"Das Buch war Sch...!" - Von Rezensionen & (Hobby)Rezensenten: Anarchie im Feuilleton

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 780 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von booknerds-Chris.


  • Genau. Ich stell mir gerade die Gesichter der beiden Kinder vor nach der Lektüre von SoG :breitgrins:


    Das war auch mein erster Gedanke. :breitgrins:

  • Ich amüsiere mich auch grade köstlichst über Stefón und seine diversen Plattoos. totlach


    Irgendwie glaube ich ja immer noch nicht ganz, dass das Ding echt ist. Aber unterhaltsam ist der Artikel allemal.

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  • Ich lese mich grad durch die anderen Artikel von Klopfer, die genauso sind :breitgrins:

    //Grösser ist doof//

  • SoG wollte ich auch gerade lesen, aber scheinbar ist der Server in dem Moment ausgestiegen :sauer: :breitgrins: Guck ich später noch einmal vorbei. Der Einblick in "Feuchtgebiete" ist ansonsten sehr erhellend :breitgrins:

    //Grösser ist doof//


  • Ich amüsiere mich auch grade köstlichst über Stefón und seine diversen Plattoos. totlach


    Irgendwie glaube ich ja immer noch nicht ganz, dass das Ding echt ist. Aber unterhaltsam ist der Artikel allemal.


    Ich glaube auch, dass dieser Text (ich will's nicht Buch nennen) ein Fake ist. Ich habe - gerade unter Selbstverlegtem - ja schon einiges Gruseliges gelesen, aber "Die Abenteuer des Stefón Rudel" toppen alles. Das kann niemand mit auch nur einem Fünkchen Sprachgefühl geschrieben haben. Aber für ein paar vergnügliche Minuten ist die Leseprobe bestens geeignet. :breitgrins:

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

  • Ich habs grad meinem Schatz gezeigt, der jetzt mit herunterhängendem Kiefer vor dem Computer sitzt :breitgrins:

    //Grösser ist doof//


  • Ich glaube auch, dass dieser Text (ich will's nicht Buch nennen) ein Fake ist. Ich habe - gerade unter Selbstverlegtem - ja schon einiges Gruseliges gelesen, aber "Die Abenteuer des Stefón Rudel" toppen alles. Das kann niemand mit auch nur einem Fünkchen Sprachgefühl geschrieben haben. Aber für ein paar vergnügliche Minuten ist die Leseprobe bestens geeignet. :breitgrins:


    So unrealistisch ist das nicht. Ich hatte schon einige ähnlich schlimme Texte in den Händen, wenn ich unverlangt eingesandte Manuskripte geprüft habe ...


  • So unrealistisch ist das nicht. Ich hatte schon einige ähnlich schlimme Texte in den Händen, wenn ich unverlangt eingesandte Manuskripte geprüft habe ...


    Aber woran liegt es, dass so viele der Meinung sind, mit missratenen Texten an die Öffentlichkeit gehen zu können? Selbstüberschätzung? Mangelnde Fähigkeit, einen kritischen Blick auf das eigene Werk zu werfen? Fehlende Freunde oder Verwandte, die sich auch trauen, Kritik zu äußern und Murks als Murks zu bezeichnen, und nicht aus falscher Rücksichtnahme nur lobende Worte finden?

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

  • Das frage ich mich bei 98% der Bewerber bei DSDS und ähnlichen Wettbewerben :breitgrins:

    LG, Dani


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  • Ich glaube inzwischen auch, dass der Autor ein Troll ist und das "Werk" ein Fake. Niemand, absolut niemand kann so etwas ernst meinen.


    Ich verfolge bei Klopfer den "Random Rudel" und bekichere mich jedes Mal. Kleine Absätze gehen ja noch, auch wenn sie fremdbeschämend sind. Aber das ganze Buch zu lesen stelle ich mir als traumatisches Erlebnis vor. Wie ein Kommentar bei Klopfer lautete: "Nach spätestens fünf Seiten würde ich alles gestehen".


    ***
    Aeria

  • MacOss: Ich denke es ist ein Mischung aus Vielem. Es gibt ja auch Leute, die Musiker werden wollen, aber keinen Ton treffen und es nicht hören, weil sie nicht musikalisch sind. Und ebenso gibt es Leute, die kein Gefühl für Sprache haben und deshalb gar nicht merken, wie schlecht sie sind. Dazu kommt bei vielen auch noch eine gehörige Portion Selbstüberschätzung, die alles noch schlimmer macht, weil sie im Versuch möglichst kreativ und sprachlich gewandt zu sein, eine Katastrophe nach der anderen produzieren.


    Und man darf nicht vergessen, es gibt auch Leute, die psychische Störungen haben und diese auf Papier ausleben. Man weiß halt nie, was für eine Person da wirklich dahintersteckt und in welcher mentalen Verfassung sie ist.

  • Dazu kommt bei vielen auch noch eine gehörige Portion Selbstüberschätzung, die alles noch schlimmer macht, weil sie im Versuch möglichst kreativ und sprachlich gewandt zu sein, eine Katastrophe nach der anderen produzieren.


    Und weil Mama, der Gatte und die beste Freundin das Buch über den grünen Klee loben und sich keiner traut zu sagen, dass das Buch schlicht Mist ist.


    Ich weiß nicht genau, wie die Veröffentlichung von E-Books funktioniert. Es gibt offensichtlich Programme, mit denen man sein eigenes E-Book erstellen und dann bei bestimmten Plattformen anpreisen kann. Wenn ich mir nur die vielen Gratis-E-Books ansehe, die bei Amazon angeboten werden, habe ich das Gefühl, dass sich da zu 99% hoffnungsvolle Amateure austoben. Stefón ist wohl auch eines dieser Exemplare. Unvorstellbar, dass ein seriöser Verlag sowas auch nur bis zur Hälfte liest.


    Und jetzt gucke ich mir "Random Rudel" an.


  • Unvorstellbar, dass ein seriöser Verlag sowas auch nur bis zur Hälfte liest.


    Doch, doch - das Manuskript ist ganz bestimmt sehr gewissenhaft geprüft worden. Schreibt schließlich der "united p.c."-Verlag, in dem das Buch erschienen ist, auf seiner Seite:


    Zitat

    Als Verlag für alle Autoren prüfen wir jedes eingeschickte Manuskript und sofern es keine rechtlichen Bedenken gibt senden wir Ihnen einen Verlagsvertrag in dem unsere umfangreichen Verlagsleistungen aufgelistet sind zu. Sobald Ihr unterschriebener Vertrag eingelangt ist beginnen wir sofort mit den Arbeiten an Ihrem Buch, damit es innerhalb von 2-4 Monaten erscheinen kann.


    http://www.united-pc.eu/verlag/was-wir-tun.html


    :rotfl:

    Andere Orte im Internet erkundet und für uninteressant befunden.

  • Doch, doch - das Manuskript ist ganz bestimmt sehr gewissenhaft geprüft worden. Schreibt schließlich der "united p.c."-Verlag, in dem das Buch erschienen ist, auf seiner Seite:



    http://www.united-pc.eu/verlag/was-wir-tun.html


    :rotfl:


    2 bis 4 Monate? In welcher Welt geht das denn ... die Arbeiten an einem Buch dauern wesentlich länger (und damit meine ich nicht das Schreiben an sich, sondern die reine Verlagsarbeit), selbst ein Lektor schafft es nicht, ein Buch so schnell zu korrigieren (wobei in dem speziellem Fall ja ein Lektorat eingespart worden ist)

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel: