Aileen P. Roberts- Der Feenturm

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Titel: Der Feenturm
    Autor: Aileen P. Roberts
    Genre: Fantasy
    Verlag: Goldmann (August 2012)
    ISBN: 978-3442477111
    Broschierte Ausgabe: 640 Seiten
    Preis: 12,99 €


    Kurzbeschreibung:
    Als Dana bei ihrer Reise durch Schottland auf eine verfallene Turmruine stößt, fühlt sie sich sofort angezogen von dem Ort und seiner mystischen Stimmung. Sie verbringt die Nacht dort und ihr erscheint der Geist von Rionach, einer Piktenkriegerin, die seit 2000 Jahren an diesen Ort gebunden ist. Verzweifelt bittet sie Dana um Hilfe: Nur, wenn die junge Frau sich bereit erklärt, für sie in die Vergangenheit zu reisen und ihren Tod zu rächen, wird Rionach Frieden finden. Dana zögert, glaubt zuerst an einen Traum – und lässt sich dann doch ein auf eine gefährliche, abenteuerliche Reise ...



    Über die Autorin:
    Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.


    Rezension



    Die Handlung:
    Dana, eine junge Deutsche, die gerade von ihrem Freund betrogen wurde, macht sich mit ihrer besten Freundin Marita zu einer Rucksacktour durch Schottland auf. Eines Tages kommen die Beiden zusammen mit zwei Medizinstudenten an eine verfallene Turmruine und Dana wird magisch davon angezogen. Durch eine Wette übernachtet Dana völlig alleine dort. Bei der Ruine begegnet ihr der Geist von Rionach, einer Piktenkriegerin, die vor 2000 Jahren in Schottland gelebt hat. Diese möchte, dass Dana für sie in die Vergangenheit zurückkehrt und ihren Mann dazu bringt ihren Tod zu rächen. Zuerst glaubt Dana nicht daran und flieht vor Rionach. Doch der Gedanke an die Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe und so nimmt ihr Schicksal seinen Lauf.


    "Der Feenturm" war mein erstes Buch von Aileen P. Roberts und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein.
    Sie schafft es durch detaillierte Beschreibungen, die Highlands dem Leser näher zu bringen. Wer vor dem Buch kein Interesse an Schottland gehabt hat, wird danach unbedingt dahin wollen um alles mit eigenen Augen sehen. Man merkt einfach, dass die Autorin selber Schottland liebt und schon oft da war. Das macht ihre Beschreibungen für mich sehr lebendig.
    Auch sind die geschichtlichen Aspekte der Kelten und Pikten, über die wenig bekannt ist, sind so gut ausgebaut, dass man das Gefühl hat, dass es wirklich so hätte sein können.
    Ich habe mich selber lange Zeit für die Kelten interessiert, so dass das Buch für mich etwas ganz Besonderes war.
    Dazu ist der Einstieg sehr gut gewählt. Man wird nicht direkt in die Vergangenheit geschmissen, sondern lernt erst einmal die Protagonisten, allen voran Dana näher kennen. So ist der Einstieg zwar recht seicht, bereitet den Leser aber gut auf die weitere Handlung vor. Die Handlung nimmt dann auch zusehends an Fahrt auf und gerade die Teile in der Vergangenheit haben mich gefesselt.
    Dabei gibt es immer wieder überraschende Wendungen und das Buch endet anders, als ich erwartet hätte. Das ist aber nicht schlecht, sondern im Gegenteil. Alles andere wäre zu vorrausehbar und langweilig gewesen. Verschiedene Handlungsstränge sind gut miteinander verbunden und wirken stimmig.
    Außerdem gefällt es mir auch, dass auf die Lebensweise der Kelten und Pikten eingegangen wurde, was den einen oder anderen vielleicht langweilen könnte, mich aber begeistert hat. Alles wirkt authentisch und gut überlegt und ergibt ein stimmiges Ganzes.


    Die Protagonisten:
    Dana ist mir sehr schnell sympatisch geworden und es gefällt mir gut, wie sie sich in dem Buch weiterentwickelt. Sie lernt viele Menschen kennen, egal ob in der Gegenwart oder in der Vergangenheit und wächst an ihren Erfahrungen. Dabei sind immer wunderbar ihre Gefühle geschildert, so dass ich stest mit ihr fühlen konnte.
    Um nicht zu viel zu verraten gehen ich nicht weiter auf andere Protagonisten ein.
    Aber alle Protagonisten sind liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Manche haben so ihre Macken, aber das macht sie nur interessanter. Kein Mensch ist perfekt und das wurde hier sehr gut umgesetzt.

    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und hat es geschafft die Vergangenheit und Schottland vor meinem inneren Auge lebendig zu machen. Dabei ist der Schreibstil recht einfach gehalten, ohne verschachtelte Sätze. Dadurch lässt es sich sehr zügig lesen. Aileen P. Roberts schreibt sehr emotional und fesselnd.


    Die Geschichte ist meistens aus der Sicht von Dana geschrieben (personeller Erzähler), so dass man als Leser sehr nahe an ihren Gefühlen und die Geschehnisse, die sie betreffen, dran ist.
    Es gibt auch ein paar Passagen, die aus verschiedenen anderen Sichten geschildert sind, so dass man als Leser einen guten Gesamtüberblick bekommt.

    Das Cover/der Buchtitel:
    Das Cover ist wunderschön und wirkt direkt sehr mystisch. Es ist völlig nach meinem Geschmack und passt sehr gut zum Inhalt und zu dem Titel. Auch der Titel passt gut, da beim Feenturm alles richtig anfängt.


    Fazit:
    Wer Schottland vor dem Buch nicht liebt, wird es spätestens danach tun. Mich hat "Der Feenturm" mit seinen detaillierten Beschreibungen und wunderbaren Handlung, mit tollen Protagonisten völlig überzeugt.


    5ratten

  • Inhalt:
    Die deutsche Rucksacktouristin Dana ist mit ihrer Freundin Marita in Schottland unterwegs. Aufgrund einer Wette übernachtet Dana in den Überresten eines Brochs, einem runden Turm aus der Eisenzeit; dort begegnet ihr der Geist der Piktenkriegerin Rionach. Diese bittet Dana, 2000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen, um den Verlauf des Schicksals aufzuhalten und Rionachs Tochter zu retten. Dana hält die ganze Sache zuerst für ein Hirngespinst, aber der Gedanke an Rionach und die Vergangenheit läßt sie nicht los.


    Meine Meinung:
    Als erstes fiel mir das wunderschön gestaltete Coverbild des Buches auf, das sehr gelungen ist und absolut zu dem Buch passt. Die Geschichte selber ist sehr flüssig geschrieben, ich war direkt mittendrin in der Handlung und hätte das Buch am liebsten nicht mehr zur Seite gelegt.
    Die Handlung enführt den Leser 2000 Jahre in die Vergangenheit in die Welt der Pikten, Kelten und Druiden, eine Zeit, aus der es nicht viel Überlieferungen gibt. Die Autorin betont daher, daß es sich bei dem "Feenturm" um eine Fantasy-Geschichte mit historischen Elementen handelt und nicht um eine wissenschaftlich belegte Abhandlung. Dabei ist es ihr gelungen, die damalige Zeit liebevoll und detailliert auferstehen zu lassen, mit all ihren schönen und weniger schönen Seiten.


    Die Charaktere sind ebenfalls sehr liebevoll gezeichnet und sind mir während des Lesens mit ihre Stärken und Schwächen ans Herz gewachsen. Neben Dana, Ardan und Mael hat mir besonders gut der alte Druide Domech gefallen. Manch eine von Danas Entscheidungen fand ich etwas überraschend und hätte vielleicht an ihrer Stelle anders entschieden, aber das ist Geschmackssache und hat dem Roman keinen Abbruch getan.


    Die Geschichte hält einige Überraschungen und Wendungen parat, mit denen ich so nicht gerechnet - und teilweise auch nicht gehofft - hatte. Die Geschichte ist spannend, teilweise aber auch traurig, das Ende wird nicht völlig aufgelöst und läßt damit Raum für eigene Spekulationen über das weitere Geschehen;ich finde das Ende für diesen Roman sehr passend.


    Mir hat dieser Roman, der mich in das ferne Schottland vor 2000 Jahren entführt und nebenbei die Reiselust auf Schottland geweckt hat, mit seinen spannenden und romantischen Erzählungen sehr gut gefallen.


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Liebe Grüße

    Karin

  • Inhalt:
    Dana bricht mit ihrer Freundin nach Schottland auf, um endlich einmal alle Strapazen hinter sich Ruhen lassen. Ganz vorne weg, ihren Ex Freund, von dem sie zurzeit nichts hören und sehen möchte.
    Beide freuen sich auf einen spannenden und ruhigen Urlaub. Nichts ahnend, dass Dana an einem Broich von einer alten Kriegerin angesprochen wird. Ein Geist, der von hier verlangt, 2000 Jahre zurück zu reisen, um ihre Lieben zu retten.
    Wird Dana das Abenteuer eingehen?


    Meine Meinung:
    Die Geschichte um Dana und ihre Reise in die Zeit der Kelten besticht durch Spannung, alte Geheimnisse, traurigen Momenten und einer sehr schönen Liebesgeschichte.
    Die Sprache der Autorin ist sehr detailgetreu und bildlich, sodass ich mir das Leben von vor 2000 Jahren sehr gut vorstellen konnte. Der Schreibstil allgemein ist sehr locker und leicht zu lesen. Es wechseln sich traurige Szenen mit lustigen Begebenheiten ab, die das ganze sehr auflockern. Unvorhergesehene Ereignisse und plötzliche Wendungen treten auf den 600 Seiten sehr oft auf und machen es absolut nicht vorhersehbar und so sehr spannend.
    Dana ist in meinen Augen ein eher schwieriger Charakter aber dies liegt im Auge des Betrachters. Viele Verhaltensweisen konnte ich von ihr nicht nachvollziehen und mich so auch nicht mit ihr identifizieren aber es wäre auch schlimm, wenn wir alle gleich wären.
    Dana ist eben wie sie ist und sie hat das Beste aus ihrer Situation gemacht.
    Das Ende Buches ist in meinen Augen recht offen. Was alleine auch darin begründen liegen mag, dass es ein wirkliches Fantasy Buch ist und der Leser dazu eingeladen ist, die Geschichte in seinen Gedanken weiter spinnen zu können.


    4ratten

  • Dana ist nach der Trennung von ihrem Freund mit ihrer besten Freundin Marita auf Rucksacktour in Schottland unterwegs. Während Dana großen Gefallen an der Reise hat, ist Marita nicht ganz so der Typ für Zelt und Wandern. Als die beiden 2 nette Jungs kennenlernen und gemeinsam einen alten verfallenen Turm besichtigen, geschieht etwas Eigenartiges. Dana sieht den Geist einer längst verstorbenen Piktenkriegerin namens Rionach. Außer ihr kann keiner die Gestalt wahrnehmen. Rionach bittet Dana um Hilfe, sie möchte sie in ihre Zeit zurückschicken, um dort ihren Mann und ihre kleine Tochter zu retten, denen ein schlimmes Schicksal droht. Zuerst lehnt Dana dieses Ansinnen als völlig verrückt ab, doch der Gedanke lässt sie nicht los.


    Ein toller Zeitreiseroman!
    Der Sprung in die Welt der Pikten vor rund 2000 Jahren wird anschaulich und spannend geschildert. Am Anfang dauert es etwas, bis die Geschichte richtig in Schwung kommt, der Gegenwartshandlung wird hier recht viel Raum gegeben, was zwar auch nicht uninteressant ist, aber für meinen Geschmack etwas weniger ausführlich hätte ausfallen dürfen. Richtig gut hat mir dann Danas Reise in die Vergangenheit und ihre dortigen Erlebnisse gefallen. Über die Pikten ist historisch nicht allzuviel bekannt, aber die Schilderungen im Buch klingen trotzdem gut vorstellbar und somit authentisch. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und es wird niemals langweilig. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, wie eigentlich in jedem der Bücher der Autorin musste ich doch auch immer mal wieder lachen, wohingegen das Ende eher traurig, aber dennoch versöhnlich ausfällt.


    Schön finde ich auch, dass es sich hier um einen Einzelband handelt und die Geschichte somit abgeschlossen ist – auch wenn ich bei einer erneuten Zeitreise durchaus gerne literarisch dabei wäre!


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Inhalt:
    Dana macht mit ihrer Freundin Marita –zwei total gegensätzliche junge Frauen- Urlaub in Schottland. Einfach mal raus, jenseits der üblichen Pfade. Doch was zunächst so harmlos beginnt, führt Dana in eine Welt, wie sie sich nicht erwartet hätte. In den grünen Hügeln Schottlands, in den Ruinen eines Brochs (Turms) hat sie eine Begegnung mit der Vergangenheit. Und auch wenn sie zunächst daran glaubt, sehr lebhaft zu träumen, erkennt sie alsbald, dass sowohl der kauzige Schotte Scott mit seinem angsteinflößenden Hund, als auch die ihr erscheinende Piktenkriegerin Rionach nicht ihrer Fantasie entspringen, sondern sehr wohl real sind. So real, dass Dana in die Geschichte, die dieses Land einst formte, eintaucht und diese lebt, bis hin zu der Erkenntnis, das Gefühle sehr wohl alle Zeiten überdauern können…


    Meine Meinung:


    Wenn Träume Wirklichkeit werden…


    Ich gestehe, ich habe extrem lange gebraucht, mir eine Überschrift zu überlegen, es gab zig „Arbeitstitel“, aber irgendwie wird keiner dieser unglaublich tollen Geschichte gerecht! Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Rezension könnte selbst ein kleiner Roman werden und ich hoffe, ich habe hinterher nicht zu viel Spoiler-Momente drin. Falls doch, schimpft bitte mit mir! Aber ich bitte auch ein wenig um Nachsicht, selten lass ich mich so in eine Geschichte fallen, die ansonsten so gar nicht mein Gebiet ist. Aber hier war für mich schon nach der Kurzbeschreibung klar, das muss und will ich lesen, egal wann, egal wie. Und ich habe mich nicht getäuscht! Danke an Lovelybooks wieder einmal, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!!!


    Der Reiz an dem Buch begann eigentlich schon mit dem Cover. Ich persönlich empfinde es als ein Tor in diese traumhafte Geschichte. Glaubt mir, zwischendurch möchte man die Augen schließen und sich genau wie die junge Frau hinsetzen, den Mond verträumt ansehen und sich wegträumen…. Von daher finde ich schon einmal, dass das Cover hier sehr gut gewählt wurde.


    Und dann beginnt die Geschichte, recht harmlos, streckenweise sogar richtig witzig, Situationskomik vom Feinsten. Die beiden Mädels, Dana und Marita, sind so dermaßen unterschiedlich, dass man sich fragt, wie können die zwei bloß auf die Idee kommen, gemeinsam Urlaub machen zu wollen! Und dann auch noch in Schottland, wo ja doch sehr viel urtümliches den Weg kreuzt, man sich das ja auch eigentlich wünscht. Naja, mir ginge es so! Ich würde auch lieber das raue Land, das ursprüngliche kennenlernen wollen, als nur auf Touripfaden zu lustwandeln…


    Von daher habe ich mich mit Dana sehr schnell angefreundet. Mit ihrer Art, ihrem Wesen. Erst recht, als die Geschichte ziemlich an Fahrt aufnahm, so viele Eindrücke, nicht immer leicht zu verdauen für Dana, die fantastischen Elemente sie mitrissen, auch hier gern mal eine gewisse Komik an den Tag legten, auch auf mich als Leserin einprasselten. Aber das macht dieses Buch aus. Die fantastischen Elemente, die Reise in der Zeit, das Erleben, das Echte der damaligen Umstände, mit denen die Menschen zurechtkommen mussten, mit Schicksalsschlägen.


    Und der Aberglaube. Dieser begegnet Dana ja nun auch sehr stark, da sie als „weise Frau“ in der Vergangenheit ihren Platz in der Gemeinschaft, die in und um diesen Turm herum lebt, finden muss und sehr viel improvisiert, was wiederum nicht mit komischen Momenten geizt.


    Und da wären dann aber auch Gefühle, die einem das Herz anrühren. Sei es, wenn es um Mael, die Tochter der Kriegerin Rionach geht, die ja auch der Grund für Danas Reise in die Vergangenheit ist. Oder wenn es darum geht, Ardan in das Leben MIT seiner Tochter zurückzuholen und dann zu spüren, wie sehr dieser Mann leidet, was wiederum zu etwas führt, was Dana sich nie zu träumen gewagt hätte.


    Es gibt so viel, was diese Geschichte reich macht, einen streckenweise doch sehr atemlos werden lässt, was man aber in so ein paar Zeilen gar nicht alles erwähnen, andeuten kann. Mir bleibt wirklich nur der eindringliche Rat, lest das Buch selber! Lasst Euch ein auf einen fantastischen, unsagbar spannenden, anrührenden, lustigen, zu Herzen gehenden Trip in die Vergangenheit Schottlands vor 2000 Jahren und genießt es!


    Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ich ansonsten überhaupt kein Fan von historischen Büchern bin, aber hier wird durch das fantastische Element alles so wunderbar verknüpft, dass man sich dem nicht entziehen kann und das historische bildet eigentlich nur einen gewissen Rahmen, an einem Ort, der durch Sagen und Legenden sowieso eher als mythisch, denn historisch zu betrachten ist.


    Fazit:
    Wie schon gesagt und immer wieder betont, ein Fantasyroman, der Träume Wirklichkeit werden lässt, das Hier und Jetzt mit der Geschichte eines Ortes verknüpft auf so wundersame, fantastische Art, dass man das Buch gar nicht weglegen mag und sich gern so in den Turm setzen möchte, wie auf dem Cover schon verheißen. Ein echtes Highlight der Fantasy-Welt!


    Bewertung: 5ratten

    Liebste Grüße<br />die NiliBine<br /><br />Mein SuB Stand JETZT: 385<br /><br />Ich lese: Alexa Hennig von Lange &quot;Der Atem der Angst&quot;/Gabriela Gwisdek &quot;Nachts kommt die Angst&quot;/Aileen P. Roberts &quot;Elvancor 1&quot;

  • Normalerweise bin ich kein so großer Fan von Zeitreisegeschichten. Aber ich würde dieses Buch auch eher als Mix aus Fantasy und Historischem Roman bezeichnen. Danas Geschichte hat mich gleich gefangen genommen und ich kann ihre Liebe zu Schottland sehr gut nachfühlen. Leider war ich selbst noch nie dort, aber es ist schon lange mein Traum. Auch der Autorin merkt man ihre Verbundenheit zu diesem Land an, man sieht die Landschaft in ihren Beschreibungen und auch die Menschen direkt vor sich.
    Und als dann zum Ende hin noch ein Song der Gruppe Runrig (eine meiner Lieblingsbands) zitiert wird, kamen mir doch tatsächlich ein paar Tränchen. Überhaupt wird die Geschichte zum Ende hin sehr emotional, aber nicht kitschig.
    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, Dana mochte ich von Anfang an, auch Marc und Danas Vater sowie den kauzigen Scott. Aine und Ardan waren mir ebenfalls gleich sympathisch, denn Ardans anfängliches Verhalten gegenüber Dana und auch gegenüber seiner Tochter Mael war für mich durchaus nachvollziehbar.

    "Der Feenturm" kann ich allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen, sich für das Keltentum, ihre Mythologie und die schottische Geschichte interessieren und auch nichts gegen einen Hauch Romantik haben. Wie gesagt, wohl dosiert und nicht zu schmalzig. Es passt einfach zum Verlauf der Geschichte.
    Fazit: Eine Reise in die Vergangenheit kann die Zukunft beeinflussen....und das kann sowohl gut als auch schlecht sein...


    5ratten

    Ich kaufe keine Bücher. Ich adoptiere sie. :hexe:

  • Eine fesselnde Zeitreise


    Inhalt:

    Die 24-jährige Dana aus Neuss macht mit ihrer Freundin Marita eine Rucksacktour in Schottland. Hier lernen sie zwei nette Jungs kennen und reisen mit ihnen zusammen weiter. An einem alten Turm hat Dana ein seltsames Erlebnis. Der Geist der Piktenkriegerin Rionach erscheint ihr und fleht sie an, 2000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und ihre Tochter zu retten.


    Meine Meinung:

    Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Der Beginn, der noch in unserer Zeit spielt, zieht sich für meinen Geschmack ein wenig zu lang, ohne dass viel Interessantes passiert.


    Die Handlung in der Vergangenheit hat mich dann viel mehr gefesselt, und das, obwohl ich eigenlich gar keine historischen Romane mag. Hier hat Aileen P. Roberts also einen tollen Job gemacht. Die Beschreibung des Lebens der Pikten wirkte auf mich sehr authentisch. Es ist hart und kriegerisch. Ein wenig hat es mich verwundert, wie leicht Dana sich einfügen konnte.


    Die Handlung steckt voll interessanter Details und spannender Wendungen. Nicht alle Handlungsweisen der Protagonistin konnte ich nachvollziehen, was ich aber nicht weiter schlimm fand.


    Insgesamt hat mich „Der Feenturm“ sehr gut unterhalten.


    ★★★★☆