05 - Kapitel 11 bis 12

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rosenprinzessin.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 11 und 12 (Seite 318 bis Seite 379) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Hallo zusammen,


    oh je, ich hoffe jetzt wirklich, dass die jeweiligen Strippenzieher nicht einfach so im Text plötzlich der Reihe nach namentlich genannt werden! Die ganze Zeit kann man kaum das Personal überblicken, so dass das Eingrenzen auf einen Täterkreis extrem schwer fällt, und nun das: einer der Involvierten wird einfach namentlich genannt: Jäger. (Seite 364)
    Ja, ich habe es geahnt, dass Jäger mit von der Partie ist, denn darauf deutete ja schon das erste "kursive" Gespräch im letzten Abschnitt hin, als von demjenigen, der bloß seinen Job gemacht hat, die Rede ist und dieser dann mit dem von ihm identifizierten Schreiberling der Drohmails spricht.
    Aber nicht nur das, die Geschichte kommt nun einfach zu konstruiert daher: erst ist dank der Stimmbandentzündung der Kanzlerin alles perfekt, selbst der Sex hält wieder Einzug in das mecklenburgische Haus und dann gerät alles aus den Fugen, was aus den Fugen geraten kann: Natascha ist schwanger, Natascha nimmt zufällig den ersten Anruf von Michelle seit Tagen (oder Wochen?) entgegen, Natascha rast nach Braunschweig, doch der Vater liegt leider im Krankenhaus. Aber das reicht noch nicht, denn natürlich wurde der Vater bewusst niedergestreckt und - Achtung, jetzt kommt's - die Strippenzieher haben selbstverständlich auch noch die Hand im Krankenhaus im Spiel, denn der behandelnde Arzt wurde extra rechtzeitig eingeschleust und ist verwandtschaftlich mit einem der Auftraggeber der schweren Körperverletzung verbandelt! Puh. Dass Dr. Traub aus brüderlicher Liebe natürlich auch seinen Ärzte-Eid über Bord wirft, versteht sich von selbst.


    Mit Verlaub, ich habe diesen Abschnitt noch nicht in Gänze gelesen, aber nun wird es langsam echt hanebüchen. Mal schauen, was noch passiert...


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Was mir soeben noch einfällt: Jäger war vor seinem Job als Sicherheitschef des Bundeskanzleramts schon im Familienministerium für die jetzige Kanzlerin tätig. Und davor beim hessischen Verfassungsschutz! Ein Fakt, den - wie Henrik annimmt - noch nicht einmal die Kanzlerin kennt... Also gehe ich jetzt schwer davon aus, dass das Attentat auf Dr. Ritter 1989 in die Zeit Jägers beim VS fällt.
    Wurde Jäger extra auf die Kanzlerin angesetzt, weil diese Brass mit ihrem Wissen zum Rücktritt gezwungen hat? Besteht Jägers inoffizielle Aufgabe darin, dass die Kanzlerin niemals ihr Wissen preisgibt? Oder andere? Es scheint mir schwer danach auszusehen!

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Na - nun überschlagen sich die Ereignisse aber und die Situation spitzt sich immer mehr zu!
    Ich finde das Ganze ehrlich gesagt etwas zu dick aufgetragen und überzogen! :sauer:


    Natascha stellt fest, dass sie schwanger ist (komisch eine Karrierefrau lässt Verhütung schleifen?) und gleichzeitig erfährt sie, dass Henrik sie betrogen hat. Total verzweifelt rast sie nach Braunschweig, um dort ihren Vater nach einem seltsamen Unfall im Krankenhaus anzutreffen!
    Er ahnt, dass es ein Anschlag auf ihn war und kann ihr noch etwas Wichtiges zu flüstern. Wieso weiß er überhaupt, dass er im Krankenhaus nicht offen sprechen kann?
    Am nächsten Tag ist er schon tot – ich kann es kaum fassen!
    Der behandelnde Doktor ist der Bruder von Traub, der hinter dem Anschlag steckt … wer ist nur Traub noch mal???
    Dass Jäger in die Sache involviert ist, wundert mich nicht!
    Warum wurde Nataschas Vater nur getötet? Er stand doch gar nicht unter Beobachtung und niemand konnte wissen, dass er für Natascha Unterlagen zum Transatlantischen Bündnis zusammengetragen hatte und alte Fotos, auf denen möglicherweise die Drahtzieher für die Intrige zu sehen sind.
    Ich bin gespannt – nun geht es gar nicht mehr um die Verantwortlichen für den Anschlag auf Dr. Ritter 1989, an dem sicher Jäger beteiligt war, der damals beim hessischen Verfassungsschutz war. :zwinker:


    Die arme Natascha ist sie allein auf weiter Flur – nur Petra kann sie noch trauen. Immerhin weiß sie nun, dass auch sie in Gefahr ist.
    Von Petra erfährt sie nun auch noch, dass Sandrine tot ist – wo hat sie die ganze Zeit denn gesteckt und warum fragt sie nicht nach der Tochter? Etwas unlogisch finde ich!
    Echt übel vor allem, weil Natascha in gewisser Weise für den Mord von Sandrine verantwortlich ist, denn sie hat Dr. Frey damals die Handynummer zugespielt!


    Nicht ganz nachvollziehen kann ich allerdings ihre neue Theorie, dass alles ganz geschickt von der Kanzlerin eingefädelt worden ist, um erst Intrigen und Manipulationen im Amt auszulösen.
    Dieses Komplott gegen Henrik und Natascha finde ich nun wirklich etwas weit hergeholt. :rollen:


  • Mit Verlaub, ich habe diesen Abschnitt noch nicht in Gänze gelesen, aber nun wird es langsam echt hanebüchen. Mal schauen, was noch passiert...


    Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass die Geschichte immer abstruser wird. :breitgrins:
    Ich hoffe ja nur, dass zum Ende hin noch eine plausible Erklärung für die ganzen Verwicklungen erhält.



    Wurde Jäger extra auf die Kanzlerin angesetzt, weil diese Brass mit ihrem Wissen zum Rücktritt gezwungen hat? Besteht Jägers inoffizielle Aufgabe darin, dass die Kanzlerin niemals ihr Wissen preisgibt? Oder andere? Es scheint mir schwer danach auszusehen!


    Eine interessante Idee - das könnte wirklich gut sein!
    Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Mit diesem Wissen können sie sich beide gut in Schach halten, denn zwischen ihnen besteht ja eine enge Verbindung. :zwinker:


  • Natascha stellt fest, dass sie schwanger ist (komisch eine Karrierefrau lässt Verhütung schleifen?) und gleichzeitig erfährt sie, dass Henrik sie betrogen hat.


    Naja, die beiden hatten natürlich nicht wirklich ein Sexleben. Unlogisch finde ich nur, dass sie die Pille manchmal genommen hat und manchmal nicht. Wer macht denn so etwas?


    Zitat

    Der behandelnde Doktor ist der Bruder von Traub, der hinter dem Anschlag steckt … wer ist nur Traub noch mal???


    Das weiß ich leider auch (immer noch) nicht. Vielleicht hat Dr. Traub ja geheiratet und den Namen seiner Frau angenommen? Zumindest kann ich mich an keinen Traub im Bundeskanzleramt erinnern.


    Zitat

    Warum wurde Nataschas Vater nur getötet? Er stand doch gar nicht unter Beobachtung und niemand konnte wissen, dass er für Natascha Unterlagen zum Transatlantischen Bündnis zusammengetragen hatte und alte Fotos, auf denen möglicherweise die Drahtzieher für die Intrige zu sehen sind.


    Vielleicht ja einfach, weil die Mörder ihn für zu intelligent und zu damit gefährlich hielten? Okay, ein besonders krasses Mordmotiv: einen Unschuldigen zu töten, weil er eventuell gefährlich werden könnte - aber nun denn.


    Zitat

    Nicht ganz nachvollziehen kann ich allerdings ihre neue Theorie, dass alles ganz geschickt von der Kanzlerin eingefädelt worden ist, um erst Intrigen und Manipulationen im Amt auszulösen.
    Dieses Komplott gegen Henrik und Natascha finde ich nun wirklich etwas weit hergeholt. :rollen:


    Vollste Zustimmung! :smile:

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Die erste Hälfte es Buches fand ich wirklich gut, aber nun wird es selbst mir zu wirr.
    Nataschas Schwangerschaft, sie findet heraus, dass Henrik sie betrügt, ihre Sekretärin weiß auf einmal offensichtlich über alle Zusammenhänge Bescheid, Nataschas Vater wird niedergeschlagen und ist einen Tag später tot.
    Das ist mir alles ein bisschen zu viel.


    Die Geschichte ist immer noch spannend, aber so langsam würde ich mir wünschen, dass mehr Klarheit in die Sache kommt. Es wird aber stattdessen noch verwirrender. Diesen Punkt hatte ich beim letzten Abschnitt schon bemängelt und nun ist es noch schlimmer. :rollen:



    Eine interessante Idee - das könnte wirklich gut sein!
    Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Mit diesem Wissen können sie sich beide gut in Schach halten, denn zwischen ihnen besteht ja eine enge Verbindung. :zwinker:


    Eine spannende Theorie!
    Ich bin gespannt, wie und/oder ob David Berg in die Sache verwickelt wird. In diesem Abschnitt taucht er ja nicht oft auf, was vorher ja ständig der Fall war.


    Interessant finde ich ja auch, dass Nataschas Vater Zeitungsartikel für Natascha gesammelt hat und sich Notizen gemacht hat. Schade, dass er nie eine Möglichkeit gefunden hat, mit ihr darüber zu sprechen.
    Aber wahrscheinlich wurde sein Haus auch mitabgehört, so wie das Haus am See von Natascha und Henrik. Ich frage mich ja auch, wie Jäger überhaupt an den Schwangerschaftstest gekommen sind. Es scheint ja ein kleines Dorf zu sein, in dessen Nähe das Haus von Natascha steht und Henriks Handy war immerhin noch da.

  • So, auch ich habe jetzt die Kapitel 11 und 12 gelesen.


    Ein wenig bin ich ja froh, dass ihr auch eure Probleme habt, den Überblick zu behalten.
    Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch so langsam wird mir alles zu wirr und zu übertrieben. Realistisch ist an der Story gar nichts mehr und ich frage mich echt, wie man ein solches Buch als "Insiderroman" verkaufen kann. Würde es mir nicht so viel Spaß machen mich mit euch darüber auszutauschen würde ich vermutlich nicht mehr weiter lesen.


    Natascha ist jetzt also auch noch schwanger und findet durch einen Anruf von Michelle heraus, dass Henrik sie betrogen hat. Sie fährt verzweifelt zu ihrem Vater und findet da auch noch heraus, dass ihr Vater einen Unfall hatte...dieses Mal wirklich. Und Rums ist er auch schon tot, konnte ihr aber davor natürlich noch etwas von Bedeutung zuflüstern.


    Dass auch Sandrine tot ist erfahren wir fast nebenbei. Ich hatte ja gehofft, dass wenigstens sie eine etwas größere Rolle spielt. Was mit der kleinen Tochter passiert ist erfährt der Leser hier nicht (oder hab ich was überlesen???)


    Das Jäger bei diesem ganzen Durcheinander die Finger mit im Spiel hat wundert mich nicht (mehr).


    Vollste Zustimmung! :smile:


    Auch meine Zustimmung an dieser Stelle :zwinker:

  • Also viel kann ich zu diesem Abschnitt nicht schreiben ohne mich zu wiederholen.


    Leider ist es immer wieder nur Kritik - obwohl ich dem Autor zu gute halten muss, dass mich das Thema fesselt (wenn ich auch nicht viel von Politik verstehe) und dass ich wissen will, wie es ausgeht.


    Über die Naivität der Annahme, dass niemand etwas von Nataschas und Henriks Haus auf dem Lande wisse, konnte ich nur den Kopf schütteln. Glaubt Natti wirklich, dass Mitarbeiter des Kanzleramtes nicht auf Herz, Nieren und Hintergrund überprüft würden?


    Die Chronologie ist lückenhaft und verwirrend (oder sogar fehlerhaft?). Es geht aus dem Text nicht hervor, ob Henrik noch einmal Kontakt zu Michelle hatte, nachdem er sie im Bordell gesehen hat. Wenn es nicht erwähnt wird, dann muss der Leser das wissen? Wieso ruft Michelle ihn an Weihnachten an? War "so lange" vorher Funkstille (wenn ich die abgelaufene Zeit richtig einschätze)? Vorher haben sie sich doch viel öfter gesehen - zumindest impliziert das der Text für mich.


    Der "Unfall" des Vaters war mir sofort suspekt und es hat sich ja dann auch gezeigt, dass es kein Unfall war. Es tut mir nur leid für den Mann, dass er so umkommen musste.


    Und wieder war ich genervt, als das Gespräch zwischen Natascha und Petra in Nataschas Elternhaus statt fand und mir der Inhalt vorenthalten wurde - viel an diesem Buch lebt von der Neugier des Lesers.


    Der Gedanke, dass die Kanzlerin hinter der ganzen Geschichte stecken könnte, erscheint mir nicht so abwegig, aber ich werde abwarten, was da noch kommt.

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • @all - Ja, ohne euch hätte ich wohl auch schon aufgehört mit dem Buch. - Ich stimme euch zu, dass die ganze Geschichte immer abstruster, konstruierter und dick aufgetragen wirkt.
    Irgendwie fehlen mir in der Geschichte die Überleitungen, viele Informationen fehlen und einige Erzählstränge laufen einfach ins leere (z. B. Sandrine).


    Ehrlich gesagt: ich bin froh, dass ich den letzten Abschnitt erreicht habe und bald fertig bin.

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • ähmja, irgendwie hatte ich das Buch beiseitegelegt und beinahe vergessen - oder verdrängt? Egal, nun lese ich es heute endlich fertig.


    Spekulationen über die Zusammenhänge habe ich aufgegeben. Dazu sind es mir zu viele Personen, alles viel zu undurchsichtig und ich wahrscheinlich auch ein zu unaufmerksamer Leser und die Lesepausen haben es sicher auch nicht besser gemacht.


    Dennoch fand ich diesen Abschnitt gar nicht so schwer zu lesen, was vor allem daran liegen dürfte, dass wir die Schlangengrube Kanzleramt hier verlassen haben und somit die handelnden Figuren überschaubar sind.
    Natascha und Henrik genießen ihre freien Weihnachtsfeiertage, aber dann platzt die Bombe. Sie stellt fest, dass sie schwanger ist, will ihrem Mann endlich von der Vergewaltigung erzählen - und just in diesem Moment ruft Michelle an und natürlich hat Natascha versehentlich Henriks Telefon. Das ist alles zwar ziemlich hanebüchen, aber treibt die Story natürlich massiv voran.


    Natascha flüchtet zu ihrem Vater, aber der ist gestürzt und liegt im Krankenhaus. Mich erstaunt ein bisschen, dass man Natascha nicht erreichen konnte. Irgendjemand muss doch im Kanzleramt rangehen und so eine Nachricht weiter übermitteln?
    Durch die Telefonate zwischen Jäger (wussten wir vorher schon, dass er einer der Verschwörer ist? Ich bin gerade nicht sicher, auch wenn ich meine, er lag relativ nahe) und dem Unbekannten stellt sich schnell heraus, dass der Sturz kein Unfall, sondern ein Anschlag war. Anscheinend hat Nataschas Vater weiter recherchiert und ist auf brisante Informationen gestoßen, also wollte man ihn aus dem Weg räumen.
    Ich bin ziemlich entsetzt über das Krankenhaus. Auch wenn der Arzt irgendwie mit drinhängt, ist er doch nicht der alleinige Verantwortliche da, wie kann es sein, dass man einen Patienten mit Verdacht auf ein Hirnödem einfach in einem normalen Zimmer liegen lässt und abwartet? Müsste man da nicht operieren oder ihn zumindest an entsprechende Geräte anschließen?

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Sorry, Ihr Lieben.
    Ich weiß, die Leserunde ist eigentlich längst vorüber, aber ich hänge immer noch fest. Diesen Abschnitt habe ich nun aber heute endlich gelesen, und ich hoffe, ich schaffe auch den Rest heute noch. Ich möchte das Buch endlich wieder ins Regel stellen können.
    Ganz ehrlich, ich habe ein Pause gebraucht und das Buch erst mal zur Seite legen müssen. Ich glaube, hätte ich es nicht in der Leserunde gelesen, hätte ich es schon abgebrochen.
    Dabei ist es ja gar nicht schlecht geschrieben. Mir gefällt der Erzählstil eigentlich sogar sehr gut.
    Nur inhaltlich komme ich nicht mehr mit. Ich merke, dass mich die Geschichte immer weniger fesselt und ich meine Gedanken wirklich mit Gewalt ans Buch halten muss, weil ich gedanklich immer wieder abschweife. :redface:


    Nun, Natascha ist also schwanger. Sie weiß nicht von wem; das stelle ich mir ziemlich schlimm vor. Wenn es wirklich bei dieser Vergewaltigung gezeugt wurde... :entsetzt:
    Natascha ist ja auch alles andere als begeistert, als sie von der Schwangerschaft erfährt. Dann muss ich allerdings auch sagen, dass ich überhaupt nicht verstehen kann, warum sie scheinbar wochenlang (!) ihre Pille nicht genommen hat?! Sie möchte keine Kinder und vergisst trotzdem, wochenlang ihre Pille zu nehmen?! Hhm, das kommt mir doch sehr merkwürdig vor.


    Sie weiß nun außerdem, dass ihr Mann eine Affäre hat. Oder vielmehr vermutet sie es. Dieser Anruf deutet natürlich darauf hin. Dass sie also erst mal Abstand von Hendrik braucht, kann ich schon nachvollziehen. Aber sie meldet sich ja gar nicht mehr, und Hendrik ist nicht mal bei der Beerdigung ihres Vaters dabei. Vermutlich wusste er gar nichts davon. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. So langsam sollten sie schon mal wieder miteinander reden; sie sind doch erwachsene Menschen.


    Dass Nataschas Vater gestorben ist, tut mir im Übrigen sehr leid. Er gehörte zu den Figuren im Buch, die mir am sympathischsten waren.
    Aber für mich ist es doch sehr unglaubwürdig, dass der Arzt aus reiner Liebe zu seinem Bruder einen Menschen tötet, denn genau darauf läuft es doch hinaus, oder?! :rollen:


    Auf zum letzten Abschnitt! Endspurt :zwinker:

    Lesen aus Leidenschaft