Horrorszenario: Leseblockade!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 1.746 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von KillerKiwi.

  • Das finde ich auch gut, wobei ich vom Handy aus eigentlich nie schreibe. Das ist mir zu fummelig.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich steck zwar in keiner Krise, aber ich habe scho seit zwei Wochen nichts gelesen. Ich komm irgendwie nicht dazu. Serien schauen ist derzeit wichtiger und wenn ich dann im Bett liege bin ich zu müde.


    Aber ich denke jetzt packt mich bald wieder die Leselust :)

  • Ich les eh kaum mehr als 2 Bücher im Monat vielleicht mal 3-4 wenn es dünne sind. mehr schaffe ich einfach nicht, bin viel unterwegs und arbeite lange und manchmal bin ich abends einfach eher auf Couching aus mit Serien als auf lesen. Aber für mich ist das ok. Jetzt im Urlaub kann ich dann wieder etwas mehr lesen wenn wir Strandtage einlegen, da freu ich mich drauf...

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Hallo :),


    Ich lese in letzter Zeit mal wieder mehr, aber ich habe das Problem, dass ich zu viele angefangene Bücher habe und kaum ein Buch beende. Stattdessen bin ich lieber im Internet (u.and. natürlich auch hier im Forum) oder in Berlin unterwegs.

    Bei meinem Histo, den ich gerade lese, "Tanz in die Freiheit " von Susanne Betz, bin ich 40 Seiten vor dem Ende und habe kaum Muße , das Buch auch zu beenden. Dafür habe ich bisher übrigens 7 Wochen gebraucht. :redface:

    Ich denke, ich muss mich einfach besser am Riemen reißen mit der Lesedisziplin.

  • Banana Yoshimotos Roman "Moshi Moshi" habe ich auch soeben abgebrochen, das Thema passt zur Zeit nicht für mich.

    Hoffentlich falle ich nicht wieder in eine Leseblockade.

    P.S. : "Tanz in die Freiheit " habe ich soeben erfolgreich beendet.

  • Alice: Gerne. :* Ich fand das Buch nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Die letzten 100 Seiten haben sich doch schon sehr gezogen. Aber ich fand es interessant einen schwulen Hauptcharakter einzuführen und seine Sexualität nicht zu problematisieren bzw. zu stigmatisieren, wie es in einigen (nicht nur historischen) Romanen vorkommt.

    Insgesamt würde ich 3rattenvergeben.

  • Wenn ich zuu viele Bücher angefangen habe, geht es mir auch oft so, dass ich irgendwann auf gar keines mehr Lust habe. Da hilft dann oftmals nur noch Abbruch oder Augen zu und durch und endlich zu Ende lesen. Deswegen scheinst du ja wieder auf einem guten Weg zu sein, Lykantrophin ! :)

  • Das Problem habe ich derzeit auch. Zu viele angefangene Bücher. Und das liegt mir eigentlich gar nicht. Dass ich parallel lese, kam bisher immer nur vor, wenn ich keine Buchvorstellung geschrieben habe. Und da ich das nun schon eine Weile nicht mache, häufen sich die angefangenen Bücher.


    Ich wünsche mir ja, dass ich so kurze Texte wie Kirsten schreiben könnte. Doch da muss ich bei mir erst einen Schalter umlegen, um davon wegzukommen, hauptsächlich vom Inhalt zu berichten, wie ich es bisher meist gemacht habe.

  • Anne siehst du, manchmal würde ich gerne ein bisschen ausführlicher schreiben können ;-) Das klappt leider nicht immer.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Ich finde es gerade gut, dass jeder so seinen eigenen Rezi-Stil hat. Und ich glaube nicht, dass etwas Gutes dabei herauskäme, wenn Anne jetzt auf Teufel komm raus wie Kirsten zu schreiben versuchte und umgekehrt ;)

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Und ich glaube nicht, dass etwas Gutes dabei herauskäme, wenn Anne jetzt auf Teufel komm raus wie Kirsten zu schreiben versuchte und umgekehrt ;)

    Ich möchte Kirsten ja auch nicht kopieren. Mir ging es nur um das Kurz-und-bündig, das ich bei ihr bewundere.


    Aber: Momentan bin ich im Zwiespalt mit mir. Einerseits gefällt mir das Lesen ohne Schreiben. Einfach ins Buch fallen lassen, ohne daran zu denken, Notizen machen zu müssen oder einen Gedanken festzuhalten, den ich für die Buchvorstellung brauche.

    Andererseits möchte ich ein Buch, das mir gefällt, auch empfehlen. Und mir haben meine längeren Texte, noch dazu mit Zitaten, gut gefallen. Zumindest hat es mir immer Spaß gemacht, sie zu schreiben.


    Momentan lese ich ja Jack London. Und das Buch möchte ich gerne vorstellen. Habe mir also ein paar Notizen gemacht. Mal schaun, ob ich wieder langsam rein komme.

  • Anne

    Aber das kannst du auch bei jedem Buch anders handhaben. Ich schreibe nicht zu jedem gelesenen Buch hier was. Manchmal ist es, wie du sagst, auch schön, einfach ein Buch zu lesen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie man es nun findet. Aber dann lass ich eine Rezension einfach sein. :)

  • Ich finde disziin klingt so nach müssen. Wenn dir grad nicht nach lesen ist dann ist das eben so.

    Genau das habe ich auch gerade gedacht. Und unter " müssen" macht es keinen Spaß. Ich würde dann lieber gar nicht lesen, es soll Spaß machen und mir keine Disziplin abverlangen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich sehe den Begriff Disziplin auch nicht beim Lesen. Aber sehr wohl bei dem was mich davon abhält. Manchmal verdaddle ich einfach meine Zeit und ärgere mich im Nachhinein, dass ich sie nicht sinnvoller genutzt habe (und das nicht nur beim Lesen).

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.