05 - Seite 305 bis Ende (ab Kapitel 19)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kanya.

  • Hier könnt ihr von Seite 305 bis zum Ende schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen. :winken:

  • Das Nichts hat dem armen Desiderius doch sehr zugesetzt und er bleibt geistig verwirrt.
    Zum Glück gelingt es Flora aber schließlich doch, den letzten Teil der Prophezeiung zu erfahren!
    Die maskierte Dame ist also doch Floras Mutter, daher hat sie so eine starke Verbindung zum Weißen Löwen! :zwinker:
    Und endlich erfährt Flora auch den Grund, warum sie und ihre Vater damals verlassen wurden, denn nicht sie, sondern ihre Mutter lockt das Nichts an!!
    Zum Glück taucht Marian rechtzeitig und relativ unbeschadet aus dem Nichts wieder auf! :smile:


    Das große Finale findet dann in der Grotte statt und war wirklich sehr spannend.
    Man musste richtig mitfiebern, ob es ihnen gegen das durchbrechende Nichts und die auftauchenden Geistergestalten noch gelingen würde, das Experiment umzukehren. Auch beim Kanzler hatte ich immer noch Sorgen, ob er nicht noch einen fiesen Trick auf Lager hat, doch er hält sich an die Vereinbarungen.
    Toll fand ich, dass Flora und Marian nun gemeinsam gegen den Untergang Eisenheims kämpften, auch wenn Marian kurzfristig mal doch vom Wunsch überwältigt wurde, eher seine Schwester zu erlösen!
    In wirklich allerletzte Sekunde wurde die Schattenwelt gerettet, Flora und Marian sind nun zusammen, seine Schwester Ylva konnte sogar nach einem Tipp vom Mantikor noch befreit werden und der Eiserne Kanzler endlich seinen Frieden finden. Scheinbar konnte er ja noch einmal kurz die Realität in vollen Zügen genießen – so verstehe zumindest den Epilog! :breitgrins:
    Fast ein Happy End für alle, etwas getrübt allerdings, da Flora ihre Eltern nun ganz verloren hat.
    Gut gelöst finde ich aber, dass auch sie wie im Märchen nun miteinander vereint sind und die Liebenden so zueinander gefunden haben!
    Eine witzige und sicher begrüßenswerte Überlegung von Flora übrigens die Schattenwelt in eine Demokratie umzuwandeln! :klatschen:
    Insgesamt ein schöner Abschluss dieser fantasievollen Schattenwelt-Dilogie!

  • Mir hat die Auflösung und das Ende insgesamt sehr gut gefallen.


    Ich mag es, wenn ich mit meinen Vermutungen recht hatte und somit die maskierte Dame Floras Mutter ist. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, dass sie Flora und ihren Vater verlässt, aber gut, sie lebt schon ewig und muss damit leben, dass sie das Nichts anzieht. Das ist bestimmt auch nicht einfach.


    Marian scheint nun auch endlich Flora zu vertrauen und erzählt ihr, was im Nichts passiert ist. Oh man, das finde ich extrem gruselig, aber zum Glück ist da alles noch gut gegangen.


    Ich hätte nicht erwartet, dass es so ein Happy End gibt, auch wenn Floras Eltern tot sind. Das Finale ist spannend und ich konnte gar nicht anders, als mitzufiebern. Zumal ich dem Kanzler bis zum Schluss nicht getraut habe (das mit dem Fingerknochen fand ich ganz schön ecklig).
    Es freut mich für Ylva, dass sie geheilt ist und für alle, dass das Nichts besiegt ist.
    Der Epilog bietet da einen stimmigen Abschluss und ich konnte zufrieden das Buch zuklappen.

  • Wow, ich hätte ja fast nicht mehr damit gerechnet, dass das noch mal gut ausgeht. Mir hat dieser Abschnitt wirklich gut gefallen, der Schluss war weder zu lang noch zu kurz und hastig.


    Aber mal der Reihe nach. Ich musste so grinsen über diesen Desiderius, der sich an die Vorhangstange klammert und von dort aus seinen Bart um den Kronleuchter bindet :breitgrins:


    Dass Marian wieder aufwachen würde, hatte ich mir schon gedacht. Das wäre sonst doch zu hart gewesen.


    Dass die Dame Floras Mutter ist, war mir in dem Moment klar, als der Großmeister Flora fragt, ob sie die Identität der Dame kennt. Und zwei Seiten weiter kam’s ja dann auch schwarz auf weiß.


    Endlich wird die Prophezeiung komplett. Zuerst habe ich das gar nicht verstanden, weil ich mir nicht klar gemacht habe, dass Meta unsterblich und schon ein paar Jahrhunderte alt ist.


    Flora ist bei ihrem Pakt mit dem Eisernen Kanzler ein ganz schönes Risiko eingegangen, aber es wohl die einzige Möglichkeit, um die reale Welt und Eisenheim zu retten. Und der Kanzler war seines unsterblichen Lebens wohl auch schon überdrüssig, so dass er sie nicht hereingelegt hat. Die Sache mit dem Knochen unter der Zunge fand ich allerdings schon ziemlich eklig *würg*


    Es wird dann auch noch erwähnt, was in der realen Welt mit den Menschen passiert, die das Nichts verschluckt: sie wandeln quasi wie Zombies oder Schlafwandler auf der Erde. Schreckliche Vorstellung! Aber zum Glück kommen sie ja alle nach und nach wieder zurück, je weiter sich das Nichts in der Schattenwelt zurückzieht.


    Die Bergung des Weißen Löwen verlief ja noch mal richtig spektakulär. Diese elenden Geister finde ich so was von gruselig!


    Es war so typisch für den Fürst, dass er in Ohnmacht fällt, als er seine Frau erkennt :breitgrins:


    Flora verliert zwar ihre Eltern bei der ganzen Geschichte, aber mal ehrlich, Kasimir war ja nicht gerade ein vorbildlicher Vater ;) Aber Flora hat ihn natürlich trotzdem geliebt. Ich tröste mich jetzt auch damit, dass er endlich wieder mit Meta vereint ist.


    Am meisten hat es mich gefreut, dass auch Ylva befreit werden konnte und dass sie nun das Leben in vollen Zügen genießt.

    Liebe Grüße, Lilli

  • Im letzten Abschnitt überschlagen sich dann die Ereignisse. Mir ging manches fast ein bisschen zu schnell, aber spannend war es auf jeden Fall!


    Marian ist zum Glück wieder aufgetaucht und hat seinen "Ausflug" ins Nichts auch halbwegs unbeschadet überstanden.


    Und die Dame ist doch Floras Mutter. Ich war zwischendurch von dieser Spur abgekommen, weil sie ja schon uralt war und mir das so nicht so ganz eingeleuchtet hat, wie und wann sie Floras Vater kennengelernt hat. Aber nun gut, sie ist es dann doch.


    Bei Floras Pakt mit dem Kanzler hatte ich echt große Befürchtungen dass er Hintergedanken hat und sie austricksen will. Aber anscheinend hat es ihm nun auch gereicht und er wollte nicht mehr so weitermachen.


    Die Szenen unter der Pyramide waren dann nochmal richtig spannend und ein ziemliches Hinundher. Erst mussten Flora und Marian gegen die Geister bestehen, um den Weißen Löwen überhaupt bergen zu können, dann wird Marian noch einmal beinahe von seinem Wunsch übermannt, seiner Schwester zu helfen, dann denkt Flora zwischenzeitlich, dass das Experiment nicht geklappt hätte - ein echtes Wechselbad der Gefühle, da konnte ich kaum schnell genug lesen.
    Am Ende entscheidet sich ihr Vater, seiner geliebten Frau zu folgen, die er schon so lange entbehren musste. Einerseits eine romantische Liebesentscheidung, aber seiner Tochter gegenüber nicht gerade nett, die lässt er nun mit all den Verpflichtungen gegenüber Eisenheim einfach sitzen. Aber Flora scheint es ihm nicht übelzunehmen und wird nun alles auf sich zukommen lassen, immerhin ist das Nichts besiegt, sie hat Marian wieder - da kann sie ja erstmal ganz entspannt in die Zukunft blicken!

    LG, Dani


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  • Und die Dame ist doch Floras Mutter. Ich war zwischendurch von dieser Spur abgekommen, weil sie ja schon uralt war und mir das so nicht so ganz eingeleuchtet hat, wie und wann sie Floras Vater kennengelernt hat. Aber nun gut, sie ist es dann doch.


    Mir ging es da auch so, dass ich es unwahrscheinlich fand.
    Irgendwie kann ich mir auch gar nicht vorstellen, wie es für eine Unsterbliche in der Realität ablaufen soll.
    Sie altert doch bestimmt nicht, wenn es dann auffällt, muss sie irgendwo anders ein neues Leben beginnen???
    Ist sie vielleicht auch deshalb untergetaucht? :gruebel:

  • Ja, aber wo war sie dann vorher? Also vor ihrer Ehe und Mutterschaft?
    Und wieso fällt es Floras Vater nicht auf, dass seine Frau verschwindet und kurz danach eine geheimnisvolle verschleierte Dame auftaucht? Der wird ja nicht immer so verpeilt gewesen sein.

    LG, Dani


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  • Das war ein sehr schönes passendes Ende für diese fantastische Geschichte. Floras Eltern sind vereint und wir dürfen glauben, dass sie in einer wieder anderen Welt zusammen sind. Nun denn. Ein wenig schade ist das wirklich für Flora, vor allen Dingen aber frage ich mich wie sie jetzt in der echten Welt weiter leben wird. Sie ist doch noch nicht volljährig. Wer kümmert sich um sie?


    Mir haben in diesem Abschnitt natürlich auch vor allen Dingen das spannende Finale, die Suche nach dem weißen Löwe und das neuerliche Experiment gefallen. Sehr amüsant war aber auch die Szene auf dem Friedhof mit dem Friedhofswärter, der auch ein Wandernder war. Den Polizisten hätte ich ja gerne gsehen. Der muss doch wirklich gedacht haben, dass der Mann spinnt. Einfach herrlich. Das war eine richtig schöne Auflockerung vor dem großen Ende.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Sehr amüsant war aber auch die Szene auf dem Friedhof mit dem Friedhofswärter, der auch ein Wandernder war. Den Polizisten hätte ich ja gerne gsehen. Der muss doch wirklich gedacht haben, dass der Mann spinnt. Einfach herrlich. Das war eine richtig schöne Auflockerung vor dem großen Ende.


    Diese Szene fand ich auch klasse :)

    Liebe Grüße, Lilli

  • Hallo Zusammen! :winken:


    Ich habe das Buch nun auch beendet und bin noch etwas zweigespalten. Das Ende war natürlich sehr spannend und sehr ereignisreich. Es hat mir auch durchaus gefallen, und trotzdem hat mir etwas gefehlt.
    Das klingt ziemlich unlogisch, und ich kann es leider auch nicht erklären, aber irgendwie sprang der Funke bei diesem Buch bei mir nicht wirklich über. Schade.


    Ich habe das Buch gerne gelesen, aber begeistert bin ich nicht.


    Sehr schade für Flora finde ich, dass sie nun auf einen Schlag beide Elternteile verliert, wobei sie doch ihre Mutter gerade erst wieder zurückbekommen hatte. Das fand ich persönlich jetzt schon sehr traurig und auch nicht ganz nachvollziehbar.


    Mit Marian ist dafür alles wieder gut, und das wird ihr in dieser Zeit jetzt sicherlich sehr helfen. Immerhin das.
    Und Eisenheim ist ja auch gerettet.
    Die Verwandlung von Ylva ist mit ein wenig zu extrem. Sie verwandelt sich zur Discomaus. Das ist zwar schön für sie, aber für mich ist das fast zu schnell und zu viel.
    Aber ich will nicht nur meckern; insgesamt hat mir das Buch ja doch recht gut gefallen.

    Lesen aus Leidenschaft

  • Hallo zusammen,


    ich bin schon seit Sonntag fertig, aber bisher nicht zum schreiben gekommen. :rollen:


    Ich kann mit dem Ende sehr gut leben. Besonders die Lösung mit dem Kanzler hat mir gefallen. Plötzlich war er doch recht menschlich, als alle Macht verloren war. Gut auch, dass die Schattenreiter weg sind. Sie konnten dort einfach nicht bleiben. Also lieber ein schnelles Ende.


    Die Sache mit Floras Eltern kann ich nachvollziehen. Ihre Mutter hatte keine Chance und der Vater wollte sie nicht wieder verlieren. Er sieht Flora wohl auch in guten Händen bei Marian. Und wenn das Kind aus dem Haus ist, sitzt er allein da. Dann lieber mit seiner vermissten Frau an einen Ort, an dem sie hoffentlich noch gemeinsam leben können/dürfen.


    Das Ylva gerettet werden kann, hätte ich nicht erwartet. Vielleicht auch weil es immer so betont wurde, dass keine Möglichkeit hat, egal was man versuchen würde. Nun ist sie also ein normaler Teenager, der alles nachholt. Ich gönne es ihr.


    Sehr interessant fand ich auch, wie die Menschen in der realen Welt reagieren, wenn die Seelen vom Nichts verschluckt werden. Jetzt sieht man Schlafwandler gleich mit anderen Augen. :breitgrins:


    Grundsätzlich fand ich das Buch recht gut. Anfangs war es sehr irritierend, weil ich mich ständig an den ersten Band erinnern wollte. Zum Ende hin fiel mir das zunehmend leichter, da die Geschichte dann für sich selbst sprach.


  • Ich kann mit dem Ende sehr gut leben. Besonders die Lösung mit dem Kanzler hat mir gefallen. Plötzlich war er doch recht menschlich, als alle Macht verloren war. Gut auch, dass die Schattenreiter weg sind. Sie konnten dort einfach nicht bleiben. Also lieber ein schnelles Ende.


    Mir persönlich war es ja ein wenig zu schnell bzw. zu reibungslos. Das lief am Ende plötzlich alles so glatt irgendwie... :rollen:

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