Kapitel 16 bis 19 (Ende)

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tina.

  • Ich habe das Buch nun beendet und es läßt mich mit einem äußerst unbefriedigten Gefühl zurück. Ich hatte sehr große Probleme mit den "mystischen" Seiten dieser Geschichte klar zu kommen. Ich konnte nie differenzieren, was nun real und was nur Imagination war.
    Bis zm Schluß konnte auch ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen und die Geschichte ließ mich letztendlich relativ kalt. Bis zum Schluß störten mich die, stellenweise vulgäre Sprache, die immer wieder brutal, dem dann doch streckenweise märchenhaften, den Zauber raubte.
    Auch der Schluß war für mich sehr enttäuschend und ich musste mich wirklich fragen: "Warum in aller Welt bei diesem Schluß, überhaupt diese Geschichte?" Mag sein, dass ich nicht die Message verstanden habe, aber das Ende, bzw. die Auflösung war enttäuschend unmärchenhaft.
    Schade. :sauer:


    Ich bin wirklich gespannt auf Eure Meinung


    Viele Grüße Tina

  • Eigentlich könnte ich Dein Posting einfach direkt übernehmen. Mittlerweile bin ich auch durch - ich würde sogar fast von durchquälen sprechen...
    Seit dem letzten Abschnitt hat sich leider keinerlei Besserung eingestellt. Die Personen sind mir herzlich egal, die Handlung vermochte mich nicht im Geringsten zu fesseln. Hinzu kommt, dass ich teilweise das Problem hatte nicht zu wissen "wann" ein bestimmter Abschnitt denn jetzt spielt. Da war doch noch mal eine Zeitebene mehr in der Erzählung, oder? :gruebel:
    Und was genau war das jetzt mit dem Gedächtnispalast? Irgendwie ging das an mir vorüber. Und gut, dass noch mal explizit erwähnt wird, dass sie sich aus dem Fenster gestürzt hat. Andernfalls hätte ich das nicht begriffen. Ich dachte nämlich erst, sie wäre ausgerissen.


    [quote author=tina]
    "Warum in aller Welt bei diesem Schluß, überhaupt diese Geschichte?"
    [/quote]
    Ich denke, das bringt es ziemlich auf den Punkt. Am liebsten habe ich tatsächlich immer noch die Geschichte in der Gegenwart gelesen. So konnte ich zumindest ein bisschen mitfühlen, als Akbars einzige Freunde ermordet werden.
    Und was sollte jetzt dieser ewige "Einschub" von einer Geschichte? Mal abgesehen davon, dass die Auflösung, dass Niccolò in Wahrheit natürlich nicht der Sohn, sondern nur ein inzestuöser Nachfahre von Schwarzauge ist, irgendwie unspektakulär und nicht wirklich überraschend ist. Mir fehlt ein Aha-Erlebnis. Die Geschichte wird zu Ende erzählt und das war's dann.
    Da hilft dann auch Akbars Philosophieren über das Schicksal oder eine Moral nicht mehr.

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... - We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Ich kann mich Deiner Meinung nur anschließen. Nun ja, es war ein vielversprechender Versuch, zumindest was den Klappentext anbelangte.