In Büchern unterstreichen, markieren, Haftnotizen ....etc.

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Es gibt 206 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Ich bin mir nicht sicher ob das Absicht war. War ja evtl ein Kind das garnicht so weit gedacht hat.

    Das ist auch eher etwas, was Kinder von ihren Eltern mitbekommen sollten. Wenn ich die kleinere Leserin bei so einer Aktion erwischt hätte, hätte sie sicherlich Ärger bekommen.



    Sicherlich. Das habe ich jetzt einfach mal vorausgesetzt. Aber manchmal machen Kinder Fehler, vergessen etwas, haben eine bestimmte Lektion noch nicht gelernt, was weiß ich.


    Ich bin jetzt still, nachher heißt es noch ich unterstütze das Kritzeln in Bibliotheksbücher und verteidige Gräueltaten ;):D

  • Ich verstehe den Zusammenhang gerade nicht ganz. Du schaust gerne, welche Bewertung das Buch im Internet hat. Okay, machen vielen. Aber warum musstest du die dann ins Buch reinschreiben? :/

    das hatte ich eigentlich schon genannt: Ich fand das Buch mit der jeweils besten Bewertung damals am interessantesten (ich habe früher viel mehr Bücher ausgeliehen als heute). Es trug also zur Entscheidungsfindung bei, welches ich zuerst lesen will. Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage.

    (Ohne kurze HC/KC Angabe hätte ich mir das nicht merken können - und ohne Zettel konnte ich dann eben nachgucken. Zuweilen hab ich es nach dem Lesen dann ausradiert. Aber ich hatte nie Beschwerden darüber - nur hier im Forum :breitgrins:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ich verstehe es leider immer noch nicht ganz ^^

    Du hast nach der Ausleihe geschaut, wie die Bewertungen sind. Und dann hast du die Bücher in der Reihenfolge gelesen (beste zuerst)? Aber warum hast du sie dann nicht einfach so sortiert?

    Oder falls Du vorher nach den Bewertungen geschaut hast, hast du doch vermutlich sowieso nur die Interessanten ausgeliehen?


    Irgendwie stehe ich da gerade auf dem Schlauch. :schulterzuck:

  • Aber ich hatte nie Beschwerden darüber - nur hier im Forum :breitgrins:

    Ich vermute auch, dass du diese Praktik den Bibliotheksmitarbeiter*innen verschwiegen hast. ;)


    Bei unserer Bibliothek ist dein Vorgehen ein Ausschlussgrund von der Nutzung:

    Zitat

    Die entliehenen Werke sind schonend zu behandeln und dürfen auch nicht nur geringfügig verändert werden.

  • War bestimmt Absicht ... dann lohnt sich das Nachrechnen. :rolleyes: Sowas finde ich ja unter aller Kanone, wie kommt man denn darauf, seine Lösungen in ein Büchereibuch zu schreiben?


    Ich bin mir nicht sicher ob das Absicht war. War ja evtl ein Kind das garnicht so weit gedacht hat.

    Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: ich meinte, dass die Tatsache, dass nicht alle Aufgaben richtig gelöst waren, bestimmt Absicht war, damit sich das Nachrechnen für den Benutzer danach noch lohnt. ;) War aber eher scherzhaft gemeint.

    Ich denke auch, dass das Kind da nicht mitgedacht hat. Dass allerdings schon 20 Seiten gelöst waren, spricht nicht unbedingt dafür, dass die Eltern ein Auge darauf hatten. Dem Kind mache ich da keinen Vorwurf. Es wundert mich allerdings, dass die Bücherei sich das Buch nicht hat ersetzen lassen.

    "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)

  • Letztendlich musst du das mit dir und deiner Bücherei ausmachen. Und eigentlich ist es in diesem Fall natürlich auch egal, es stört keinen. Deine Beweggründe kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.

    Mir stellt sich halt die Frage, wo man die Grenze setzt. Wenn jetzt jeder Leser eine / seine Bewertung in das Buch kritzelt, würde es sicherlich irgendwann blöd werden. Wenn es nur einer macht, ist es egal? Letztendlich muss das jeder mit sich selbst ausmachen.

    "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)

  • Aber ich hatte nie Beschwerden darüber - nur hier im Forum :breitgrins:

    Ich vermute auch, dass du diese Praktik den Bibliotheksmitarbeiter*innen verschwiegen hast. ;)


    Bei unserer Bibliothek ist dein Vorgehen ein Ausschlussgrund von der Nutzung:

    Zitat

    Die entliehenen Werke sind schonend zu behandeln und dürfen auch nicht nur geringfügig verändert werden.

    Genau das meine ich: Ganz oder gar nicht. Ganz erlauben, oder gar nicht erlauben. Es dem Good-will der MitarbeiterInnen überlassen, heisst Tür und Tor für Missbrauch öffnen. Im Übrigen: Ein bisschen erlauben, das ist, wie ein bisschen schwanger.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Trotzdem liegt es dann an den Menschen, diese auch durch zu setzen.

    Eigentlich nicht. Nutzungsordnung ist Nutzungsordnung. Wer sich nicht in der Lage fühlt, diese durchzusetzen, müsste entweder bei dem/der Vorgesetzten die Gründe darlegen, warum die Nutzungsordnung in der vorliegenden Form nicht anwendbar ist - oder sich einen andern Job suchen.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • sandhofer Ja und nein. Zb kann bei der Rückgabe in modernen Bibliotheken sehr wohl mal was durchwitschen, weil die Rückgabe dort oft nicht mehr an einer normalen Theke stattfindet, sondern über einen Rückgabe Automaten. Wenn da mal eine größere Masse aufkommt, die Leute grad eh gestresst sind, kann es eben sehr wohl passieren, daß nicht jedes Buch ordentlich kontrolliert wird.

  • HoldenCaulfield das ist auch bei der alten Ausgabe passiert, wo die Bücher noch angenommen wurden. Ich habe ein paar Mal beim Abgeben auf Mängel im Buch hingewiesen, die übersehen worden sind.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Kirsten

    Deshalb auch mein zb davor.

    Grade wenn viel los ist, geht die Kontrolle an der Rückgabe gerne mal flöten. Und je nach Bibliothek, schauen die Leute beim einstellen nicht zwangsläufig nochmal ins Buch.


    Deshalb hab ich da auch auf Menschen hingewiesen. Die Praxis sieht halt oft anders aus. Das heißt ja nicht das alle schluddrig arbeiten, sondern nur, daß eben trotzdem Menschen dahintersteckt und die dann sehr wohl auch auslegen, wie streng sie da mit der Nutzerordnung wirklich sind.

    Das heißt nicht das ich das gut oder schlecht finde, aber das entspricht eben trotzdem der Praxis. Da kommt es natürlich auch auf die Instruktionen an und wie die Mitarbeitenden angewiesen werden, die Nutzungsordnung durch zu setzen.


    Andres kann aber auch ein Zeichen sein, das die Nutzungsordnung mal geändert wurde, und die Bücher halt noch weiter im Bestand verblieben sind.

  • Wenn da mal eine größere Masse aufkommt, die Leute grad eh gestresst sind, kann es eben sehr wohl passieren, daß nicht jedes Buch ordentlich kontrolliert wird.

    Dann muss die Organisation der Rückgabe angepasst werden. Oder man sagt gleich: Ist wurscht, in welchem Zustand die Bücher zurückkommen.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Trotzdem liegt es dann an den Menschen, diese auch durch zu setzen.

    Eigentlich nicht. Nutzungsordnung ist Nutzungsordnung. Wer sich nicht in der Lage fühlt, diese durchzusetzen, müsste entweder bei dem/der Vorgesetzten die Gründe darlegen, warum die Nutzungsordnung in der vorliegenden Form nicht anwendbar ist - oder sich einen andern Job suchen.

    "je nun" ....................... :zwinker:


    "Hätt ich doch bloß nix gesagt" (Zitat Hagrid, HP ;-)

    Ich hätt's ja auch dem Forum "verschweigen" können, hätte ich geahnt, welches Entsetzen diese sicher zu tadelnde Handlung hier hervorruft - stellenweise :hm:

    Das gleicht ja fast einer "Gruppenschelte" :breitgrins: Außerdem mach' ich's ja schon lange nicht mehr - also (ein bisschen schwanger geht ohnehin nicht). Mea culpa....

    Aber: Ca suffit, ca :zwinker:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Sagota : Ich tadle Dich keineswegs. Mir ist es ja auch so was von Wurscht, ob und was Du in Bücher kritzelst. Nur: Ich bin kein Bibliotheksmitarbeiter. Aber ich habe mal im Kundensupport einer IT-Firma gearbeitet. Auch da gab's klare Richtlinien, was mit Wartungsvertrag abgedeckt ist und was nicht, was wir telefonisch erledigen können und was nicht. Das konnten wir auch nicht Pi mal Daumen entscheiden.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)


  • Mir kam es auch einer Gruppenschelte gleich und deswegen zog ich mich dann iwann aus der Affäre :) xD

  • Ich habe nur versucht, deine Beweggründe zu verstehen. Ist mir leider nicht gelungen.

    Ich finde einfach, dass man generell fremdes oder Gemeinschaftseigentum so zurücklassen sollte, wie man es vorgefunden hat (oder besser, wenn man z.B. mal Müll aufsammelt ;)).

  • Ich habe nur versucht, deine Beweggründe zu verstehen. Ist mir leider nicht gelungen.

    Ich finde einfach, dass man generell fremdes oder Gemeinschaftseigentum so zurücklassen sollte, wie man es vorgefunden hat (oder besser, wenn man z.B. mal Müll aufsammelt ;)).

    keine Sorge, liebe Zank - diesem Prinzip folge ich im Grunde auch - und hebe auch mal Plastik auf, das von irgendwem liegengelassen wird.

    Tut mir leid, dass Dich meine Beweggründe nicht erreichen konnten. Du kannst jedoch sehr sicher sein, dass ich mit dem Eigentum anderer (auch mit eigenem) ansonsten sehr pfleglich umgehe ;-)

    Und diese kleine "Unart", so man sie denn so nennen will (für Dich viel schlimmer, ich weiß) habe ich mir eh längst abgewöhnt. Es gibt fürwahr in der Tat auch Schlimmeres, finde ich. (Dennoch froh, dass die Unart weder Nachahmer fand noch geahndet wurde, gebe ich frank und frei zu).

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)