Jim Butcher - Willkommen im Dschungel (Dresden Files)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Jim Butcher bezeichnet sich als großen Comic-Liebhaber und so war er hocherfreut, als an ihn die Idee einer Comicadaption seiner Dresden-Reihe herangetragen wurde. „Willkommen im Dschungel“ spielt vor dem ersten Band der Buch-Reihe (Sturmnacht) und wurde von Butcher direkt als Comic geschrieben - wobei ihn das Ausmaß zusätzlicher Arbeit ziemlich überraschte, wie man in einem Vorwort erfährt.


    Inhaltlich geht es um den Tod eines Zoo-Mitarbeiters, an dem wohl nicht der Gorilla schuld ist, sondern dunkle Mächte, denen er in den Weg kam. Gemeinsam mit einer Zoo-Mitarbeiterin versucht Harry ein machtvolles Ritual zu verhindern, was seine Gegner praktisch unbesiegbar machen würde.


    Zeichnerisch gefiel mir der Comic mittelmässig, manchmal hätte ich mir mehr Details gewünscht, insgesamt wirkten die Zeichnungen auf Superheldenmanier relativ klassisch. Sprachlich erkennt man Butcher trotz anderer Übersetzer sehr gut wieder, Beschreibungen und Sprüche Dresdens kamen mir vollkommen identisch mit der Ausdrucksweise in den Büchern vor.


    Auch wenn man „Willkommen im Dschungel“ nicht unbedingt lesen muss, für Dresden- und Comic-Fans ist es ein nettes Schmankerl für Zwischendurch.


    4ratten

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)