Wayne G. Hammond, Christina Scull - Die Kunst des Hobbit

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Ich möchte euch meine Rezi zu diesem wundervollen Buch nicht vorenthalten. Vorwiegend natürlich was für Tolkien-Fans :-)


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    Wayne G. Hammond, Christina Scull - Die Kunst des Hobbit


    Inhalt


    Als J. R. R. Tolkien den Hobbit erschuf, gehörten dazu auch unzählige Zeichnungen und Bilder. In der Zeit vor der Veröffentlichung seines Meisterwerks waren diese fester Bestandteil seines "Hobbits", der damals zunächst in der Familie und unter Freunden gelesen wurde. Die erste Einreichung beim Verlag enthielt dann nur eine einzige Abbildung. Nach und nach wurden aber weitere Karten und Zeichnungen übernommen. Auch den Umschlag der Erstausgabe durfte Tolkien mitgestalten.


    "Die Kunst des Hobbit" zeigt über 100 Zeichnungen, Skizzen, Entwürfe und Grafiken Tolkiens, darunter einiges Material, das bisher unveröffentlicht war. Das Vorwort widmet sich ausführlich auf zwölf Seiten dem Entstehungsprozess des ersten Hobbits bei George Allen and Unwin Ltd. Es folgen 22 Kapitel, die, aufgeteilt in Themenbereiche, wie "Die Trolle", "Bruchtal", "Die Vordertür" und "Unterhaltung mit Smaug", Arbeiten Tolkiens zeigen. Darunter sind sowohl Originalarbeiten als auch Versionen der dann zu druckenden beziehungsweise auch gedruckten Grafiken.


    Bewertung


    Im "Hobbit"-Jahr gibt es auch im deutschsprachigen Raum viele Neuerscheinungen rund um den "Hobbit". In diesem Zusammenhang erschien nun "Die Kunst des Hobbit" - eine schicke Hardcoverausgabe in einem wundervoll gestalteten Schuber. Dieser Schuber ist geschmückt von einem Bild Tolkiens, das er selbst als Schutzumschlag für den "Hobbit" entworfen hatte und zeigt damit schon einen Vorgeschmack auf Tolkiens Zeichenkunst.


    Auf hochwertigem Papier in großem Format wurden insgesamt 106 Entwürfe, Zeichnungen, Bilder und Grafiken untergebracht. Alle sind thematisch geordnet und werden jeweils von einem Text eingeleitet, der Auskunft über Entstehung, Verwendung und gegebenenfalls auch Druckverfahren gibt. Es gibt außerdem einige aufklappbare Seiten, die aber nicht extra durchnummeriert sind. So kommen zu den angegebenen 144 Seiten noch einige Seiten mehr.
    Manche Zeichnung mag auf den ersten Blick schlicht oder sogar fast naiv wirken, jedoch wird jeder Freund des Hobbits in jeder Skizze einzelne Szenen wiedererkennen. Beim Lesen und Betrachten dieses Bandes wird klar, dass Tolkiens Bilder eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung seiner Geschichte gehabt haben. Einige (Szenen-)Bilder änderte er immer wieder ab - dies wird er vermutlich ebenso mit seinem Text gemacht haben. So kann dieses Buch einen kleinen Einblick geben in den Entstehungsprozess verschiedener Szenen und Landschaften.


    Insgesamt handelt es sich bei "Die Kunst des Hobbit" um ein ganz besonderes Buch, das Tolkien-Liebhaber nicht verpassen sollten. Es bietet viele Hintergrundinformationen und zudem neues Bildmaterial rund um den "Hobbit" und Tolkiens Schaffensprozess. Eine deutliche Empfehlung für alle alten und neuen Fans und Liebhaber!


    Auf der Verlagswebsite kann in dem Buch geblättert werden: zur Leseprobe.


    5ratten