06 - Kapitel 13 bis Ende

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Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rosenprinzessin.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 13 bis Ende (Seite 380 bis zum Schluss) schreiben


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    LG, Dani


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  • Hallo allerseits,


    nun habe ich das Buch zu Ende gelesen und muss zugeben, dass ich etwas ratlos bin. Die Transatlantische Allianz, der Druck der Amerikaner, die erhoffte Annäherung der BRD mit der DDR. Alles verständlich und doch nicht so recht in meinem Kopf angekommen... Plötzlich ist das Personal eingeschränkt und es gibt neben zwei bereits Verdächtigen (Jäger und Frey), eine echte personelle Überraschung, denn Dr. Stephanie Wende hatte ich nicht auf dem Zettel.
    David Berg hingegen ist gar nicht mehr aufgetaucht - er war von Anfang an die Finte. Da wurde sogar extra die Ehefrau und die elfjährige Tochter eingebaut - hat bei mir zumindest ganz gut funktioniert.
    Lafrage hingegen taucht verhältnismäßig spät auf und ist doch so wichtig für das ganze Gefüge... Immerhin von Sandrine und Lili erfahren wir noch, dass sie beide tot sind - aber die anfängliche Idee mit dem Kinderschänder-Ring war offensichtlich nur ein "nebensächliches Detail", dem keiner weiter Beachtung geschenkt hat. Vermutlich war die Angst um ihre Tochter der Grund für Sandrine, endlich auszupacken.
    Aber was hat die Kanzlerin nun mit Michelle zu tun? Sie hat Jäger damit beauftragt, die Ehe von Natascha und Henrik ins Ungleichgewicht zu bringen - aber warum eigentlich? Um die junge Staatssekretärin als Bombe im eigenen Haus implodieren zu lassen? Damit sie dann nachvollziehen kann, wer zuckt und wen kontaktiert? Und Jäger, der durchtriebene Sicherheitschef agiert derweil mit beiden Seiten, fühlt sich aber der Kanzlerin näher, weil von ihr mehr Gefahr ausgehen würde? Unglaublich.


    Jetzt muss ich dieses Buch erst einmal sacken lassen.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Eine Frage beschäftigt mich aber immer noch: wer hat Natascha vergewaltigt? Bei David Bergs Bemerkung zum Thema "Privatvergnügen" hatte ich ihn ja sofort im Verdacht, aber im Nachhinein bin ich mir da nicht mehr sicher... Im Grunde kann er in diesem Moment auch einen Bordellbesuch gemeint haben oder seine Flirtereien. Auch wenn die Schwangerschaft Nataschas "elegant" beendet wird, so ist ja die Tat an sich nicht erledigt und angehakt, nur weil sie das Baby verloren hat! Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Vor meiner neuen Leserunde ab morgen musste ich das Buch heute ja noch beenden. :zwinker:


    Am Ende erscheint mir alles ein bisschen... zu einfach.
    Es wurden unzählige Personen, Handlungen und Hintergründe eingearbeitet, nur damit dann am Ende alles doch einfacher ist als gedacht. Allerdings aber auch ein bisschen unverständlich, da muss ich dubh zustimmen.
    Irgendwie lässt die ganze Geschichte mich ohne das Gefühl zurück, endlich alles zu wissen. Zu viele Hinweise, oder auch nicht-Hinweise, wurden eingestreut, die mich nun nicht mehr loslassen. Warum wurden so viele Hinweise auf David Berg gegeben und dann kommt der Mann am Ende kaum noch vor? Freys Part war mir dagegen zu klein, Frau Wende hatte mir ebenso viel zu wenig mit der Handlung zu tun und Sandrine sowie ihre Tochter hatten ja im Endeffekt überhaupt keinen Einfluss auf Natascha oder die Handlungen. Sehr schade, zumindest weiß man am Ende nun, dass Sandrine und ihre Tochter umgebracht worden sind.



    Eine Frage beschäftigt mich aber immer noch: wer hat Natascha vergewaltigt? Bei David Bergs Bemerkung zum Thema "Privatvergnügen" hatte ich ihn ja sofort im Verdacht, aber im Nachhinein bin ich mir da nicht mehr sicher... Im Grunde kann er in diesem Moment auch einen Bordellbesuch gemeint haben oder seine Flirtereien. Auch wenn die Schwangerschaft Nataschas "elegant" beendet wird, so ist ja die Tat an sich nicht erledigt und angehakt, nur weil sie das Baby verloren hat! Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach.


    Tja, das hat mich auch ziemlich unwissend zurück gelassen.
    Ebenso die Frage, ob Natascha das alles überlebt, immerhin hat sie Dr. Traub als Arzt und der hat ja offensichtlich schon nachgeholfen, ihren Vater zu beseitigen, weil er lästig war. Nataschas Unterlagen waren ja sehr gut recherchiert und aufgeschrieben, da kann ich mir nicht vorstellen, dass sie überleben wird.

  • So, ich habe mittlerweile auch das Buch beendet und bin schon ziemlich enttäuscht, wie die Sache aufgelöst wird.
    Mir schwirren noch unheimlich viele Fragezeichen im Kopf herum. :gruebel:


    Ich habe im Moment auch noch ziemliche Schwierigkeiten, die ganzen Details der Intrigen mit den verschiedenen Handlungssträngen zu verknüpfen.
    Zum Ende hin taucht nun noch ein bisher unbekannter Bösewicht der Amerikaner Kulturattache Lafrange auf, der sich nicht einmal für die Decksarbeit zuschade ist, Natascha zu eliminieren.
    Nun bekommt die ganze Geschichte noch einen zusätzlichen Dreh – finde ich.
    Hinter den ganzen Intrigen steckt auf einmal der Geheimbund Transatlantische Allianz, zu dem Dr. Frey, Rau, Jäger und weitere alte Weggefährten gehören, die natürlich verhindern wollen, dass die wahren Auftraggeber für den Mord an Dr. Ritter öffentlich werden.


    Doch der eigentliche diabolische Drahtzieher hinter allem, der wohl für verschiedene Interessengruppen gearbeitet hat, ist Jäger.
    Unglaublich, dass er bei seinen Aktionen nicht nur im Auftrag anderer gehandelt, sondern auch im eigenen Interesse, weil es Spaß bereitet hat S.430! .. Macht über Natascha Eusterbeck zu haben. Die Beobachtungen. Die Verfolgungen. Die Bedrohungen. Das war nicht mehr Handwerk, das war längst hohe Kunst.“
    Also ist er sehr wahrscheinlich auch für die Vergewaltigung verantwortlich!?


    Die lesbische Staatssekretärin Dr. Wende steckt hinter den Mails der Pupille und wollte Natascha wohl einfach mit sehr fiesen Mittel wegekeln. Wie es zum Schluss nun aussieht, steht sie nun im Visier (der Kanzlerin nehme ich an) und soll von ihrem Posten gedrängt werden, schließlich hat Jäger ja auch gegen sie genug in der Hand.
    Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist wann er für die Kanzlerin und ab wann dann für die Transatlantische Allianz tätig wurde und wie überhaupt Dr. Wende von den Aktionen wissen konnte, um ihre Mails zu schreiben.
    Jäger hat sie doch sicherlich nicht darüber informiert!


    Irgendwie habe ich schon geahnt, dass Berg nur ein Lockvogel war, um uns Leser in die Irre zu leiten.
    Er wurde ja schon im vorigen Kapitel nicht mehr erwähnt – etwas arg plump finde ich das allerdings schon. :sauer:


    Eine weitere ungelöste Sache ist auch, wie es mit Natascha und Henrik überhaupt weitergehen wird.
    Nach dem Gespräch von Dr. Wende mit Traub, bei dem „Finale Lösung“ fiel, verstärkt sich bei mir der Verdacht, dass beide nicht mehr lange leben werden.
    Vor allem frage ich mich auch, wie die überhaupt so schnell an Nataschas Dossier aus dem Tresor gekommen sind oder wurde ihr Laptop gehackt?! :zwinker:


    Also bei mir laufen die Fäden leider noch nicht zusammen ... :breitgrins:


  • Die lesbische Staatssekretärin Dr. Wende steckt hinter den Mails der Pupille und wollte Natascha wohl einfach mit sehr fiesen Mittel wegekeln. Wie es zum Schluss nun aussieht, steht sie nun im Visier (der Kanzlerin nehme ich an) und soll von ihrem Posten gedrängt werden, schließlich hat Jäger ja auch gegen sie genug in der Hand.
    Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist wann er für die Kanzlerin und ab wann dann für die Transatlantische Allianz tätig wurde und wie überhaupt Dr. Wende von den Aktionen wissen konnte, um ihre Mails zu schreiben.
    Jäger hat sie doch sicherlich nicht darüber informiert!


    Vermutlich wollte er deshalb, dass sie damt aufhört. Erstmal, weil sie in seinen Augen sicherlich eine Art Stümperin sein muss und zweitens, damit seine eigenen Aktionen nicht gefährdet sind... Wissen konnte Dr. Stephanie Wende jedenfalls nichts von dem ganzen Komplott - ich denke, es soll einfach Zufall sein -, denn ihre Motivation ist eher der eigene Ehrgeiz und ihr Konkurrenzdenken. Sie sieht die junge Natascha Eusterbeck wohl als Gefahr für sich und macht sie dann mit den Sachen fertig, vor denen sie sich selbst fürchtet.

    Liebe Grüße

    Tabea

  • So, endlich fertig.
    Hm, ich weiß nicht was ich von dem Ende halten soll. Natascha hat also letztlich aufgeklärt, wer damals den Mord an Ritter befohlen und ausgeführt hat. Genau wie die Kanzlerin vor 10 Jahren, die sich mit diesem Wissen ihren eigenen politischen Aufstieg in die allererste Reihe gesichert hat.


    Ich mag es in Kriminalromanen generell nicht besonders, wenn auf den letzten Seiten plötzlich noch eine entscheidende Figur auftaucht, die der Leser vorher noch gar nicht bemerken konnte. Da wird dann jeder Versuch mitzuraten in die Irre geführt. So wie hier mir Lafrage. Durch den Hinweis ihres Vaters auf die Transatlantische Allianz kommt sie auf den Typ und auf einmal steht er bei ihr am Haus am See und will sie umbringen. Ahja.


    Jäger, Frey und die Wende steckten auch mit drin, zumindest die ersten beiden konnte man immerhin ins Visier nehmen, die Staatssekretärin hatte ich gar nicht auf dem Schirm als Pupille. So ganz verstehen kann ich ihre Motive auch nicht und dass da nun noch eine lesbische Eifersucht rausgezaubert wird, ist irgendwie ein bisschen albern.


    Irgendwie cool (wenn auch ziemlich erschreckend) finde ich die Kanzlerin, muss ich ja zugeben. Sie ist die wahre Spinne in diesem Netz und hatte die ganze Zeit alle Fäden in der Hand. So ganz logisch finde ich allerdings nicht, dass sie Natascha überhaupt mit ihrem Geheimauftrag bedacht hat - dumm gelaufen, dass Natascha dabei über das eine ganz große Geheimnis der Kanzlerin selbst gestolpert ist, das war sicher nicht geplant.


    Das Ende lässt mich dann ein bisschen ratlos zurück. Henrik konnte Natascha noch aus dem See ziehen, aber nun ist die demselben Arzt "anvertraut" wie schon ihr Vater - wie geht das denn, ist der mal eben schnell versetzt worden? Und um Henrik will man sich auch kümmern... schlechte Aussichten für das Ehepaar Eusterbeck.


    Sandrine und ihre Tochter sind auch tot - nach dem Spruch, dass solche jungen Mädchen durchaus heißbegehrt sind, hoffe ich nur, dass die Kleine vor ihrem Tod nicht allzusehr leiden musste. So ganz erschlossen hat sich mir dieser Handlungsstrang aber auch nicht. War Lafrage einer von Sandrines Kunden, oder wer jetzt? Und was genau wusste sie über ihn? Sie wollte doch über einen Kinderschänderring auspacken, hatte die Allianz da etwa auch ihre Finger drin?


    Nataschas Dossier - wer hat das nun alles? Hat Jäger wirklich alle Kopien eingesammelt und vernichtet oder schwirrt noch eine davon herum?


    Ein recht offenes Ende, das mich ziemlich verwirrt zurücklässt, muss ich sagen.

    LG, Dani


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  • Auch ich habe es endlich geschafft - anders kann ich es nicht bezeichnen.


    Spätestens als Natascha Überlegungen anstellt, ob der nächtliche Besuch des Unbekannten wirklich als Vergewaltigung anzusehen ist, hätte ich am liebsten abgebrochen!!! Die Stelle hat mich sehr aufgebracht und ich frage mich, ob dass dem geschuldet ist, dass der Autor ein Mann ist. Zum Charakter einer Frau, die in der Politik arbeitet und sich für Menschen engagiert, die in irgendeiner Form Hilfe brauchen, passt das für mich überhaupt nicht.


    Aber es gibt noch mehr "fragwürdiges" in diesem letzten Abschnitt: die Frauenärztin, die gleich weiß, dass das Kind nicht von Henrik ist (wo es Natascha doch selbst nicht sicher weiß); die Hure, die Henrik so bereitwillig Auskunft gibt; Lafrage, der selbst zur Tat schreitet?


    Der Schluß hat mich unbefriedigt und mit vielen Fragen zurück gelassen - Wer war denn nun der nächtliche Besucher (oder habe ich das verpasst?); Wieso ist Natascha laut Aussage von Jäger keine Bedrohung? Hat das mit Dr. Traub zu tun? Hier wird alles offen gelassen. Was wird aus Natascha? Und Henrik bzw. den beiden?
    Der Tod des kleinen Mädchens, den Henrik aus dem Fernsehen erfährt, wirkt für mich, wie der Versuch ein loses Ende noch irgendwie unterzubringen.
    Insgesamt hat mich der Schluß mit den politischen Verstrickungen mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurück gelassen - ich habe irgendwann komplett den Überblick über die Verbindungen der (vielen!) einzelnen Personen verloren.


    Wenn ich das Buch bewerten würde, bekäme es von mir maximal 5/10 Punkten. Die Idee der Geschichte ist gut und auch für eine gewisse Spannung ist gesorgt, aber es gibt zu viele Details, die verwirren und/oder nicht zu Ende geführt werden. Zu wenig Zusammenhänge werden erklärt und zu viele Andeutungen werden dem Leser zur eigenen Interpretation überlassen (zumindest zum Schluß hätte mehr aufgeklärt werden müssen, damit auch Leute wie ich, alles verstehen).

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • Ich habe das letzte Kapitel zwar schon vor einer Weile gelesen, leider hatte ich aber bisher noch keine Zeit meinen Eindruck dazu zu posten.


    Also, auch ich muss sagen, dass ich mir von dem Ende mehr erwartet hätte.
    Ich bin nicht besonders glücklich über die Auflösung und es stört mich auch, dass einige Fragen (wie zum Beispiel wer Natascha vergewaltigt hat) nicht beantwortet wurden. Dass sie schwanger war und das Kind dann einfach verloren hat empfand ich als unnötig. Dies hat weder Spannung noch Gefühle beim Leser erzeugt, da alles recht kalt erwähnt wurde.


    Vom Autor wurden einfach viel zu viele Spuren gelegt, welche unverfolgt blieben. Mit vielen Hinweisen, welche am Ende wenig Sinn ergeben, wollte uns Jan Faber bei David Berg auf eine falsche Fährte locken. Das war jedoch so offensichtlich, dass wahrscheinlich keiner von uns David Berg als Täter vermutet hat. Weder jetzt noch direkt nach Beendigung des Buches konnte ich alle Handlungsstränge verknüpfen oder die Personen klar zuordnen.


    Insgesamt ein äußerst verwirrendes Buch mit wenig Spannung, nervigen Charakteren und zum Teil schon fast albernen Erklärungen. Gegen ein offenes Ende habe ich zwar nichts, hier bleibt jedoch viel zu viel offen.

  • Ich habe das Buch auch endlich ausgelesen. Zum Glück, muss ich sagen. :redface:


    Und es hat mir nicht wirklich gefallen. Ich mochte den Schreibstil, und es gab auch durchaus spannende Szenen in dem Buch. Aber ich finde, man hätte aus der Story viel mehr machen können. Ich fand sie langatmig erzählt zum Teil.
    Auch ist mir wie einigen von Euch auch vieles noch zu unklar geblieben. Wer war damals bei Natascha und hat mit ihr geschlafen? Wozu war die Schwangerschaft letztendlich gut? Ich finde, man hätte sie auch weglassen können.


    Die Auflösung des ganzes Falles konnte mich auch nicht mehr überzeugen. Irgendwie habe ich die letzten Seiten nur noch hinter mich bringen wollen. :redface:

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