02 - Kapitel 6 bis 17 (Seite 66 bis einschl. Seite 118)

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Es gibt 20 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rosenprinzessin.

  • Hallo ihr Lieben,


    hier können wir zum den Kapiteln 6 bis 17 (Seite 66 bis einschl. Seite 118) diskutieren.


    Liebe Grüße
    nimue

    "Vor ein paar Jahren hätte ich Ihnen geantwortet: Wir sind nicht die Weimarer Republik. Aber wenn ich mir die Entwicklungen in der letzten Zeit so ansehe, dann muss ich antworten: Ja, ich mache mir ernsthaft Sorgen um unsere Demokratie." (Ein Experte für Rechtsextremismus wird in der Dokumentation "Rechts. Deutsch. Radikal")

  • So, ich habe gestern noch weitergelesen und ich bin erstaunt und gleichzeitig belustigt:


    Jonah hat es doch tatsächlich geschafft sich alle Frühstücksbestellungen im Bunker zu merken (ohne sie aufzuschreiben) und hat sich als kleines Dankeschön an sich selbst einen IPOD auf Kosten des Barons bestellt.
    Der Baron war mehr beeindruckt als sauer und ich frage mich einmal mehr: WARUM? Warum hat Jonah so einen Stein im Brett beim Baron? Warum darf er 3 Tage lang an dessen Seite sitzen und wichtige Transaktionen und Börsengeschäft verfolgen?
    (Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass Jonah den Baron seinem Vater irgendwie vorzieht, weil er ja kein "Weichei" ist und mutig und risikoreich lebt, aber ob das auf Dauer gutgeht?)


    Natürlich wird er dann von seinem Vater mit dem Ipod erwischt und muss sich anhören, wie böse und niederträchtig der Baron doch ist. Aber welcher 12-jährige hört schon auf seine Eltern, wenn es um aufregende/spannende Dinge geht?
    Jonah wird dann wieder ins Internat geschickt (ohne IPOD) und baut dort per Mail so etwas wie eine Freundschaft mit dem Baron auf (der so viel Geld besitzt, dass er Jonah einfach einen neuen IPOD schickt). Ohne das sein Vater es merkt, beschäftigt Jonah sich immer mehr mit der Materie und wird immer besser/erfolgreicher beim kaufen und verkaufen von Aktien (damit war zu rechnen, finde ich).


    Nach diesen Kapiteln habe ich allerdings noch genauso viele Fragen wie vorher:
    Warum mögen sich der Baron und David nicht?
    Wieso empfindet der Baron so viel Sympathie für einen Jungen, der weder sein Sohn ist ... bzw. den er auch nicht wirklich gut oder lange kennt?


    Ich bin gespannt und bis jetzt sehr überzeugt von "Dead cat boune" (mir ist noch nicht klar, was eine Katze mit der Sache zu tun hat, aber vielleicht geht mir ja noch ein Licht auf)

  • Das hätte ich doch jetzt glatt vergessen.


    Der (für mich sehr) mysteriöse USB-Stick mit dem Trainingsprogramm (das sich später als PC-Spiel entpuppt). Ich mit meiner Vorliebe für Verschwörungstheorien (bzw. auch in Hinblick auf den Prolog) war ja fest davon überzeugt, dass auf dem USB-Stick irgendein Virus/Trojaner zu finden ist, der Jonah und David in Gefahr oder irgendeine andere brenzlige Situation bringt.

  • Auch der zweite Abschnitt flog nur so dahin. Die Art und Weise, wie Jonah bei dem Roten Baron und seiner Mannschaft aufgenommen worden ist, hat mich auch sehr verwundert. In seinem Brief erklärt der Baron zwar, dass er eigentlich am Anfang nur David ärgern wollte, aber dass er dann doch von ihm begeistert war. Irgendwie kann ich mir das nicht so vorstellen. Jedoch empfand ich Jonahs Aktionen und vor allem, dass er sich auf Kosten vom Baron einen IPOD bestellt hat, sehr amüsant.
    Etwas schade finde ich, dass Bennet bisher noch gar nicht darauf eingegangen ist, was passieren kann, wenn man so sehr spekuliert, wie es der Baron und seine Mannschaft tut. Es wurde zwar schon angedeutet, dass es sehr riskant ist, jedoch wurde noch gar nicht geschildert, dass es dann nicht nur Zahlen sind, sondern wirklich auch Menschen sind, die nachher unter diesen hochriskanten Geschäften leiden müssen.


    Das Verhältnis von David und Jonah hat immer mehr gelitten. Mich wundert es, dass David sich nicht wirklich bemüht, seinem Sohn ein wirklicher Vater zu sein und ihm versucht zu erklären, was ihn wirklich stört. Seine vermeintlichen Erklärungen nützen niemandem etwas, wenn er diese nicht weiter erläutert. Ich frage mich auch, wo Jonahs Mutter ist. Es wird zwar erwähnt, dass sie von David geschieden ist, aber ansonsten ist sie gar kein Teil der Geschichte.


    Der Zeitsprung finde ich ist gelungen. Ich kann mir vorstellen wie der junge erwachsene Jonah wieder auf dem Finanzmarkt bewegt. Seine Begegnung mit dem Baron zeigt, dass sie in den vergangenen Jahren einen guten Kontakt gehalten haben und dass Jonahs Verhältnis zu seinem Vater noch schlechter geworden ist. Ich frage mich, was nachher dazu führen wird, dass David und Jonah wieder Hand in Hand arbeiten und dabei sogar ihr Leben riskieren.
    Es bleibt spannend!

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30

  • Ui es liest sich so unglaublich schnell... richtig schön... und spannend!


    Interessant dass der Baron nur David ärgern wollte und so einen Zögling gefunden hat.
    Jonah macht sich auf jeden Fall recht gut auf dem Gebiet und ist leicht zu begeistern.


    Ich halte es zwar immernoch für recht unwahrscheinlich dass ein Junge in so etwas so reingerät, aber der Gedanke ist nett.
    Auch dass Jonah anschließend selbst handelt als 12 jähriger finde ich etwas fragwürdig, aber da es ja auf den Namen des Barons läuft scheint ja alles glatt zu gehen.



    Etwas schade finde ich, dass Bennet bisher noch gar nicht darauf eingegangen ist, was passieren kann, wenn man so sehr spekuliert, wie es der Baron und seine Mannschaft tut. Es wurde zwar schon angedeutet, dass es sehr riskant ist, jedoch wurde noch gar nicht geschildert, dass es dann nicht nur Zahlen sind, sondern wirklich auch Menschen sind, die nachher unter diesen hochriskanten Geschäften leiden müssen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass wir als Leser, wie Jonah, immernur gesagt bekommen dass es gefährlich ist und dann erst am eigenen Leib erfahren, wie Jonah im Prolog, wie gefährlich es sein kann. Jonah wird ja noch in eine unangenehme Situation kommen und dass die Menschen unter den Entwicklungen des Marktes leiden sieht man ja auch ein wenig an den Entlassungen.



    Der Zeitsprung finde ich ist gelungen. Ich kann mir vorstellen wie der junge erwachsene Jonah wieder auf dem Finanzmarkt bewegt. Seine Begegnung mit dem Baron zeigt, dass sie in den vergangenen Jahren einen guten Kontakt gehalten haben und dass Jonahs Verhältnis zu seinem Vater noch schlechter geworden ist. Ich frage mich, was nachher dazu führen wird, dass David und Jonah wieder Hand in Hand arbeiten und dabei sogar ihr Leben riskieren.
    Es bleibt spannend!


    Den Zeitsprung fand ich auch schön gemacht, man ist fließend mit übergegangen. Aber sehr groß wird der Sprung wohl nicht sein? Für mich klingt es so als wäre Jonah immernoch recht jung?


    In dem Kapitel 17 erfahren wir doch von dem Apollyon-Fonds. Und im Prolog wird deutlich, dass Jonah die Daten dazu runtergeladen hat.
    Vielleicht macht dieser Kloot ein paar krumme Sachen - also gesetzwidrige nicht nur gefährliche wie der Baron - und Jonah kommt dahinter?
    Die Andeutungen die in Kapitel 17 gemacht werden klingen für mich schon stark danach, dass Kloot nicht unbedingt ein ehrlicher Mensch ist. Vielleicht ist er auch einer der Männer aus dem Prolog? Oder deren Auftraggeber...

  • Also, so ganz überzeugen kann mich die Geschichte ja leider immer noch nicht...


    Ich habe wirklich Schwierigkeiten mit dem Teil, in dem Jonah noch 12 (!) ist. Das alles klingt so total überzogen und unrealistisch für mich...
    Keine Bank der Welt würde doch einem 12-jährigen, der einfach nur mal reinschnuppert in die Firma und noch nicht mal einen Vertrag hat, so eine große Verantwortung in Millionengeschäften übertragen...
    Und später sagt der Baron, er habe in all den Jahren keinen Assistenten mehr finden können, der es mit Jonah hätte aufnehmen können. Sehr unglaubwürdig, auch wenn Jonah noch so talentiert war und eine noch so gute Auffassungsgabe hatte... Zudem war er nur 3 (!) Tage da!


    Nun ist Jonah älter und kehrt in die Bank zurück, sehr zum Missfallen seines Vaters. Sein Vater weiß bestimmt Dinge über den Baron, die Jonah noch nicht kennt. Und das scheinen keine guten Erfahrungen zu sein, die David mit dem Baron gemacht hat.


    Auch tauchen nun andere Personen in der Geschichte auf. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Hoffentlich wird es ein wenig glaubwürdiger.

    Lesen aus Leidenschaft


  • Das hätte ich doch jetzt glatt vergessen.


    Der (für mich sehr) mysteriöse USB-Stick mit dem Trainingsprogramm (das sich später als PC-Spiel entpuppt). Ich mit meiner Vorliebe für Verschwörungstheorien (bzw. auch in Hinblick auf den Prolog) war ja fest davon überzeugt, dass auf dem USB-Stick irgendein Virus/Trojaner zu finden ist, der Jonah und David in Gefahr oder irgendeine andere brenzlige Situation bringt.


    Mich hat überrascht, dass das Trainingsprogramm sich als PC-Spiel entpuppt hat :smile:

    Lesen aus Leidenschaft

  • Ja es ist unrealistisch dass ein 12 jähriger in unserer Welt in einer Bank einfach solche Aufgaben bekäme, aber für mich zählt die Logik im Buch:


    Der Baron und sein "Bunker" erscheint mir wie die Spielzeugwelt eines großen Mannes, der zwar einen super Job macht aber auch ein riesen Spielkind ist. Durch seine gute Arbeit kann er sich die Freiheiten herraus nehmen und gönnt sich den Spaß einen 12 jährigen zu sich zu holen (zunächst um den Vater zu ärgern).


    Es ist zwar überzogen, dass Jonah alles so super kann, aber ein 12 jähriger der sich mit Computern auskennt und sich dafür interessiert könnte sich denke ich schon in die Arbeit einarbeiten, vermutlich nicht unbedingt so schnell, aber es gibt ja auch sogenannte "Wunderkinder".... Vielleicht ist es tatsächlich eine Begabung?


    Vielleicht muss man das auch einfach so sehen, dass diese Schilderungen dazu dienen zu zeigen wie leicht Jonah alles fällt und wie schnell und einfach sein Aufstieg funktioniert (auch wenn dies überzogen erscheint) damit wir seinen harten und tiefen Fall gut miterleben?


    Ich bin sehr gespannt welche Rolle die anderen Personen einnehmen. Und ob die Finanzkrise den Baron vielleicht doch zu Fall bringt?

  • Ich habe heute Mittag auch den zweiten Abschnitt beendet.
    Ich finde die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte liest sich echt super spannend und sehr flüssig. Ich mag das Buch eigentlich gar nicht mehr zur Seite legen.


    Ich fand es übrigens auch sehr amüsant, dass Jonah sich einfach mal einen IPod bestellt hat. :breitgrins: Hut ab, dafür. Das war sehr mutig und ich fand es toll, dass er wirklich alle Bestellungen fehlerfrei durchgeben konnte.


    Jonah hat ja jetzt seinen wohlverdiensten Spitznamen, obwohl ich ihn persönlich ziemlich blöd finde...Wer will schon gern IPod genannt werden? :breitgrins:


    Ich fand es leider auch etwas unrealistisch, wie schnell und gut Jonah sich in die ihm zugeteilten Aufgaben reinfuchsen konnte. Kann das ein 12-Jähriger wirklich so gut? Ich vergleiche ihn gerade mit dem Praktikanten, den wir zur Zeit im Büro haben, und Wunderkind hin oder her, ich kann mir das kaum vorstellen, dass er alles so schnell hinbekommt. Aber nun gut, vielleicht ist ads auch einfach Absicht!


    David war ganz schön gemein zu Jonah und ich finde es gut, dass er ihm mal so richtig die Meinung gegeigt hat, aber auch das scheint David nicht dazu zu bringen, endlich mal etwas liebevoller mit seinem Sohn umzugehen. Er erklärt ja rein gar nichts und so ist es doch kein Wunder, dass genau dieses Verhalten Jonah in die Arme des Barons treibt.


    Ich frage mich ja, wie David und Jonah heute zueinander stehen. Also in dem Abschnitt, wo Jonah eben schon älter ist. Ob sie überhaupt noch viel Kontakt haben? Wohnt Jonah wohl noch bei David?
    Den Zeitsprung fand auch ich übrigens sehr gelungen. Alles geht fließend ineinander über und nichts kommt einem irgendwie abgehackt vor.


    Vor allem das letzte Kapitel in diesem Abschnitt war sehr spannend. Wer dieser Kloot woh list? Ob er was mit dem Baron zu tun hat?
    Die Zeiten in der Bank werden jedenfalls nicht einfacher und ich denke auch auf JOnah wird noch so einiges zu kommen.

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch

    Einmal editiert, zuletzt von KillerKiwi ()


  • Ich bin gespannt und bis jetzt sehr überzeugt von "Dead cat boune" (mir ist noch nicht klar, was eine Katze mit der Sache zu tun hat, aber vielleicht geht mir ja noch ein Licht auf)


    Ich hab den Begriff neulich aus reiner Neugier mal gegooglet. Ich verspoiler es einfach mal, weil ich natürlich nicht weiß, ob ich schon irgendwelchen Kapiteln vorgreife und sich der Titel dadurch noch erklären wird. Also, falls ihr es schon mal wissen wollt:


    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch


  • Der Baron und sein "Bunker" erscheint mir wie die Spielzeugwelt eines großen Mannes, der zwar einen super Job macht aber auch ein riesen Spielkind ist. Durch seine gute Arbeit kann er sich die Freiheiten herraus nehmen und gönnt sich den Spaß einen 12 jährigen zu sich zu holen (zunächst um den Vater zu ärgern).


    Ich befürchte, alle die unter dem Baron arbeiten und der Baron selbst, nehmen die Welt nur noch als Spiel wahr.
    Sie können sich alles kaufen, was sie möchten und für sie geht es nur darum, den anderen Mitarbeitern der Bank zu demonstrieren, wer wirklich Macht hat und gute Arbei leistet. Leider scheinen sie alle ein wenig den Bezug zur Realität verloren zu haben. Besonders schön fand ich das Beispiel von Franky, die sich von ihrem Geld Schmuck kaufen möchte, weil ihr Freund, der immerhin Arzt sich, sich all dies nicht leisten kann.


    Ich kann David durchaus verstehen, dass er nicht möchte, das sein Sohn in dieser Gesellschaft bleibt. Trotz allem bin ich sehr gespannt, was für ein Konflikt zwischen dem Baron und David bestand/besteht und bei was David nicht kämpfen wollte. Seinen Spitznamen hat er immerhin vom Baron verpasst bekommen.


    Zu Jonah:


    Klar, ein wenig überzogen ist es schon, dass er so schnell alles kann. Andererseits musste er nur schnell tippen können und sich alles merken und gegen ein gutes Gedächtnis spricht nichts. Dass der Baron ihm danach sagte, keiner seiner Assistenten sei jemals so gut gewesen wie er, kann auch Taktik sein. Ich gehe davon aus, dass der Baron etwas von Jonah möchte und das komplizierte Verhältnis zwischen David und Jonah ist unübersehbar. Warum sollte der Baron dies nicht zu seinem Vorteil nutzen?

  • Ich befürchte, alle die unter dem Baron arbeiten und der Baron selbst, nehmen die Welt nur noch als Spiel wahr.
    Sie können sich alles kaufen, was sie möchten und für sie geht es nur darum, den anderen Mitarbeitern der Bank zu demonstrieren, wer wirklich Macht hat und gute Arbei leistet. Leider scheinen sie alle ein wenig den Bezug zur Realität verloren zu haben.


    Wie schön, dass Du das auch so siehst. :smile: Mit kommen sie nämlich auch so vor. Irgendwie sind sie mir auch alle unsympathisch... :sauer:

    Lesen aus Leidenschaft

  • Ich bin fasziniert von Jonah! Er ist so mutig und bestellt sich einen iPod vom Geld des Barons und macht ihn sprachlos mit seiner Frechheit. Dies wird auch sein Spitzname, den er sich redlich verdient hat!


    Mir gefällt auch, was für ein cleveres, im Sinne von kluges Bürschchen er ist. Da er computerinteressiert ist, kann er schnell tippen und dass er ein sehr gutes Gedächtnis hat, hat er auch schon bewiesen. Dies kommt ihm bei seiner Arbeit im Cockpit zugute. Er darf seinen Vater ein weiteres Mal zum Arbeiten begleiten. Ich denke, der Baron hat gecheckt, dass Jonah gescheit ist, Verstand hat, schnell und gewissenhaft arbeitet. All das sind die besten Voraussetzungen, sich diesen Jungen zu ziehen, der offensichtlich ein Faible für den Baron hat. Jonahs Bewunderung und Begeisterung für den Baron wird halt noch zusätzlich durch die Zurückhaltung von David, seinem Sohn gegenüber, gefördert.


    Dem Baron gelingt an Jonahs drittem Tag ein Supercoup. Alle sind glücklich, bis auf David. An dieser Stelle denke ich, dass David einen großen Fehler gemacht hat, indem er seinen Sohn einfach unterschätzte. Hätte er ihm etwas mehr über den Baron erzhählt und was er von ihm weiß oder vermutet, hätte er vielleicht seinen Sohn überzeugen und auf seine Seite ziehen können. Indem er ausschließlich das Kind in ihm gesehen hat, vergrößerte er die Kluft zwischen ihnen.


    Der Baron vergisst ihn nicht und belohnt ihn für seine Arbeit mit dem vergessenen iPod und einem Scheck (wow). Ein weiteres Plus für den Baron ist seine entwaffnende Ehrlickeit Jonah gegenüber. Damit fängt er ihn. Dass er zugibt anfäglich nur David ärgern zu wollen und dann gemerkt hat, dass Jonah eine klasse Auffassungsgabe hat, ist so ungewöhnlich, dass der Junge gar nicht anders kann als ihn zu bewundern. Ich bin von Jonah begeistert und zugleich traurig, dass sein Vater das ganze Potential seines Sohnes nicht entdeckt hat (entdecken konnte / wollte). Er hätte sicherlich auch viel für ihn tun, ihm Wissen beibringen und ihn für den Beruf ausbilden können. So konnte sich der Baron Jonah tatsächlich heimlich, über den Kontakt ins Internat, ziehen.
    Ich spüre, wie Jonah unwissend abrutscht und ich bin gespannt, wie und wann es zu der Situation im Prolog kommt!


    Nun darf Jonah als junger Erwachsener zurück in den Bunker und für drei Monate beim Baron arbeiten. Man merkt deutlich, dass er sich verändert hat. Er ist natürlich reifer geworden, aber ich meine, dass man den Einfluss des Barons spüren kann, den er auf Jonah, während der Internatzeit, auf ihn haben konnte. Er ist noch selbstbewusster und eine Spur arrogant. Er hat wohl gut gehandelt, wenn er mit maßgeschneidertem Anzug, Goldschnalle und teurer Uhr sowie Vespa in der Bank antanzen kann.

    Ein Tag ohne Buch ist kein guter Tag!<br />______________________________<br /> :lesen: &quot;Der Tod und die Diebin&quot; - Swantje Berndt<br /> :lesen: &quot;Elyson&quot; - Thomas Elbel<br /> :lesen: &quot;Der Märchenerzähler&quot; - Antonia Michaelis<br /><br />TAMKA 2/4&nbsp; März 2/3&nbsp; Mai 1/2


  • Natürlich wird er dann von seinem Vater mit dem Ipod erwischt und muss sich anhören, wie böse und niederträchtig der Baron doch ist. Aber welcher 12-jährige hört schon auf seine Eltern, wenn es um aufregende/spannende Dinge geht?
    Jonah wird dann wieder ins Internat geschickt (ohne IPOD) und baut dort per Mail so etwas wie eine Freundschaft mit dem Baron auf (der so viel Geld besitzt, dass er Jonah einfach einen neuen IPOD schickt). Ohne das sein Vater es merkt, beschäftigt Jonah sich immer mehr mit der Materie und wird immer besser/erfolgreicher beim kaufen und verkaufen von Aktien (damit war zu rechnen, finde ich).


    Das ist so richtig berechnend clever, oder?!



    In dem Kapitel 17 erfahren wir doch von dem Apollyon-Fonds. Und im Prolog wird deutlich, dass Jonah die Daten dazu runtergeladen hat.
    Vielleicht macht dieser Kloot ein paar krumme Sachen - also gesetzwidrige nicht nur gefährliche wie der Baron - und Jonah kommt dahinter?
    Die Andeutungen die in Kapitel 17 gemacht werden klingen für mich schon stark danach, dass Kloot nicht unbedingt ein ehrlicher Mensch ist. Vielleicht ist er auch einer der Männer aus dem Prolog? Oder deren Auftraggeber...


    So ähnlich stelle ich mir das auch vor. Aber sicherlich gibt es eine Verbindung zwischen dem Baron und dem Kloot. Die machen wahrscheinlich Insidergeschäfte, die illegal sind...



    So denke ich auch. Ja, es ist etwas überzogen aber ich finde, dass es nicht zu übertrieben ist. Der Junge ist eben ein helles Köpfchen, dass Interesse hat und viel Potential, dass vom Baron gefördert wird. Es passt in die Geschichte und stört mich persönlich nicht.



    Ich befürchte, alle die unter dem Baron arbeiten und der Baron selbst, nehmen die Welt nur noch als Spiel wahr.
    Sie können sich alles kaufen, was sie möchten und für sie geht es nur darum, den anderen Mitarbeitern der Bank zu demonstrieren, wer wirklich Macht hat und gute Arbei leistet. Leider scheinen sie alle ein wenig den Bezug zur Realität verloren zu haben. Besonders schön fand ich das Beispiel von Franky, die sich von ihrem Geld Schmuck kaufen möchte, weil ihr Freund, der immerhin Arzt sich, sich all dies nicht leisten kann.


    Du hast das gut ausgedrückt. So ähnlich verhält es sich wohl. Sie überschreiten alle Grenzen und haben jegliches Gefühl verloren. Wobei ich das Gefühl hatte, dass der Teil mit dem Schmuck nur eine Ausrede war. Franky hat irgendwie Lunte gerochen oder etwas herausgefunden und ist gegangen, solange sie noch konnte. Der Baron weiß aber wahrscheinlich nicht sicher genug, ob sie was weiß und deshalb gegangen ist oder ob ihre "Ausrede", echt war. Bin gespannt, ob wir noch von Franky hören werden.



    Ich hab den Begriff neulich aus reiner Neugier mal gegooglet. Ich verspoiler es einfach mal, weil ich natürlich nicht weiß, ob ich schon irgendwelchen Kapiteln vorgreife und sich der Titel dadurch noch erklären wird. Also, falls ihr es schon mal wissen wollt:



    Danke! Ich wollte auch schon googeln, denn ich war mir sicher, dass es etwas bestimmtes ausdrückt. Du hast mir die Arbeit abgenommen. :zwinker:

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  • So denke ich auch. Ja, es ist etwas überzogen aber ich finde, dass es nicht zu übertrieben ist. Der Junge ist eben ein helles Köpfchen, dass Interesse hat und viel Potential, dass vom Baron gefördert wird. Es passt in die Geschichte und stört mich persönlich nicht.


    Mich störts bei diesem Buch auch nicht weil es mich in diese Art direkt reingezogen hat... Bei einem ganz anderen Buch hat es mich damals beim Lesen sehr gestört, dass die Charakter einfach immer die tollsten und besten auf ihrem Gebiet waren und dazu noch umwerfend aussahen... Es kommt halt auch drauf an wie man so etwas "verkauft" und das ist Bennett bei mir gelungen :smile:

  • Wie schön, dass Du das auch so siehst. :smile: Mit kommen sie nämlich auch so vor. Irgendwie sind sie mir auch alle unsympathisch... :sauer:


    Ich stimme dir zu. Auch ich kann keine richtige Sympathie für die Charaktere aufbringen.
    Jonah gefällt mir, trotzdem ist er mir teilweise zu naiv und seine Handlungen scheinen oft einfach aus dem Gefühl heraus zu kommen, dass er David etwas heimzahlen möchte. David mag den Baron nicht? Jonah tut alles für den Baron.


  • Jonah gefällt mir, trotzdem ist er mir teilweise zu naiv und seine Handlungen scheinen oft einfach aus dem Gefühl heraus zu kommen, dass er David etwas heimzahlen möchte. David mag den Baron nicht? Jonah tut alles für den Baron.


    Ja, aber kann man´s ihm verdenken? Er bekommt so absolut keine (positive) Aufmerksamkeit von seinem Vater, daber giert er so sehr danach. Ist doch klar, dass sich ein Kind dann so jemandem wie dem Baron zuwendet, der ihn lobt und ihm das Gefühl gibt, es sei viel Wert und was besonderes, oder?!

    Ein Tag ohne Buch ist kein guter Tag!<br />______________________________<br /> :lesen: &quot;Der Tod und die Diebin&quot; - Swantje Berndt<br /> :lesen: &quot;Elyson&quot; - Thomas Elbel<br /> :lesen: &quot;Der Märchenerzähler&quot; - Antonia Michaelis<br /><br />TAMKA 2/4&nbsp; März 2/3&nbsp; Mai 1/2


  • Ja, aber kann man´s ihm verdenken? Er bekommt so absolut keine (positive) Aufmerksamkeit von seinem Vater, daber giert er so sehr danach. Ist doch klar, dass sich ein Kind dann so jemandem wie dem Baron zuwendet, der ihn lobt und ihm das Gefühl gibt, es sei viel Wert und was besonderes, oder?!


    Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich es nicht verstehen kann. :zwinker:
    Es gibt mir eher darum, dass man daran merkt, wie jung Jonah noch ist und dass er noch einiges lernen muss und wird.

  • Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich es nicht verstehen kann. :zwinker:
    Es gibt mir eher darum, dass man daran merkt, wie jung Jonah noch ist und dass er noch einiges lernen muss und wird.


    Er muss noch viel lernen und nicht jede Lektion wird angenehm sein. So sieht es bis jetzt nämlich für mich aus. Er tut mir schon leid, wie er in diesen Zwist zw. Baron und Vater geraten ist.

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  • Ich fand Jonahs Aktion mit den Bestellungen einerseits beeindruckend,andererseits aber auch etwas frech und vor allem mutig.Beeindruckend,weil er wirklich sämtliche Bestellungen fehlerfrei durchgeben kann,frech und mutig,weil er sich einfach mal so vom Geld des Barons einen IPOD bestellt. :breitgrins:
    Ich denke auch,dass der Baron Jonah vor allem in sein Team geholt hat,um David zu ärgern oder um ihm eines auszuwischen,vielleicht für etwas,was David in der Vergangenheit gemacht oder nicht gemacht hat.
    Zum Trainingsprogramm:Ich war auch überrascht,das das Trainingsprogramm "nur" ein Computerspiel war.Allerdings ist dieses PC-Spiel mit der Zentrale der Bank verbunden.Wenn das Jonah in Zukunft mal nicht zum Verhängnis wird...
    Als David Jonah am dritten Tag(der Tag,an dem Jonah so viel Geld für den Baron verdient) nach Hause bringen lässt,ist er wütend auf Jonah und verbietet ihm,jemals wieder Kontakt zu dem Baron aufzunehmen.Jonah,der kurz zuvor einen Geldscheck,seinen IPOD, den er an seinem letztem Tag im "Cockpit" vergessen hatte ,ein Buch über Multi-Millionen-Deals und einen Brief vom Baron bekommen hatte(in dem Brief stand,dass Jonah das Talent dazu hätte,beim Baron in der Firma zu arbeiten) muss seinem Vater alles außer dem Scheck und dem Brief übergeben.
    Den Übergang von Jonahs Kindheit zu seinem ersten Arbeitstag bei der Bank fand ich auch schön gemacht.Es kam so flüssig rüber.
    Das Team um den Baron hat sich nicht groß verändert,es ist nur um eine Person geschrumpft: Franky ist nicht mehr da, denn sie hat geheiratet.
    Das Verhältnis zwischen Jonah und seinem Vater scheint sich noch mehr abgekühlt zu haben,denn Jonah hat David telefonisch erklärt,dass er bei der Bank anfing zu arbeiten.
    Meiner Meinung nach steckt Kloot in irgendwelchen gefährlichen,illegalen Geschäften mit drin,wenn er schon die US-Regierung zu einer weiteren Rettungsaktion zwingen will,nur,um an noch mehr Geld zu kommen.