John Green - An Abundance of Katherines

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
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Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

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    When it comes to relationships, Colin Singleton's type is girls named Katherine. And when it comes to girls named Katherine, Colin is always getting dumped. Nineteen times, to be exact. On a road trip miles from home, this anagram-happy, washed-up child prodigy has ten thousand dollars in his pocket, a bloodthirsty feral hog on his trail, and an overweight, Judge Judy-loving best friend riding shotgun - but no Katherines. Colin is on a mission to prove The Theorem of Underlying Katherine Predictability, which he hopes will predict the future of any relationship, avenge Dumpees everywhere, and may finally win him the girl.


    Start: 20. März 2013


    Teilnehmer:
    bookstars
    Mausi123
    Mrs. Dalloway
    stefanie_j_h
    Valentine

  • Danke für den Thread, Doris :smile:


    Ich habe gestern schon mal angefangen und bis Kapitel 6 gelesen. Bisher kenne ich von John Green nur "The Fault in Our Stars" und davon war ich richtig begeistert. Jetzt habe ich ein bisschen die Befürchtung, dass ich das beste Buch von ihm schon kenne und alles andere nicht mithalten kann. Die große Begeisterung für Colin und seine Katherines ist bisher nämlich auch noch ausgeblieben.


    So richtig sympathisch ist Colin mir nicht, obwohl er auf eine seltsame Art süß ist. Sein ganzes Wissen und die Tatsache, dass er schon mit 19 Katherines zusammen war, macht ihn so unwirklich und wenig greifbar. Sein Leben lässt mich auch ziemlich kalt bisher, in Realität würde ich ihn wohl als ziemliche Nervensäge empfinden.


    Der Roadtrip ist bisher auch nicht sehr interessant, ich hoffe da passiert mal was spannendes. Ich habe gerade nicht so große Lust weiterzulesen, aber das ist ja ganz gut, dann kann ich erst mal abwarten, bis ihr euch zu Wort meldet. :winken:

    ~~better to be hated for who you are, than loved for who you&WCF_AMPERSAND're not~~<br /><br />www.literaturschaf.de

  • Oh, verflixt, jetzt hab ich das doch tatsächlich verschwitzt. Ich melde mich dann, wenn ich angefangen habe.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Ohje, das klingt ja noch nicht so euphorisch, Stefanie. Ich habe vorher Looking for Alaska gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Vom Schreibstil her finde ich An Abundance of Katherines bisher eigentlich recht ähnlich. John Green verwendet sehr viele kreative Metaphern, die mich zum Schmunzeln bringen. Aber nach den 5 Kapiteln, die ich bisher gelesen habe, frage ich mich auch ein wenig, wann die Handlung einsetzt. Es ist alles sehr stark auf Colin fokussiert und auf seine "genialen" Gedankengänge.


    Sympathisch finde ich ihn auch noch nicht wirklich, aber ich denke, dass das noch wird.


    Was mich gerade am meisten beschäftigt, ist, wie es kommt, dass die aktuelle Katherine so plötzlich mit ihm Schluss gemacht hat. Das Jahrbuch hat er ja erst vor 4 Tagen bekommen und da schwört sie ihm noch ewige Liebe und dann ist es aus? Naja, wir werden es wohl erfahren. :smile:

    &quot;This was another of our fears: that Life wouldn&#039;t turn out to be like Literature&quot; (Julian Barnes - The Sense of an Ending)


  • Oh, verflixt, jetzt hab ich das doch tatsächlich verschwitzt. Ich melde mich dann, wenn ich angefangen habe.


    An Abundance of Rufus? :zwinker:

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  • Ich habe gestern auch die ersten fünf Kapitel gelesen.


    John Green hat mit Collin einen sehr speziellen Protagonisten geschaffen. Er war nun schon mit 19 Mädchen zusammen, die alle Katherine hießen. Er scheint ein ziemlich seltsamer Kerl zu sein. Sympathisch ist er mir auch nicht.


    Optisch stelle ich mir Collin wie Sheldon Cooper vor :breitgrins:


    Witzig fand ich seinen besten Freund Hassan. Er ist zwar etwas rigoros aber durchaus sympathisch. Dass mir das Wort Sitzpinkler mal in einem englischsprachigen Buch über den Weg läuft hätte ich nicht gedacht. Die Fußnote dazu war auch ganz witzig. :smile:


    Bin auch mal gespannt, warum Katherine XIX so plötzlich mit ihm Schluss gemacht hat.


    Bisher habe ich schon Looking for Alaska von ihm gelesen. Da habe ich auch sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Ich hoffe, dass es hier schneller geht :smile:

  • Hallo Ihr Lieben!
    Ich habe jetzt auch bis Kapitel 5 gelesen.
    Ich mag den Humor von Green unheimlich gerne und musste bei vielen Sachen total schmunzeln.
    Diese Anagramme, die er in seine Geschichte einbaut, sind sehr witzig - daran hatte die Übersetzerin bestimmt lange zu basteln. :zwinker:
    Ich mag Collin, denn er ist eher der typische Antiheld und hat sicher auch einige Charaktereigenschaften vom Autor mitbekommen.
    Ein Wunderkind, Nerd, Katherine-fixiert und vor allem eigentlich sehr kontaktarm! Ich mag ihm! :smile:
    Die Sache mit den 19 !!! Mädels gleichen Namens ist natürlich schon sehr skurril und überzogen.
    So ein Typ wie Collin hätte sicher nie im Leben überhaupt 19 Freundinnen gehabt, aber was solls!


    Genial finde ich die Figur von Hassan - Collin konnte gar nichts besseres passieren, als ihn zum Freund zu haben.
    Er ist einfach herzerfrischend frech und anders, und reisst Collin aus seinem behüteten Wunderkind-Leben raus.
    Ich sehe ihren Roadtrip auch eher als einen Selbstfindungstrip... - an spannender Handlung erwarte ich mir da eher wenig!


  • Was mich gerade am meisten beschäftigt, ist, wie es kommt, dass die aktuelle Katherine so plötzlich mit ihm Schluss gemacht hat. Das Jahrbuch hat er ja erst vor 4 Tagen bekommen und da schwört sie ihm noch ewige Liebe und dann ist es aus? Naja, wir werden es wohl erfahren. :smile:


    Na ja - ich denke bei Teenagern sollte man das mit der großen Liebe nicht so überbewerten. Zumal das "I love you" usw bei amerikanischen Teenagern doch eher weniger ernst zu bewerten ist. Ich denke Katherine hatte einfach keine Lust mehr auf den Nerd Collin und eine neue Zeit bricht nach der Highschool-Zeit an . . .Zeit für einen Neuanfang. :breitgrins:

  • Ich habe es immerhin geschafft, das erste Kapitel zu lesen. Colin ist mir ganz sympathisch auf den ersten Blick, so schön nerdig :breitgrins:


    Die Anagramme in der Widmung fand ich witzig.

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    (Agnès Varda)

  • Ich bin inzwischen bis Kapitel 10 vorgedrungen.


    Die große Begeisterung lässt noch immer auf sich warten, gerade weil ich finde, dass bei knapp der Hälfte des Buches einfach schon ein bisschen mehr hätte passieren können. Es plätschert alles so vor sich hin, ist zwar angenehm und nett zu lesen, aber es packt mich einfach nicht.


    Der Roadtrip von Colin und Hassan war ja schneller vorbei, als er angefangen hat. Warum sie jetzt in Gutshot sesshaft werden, leuchtet mir nicht so ganz ein. Hassan braucht zwar einen Job und Colin ist alles egal, so lange er ein bisschen von seinem Liebeskummer abgelenkt wird, aber ich habe gedacht, die beiden wären mehr auf Abenteuer aus.


    Was ich von Lindsey halten soll, weiß ich noch nicht. Sie ist ja immer sehr nett zu Colin und Hassan, wenn die drei allein unterwegs sind, aber so bald ihr Freund, der andere Colin, im Spiel ist, finde ich sie ziemlich ätzend. Irgendwie glaube ich ja, dass sie die erste Nicht-Katherine wird, in die sich Colin verliebt. Irgendwann muss doch dieser Unsinn mit den gleichnamigen Freundinnen auch enden :zwinker:


    Colins Theorem finde ich auch ziemlich albern. Man kann zwar wirklich alle möglichen Dinge mathematisch beschreiben, für so etwas komplexes wie den Verlauf einer Beziehung braucht es aber etwas mehr als Colin und seine simplen Formeln. Kein Wunder, dass er da nicht weiterkommt.

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  • Sorry, dass ich mich noch gar nicht weiter gemeldet habe, aber mich hatte das wahre Leben ziemlich im Griff und am Wochenende war ich praktisch nicht am Rechner. Immerhin bin ich bis Kapitel 11 vorgedrungen


    Mir fiel der Einstieg nicht so schwer wie Euch, auch wenn die ganze Geschichte natürlich ziemlich konstruiert ist. Dass ein Typ wie er in seinem Alter schon 19 Freundinnen gehabt haben soll, kam mir auch erst ziemlich viel vor - aber andererseits, wenn man sich z.B. Katherine I anschaut, die nicht länger als ein paar Minuten "seine Freundin" war, relativiert sich das.


    Colin ist schon irgendwie ein Spinner, aber ich mag ihn durchaus gerne, mit seinen Anagrammen und seiner Klugscheißerei, und Hassan ist mir auch sympathisch, ich mag seine Selbstironie. Über den "Sitzpinkler" musste ich so lachen - den hätte ich auch niemals in einem englischen Buch vorzufinden erwartet :lachen:


    Den Roadtrip finde ich gerade, weil nicht so viel Aufregendes passiert, nett, so als Gegenentwurf zu diesen Roadmovies, in denen ständig unglaubliche Dinge vorfallen.


    @stefanie: hm, ich weiß gar nicht, ob die zwei wirklich so sehr auf große Abenteuer aus sind. Vielmehr kam es mir so vor, als hätten sie einfach mal zu Hause raus gewollt und nehmen die Dinge jetzt, wie sie kommen.


    Dass Lindsey und Colin am Ende ein Paar sein werden, vermute ich auch, wobei ich mir noch nicht so sicher bin, wie ich das finde. Gönnen würde ich ihm ja eine erfolgreiche Liebesgeschichte, aber ein bisschen vorhersehbar wär's auch.


    Lindsey mag ich auch lieber, wenn sie mit Colin und Hassan zusammen ist, als wenn sie mit ihren Freunden aus Gutshot rumhängt. Aber das ist gut beobachtet, gerade Teenies benehmen sich ja häufig je nach Umfeld völlig unterschiedlich.


    Verstehe ich das eigentlich richtig, dass Katherine I = Katherine XIX?

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    (Agnès Varda)


  • Verstehe ich das eigentlich richtig, dass Katherine I = Katherine XIX?


    Also bisher habe ich dafür keine Hinweise entdeckt, aber vielleicht kommt dazu noch was in dem Kapitel, das du mir voraus bist. Wäre es dann nicht blöd, sie doppelt zu zählen? Dann wäre Colin ja nur mit 18 Katherines zusammen gewesen :zwinker:

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  • Falls ich das nicht fehlinterpretiert habe, heißt Katherine XIX Katherine Carter ... und es wäre doch ein arger Zufall, wenn sie auch noch denselben Nachnamen hätte wie Katherine I, Keith Carters Tochter. (Sorry, falls ich Dir jetzt einen Spoiler beschert habe :redface: )

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    (Agnès Varda)

  • Ich bin auch bei Kapitel 10.


    Hätte ja nicht gedacht, dass der Roadtrip so schnell ein Ende findet und die beiden so spontan sind und das Angebot von Hollis direkt annehmen. Aber bei 500 Dollar pro Woche und freier Kost und Logis hätte ich wohl auch nicht nein gesagt. Das nenne ich mal einen guten Ferienjob.


    Colin ist mir noch immer nicht wirklich sympathisch, aber ich verstehe ihn jetzt ein wenig mehr. Er befindet sich gerade einfach in einer ziemlichen Existenzkrise: Kein Wunderkind mehr, aber noch kein Genie und er zweifelt auch ein wenig daran, ob er das jemals sein wird. Alles, was er will, ist ja etwas Besonders und von Bedeutung zu sein... Das kann ich schon ein wenig verstehen, nachdem er scheinbar 19 Mal abserviert wurde. Ich persönlich finde das auch am schlimmsten an einer Trennung, dass sich ständig der Gedanke einschleicht, dass man für den anderen von heute auf morgen scheinbar nichts mehr bedeutet. Colin erinnert mich auch oft an Kate Nashs Lied "Nicest Thing". Er muss das Zentrum der Beziehung sein und ist schnell verunsichert, wenn er nicht dauernd zu hören bekommt, dass Katherine ihn liebt.


    Das, was mich am Buch gerade am meisten stört ist allerdings diese ganze Mathematiksache. Nicht mal mehr in Jugendbüchern hat man seine Ruhe vor Graphen und Formeln?! :Kreuz: War dann sehr froh, dass mir in einer Fußnote versprochen wurde, dass das mit der Mathematik nun ein Ende findet und für die Nerds der Anhang da ist (den ich wohl nicht lesen werde). Ich hab ne Graphenphobie. :zwinker:

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  • Die Fußnoten finde ich übrigens witzig, ich mag sowas, wenn es gut gemacht ist. Die Matheformeln stören mich auch nicht allzu sehr. Ich finde die Idee an sich ganz lustig und versuche ganz einfach nicht, die Graphen zu verstehen, jetzt, wo ich es nicht mehr muss wie früher in der Schule :breitgrins:



    Das kann ich schon ein wenig verstehen, nachdem er scheinbar 19 Mal abserviert wurde. Ich persönlich finde das auch am schlimmsten an einer Trennung, dass sich ständig der Gedanke einschleicht, dass man für den anderen von heute auf morgen scheinbar nichts mehr bedeutet. Colin erinnert mich auch oft an Kate Nashs Lied "Nicest Thing". Er muss das Zentrum der Beziehung sein und ist schnell verunsichert, wenn er nicht dauernd zu hören bekommt, dass Katherine ihn liebt.


    Im zwischenmenschlichen Bereich ist er ja, nerd-typisch, sehr unsicher und braucht wahrscheinlich deshalb diese Bestätigung. Und klar, fürs Selbstwertgefühl ist dieser Zustand des Nicht-mehr-Wunderkinds und Noch-nicht-Erwachsenen sicherlich auch nicht gerade förderlich.

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    (Agnès Varda)

  • So, ich habe gestern noch bis Kapitel 16 gelesen. Langsam nimmt die Geschichte Fahrt auf und das Lesen geht auch schneller voran. Diese ganze Jagd im Wald und die Sache mit den Hornissen war mir aber zu viel Action. Ich weiß ja, ich kann mich nicht entscheiden, zuerst passiert mir zu wenig und dann ist es mir zu viel :zwinker:


    Die Sache mit Katherine I und Katherine XIX klärt sich dann auch noch auf. Ich hätte aber im Leben nicht damit gerechnet, dass die beiden die gleiche Person sind und auf sowas wie Nachnamen hatte ich gar nicht geachtet.


    Colin und Lindsey kommen sich ein bisschen näher, ich fand die Szene mit den beiden in ihrer geheimen Höhle sehr niedlich. Es deutet sich auch immer mehr an, dass aus den beiden noch ein Paar wird, finde ich.



    Die Matheformeln stören mich auch nicht allzu sehr. Ich finde die Idee an sich ganz lustig und versuche ganz einfach nicht, die Graphen zu verstehen, jetzt, wo ich es nicht mehr muss wie früher in der Schule :breitgrins:


    Langsam nimmt diese Mathe-Sache ja auch Gestalt an. Die komplizierte Formel, die bei Colins neuesten Versuchen rauskommt, finde ich auch schon eher realistisch, auch wenn ich keine Lust habe, das alles genauer anzuschauen. Ich freu mich aber auf den Anhang :breitgrins:

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  • Ich habe bisher die ersten 11 Kapitel gelesen.


    Colin ist mir mittlerweile sympathischer. Und obwohl er optisch mit seinem Jewfro überhaupt nicht wie Sheldon aussieht, sehe ich ihn beim Lesen immer noch vor mir :smile:


    Colin und Hassan gefallen mir zusammen total gut. Besonders die Situation, wo sie zum ersten Mal auf Lindseys Freunde treffen hat mir gefallen.
    Lindsey ist mir auch nur sympathisch, wenn sie mit Hassan und Colin zusammen ist.


    Die Idee mit der Theorie, nach welcher der Verlauf einer Beziehung vorhergesagt werden kann, finde ich auch bescheuert. Wahrscheinlich soll Colin auch noch zu genau diesem Schluss kommen. Und so wie ihr habe ich auch das Gefühl, dass Lindsey dazu einen nicht unerheblichen Beitrag leisten wird indem die die erste Nicht-Katherine wird. Aber ich hoffe, dass die Geschichte noch die eine oder andere überraschende Wendung nehmen wird und nicht ganz so vorhersehbar sein wird. Es ist aber wahrscheinlich ein Buch bei dem es weniger darum geht, was passiert, sondern mehr darum wie es passiert und was für eine Entwicklung die Charaktere durchmachen.


    Mir gefallen der Schreibstil und der Humor von John Green sehr gut. :smile:



    Das, was mich am Buch gerade am meisten stört ist allerdings diese ganze Mathematiksache. Nicht mal mehr in Jugendbüchern hat man seine Ruhe vor Graphen und Formeln?! :Kreuz: War dann sehr froh, dass mir in einer Fußnote versprochen wurde, dass das mit der Mathematik nun ein Ende findet und für die Nerds der Anhang da ist (den ich wohl nicht lesen werde). Ich hab ne Graphenphobie. :zwinker:


    Ich finde diesen Mathekram auch etwas störend. Die Existenz dieser Theorie ist ja Teil der Geschichte aber die mathematischen Details finde ich nicht interessant. Deshalb werde ich mir den Anhang auch sparen :zwinker:

  • Ich bin nun auch bis Kapitel 16 vorgedrungen.


    Hassans Anschiss an Colin hat mir gefallen :breitgrins: Colin war sich, so sehr wie er in seiner eigenen nerdigen Welt lebt, bestimmt nicht bewusst, dass er sich oft egoistisch verhält und sich bei Hassan immer nur ausheult, aber gerade darum war die Predigt ziemlich passend. Schließlich ist Freundschaft keine Einbahnstraße.


    Den Besuch im Altenheim fand ich auch schön. Eine sympathische Seite von Lindsey. Die Höhlenszene war ebenfalls süß, eine hübsche Mischung aus Unbeholfenheit und tiefsinnigen Gesprächen.


    Die Wildschweinjagd war mir wie Stefanie ein wenig zu slapstick-actionhaft, aber dass Colin und Hassan keine geborenen Jäger sind, war ja klar. Die Schießstunden mit Lindsey fand ich allerdings lustig. Bei den Hornissen habe ich mich gefragt, ob so viele Stiche nicht eigentlich ziemlich gefährlich wären?!


    Ob Hassan sich mit Katrina so einen Gefallen getan hat, habe ich recht schnell bezweifelt - und tatsächlich recht gekriegt ... aber dass die sich ausgerechnet mit TOC vergnügt, war schon gemein und tat mir für Lindsey ziemlich leid. Auch wenn die Beziehung wohl generell mehr Schein als Sein war, zumindest von seiner Seite.


    Colin und Hassan kriegen auch die Prügelei nicht auf die Reihe, dafür war die Sache mit dem Recorder allerdings clever gelöst, und TOC steht als ziemlicher Kotzbrocken da, auf den sogar die eigenen Kumpels sauer sind. Bin gespannt, wie sich die Gruppendynamik jetzt weiter entwickelt.

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