Andreas Eschbach - Black Out

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

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    Inhaltliche Zusammenfassung:


    Christopher Kidd, dessen Spitzname Computer Kidd darauf hinweist, dass er sich ziemlich gut mit Computern auskennt, ja, nämlich so gut, dass er einer der bekanntesten Hacker der Welt ist, ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor der Kohärenz. Die Kohärenz ist eine Gruppe von Menschen, die sich miteinander mittels Chip im Riechorgan vernetzt hat und die quasi alles gleichzeitig denkt. Es gibt kein Gedanke mehr, der dem Individium gehört, sondern nur noch ALLEN. Diese Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, alle Menschen mit so einem Chip auszustatten und im Gleichklang bis ans Ende der Menschheit zu leben. Christopher, der mit einem defekten Chip ausgestattet ist, will diesen Chip nun los werden. Dazu macht er sich mit Serenity und ihrem Bruder Kyle auf den Weg, deren Vater zu finden, der Gegner aller Technik, der abgeschieden mit einer kleinen Gruppe ebenfalls auf der Flucht ist, da ihm vorgeworfen wird, ein Bürokomplex in die Luft gejagt zu haben. Der bringt ihn dazu, nicht nur sich selbst retten zu wollen, sondern die komplette Menschheit. ...


    Meine Meinung:
    Puh, jetzt war ich so begeistert von Quest und Herr aller Dinge, jedoch so enttäuscht von Kellwitts Stern. Ich wollte Eschbach aber nicht so einfach aufgeben und griff zu diesem Buch, was den Anfang einer Trilogie darstellt. Nun ja, sagen wir es also so: Ich werde mir Band 2 und Band 3 höchstwahrscheinlich nicht kaufen.
    Ich fand den Roman inhaltlich unausgegoren. Bei vielen Beschreibungen hatte ich ein dickes Fragezeichen auf dem Kopf und fragte mich, wie das gehen kann? Außerdem störte es mich, dass die Geschichte so oberflächlich erzählt wurde. Da passiert also dies und dann das und später das... Es kam mir vor, als hätte der Autor keine Lust, da weiter auf die Story einzugehen und wollte die Sache abkürzen. Ich schaffte es nicht, zu der Geschichte eine Bindung aufzubauen. Ich las meistens mit gegräuselter Stirn und fragend konsterniertem Gesicht.
    Irgendwie ist es mir schleierhaft, wie die selbe Person so unterschiedliche Bücher schreiben kann und offenbar auch für solch unterschiedliche Zielgruppen.


    Aus diesem Grunde erhält das Buch von mir lediglich 1ratten


    Viele Grüße,


    Marypipe

  • Danke für deine Rezi! Das Buch stand bis gerade noch auf meiner Wunschliste, aber ich war mir doch etwas unsicher. Nun habe ich wieder einen Platz frei auf meiner Wunschliste. :zwinker:

  • Ich habe auch mal im Internet nach anderen Rezensionen gegoogelt und bei meinem Kauf habe ich natürlich auch die Amazon-Bewertungen durchgeschaut. Der Grundkanon ist eigentlich sehr positiv. Allerdings trifft es eben so gar nicht mein Geschmack. Allgemeingültig ist der natürlich nicht. ;-)
    Vielleicht wartest du noch, foenig, auf die Rezensionen anderer Leser hier im Forum, bevor du das Buch streichst, eine Einzelmeinung sagt ja bekanntlich noch nicht so viel aus.


    Viele Grüße,
    Marypipe

  • Ach, falls sich hier doch noch ganz viele äußerst positiv zu diesem Buch äußern werden, kann ich das Buch ja wieder ganz schnell auf meine Wunschliste packen. Klar, handelt es sich hier nur um eine einzelne Meinung, aber mein SuB ist mir zu groß und meine Wunschliste ist noch viel länger und zum Lesen komme ich dieses Jahr auch kaum, also wird brav aussortiert.

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    Titel: Black*out
    Autor: Andreas Eschbach


    Weitere Informationen: Gebundene Ausgabe mit 464 Seiten, erschienen im Mai 2010 (Arena Verlag), Altersangabe 12-15 Jahre; Teil 1 von 3


    Inhalt:
    Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik – ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.


    Meine Meinung:
    Die Flucht von Christopher gemeinsam mit Serenity und ihrem Bruder gleicht zu Beginn einem Roadmovie. In verschiedenen Rückblicken erfährt man immer mehr über Christopher und dessen Vergangenheit und wie es zu der Flucht gekommen ist. Als endlich das Ziel erreicht ist, bietet sich für den Leser die Gelegenheit, etwas zur Ruhe zu kommen und den weiteren Charakteren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bis es zu einem finalen Showdown mit Überraschungsmoment kommt.
    Schön gemachte Sciene Fiction, auch wenn die Geschichte in nicht allzu ferner Zukunft spielt: wie weit sind wir bereit uns auf die Technik einzulassen? wie viel wollen wir von uns preisgeben? gibt es den Punkt, an dem der technische Fortschritt nicht mehr aufzuhalten ist?
    Ich kannte Andreas Eschbach bisher nur als Autoren für Erwachsenenbücher, die ich immer sehr spannend fand. Dies ist mein erstes Jugendbuch von ihm und ich bin begeistert. Persönlich am meisten erfreut hat mich die Referenz an die Borg. Der zweite Teil liegt hier schon bereit.


    Für alle Jugendbuchfreunde ist es wirklich empfehlenswert!

  • Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte hinein zu kommen. Aber als mir das dann gelungen war, fand ich sie wirklich spannend. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Zeitebenen - wie es zum Status Quo gekommen ist und die spätere Entwicklung der Handlung.


    Die Idee, einen Chip im Gehirn zu implantieren, der mit dem Internet verbunden ist, macht mir etwas Angst. Wobei ist auch sehr cool ist, was die Leute dann damit anstellen können und wie schnell das Gehirn dazu lernt. Aber vor allem ist die Vorstellung sehr gruselig und so wird sie auch im Buch geschildert.



    Das Ende war so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten beiden Bände.


    4ratten