom englischen und deutschen Buch. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die deutsche Ausgabe sprachlich ein wenig geschönt wurde. Vielleicht kann dazu ja jemand was sagen.


    Auf jeden Fall liest es sich weg wie nichts und obwohl ich die englische Ausgabe lese, hab ich keinerlei Probleme. (Ich hab ewig kein Englisches Buch mehr gelesen) Es ist eben doch eher wie ein Schulaufsatz geschrieben. Was mich ein wenig wundert ist, dass das Buch wirklich einen gewissen Sog bei mir entwickelt. Ich will schon wissen, wie es weiter geht, auch wenn ich aufgrund der seeeehr flachen Charaktere oft genervt bin. Schon seltsam, aber so geht es ja einigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Myrien ()

  • Huhu ^^ Ich kann mich der obigen Meinungen nur anschließen. Die literarische Ausdruckskraft des Buches lässt zu wünschen übrig, aber ich glaube, dass das nicht der Sinn von dem Roman ist. (Es ist trotzdem angenehm zu lesen) Ich glaube es geht bei diesem Buch eher darum, ein bisschen Leidenschaft bei den Leserinnen zu entfachen. Ich vermute die Handlung wird sich noch stärker in Richtung "Erotikroman" entwickeln..also ein Buch zum Dahinschmelzen und Christian Grey anhimmeln, wenn man denn möchte .. ich finde das übrigens etwas unrealistisch, dass so ein reicher, attraktiver, cooler Typ, der anscheinend von blonden Supermodels umgeben im Büro sitzt, sich in ein so normales Mädchen verguckt.. und das nach nur einem Interview mit ihr, deren Fragen nicht einmal sie selbst zusammengestellt hat.. das entbehrt irgendwie jeglicher Grundlage..
    Aber genau das ist auch ein typisches Merkmal eines solchen Romans, der in den "unscheinbaren Leserinnen" die Hoffnung wecken soll, dass sich ein anscheinend absolut perfekter Traummann jederzeit in sie verlieben könnte ^^

    :leser:

  • Ich hoffe das klappt jetzt richtig mit dem Zitieren :zwinker:


    dass ständig betont wird, dass Ana ja so unbeholfen ist (hallo, Twilight!) jetzt ist es ihr ständiges erröten.



    Das hab ich auch gemerkt, aber genau das passt zu dem Charakter von Ana. Das Kleine naive Mädchen von Nebenan. Sieht ihren Märchenprinz und merkt so traumhaft ist der gar net. Da steckt mehr dahinter. Mich wunderte es das sie nicht vorher eine leise Ahnung hat auf was er so steht. Gut wir kennen den Klappentext und können uns denken worum es geht. Aber sie geht so dermaßen naiv an die Sache und wird dann so neugierig, da tut die Dummheit von ihr beim lesen schon weh. Mich nervte Bella zb. auch in allen Biss Büchern, in den Filmen weniger, aber diese Naivität. :rollen:


    Auf jeden Fall liest es sich weg wie nichts und obwohl ich die englische Ausgabe lese, hab ich keinerlei Probleme. (Ich hab ewig kein Englisches Buch mehr gelesen) Es ist eben doch eher wie ein Schulaufsatz geschrieben. Was mich ein wenig wundert ist, dass das Buch wirklich einen gewissen Sog bei mir entwickelt. Ich will schon wissen, wie es weiter geht, auch wenn ich aufgrund der seeeehr flachen Charaktere oft genervt bin. Schon seltsam, aber so geht es ja einigen.



    Huhu ^^ Ich kann mich der obigen Meinungen nur anschließen. Die literarische Ausdruckskraft des Buches lässt zu wünschen übrig, aber ich glaube, dass das nicht der Sinn von dem Roman ist. (Es ist trotzdem angenehm zu lesen) Ich glaube es geht bei diesem Buch eher darum, ein bisschen Leidenschaft bei den Leserinnen zu entfachen. Ich vermute die Handlung wird sich noch stärker in Richtung "Erotikroman" entwickeln..also ein Buch zum Dahinschmelzen und Christian Grey anhimmeln, wenn man denn möchte .. ich finde das übrigens etwas unrealistisch, dass so ein reicher, attraktiver, cooler Typ, der anscheinend von blonden Supermodels umgeben im Büro sitzt, sich in ein so normales Mädchen verguckt.. und das nach nur einem Interview mit ihr, deren Fragen nicht einmal sie selbst zusammengestellt hat.. das entbehrt irgendwie jeglicher Grundlage..
    Aber genau das ist auch ein typisches Merkmal eines solchen Romans, der in den "unscheinbaren Leserinnen" die Hoffnung wecken soll, dass sich ein anscheinend absolut perfekter Traummann jederzeit in sie verlieben könnte ^^


    Diesen gewissen Sog habe ich auch bei mir fest gestellt, trotz diverser Probleme im Schreibstil, fesselt das Buch.
    Nun ja warum er sie mag und von ihr angetan ist liegt auf der Hand, sie ist hübsch und naiv etwas schüchtern. Ideal für jemanden der dominant ist. SIe ist zwar 21 hat aber null Erfahrung und ist sehr beeinflußbar. Es gibt so was wie Liebe auf den ersten Blick, oder auch diese magische Anziehungskraft. Da ist es egal welchen Gesellschaftlichen Stand man hat. Ich denke mal diese Supermodells die bei ihm arbeiten haben auch trotz des sehr dominanten, herrischen Chefs eine starke Persönlichkeit. Ich habe keine Ahnung im BDSM Bereich, hätte aber große Probleme mich jemanden zu Unterwerfen.

    ~Viele liebe Grüße Steffi~<br />Gelesen 2010 29 Bücher 11964 Seiten<br />SUB 130<br />2009 - 128 Bücher - 46245 Seiten

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe gestern diesen ersten Abschnitt bereits gelesen und muss gestehen, dass mich das Buch in seinen Sog gezogen hat. Es war sehr schwer wirklich mit dem Lesen aufzuhören und erstmal zu warten, bis ich hier posten kann... :redface:


    Ich amüsiere mich bis jetzt köstlich und bin schon sehr neugierig, wo sich die Geschichte zwischen Ana und Christian hinentwickelt. Ist sein Nachname "Grey" eigentlich eine Anspielung auf "Dorian Grey" oder ist das nur Zufall? Auch ihr Nachname "Steele" hat mich aufhorchen lassen und ich musste an "Mit Schirm, Charme und Melone" denken. Weiß nicht, ob das gewollt oder eher Zufall ist! :zwinker:


    "Twilight" habe ich ja bis heute nicht gelesen und werde mich auch weiterhin weigern es zu tun, aber dieses Buch hat mich neugierig gemacht und bis jetzt erfüllt es meine Erwartungshaltung: Leichte Kost, die sich schnell wegliest, aber trotzdem Spaß macht.



    Ich habe Kapitel 3 beendet und was mir jetzt schon auffällt, ist die außerordentlich schlechte und dilettantische Sprache der Autorin. Sie beherrscht das Prinzip "Show, don't tell" definitiv nicht! Anstatt Charaktere sich entwickeln zu lassen, werden in einem Nebensatz scheinbar wichtige Charaktereigenschaften abgehandelt. Anas Freundin Kate "Kann sich gut ausdrücken, besitzt Überzeugungskraft, ist willensstark, streitlustig und attraktiv - und meine allerbeste Freundin". Das will ich nicht vorgekaut bekommen, sondern selbst im Laufe der Handlung erfahren. :rollen: Klingt doch sehr nach Schüleraufsatz, oder?


    :lachen: Ich glaube auch nicht, dass das Buch einen Preis für seine Ausdrucksweise erhalten würde, aber ich denke, das ist auch nicht der Sinn dieses Buches. Ja, sie wiederholt einiges, aber ich habe diesen Roman für mich von Anfang an als schwereren Nackenbeißer eingeordnet und in solchen Romanen erwarte ich ja, dass sich nur gutaussehende Menschen tummeln und die Hauptfigur aber natürlich nicht weiß, wie gut sie aussieht. Auch das ständige Erröten passt ins Bild: Ana findet es furchtbar und ich wette jetzt schon mit euch, dass Christian irgendwann ihr sagen wird, dass genau ihr ständiges Erröten ihn um den Verstand bringt! :elch: :zwinker:


    Die letzte Szene im Fahrstuhl war ja schon mal richtig schön prickelnd und den Vertrag, den er mit ihr aufsetzen möchte, hat er zumindestens schon mal erwähnt. Ich bin gespannt! :breitgrins:


    Außerdem musste ich auch schon an die Rezi von MrsDalloway zu dem Buch denken, als tatsächlich "die innere Göttin" vorkam! totlach


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Ich amüsiere mich bis jetzt köstlich und bin schon sehr neugierig, wo sich die Geschichte zwischen Ana und Christian hinentwickelt. Ist sein Nachname "Grey" eigentlich eine Anspielung auf "Dorian Grey" oder ist das nur Zufall? Auch ihr Nachname "Steele" hat mich aufhorchen lassen und ich musste an "Mit Schirm, Charme und Melone" denken. Weiß nicht, ob das gewollt oder eher Zufall ist! :zwinker:


    Das ist ein interessanter Gedanke. Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber es passt ja!


    Ich finde es ja am amüsantesten, dass die Autorin öfters mal auf seinen "long index finger" hinweißt :breitgrins:

    Einmal editiert, zuletzt von Myrien ()

  • Ich glaube, so ging es allen, die das Buch bisher gelesen haben - aber man gewöhnt sich wohl mit der Zeit daran und der Sog entsteht. Ich hoffe das jedenfalls :breitgrins:


    Da bist Du definitiv auf der richtigen Fährte! :breitgrins: Wobei wir jetzt diskutieren könnten, ob das an den Sexpassagen oder an der geheimnisumwitterten Hauptfigur liegt... :zwinker:


    Ist sein Nachname "Grey" eigentlich eine Anspielung auf "Dorian Grey" oder ist das nur Zufall?


    Vielleicht liegt es auch daran, dass Christian beim Schwarz-Weiß-Denken beides erfüllen kann? Ich weiß es nicht, aber irgendwie ist das für mich die plausibelste Erklärung.

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ich habe nun auch die ersten fünf Kapitel gelesen. Ich hatte es vorher schon mit einer Hörprobe vom Hörbuch versucht und das ging gar nicht. Da gingen mir alleine schon die Beschreibungen von Anas Mitbewohnerin so auf den Geist, dass ich das gleich wieder ausgeschaltet hatte. Jetzt so selber gelesen finde ich es nicht mehr soo nervig. Aber ja, alle sind ganz furchtbar "attraktiv" und alles ist "wow".


    Ana ist irgendwie richtig niedlich, so tollpatschig und naiv wie sie ist. Ich musste so manches mal an Bridget Jones & Co. denken. Aber dann ist sie stellenweise wieder so paddelig, dass es nur noch albern wirkt (zB als sie in Greys Büro reinfällt.. :rollen:).


    Und Christian Grey ist einfach ein unglaublich unnahbarer und arroganter Typ. Ich kann mir vorstellen, dass es auf Ana sehr anziehend wirkt, aber da ich selber mit solchen Typen nicht viel anfangen kann, fällt es mir noch ein wenig schwer, mich da in sie hineinzuversetzen und ihre Bewunderung zu teilen. Ich dachte übrigens auch sofort an "Dorian Gray" als Namensgeber. Zum einen würde es passen, weil beide so perfekte Schönlinge sind, denen auf den ersten Blick die ganze Welt zu Füßen liegt, und zum anderen dreht sich in dem Buch - durch Ana - ja vieles um englische Literatur. So eine Anspielung wäre eigentlich sehr passend.


    Es gab aber auch in der Handlung so ein paar Dinge, die mich total gestört haben. Zum Beispiel dieses Interview, das Ana da für Kate führt. Mal ehrlich, würde eine Journalistin wirklich mit einer Frage wie "Sind Sie schwul?" aufwarten?! Man würde doch versuchen das durch andere geschickte Fragen irgendwie herauszukitzeln. Aber doch nicht so. Das war jedenfalls nur eine Situation von mehreren, wo ich echt mit dem Kopf geschüttelt habe..


    "Twilight" hatte ich übrigens abgebrochen, weil mir die Schwärmerei von Bella so auf den Keks ging. Hier geht es bisher komischerweise noch. Ich bin gespannt, ob ich durchhalte. :breitgrins:

    ~ The world is quiet here ~

  • Tja auch mir ist natürlich der schlichte Schreibstil aufgefallen, mich nerven aber eindeutig mehr die häufigen Wiederholungen. Z.B. dass Grey sich ständig mit dem Finger die Ober- oder wars die Unterlippe langfährt. Dass er wahnsinnig attraktiv ist, sollten jetzt auch wirklich alle Leserinnen beigriffen haben.



    ich habe gestern diesen ersten Abschnitt bereits gelesen und muss gestehen, dass mich das Buch in seinen Sog gezogen hat. Es war sehr schwer wirklich mit dem Lesen aufzuhören und erstmal zu warten, bis ich hier posten kann... :redface:


    Das ging mir genauso, die Geschichte unterhält mich im Moment ganz gut und bei der Szene im Fahrstuhl kommt sein auch im beruflichen Leben durchscheinender Kontrollzwang durch.Ich dachte, na jetzt gehts zur Sache...


    Und wie in der Biss-Reihe ist die Hauptprotagonistin tollpatschig und der Angebetete cool, geheimnisvoll und will die Seine beschützen.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.


  • und den Vertrag, den er mit ihr aufsetzen möchte, hat er zumindestens schon mal erwähnt


    Ja auf den Vertrag bin ich auch schon gespannt.

    Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

  • Die ersten 5 Kapitel habe ich durch, und bisher fühle ich mich unerwartet gut unterhalten, ohne die Teilnahme an der Leserunde hätte ich noch ein Weilchen weitergelesen.
    Mein Eindruck ähnelt dem von Tammy.



    Leichte Kost, die sich schnell wegliest, aber trotzdem Spaß macht


    Zitat

    :lachen: Ich glaube auch nicht, dass das Buch einen Preis für seine Ausdrucksweise erhalten würde, aber ich denke, das ist auch nicht der Sinn dieses Buches.


    Dem schließe ich mich an.
    Die Schreibe finde ich bisher nicht schlechter oder besser als in den drei oder vier Romanen, die ich z.B. von Marian Keyes oder Kerstin Gier gelesen habe.
    Das betrifft sowohl den Schreibstil als auch die bedienten Klischees.


    Ana finde ich in ihrer Naivität auch nicht überzeichnet. Das Gesamtbild von ihr, ihr Verhalten und ihre Eigenschaften, das paßt schon alles zusammen.


    Die Platzierung der anderen Personen finde ich in dieser Art von Geschichte auch okay: die beste Freundin die zur Vorsicht mahnt und der in Ana verliebte José.
    Nur was ich von CG´s Bruder Elliot halten soll und in wie weit der noch ein Rolle spielen wird, das kann ich noch nicht einordnen.


    Einige Kleinigkeiten fand ich aber bisher auch zu bemängeln, z.B. daß Ana ständig an ihrer Lippe kaut, die "Sind sie schwul" Frage, und daß Ana gleich in das Büro von CG hineinfällt, hätte man auch weglassen können.


    Auf das besitzergreifende Wesen von CG erhält man ja schon einige Hinweise, z.B. als er Ana von der Bar abholt. Aber er kümmert sich da ja auch ordentlich um sie und ist auch besorgt.


    Auf den Vertrag bin ich auch gespannt. Aber ich denke, der läßt noch eine Weile auf sich warten. Zumindest gehe ich nicht davon aus, daß CG seinem jungfräulichen Püppchen sofort nach dem Kennenlernen seine dunkle Seite präsentiert.


  • Ich habe nun auch die ersten fünf Kapitel gelesen. Ich hatte es vorher schon mit einer Hörprobe vom Hörbuch versucht und das ging gar nicht. Da gingen mir alleine schon die Beschreibungen von Anas Mitbewohnerin so auf den Geist, dass ich das gleich wieder ausgeschaltet hatte. Jetzt so selber gelesen finde ich es nicht mehr soo nervig. Aber ja, alle sind ganz furchtbar "attraktiv" und alles ist "wow".


    Bei dem Hörbuch wundert mich das nicht. Das liest ja wieder Merete Brettschneider und die habe für mich in die Kategorie: "Kann ich nicht hören" einsortiert. Hatte schon mehrere Bücher, die von ihr gelesen worden sind und jedesmal hat mich alleine ihre Stimme schon so aufgeregt! :rollen:


    Interessanterweise stören mich die Wiederholungen in diesem Buch bis jetzt noch nicht so sehr. Als Hörbuch hätte ich dieses Buch wohl nicht gepackt, aber beim lesen, kann ich ja einfach darüber hinweg lesen... :breitgrins:



    Ich dachte übrigens auch sofort an "Dorian Gray" als Namensgeber. Zum einen würde es passen, weil beide so perfekte Schönlinge sind, denen auf den ersten Blick die ganze Welt zu Füßen liegt, und zum anderen dreht sich in dem Buch - durch Ana - ja vieles um englische Literatur. So eine Anspielung wäre eigentlich sehr passend.


    Ja, ich finde die Anspielung auch sehr passend. Im nächsten Abschnitt kommt gleich noch ein Vergleich, der für mich so richtig auf Dorian Grey hindeutet. Das finde ich ja zumindest mal lustig! :breitgrins:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • @Tammy
    Am Anfang hab ich über das Hörbuch auch so gedacht, aber man gewöhnt sich an die Stimme und rückwirkend betrachet finde ich, dass sie einfach zu Ana passt.


    Ich fand es merkwürdig, dass Ana, als sie zu diesem Interview fährt, sich die Frage nichtmal vorher angesehen hat. Völlig unvorbereitet, tsts, das macht man nicht. Und weil die Fragen ihm so gegen den Strich gehen und vor allem weil Ana vor ihm gleich zu Beginn auf die Knie fällt, wundert mich nicht, dass Christian sie sofort haben will.


    Was den Namen angeht, so denke ich mir, dass die Autorin ihn von E. Edward Grey geklaut hat, dem Anwalt aus dem Kult-Film "Secretary" :zwinker: .


    ***
    Aeria


  • Und weil die Fragen ihm so gegen den Strich gehen und vor allem weil Ana vor ihm gleich zu Beginn auf die Knie fällt, wundert mich nicht, dass Christian sie sofort haben will.


    Das habe ich mich auch gefragt! Dass er sie vielleicht ganz attraktiv und wegen ihrer unbeholfenen Art ganz niedlich findet, hätte ich verstanden, aber dass er so verrückt nach ihr ist, passt irgendwie für mich nicht zu ihm. Vielleicht ja gerade, weil sie ihm ständig unfreiwillig zeigt, wie naiv und tollpatschig sie ist, und er genau das Gegenteil ist? Vielleicht macht das seinerseits den Reiz an ihr aus? :gruebel:

    ~ The world is quiet here ~

  • Ich muss sagen mir gefällt es bis her ziemlich gut, und ich kann das mit dem Sog nachvollziehen, man will immer weiter lesen, obwohl der Schreibstil nicht so dolle ist und es sehr viele Wiederholungen gibt. Bei den ein oder anderen Satz musste ich auch mal dies tun: :rollen:


    Ana gefällt mir ganz gut, besonders ihre Vorliebe für Englische Klassiker.
    Und klar sind die Charaktere alle sehr typisch. Ana als schüchterne viel zu normales Mädchen von Nebenan, Grey als gut aussehender, erfolgreicher Mann der sie alle haben kann, aber nur das kleine Küken will, der gute Freund von Ana, José der aber mehr für sie sein will als ein Freund, die beste Freundin...
    Aber das gibt es doch in so vielen Büchern, Filmen und Serien und ich sag ehrlich das ich das mag und deswegen die Bücher lese, Filme und Serien schaue, und das immer wieder obwohl ich weiß das es immer das gleiche ist.


    Sehr eklig fand ich ja das sie seine Zahnbürste benutzt hat. Iiiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhhh zaehneputzen :kotz:


    Und bitte was sollte denn der Spruch von ihm:

    Zitat

    Wenn du mir gehören würdest, könntest du nach dem, was du dir gestern geleistet hast, eine Woche lang nicht sitzen.


    Ahja?! :vogelzeigen:


    Ich kann leider nicht anders und werde jetzt weiterlesen, verrückt.


    LG Nad

    Einmal editiert, zuletzt von Nad ()

  • Ich habe auch die ersten 5 Kapitel geschafft und wundere mich, wie schnell sich die Seiten umgeblättert haben, wo ich doch den Stil ehrlich grauenvoll finde und die Charaktere so unglaublich eindimensional. Und "show, don't tell" hätte sich Frau James wirklich lieber mal zu Herzen genommen :spinnen:


    Ana ist nicht unsympathisch, ich mag ihre zurückhaltende Art und ihre Liebe zur Literatur und bis zu einem gewissen Grad auch ihre Tollpatschigkeit, aber was den Sturz in Christians Büro angeht - nee, das war echt zuviel des Guten, viel zu plump (jetzt hatte ich erst "plumps" getippt :lachen: ).


    Grey erinnert mich von der Beschreibung her ziemlich an Benedict Cumberbatch als Sherlock. Dunkelrotes Haar, graue Augen und eine arrogante Aura. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein derartiges Selbstbewusstsein gekoppelt mit attraktivem Äußeren, Macht und Geld auf Frauen, die dafür empfänglich sind, sexy wirken kann. Ich finde ihn allerdings fürchterlich konstruiert und die Klischees drumrum nerven - das hypermoderne Büro, die schon fast genormt schönen Sekretärinnen, die teuren Hobbys (die er auch noch ständig erwähnt :rollen: ).


    Das Interview war schon fast wieder lustig, weil es so dermaßen schlecht war, genauso die Szene in dem Club und Anas Kotzerei.


    Der Finger an der Lippe taucht bestimmt noch öfter auf. Die Aufzugszene war zwar schon prickelnd, aber sie wirkte irgendwie künstlich auf mich. Hmmm.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen