Lesen? Immer nur lesen? Warum eigentlich?

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 279 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dostoevskij.

  • Ich bin auch eher zuhause anzutreffen, oder eben im Kino oder mit Freunden Kaffee trinken. Dieses "in die Disco" gehen hat mich früher nicht interessiert und tut es heute noch immer nicht.


    Manche meiner Freunde wissen nicht mal, dass ich weder in der Nachtschicht war, noch in den ganzen anderen Discos, wo sie dauernd sind. Naja, ihnen ist es anscheinend schnuppe, weil sie mich woanders treffen, und mir ist es auch ganz recht.

  • elsabina
    Hm also das ich weil ich viel Lese gut in Rechtschreibung bin ist nicht zwingend... ich bin z.B trotzdem sehr schlecht darin auch wenn mein sprachlicher Ausdruck laut meiner Lehrerin ansonsten sehr gut ist. Das viele Lesen hat nicht unebedingt etwas damit zu tun das man gut in Rechtschreibung ist.


    Mir macht es nicht so viel aus wenn ein paar meiner Freunde nicht so viel oder gerne Lesen wie ich. Mein neuer Freund liest auch praktisch keine Bücher dafür hat er andere Interessen mit denen ich weniger anfangen kann. Trotzdem haben wir immer Gesprächsthemen und langweilen uns nicht. Als weniger gebildet empfinde ich ihn auch nicht. Ich bin eben besser in Deutsch, er dafür extrem begabt in Mathematik.


    Ich zerrbreche mir nicht mehr den Kopf darüber wiso ich so gerne lese, ich tus einfach. Andere werden ja auch nicht ständig gefragt weshalb sie dieses oder jenes Hobby betreiben.

  • Eigentlich lese ich nur wegen des "Kopfkinos".
    Es gibt für mich nichts schöneres, als in seiner eigenen Welt, nämlich die des Buches gefangen zu sein und die Welt um sich zu vergessen.
    Außerdem ist es doch einfach herrlich, wenn man zu Hause in seinem kuscheligen warmen Bett/ Sofa liegt, es Draußen stürmt oder sogar schneit und man bei einem guten Buch und einer Tasse Tee/ Kaffee alles vergisst was einem nur stört und lästig ist ... :winken:

  • Mir gehts grad bei "Bis(s) zum Morgengrauen" so, Tetr4.


    Vielleicht liegt es daran, dass ich mir den Trailer zum Film schon so oft angeschaut habe, aber beim Lesen dieses Buches sehe ich ALLES, wirklich alles vor mir.


    Ich muss mich zwingen das Buch aus der Hand zu legen, weil ich noch in der Arbeit bin.


    Ich liebe dieses Kopfkino.

  • Warum ich lese? Ich tauche gerne in andere Welten und Geschichten ab, meine Phantasie kann sich austoben und ich lerne viele interessante Figuren kennen. Bücher geben mir einfach sehr viel. Neue Erfahrungen, Emotionen, Landschaften. Außerdem kann ich mich beim Lesen schön entspannen und abschalten, es hat etwas gemütliches. Und ich liebe sogar diese kleinen Verrücktheiten, die ich davontrage. Bestimmte Redewendungen, die ich übernehme. Figuren, die in meinem Kopf noch lange ihr Unwesen treiben. Und ich träume auch oft von den gelesenen Geschichten. *irre lacht* :breitgrins:


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, nicht mehr zu lesen. Das geht gar nicht, die reinste Horrorvorstellung.
    Andere könnten mich vielleicht schon als typischen Vorurteils-Leser sehen. Ich bin ruhig und schüchtern, das passt bei vielen sicher als langweilig. Ebenso kein Party- und Discogänger, das liegt aber mehr daran, dass ich mich da nicht wohl fühle. Wenn es die richtigen Dinge für mich sind, gehe ich auch weg.


    Und meine Sicht auf Nicht-Leser... Schwierig. Ich will niemanden zwingen, schließlich gibt es auch Menschen, die mit Büchern einfach nichts anfangen können. Bei den Leuten, die schon gern mehr lesen würden, aber es nicht schaffen weil sie ewig vor der Glotze hängen, versuche ich schon zu überzeugen. Denen geht es ja meist auch nicht um bestimmte Sendungen, sie lassen sich einfach gerne berieseln. Sie tun mir damit fast schon ein wenig leid, was ich natürlich nicht sage.


    Ob meine Rechtschreibung durch das viele Lesen besser geworden ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich denke, da spielen noch einige andere Faktoren mit rein. Aber auf jeden Fall wird der Wortschatz erweitert, und in der Grundschule hat man das Ziel vor Augen, Bücher selbst lesen zu können. Und ich finde, man kann auch besser vorlesen. In unseren kleinen Aufführungen war ich nicht selten der Erzähler oder die Stimme aus dem Hintergrund.


  • Eigentlich lese ich nur wegen des "Kopfkinos".
    Es gibt für mich nichts schöneres, als in seiner eigenen Welt, nämlich die des Buches gefangen zu sein und die Welt um sich zu vergessen.
    Außerdem ist es doch einfach herrlich, wenn man zu Hause in seinem kuscheligen warmen Bett/ Sofa liegt, es Draußen stürmt oder sogar schneit und man bei einem guten Buch und einer Tasse Tee/ Kaffee alles vergisst was einem nur stört und lästig ist ... :winken:


    Besser hätte ich es nicht sagen können! :klatschen:


    Viele Grüße von Annabas

  • Ich muss sagen, ich hatte auch schon öfters Phasen in meinem Leben, in denen ich kaum etwas gelesen habe. So richtig exzessiv wurde das Lesen bei mir erst in der Oberstufe bzw. es steigert sich immernoch :zwinker:


    Als Langweiler würde ich mich definitiv nicht bezeichnen. Im Gegenteil. Mein Freund, der kaum etwas liest, ist der Stubenhocker in unserer Beziehung und ich muss ihn immer animieren, damit wir weggehen. Und ich gehe wirklich gerne aus. Am liebsten bin ich das ganze Wochenende unterwegs. Das muss zwar nicht unbedingt auf die Piste sein, aber Cocktailabende, Billiard spielen, Konzerte, im Sommer Eis essen mit Freunden - all das LIEBE ich. Und es hält mich nicht davon ab zu lesen :breitgrins:


    Generell habe ich keine Probleme damit, wenn andere wenig oder garnichts lesen. Was mich nur richtig stört, ist, wenn ich zum Beispiel auf irgendwelchen Plattformen im Profil lesen muss "Bücher: Was ist das denn?" oder noch eine Stufe untendrunter "Bücher: Kann mans essen?". Solche Aussagen nerven mich immer tierisch. Vor allem weil sich teilweise sogar noch Leute dahinter verbergen, die in Wirklichkeit doch ganz gern mal ein Buch in die Hand nehmen, aber vor lauter Gruppenzwang, dass Lesen ja uncool sei, solche blöden Sprüche da reinschreiben. Das weiß ich nämlich zum Beispiel von meinem Nachhilfekind, die zwar nicht schnell liest, aber sich dennoch ab und an ein Buch von mir ausleiht. Aber scheinbar ist das bei den heutigen 15jährigen ja normal :rollen: Aber auch bei meinen Altersgenossen (ich bin 20) muss ich leider solche Sachen lesen. Da trennt sich dann aber meiner Meinung nach die Spreu vom Weizen und solche Leute stecke ich in die Schublade "ungebildet". So arrogant bin ich dann doch :breitgrins:

  • Cyberangel
    Ja das mit dem Lesen ist Uncool kenne ich auch. Ich war richtig irritiert als ich dann das Abitur nachgeholt habe, plötzlich gab es ganz viele Menschen um mich herum die auch gerne lesen. Das hatte ich in der Realschule so nicht. Und hier an der Uni gibts auch viele die gerne lesen^^ Zum Teil hat das wohl doch auch mit dem Bildungsniveau zu tun und eben auch mit der Einstellung zum Lesen allgemein.


  • Das hatte ich in der Realschule so nicht. Und hier an der Uni gibts auch viele die gerne lesen^^ Zum Teil hat das wohl doch auch mit dem Bildungsniveau zu tun und eben auch mit der Einstellung zum Lesen allgemein.


    Vielleicht erweckt man dort (Haupt,- Realschule und Co.) erst gar nicht recht die Neugier an der Literatur? Mir konnte die Schule das Lesen eigentlich nur verkraulen. Philosophie? daran war dort nicht zu denken. Ok, es gab Schullektüren, aber immer nur Dürenmatts "Kriminalgeschichten". Geschmack am Lesen hat mir dort niemand vermittelt. Ganz im Gegenteil, denn Lektüre galt als Pflicht und fertig wars...


    Vielleicht war ich aber auch noch nicht reif genug dafür? :rollen:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Als ich noch zur Schule ging wurde weder an der Grundschule, noch an der Haupt- oder Realschule Lesen als Spaßfaktor vermittelt. Ich hatte (unter anderem durch meine Mutter) immer Spaß am Lesen, aber die Schule hat dazu nichts beigetragen.


    Ich hatte gehofft, dass sich das mittlerweile geändert hat, aber scheinbar ist das nicht so. Wirklich schade :sauer:


    Wobei ich wirklich finde: Lesen ist nicht alles. Man braucht (finde ich) einfach noch etwas anderes drum herum, wie Freunde, Weggehen, evtl. andere Hobbies. Ich verurteile zwar niemanden, der jede freie Minute seine Nase in Bücher steckt, aber ich glaube, so verpasst man auch etwas im Leben. Aber ein Leben ohne Bücher kann ich mir definitiv nicht vorstellen.

    Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.

  • Ich weiß nicht warum ich lese.
    Kopfkino ist zwar ganz originell, aber ich höre auch gerne Musik oder schaue einen Film.


    Manchmal habe ich Phasen, wo ich wochen- oder monatelang kein Buch lese - und es auch nicht vermisse.


    Am ehesten vermute ich mal, hat es von meinem Vater auf mich abgefärbt. Der hat alles gelesen. Liebesromane,
    SF, Krimis, Grusel und, am liebsten, Western.


  • Als ich noch zur Schule ging wurde weder an der Grundschule, noch an der Haupt- oder Realschule Lesen als Spaßfaktor vermittelt. Ich hatte (unter anderem durch meine Mutter) immer Spaß am Lesen, aber die Schule hat dazu nichts beigetragen.


    Ich denke ebenso, dass eher in der Familie der Grundstein für Spaß am Lesen gelegt wird. Meine beiden Schwestern und ich lesen alle sehr gern, obwohl eine auf die Realschule ging und zwei aufs Gymnasium. Wenn überhaupt, kann vielleicht die Grundschule etwas bewirken, danach ist es in meinen Augen zu spät. Da muss dann das Interesse und der Impuls von einem selbst ausgehen.


    Grüße von Annabas :winken:


  • Ich denke ebenso, dass eher in der Familie der Grundstein für Spaß am Lesen gelegt wird.


    Das denke ich auch. Meine Frau und ich lesen beide, ich etwas mehr.
    Aber ich sehe auch bei meinen Kinder, dass die beiden "Grobmotoriker", also die, die immer Bewegung und Action brauchen, sehr wenig lesen.
    Meine Älteste, die "Feinmotorikerin", die alles ruhig und gemächlich angeht, liest dafür um so mehr.
    Unsere Jügste ist gerade mal 4 geworden, aber sie tendiert zum Wildfang und ich tippe mal, dass sie weniger lesen wird.

  • Ich denke ebenso, dass eher in der Familie der Grundstein für Spaß am Lesen gelegt wird. Meine beiden Schwestern und ich lesen alle sehr gern, obwohl eine auf die Realschule ging und zwei aufs Gymnasium. Wenn überhaupt, kann vielleicht die Grundschule etwas bewirken, danach ist es in meinen Augen zu spät. Da muss dann das Interesse und der Impuls von einem selbst ausgehen.


    Oder Vorbild sein und Neugier erwecken. :zwinker:
    Wir haben dieses Ziel zwar innerhalb der Familie noch nicht ganz erreicht, doch unsere Versuche unter der Woche abends gemeinsam im Bett (zu dritt und jeder sein eigenes Buch) zu lesen vermittelt zumindest doch einen recht positiven Nachhall. :breitgrins:


    Aber zur eigentlichen Frage:
    Jo, mir geht es eigentlich auch um das Kopfkino, das Locken der eigenen Fantasie und die Möglichkeit gleichzeitig doch noch den eigenen Horizont zu erweitern. Manchmal muss man auch einfach Alltag Alltag sein lassen und abtauchen können. Dass man sich dann auch noch gemeinsam mit anderen über Bücher austauschen kann und dabei Dinge von verschiedenen Blickpunkten betrachtet finde ich dann noch absolute Klasse. Mal ganz abgesehen davon, dass ich glaube, dass es das eigene Toleranz-Bewusstsein erweitert :smile:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Ich denke schon auch das die Schule oder vielmehr der jeweilige Lehrer im Deutschuntericht schon auch den Spaß am Lesen vermitteln kann. Aber der Lehrplan in der Realschule hat praktisch kaum Lektüre zu gelassen beziehungsweise der jeweilige Lehrer hat es nicht ausgesucht.Klar in der Hauptschule und in der Realschule liegen die Schwerpunkte auch darauf die Schüler auf eine Ausbildung vorzubereiten, auf dem Gymnasium ja auch darauf Kompetenzen für ein Studium zu liefern, logisch das der Umgang mit schwierigen Texten da einen anderen Stellenwert hat. Ich finde es dennoch schade...Ich hab auch eher von mir selbst aus gerne gelesen, für mich war es schon immer vollkommen normal jeden Freitag in der Stadtbibliothek zu verbringen, später wurde ich da auch gerne mal geparkt :breitgrins: wenn meine Eltern auf dem Markt waren. Ich liebe dieses eintauchen in den Text. Wenn das Buch gut ist dann bin ich so drin das ich manchmal sogar vergesse das die Personen nur in der Geschichte sind^^ so manches Mal habe ich da schon kurz gedacht ich muss diesem oder jenem etwas erzählen und dann viel mir auf das es ja eine Figur aus dem Buch ist das ich momentan lese :breitgrins:
    Ich liebe am Lesen das Lesen selbst^^ die Geschichten die erzählt werden, die mich berühren und mich zum Nachdenken anregen, die mich aber auch einfach nur unterhalten. Ich liebe das Reden über Bücher^^ ich mochte im Deutschunterricht auch das Interpretieren, sogar bei Büchern die mir nicht gefallen haben. Ich finde diesen Austausch einfach toll. Ich finde gerade die verschiedenen Blickwinkel auf ein Buch wahnsinnig interessant. Ich liebe die Gefühle die so manches meiner Lieblingsbücher in mir auslöst und die Erinnerungen die damit verbunden sind. Ich verbinde so manches Buch mit einem Erlebnis, zum Beispiel meine Erstlektüre vom Fänger im Roggen^^ auf der Rückreise von England nach Deutschland am Flughafen^^ oder Die Schlafwandler von Jens Lossau, diesen Roman habe ich gelesen als ich das erste Mal zu meinem Freund gefahren bin.
    Diese Mischung macht für mich das Lesen erst aus. Zu dem komme ich natürlich im Studium nicht drumherum Texte zu lesen^^ Ich würde mal sagen das es mir hier schon hilft das ich eben eine routinierte Leserin bin und auch eher eine Schnelleserin.

  • Ich fand auch, dass es immer auf den jeweiligen Lehrer ankam. Manche vermittelten Pflichtlektüren als ein notwendiges Übel, andere wiederum machten einem Lust darauf noch viel mehr über die Thematik und auch weit darüber hinaus zu lesen.
    Am Lesen reizt mich hauptsächlich die Horizonterweiterung. Vor allem seit ich studiere, habe ich das Gefühl sehr in eine Richtung schauen zu müssen und kaum etwas über andere Bereiche zu lernen. Klar, es ist der Sinn, dass man krass ausgedrückt zu einer Art "Fachidiot" ausgebildet wird, um sich auf dem eigenen Gebiet profilieren zu können, aber es ist eben schade, dass man nicht mehr wie in der Schule ein breit gefächertes Spektrum hat. Ich denke, dass ist auch ein Grund, warum sich während meines Studiums mein Lesekonsum so gesteigert hat.


    Ich liebe es auch mich über Bücher auszutauschen. Den Deutschunterricht fand ich fast immer sehr interessant, vor allem dass jeder mit seinem ihm eigenen Hintergrund den Inhalt anders interpretiert. Es ist nunmal so, dass jeder seine eigenen Erfahrungen gesammelt hat und das, was er daraus gelernt hat, auf Neues anwendet. Und genau dieses Wissen darüber macht einen Austausch über Bücher für mich so wertvoll.


  • Wobei ich wirklich finde: Lesen ist nicht alles. Man braucht (finde ich) einfach noch etwas anderes drum herum, wie Freunde, Weggehen, evtl. andere Hobbies. Ich verurteile zwar niemanden, der jede freie Minute seine Nase in Bücher steckt, aber ich glaube, so verpasst man auch etwas im Leben.


    So lange sich jemand wohl fühlt bei dem, was er tut, ist es doch legitim, wenn er seine Freizeit auf seine bevorzugte Weise verbringt. Anders herum betrachtet: Jemand, der lieber etwas anderes unternimmt als zu lesen, verpasst auch etwas, nämlich schöne Bücher.


    Ich denke ebenso, dass eher in der Familie der Grundstein für Spaß am Lesen gelegt wird.


    In meiner Familie las niemand viel, ich war die Ausnahme. Ich habe es zwar auch erst in der Schule gelernt, von da an aber immer viel gelesen, ohne dass mich jemand dazu auffordern musste. Die Schule kann sicher einen Teil dazu beitragen, doch ich glaube, dass die Lust am Lesen schon vorhanden sein muss. Das Umfeld kann aber dazu beitragen, den Stein ins Rollen zu bringen.


    Grüße
    Doris


    Edit:
    @ Holden
    Kannst du nochmal erklären, was diese Zeichen ´`´` bedeuten sollen?

  • Doris
    Ups entschuldige die sind mir schon so in Fleisch und Blut übergegangen das ich manchmal erst hinterher genau sehe das ich sie oft benutzt hab. Im Prinzip ist das für mich (also meine Interpretation *g*) ein Ersatz für einen Smiley oder wenn ich finde das hier keiner so richtig passt, ich aber ein Verschmitztes Lächeln oder Augenzwinkern doch ganz nett fände. Außerdem möchte ich auch in den Beiträgen nicht zu viele Smileys setzen.


    Zum Lesen: Ich denke es kommt sicher auch auf eine Grundneugier beim lesen Lernen selbst drauf an. Und wenn einem das dann Spaß macht bleibt man am Ball. Interessant ist ja auch das man oft wärend der Pupertät die Lust am Lesen dann verliert und ander Dinge viel wichtiger werden, bei mir war das nicht so. Wobei man durchaus sagen könnte das bei mir das Lesen auch schon eine Flucht aus der Realität war in der Ich mich nicht wohl gefühlt habe weil meine Klassenkameraden beschlossen hatten nicht besonders nett zu mir zu sein...

  • [...] weil meine Klassenkameraden beschlossen hatten nicht besonders nett zu mir zu sein...


    Vielleicht gerade weil du so viel gelesen hast? Das ist bei manchen Teenies der Grund, mit dem Lesen vorübergehend aufzuhören, wenn der Rest der Clique (oder wie das inzwischen heißt) sich darüber lustig macht. In dem Maß, wie dann mit der Zeit das Selbstbewusstsein steigt und die eigene Identität in den Vordergrund rückt, kommt die Lust am Lesen dann wieder zurück.


    Danke für die Aufklärung wegen der Zeichen. So in etwa dachte ich mir das schon, aber ich will es halt genau wissen :zwinker:

  • Doris
    Ich denke das hatte sicher auch damit zu tun aber nicht nur. :) Andererseits hab ich mich halt auch nicht unbedingt Gruppenzwängen hingegeben. Ich war von Anfang an eher eine Ausenseiterin, das hat sich einfach ab der fünften Klasse so ergeben. Später hab ich mich auch gerne mal hinter dem Buch versteckt und konnte so einiges einfach ausblenden. Ich denke das hat vielleicht auch dafür gesorgt das ich wärend der gesamten Teeniezeit immer gerne gelesen habe. Nach und nach hatte ich dann auch Freunde außerhalb der Schule und die haben im Normalfall schon eher mal auch ein Buch in die Hand genommen. So richtig aufgezogen hat mich aber nie jemand wegen dem Lesen.