04 - Kapitel 8 bis 10

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rosenprinzessin.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 8 bis 10 (Seite 239 bis Seite 317) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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  • Hallo zusammen,


    gestern Abend habe ich nun den vierten Abschnitt gelesen und muss mich nun schon wieder mit dem Schreiben hier beeilen, weil ich erneut das Gefühl habe, ich vergesse sonst die Hälfte. Die Handlung wird nicht klarer, es gibt auch weiterhin keinen Fokus auf bestimmte Figuren - im Gegenteil, es tauchen noch weitere auf, wie die Frau David Bergs, die ihn aus Düsseldorf anruft. Hier versuche ich immer, nichts zu überlesen, da mir David Berg nach wie vor ein bisschen suspekt ist. Dennoch konnte ich bei dem Telefonat nichts ungewöhnliches herauslesen... Hagen war auch keine große Hilfe für uns Leser, für Natascha vermutlich schon, da sie spätestens nach der Unterhaltung mit Wilhelm endlich beginnt, einige Verknüpfungen herzustellen. Da ist ihr Mann insgesamt dann doch ein bisschen fixer, wie sich bei seinem Besuch im Le Club zeigt. Wobei, dass ausgerechnet er die Fahrer irgendwelcher Staatssekretäre erkennt, ist schon ein arger Zufall, oder?
    Nachdem Frey also in diesem Nachtclub auftaucht, würde ich annehmen, dass er derjenige ist, über den sich die zwei Unbekannten im ersten kursiven Dialog (Seite 262-263) unterhalten: vermutlich ist Frey der, der den Hosenstall nicht zulassen kann. Spätestens nach seinem Auftritt bei Petra Reber bin ich mir dessen sicher. Doch wer sind die beiden, die sich darüber unterhalten? Momentan tippe ich auf David Berg und Jäger. Jäger hat - nachdem Natascha bei ihm war - die Postfächer kontrolliert (=seinen Job gemacht) und ist dabei auf den Schreiberling der Drohmails gestossen: David Berg. Es würde auch passen, dass Jäger dann zu Berg sagt, dass er wohl überspielen möchte, dass ihm Natascha gefällt... Doch was meint dieser dann mit dem Privatvergnügen, dass zwischen den beiden bleiben soll? Ist Berg der Vergewaltiger Nataschas? Die aus dem Verkehr gezogene Venus ist mit Sicherheit Sandrine - doch was heißt "aus dem Verkehr" gezogen? Wurde sie umgebracht?
    Frank Wilhelm muss Natascha ja fast mit dem Holzhammer eintrichtern, was er annimmt, was das Pamphlet der Kanzlerin vor Jahren eigentlich aussagen sollte. Natascha ist weiterhin etwas begriffsstutzig, aber vermutlich ist es auch schwierig, wenn man in kurzer Zeit so viel Schmutz vorgelegt bekommt. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass sie nicht nur sich in große Gefahr bringt!
    Britta Paulus meldet ja auch David Berg, dass Wilhelm Natascha zuarbeitet... Und dessen Reaktion ist wieder uneindeutig: sagt er "Oh Scheiße" weil er in diesem Moment begreift, in welche Gefahr sich Natascha begibt, oder weil er erkennt, wie dicht sie der ungeheuerlichen Geschichte von damals auf der Spur ist?
    Lars von Wintersleben ist definitiv involviert, das zeigt seine Unterhaltung mit Natascha, als er sich wirklich von ihr in die Ecke treiben lässt, aber auch das nachfolgende Gespräch mit einem Unbekannten (=David Berg?).
    Dafür, dass bereits drei Viertel des Buches gelesen habe, habe ich immer noch verdammt wenig Ahnung. Klar ist nur, dass politische Gebilde von damals: der langjährige Bundeskanzler Brass (=Kohl) stolpert offiziell über die Spendenaffäre, in Wahrheit aber darüber, dass "sein Mädchen" etwas ganz anderes herausgefunden hat: er hat den Mord an Dr. Ritter angewiesen, den der VS ausgeführt und dann der RAF untergeschoben hat. Die Motivation dahinter muss das erwachte soziale Gewissen des Bankmanagers gewesen sein das weitere Zinseinnahmen der BRD verhindert hätte. Naja, oder so ähnlich. :zwinker:


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Mittlerweile stolpere ich übrigens immer wieder über Stellen in "Kalte Macht", die mir nicht gefallen. Vielleicht ja nur ein bisschen chauvinistisch, etwas prollig oder plump, aber dennoch beginnen mich solche Sätze wie "Er ging ins Bad und stellte sich eine halbe Stunde lang unter die Dusche, trank literweise von dem Wasser, das auf ihn herabrieselte, und ließ literweise Wasser an Ort und Stelle." (S. 239); "Sie waren direkt nach Berlin zurückgeflogen, und David Berg hätte sein linkes Ei dafür geopfert, wenn es die Strecke Washington - Schönefeld gewesen wäre." (S. 308) oder aber "Er schob den schweren dunkelroten Vorhang zur Seite und blickte auf eine Bar, an der ein paar Frauen in Unterwäsche saßen. Schwarz, weiß, gelb." (S. 243) Besonders die Farben als Anspielung auf die vermeintliche Herkunft der Prostituierten empfand ich zumindest als total überflüssig.


    Und auch wenn ich keine große Freundin Angela Merkels bin, so würde ich mich an ihrer Stelle - so sie das Buch gelesen hätte - ärgern, denn es gibt mehr als nur eine Anspielung, dass die Kanzlerin ebenfalls Tabletten "einwirft", um all die Strapazen durchzustehen. Ob es in der Realität nun so ist, oder nicht - es steht keinem besonders gut zu Gesicht, wenn die Öffentlichkeit wüsste, dass er Ephedrin in hoher Dosierung benötigt, um seine Politik zu betreiben.


    Nebenbei fällt mir da ein, dass gerade die ersten zwei Seiten des Abschnitts aber deutlich machen, dass Henrik schon unter der Arbeit seiner Frau leidet und wegen seines Betrugs durchaus auch ein schlechtes Gewissen verspürt: "Denn sie hatte ja sowieso nie Zeit." (S. 239) und Das schlechte Gewissen und der Ekel vor sich selbst blieben." (S. 240) Irgendwie ist mir dieser Mann, der sich über die perfekt gezapften Cappuccini vom grandiosen Kaffee-Vollautomaten freut, aber bei alten Nirvana-Platten (gibt's auch neue? :zwinker:) einen Bleifuß bekommt, trotz seiner Affäre noch am liebsten.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Ich habe den vierten Abschnitt nun auch schon gelesen und muss sagen, dass das Buch mich teilweise überfordert. :breitgrins:
    Wenn ich hier sitze, frage ich mich zumeist schon, was alles vorgekommen ist, weil es einfach Unmengen an Informationen sind und darin trotzdem keine klare Linie zu erkennen ist. Im Gegenteil, es werden immer mehr Personen eingearbeitet, wie der ehemalige Journalist Hagen.


    Dass Natascha auffällt, weil sie herum schnüffelt, dürfte jedem klar sein und auch die Kanzlerin hätte so etwas einplanen müssen. Sie hat zwar jedem gesagt, dass man Natascha helfen soll, aber trotzdem macht sie sich furchtbar unbeliebt.


    Zitat

    Nachdem Frey also in diesem Nachtclub auftaucht, würde ich annehmen, dass er derjenige ist, über den sich die zwei Unbekannten im ersten kursiven Dialog (Seite 262-263) unterhalten: vermutlich ist Frey der, der den Hosenstall nicht zulassen kann. Spätestens nach seinem Auftritt bei Petra Reber bin ich mir dessen sicher. Doch wer sind die beiden, die sich darüber unterhalten? Momentan tippe ich auf David Berg und Jäger. Jäger hat - nachdem Natascha bei ihm war - die Postfächer kontrolliert (=seinen Job gemacht) und ist dabei auf den Schreiberling der Drohmails gestossen: David Berg. Es würde auch passen, dass Jäger dann zu Berg sagt, dass er wohl überspielen möchte, dass ihm Natascha gefällt... Doch was meint dieser dann mit dem Privatvergnügen, dass zwischen den beiden bleiben soll? Ist Berg der Vergewaltiger Nataschas?


    Frey ist ein richtiges Ekelpaket, offensichtlich versucht er, jede Frau anzumachen und ihr dabei auch noch Angst zu machen, ein übler Zeitgenosse.
    Ich bin gespannt, wis David Berg in der Sache hängt. Er wirkt eigentlich zu normal für den ganzen Zirkus, zumal er selbst ja schon sagt, dass die Politik einen auffrisst und man immer mehr Kaffee, immer mehr Tabletten braucht, um überhaupt etwas zu schaffen.
    Ich bin mir ja nicht sicher, ob er wirklich der Vergewaltiger ist.
    Einerseits wäre das zu offensichtlich, weil er Natascha wohl wirklich mag, andererseits sind mir ansonsten nicht so viele Männer aufgefallen, die Natascha genug Sympathie entgegenbringen, um den Satz zu rechtfertigen, dass er Gefallen an Natascha gefunden hat.


    Zitat

    Nebenbei fällt mir da ein, dass gerade die ersten zwei Seiten des Abschnitts aber deutlich machen, dass Henrik schon unter der Arbeit seiner Frau leidet und wegen seines Betrugs durchaus auch ein schlechtes Gewissen verspürt: "Denn sie hatte ja sowieso nie Zeit." (S. 239) und Das schlechte Gewissen und der Ekel vor sich selbst blieben." (S. 240) Irgendwie ist mir dieser Mann, der sich über die perfekt gezapften Cappuccini vom grandiosen Kaffee-Vollautomaten freut, aber bei alten Nirvana-Platten (gibt's auch neue? :zwinker:) einen Bleifuß bekommt, trotz seiner Affäre noch am liebsten.


    Das stimmt, Henrik ist mir auch noch am liebsten. Ich bin gespannt, wie es ihm ergeht.

  • So langsam konkretisiert sich mein Verdacht, den ich schon im vorherigen Abschnitt hatte.
    Natascha kommt den Hintergründen und Verantwortlichen für das Attentat auf Nationalbankchef Dr. Ritter auf die Spur – aber eigentlich geschieht das doch eher zufällig.
    Erst ihre Gespräche mit Wilhelm und dem Journalisten Hagen weisen sie in die richtige Richtung – ihr sollte nun aber klar sein, dass sie mit dem Wissen, das nun hat, extrem vorsichtig sein muss, da sie in ein Wespennest gestochen hat.
    Ich hoffe ja nur, dass sie sich mittlerweile bewusst ist, dass jeder ihrer Schritte und Gespräche ihren Gegnern zugespielt wird! Ich fand ihren anfänglichen Gedanken schon sehr naiv, dass bei dichtem Nebel wohl keiner das Treffen mit Hagen mitbekommen würde. Dabei steht der doch unter Dauerbeobachtung! :zwinker:


    Auch ich weiß allerdings immer noch nicht, wer im Kanzleramt alles involviert ist – außer Jäger natürlich, der in der Schaltzentrale sitzt, aber ja nicht der Drahtzieher ist.
    Wer aus dem Dunstkreis des langjährigen Bundeskanzlers Brass ist hier nun aktiv geworden?
    Und welche Leute haben vorher schon mit der Bespitzelung begonnen und warum?
    Sehr undurchsichtig dieses Beziehungsgeflecht im Kanzleramt – ich hoffe nur nicht, dass noch mehr Personen dazukommen, denn auch so verliere ich immer mehr den Überblick! :breitgrins:


    Sehr irritierend fand ich übrigens, dass erneut bestimmte Dinge aus dem Fokus rücken - so ist weiterhin Nataschas Vergewaltigung kein Thema mehr und auch die Suche nach dem Schwarzen Engel und ihrer Tochter gerät erst einmal in Vergessenheit. Sehr unrealistisch!
    Dafür wird Natascha immer deutlicher bedroht, da gewisse Leute sehr wohl von ihrer Sonderaufgabe und ihren Recherchen Bescheid wissen.
    Das hätte man dann aber auch im Vorfeld mit ihr klären sollen, was alles inkognito zu laufen hat! :zwinker:


    Als auch Henrik eine Droh-SMS erhält und er merkt, dass seine Wohnung/sein Handy verwanzt ist, ahnt auch er endlich, dass Michelle dahinter steckt.
    Das wäre ja eigentlich mal die Gelegenheit gewesen, dass Natascha und Henrik sich über ihre Situation austauschen und gemeinsam überlegen, wer da so großes Interesse an ihnen hat und warum.
    Aber natürlich reden sie nicht offen miteinander!


    Ich gehe ja davon aus, dass Natascha bald bei ihren Ermittlungen ausgebremst wird, da es einigen Leuten eindeutig zu brisant wird! :zwinker:


  • Wenn ich hier sitze, frage ich mich zumeist schon, was alles vorgekommen ist, weil es einfach Unmengen an Informationen sind und darin trotzdem keine klare Linie zu erkennen ist. Im Gegenteil, es werden immer mehr Personen eingearbeitet, wie der ehemalige Journalist Hagen.


    Mir geht es auch so, dass ich nach kurzer Lesepause schon wieder wesentliche Dinge - vor allem wichtige Personen und ihre Verbindung zueinander vergessen habe und nachlesen muss!


    Zitat

    Frey ist ein richtiges Ekelpaket, offensichtlich versucht er, jede Frau anzumachen und ihr dabei auch noch Angst zu machen, ein übler Zeitgenosse.


    Oh ja, der ist echt extrem unsympathisch und ich glaube auch dass die Bemerkung am Telefon auf ihn gemünzt war. Wobei mich ja brennend interessieren würde, was er da Brisantes ausgeplaudert hat!
    Sollte man nicht besser ihn "aus dem Weg" räumen???


    Zitat

    Ich bin gespannt, wis David Berg in der Sache hängt. Er wirkt eigentlich zu normal für den ganzen Zirkus, zumal er selbst ja schon sagt, dass die Politik einen auffrisst und man immer mehr Kaffee, immer mehr Tabletten braucht, um überhaupt etwas zu schaffen.
    Ich bin mir ja nicht sicher, ob er wirklich der Vergewaltiger ist.


    Ich bin auch gespannt, wie er da drin hängt - ich traue ihm auch einiges zu, aber ich denke nicht, dass er der Vergewaltiger ist.
    Dann schon eher Jäger, der sich hier ein sehr makabres "Privatvergnügen" gegönnt hat.
    Aber wer könnte noch ein Interesse an Natascha haben?
    Diese Einschübe sind echt mysteriös!


  • Mittlerweile stolpere ich übrigens immer wieder über Stellen in "Kalte Macht", die mir nicht gefallen. Vielleicht ja nur ein bisschen chauvinistisch, etwas prollig oder plump, ...


    Diese markanten, platten Stellen sind mir auch aufgefallen und fallen fast etwas aus dem übrigen Schreibstil heraus ... :breitgrins:


    Zitat

    Ob es in der Realität nun so ist, oder nicht - es steht keinem besonders gut zu Gesicht, wenn die Öffentlichkeit wüsste, dass er Ephedrin in hoher Dosierung benötigt, um seine Politik zu betreiben.


    Immer wieder diese Anspielungen auf das Ephedrin finde ich langsam auch sehr nervig und die Unterstellung, die Kanzlerin und andere Politiker wären geradezu Ephedrin -Junkies ist schon absolut grenzwertig!
    Niemand würde die Dauereinnahme in derart hohen Dosierungen über längere Zeit und ohne sichtliche Folgen überleben! Jeder Organismus kollabiert bei Dauerstress irgendwann ... :zwinker:


    Ist das alles, was der Autor hier an vermeintlichem Insider-Wissen hat einfließen lassen?
    In meinen Augen macht er sich mit diesen pauschalen Aussagen/dieser Effekthascherei ziemlich unglaubwürdig! :breitgrins:

  • Guten Morgen zusammen,




    Ich habe den vierten Abschnitt nun auch schon gelesen und muss sagen, dass das Buch mich teilweise überfordert. :breitgrins:
    Wenn ich hier sitze, frage ich mich zumeist schon, was alles vorgekommen ist, weil es einfach Unmengen an Informationen sind und darin trotzdem keine klare Linie zu erkennen ist. Im Gegenteil, es werden immer mehr Personen eingearbeitet, wie der ehemalige Journalist Hagen.


    Danke, mir geht es genauso! :zwinker:
    Zudem kommt bei mir noch, dass ich manche Personen immernoch nicht auseinander halten kann...


    Ich habe auch die Vermutung, dass Frey der ist, der den Hosenstall nicht zulassen kann, also der Mann um den es bei dem kursiven Dialog geht. Leider habe ich noch keine Ahnung, wer die beiden Männer sind, die sich da unterhalten. Jäger könnte ich mir auch gut vorstellen. Ich glaube allerdings, dass David Berg nichts damit zu tun hat. Es weißt einfach alles zu offensichtlich auf ihn hin. Die Geschichte von der Vergewaltigung finde ich immernoch unpassend. Auch hier glaube ich nicht, dass Berg es war.



    Ich hoffe ja nur, dass sie sich mittlerweile bewusst ist, dass jeder ihrer Schritte und Gespräche ihren Gegnern zugespielt wird! Ich fand ihren anfänglichen Gedanken schon sehr naiv, dass bei dichtem Nebel wohl keiner das Treffen mit Hagen mitbekommen würde. Dabei steht der doch unter Dauerbeobachtung! :zwinker:


    Hier dachte ich nur, dass ihre Naivität irgendwie gar nicht zu ihrem Job als Staatssekretärin passt :zwinker:



    Sehr irritierend fand ich übrigens, dass erneut bestimmte Dinge aus dem Fokus rücken - so ist weiterhin Nataschas Vergewaltigung kein Thema mehr und auch die Suche nach dem Schwarzen Engel und ihrer Tochter gerät erst einmal in Vergessenheit. Sehr unrealistisch!


    Also das verstehe ich auch nicht. Als Leser möchte man doch sehr gerne erfahren, was mit Sandrine und ihrer kleinen Tochter passiert ist. Doch dies rückt irgendwie in den Hintergrund, bzw. wird gar nicht mehr erwähnt. Das Natascha sich da keine Gedanken mehr macht oder weiter nachforscht halte ich ebenfalls für unrealistisch...oder aber ihr ist es einfach egal. Ihre eigene Vergewaltigung kann ihr ja aber eigentlich weniger egal sein? Auch das wird nicht mehr erwähnt. Es ist ja in Ordnung, wenn Dinge erstmal in den Hintergrund rücken und später aufgeklärt werden, aber doch nicht bei so was?!?


    Auch das Henrik und Natascha immer noch nicht darüber reden halte ich für unrealistisch. Er wird jetzt auch noch per SMS bedroht, aber keiner macht den Mund auf. Na ja..


    Zitat

    Immer wieder diese Anspielungen auf das Ephedrin finde ich langsam auch sehr nervig und die Unterstellung, die Kanzlerin und andere Politiker wären geradezu Ephedrin -Junkies ist schon absolut grenzwertig!
    Niemand würde die Dauereinnahme in derart hohen Dosierungen über längere Zeit und ohne sichtliche Folgen überleben! Jeder Organismus kollabiert bei Dauerstress irgendwann ... :zwinker:


    Ist das alles, was der Autor hier an vermeintlichem Insiderwissen hat einfließen lassen?
    In meinen Augen macht er sich mit diesen pauschalen Aussagen/dieser Effekthascherei ziemlich unglaubwürdig! :breitgrins:


    Das habe ich mir auch schon gedacht. Gerade weil es sich ja (angeblich) um einen Insiderroman handelt, sollte der Autor mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Immerhin wird bei den Charakteren ja schon deutlich auf bestimmte Personen in der Politik angespielt.


    Jetzt bin ich auf jeden Fall erstmal gespannt, was David Berg mit der ganzen Sache zu tun hat und ob Sandrine noch lebt!

  • Ich muss gestehen, diesen Teil fand ich ziemlich unspannend und es fällt mir gar nicht viel ein, was ich nun darüber schreiben könnte.


    Natascha macht immer noch irgendwie weiter, ihrem Mann hat sie sich immer noch nicht anvertraut.
    Henry hat inzwischen Gewissheit, dass Michelle als Prostituierte arbeitet und hat bei seinem Besuch im Bordell auch gleich einige bekannte Gesichter getroffen.
    Ist Michelle von demselben Auftraggeber auf ihn angesetzt worden, der auch Natascha die emails schreibt?
    Wer ist der Unbekannte in den ganzen Telefonaten? Es ist auf jeden Fall jemand mittendrin, nach Nataschas Gespräch mit dem Banker ruft dieser den Unbekannten ja sofort an und berichtet.


    Das Attentat an Ritter soll damals im Auftrag des Kanzlers ausgeführt oder zumindest mit dessen Wissen, und der RAF nur in die Schuhe geschoben worden sein.
    Die Parallelen der Buchcharaktere zu realen Politikern (Brass = Kohl) sind recht deutlich, Angela Merkel wurde ja auch immer als Kohls "Mädchen" betitelt.


    Ich habe allerdings immer noch ein Problem, die ganzen Personen auseinanderzuhalten und einzuordnen. Dementsprechend kann ich auch nicht wirklich spekulieren, wer hier hinter was steckt, ich bin mit dem Buch wohl ein bisschen überfordert :redface:

    LG, Dani


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  • Dementsprechend kann ich auch nicht wirklich spekulieren, wer hier hinter was steckt, ich bin mit dem Buch wohl ein bisschen überfordert :redface:


    Kein Grund für :redface:, meiner Meinung nach. Offensichtlich ist das eine Schwäche des Buches und nicht unser Unvermögen! :zwinker:

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ja, nach dem Lesen eurer Beiträge habe ich festgestellt, dass das Wort öfter fällt und ich damit wohl nicht allein stehe :zwinker:

    LG, Dani


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  • Ich bin immer erstaunter über die Naivität und Ignoranz der Hauptpersonen: Es wurde auch Zeit, dass wenigstens einer der beiden auf die Idee mit den Wanzen kommt, wobei ich das eher von Natascha erwartet hätte. Und die mögliche Vergewaltigung verschwendet Natascha nicht mehr einen Gedanken - das ist wenig überzeugend für mich, denn ich kann mir keine Frau vorstellen, die das einfach so auf sich beruhen lässt, egal wie engagiert sie beruflich ist.


    Es wird auch nicht klar, ob Natscha Hendrik endlich von den Emails und allem anderen erzählt hat - die Geschichte wirkt irgendwie abgehackt. Das hat auch nichts mehr mit Spannung aufrecht erhalten zu tun - das ist vielleicht der Versuch, aber nur lose Fäden ohne Verbindung und immer an einer interessanten Stelle an einen anderen Schauplatz zu wechseln schaffen das nicht alleine.


    Weiterhin gibt es in der Geschichte nur Informationen und kaum bis keine Zusammenhänge und ich verstehe vieles überhaupt nicht.


    Was ich mich allerdings frage (vielleicht bin ich ja "auch" naiv): Wie kommt man als Politiker an solche Mengen verschreibungspflichtiger Medikamente??


    Ich werde jetzt versuchen das Buch jetzt möglichst zügig zu Ende zu lesen, damit ich nicht zu viel von den anfänglichen Details vergesse und auch weil ich endlich fertig werden will.

    Liebe Grüße<br />Junifee


  • Dementsprechend kann ich auch nicht wirklich spekulieren, wer hier hinter was steckt, ich bin mit dem Buch wohl ein bisschen überfordert :redface:


    Auch ich fühle mich so. Dachte schon, ich überlese jede Menge oder das Thema ist "zu hoch" für mich. Ich bin richtig erleichtert, dass es mir nicht alleine so geht.

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • Auch ich fühle mich so. Dachte schon, ich überlese jede Menge oder das Thema ist "zu hoch" für mich. Ich bin richtig erleichtert, dass es mir nicht alleine so geht.


    Ich glaube, mehr oder weniger, jeder von uns ging es so. Keine Sorge!


  • Ich glaube, mehr oder weniger, jeder von uns ging es so. Keine Sorge!


    Das stimmt! Nach einer Woche habe ich viele der zu diesem komplizierten Beziehungsgeflecht im Konzleramt gehörenden Personen schon wieder vergessen.
    Da hilft nur eins - einfach weiterlesen und das Buch am besten nicht mehr lange weglegen! :breitgrins:

  • Hallo Zusammen :winken:


    Ich bin auch endlich soweit. Es tut mir echt leid, dass ich so eine Leseschnecke bin, aber irgendwie fällt es mir nicht ganz leicht, dieses Buch zu lesen. :redface:


    Diesen Abschnitt empfand ich auch als sehr langwierig und langweilig, und irgendwie kann ich mich schon gar nicht mehr wirklich daran erinnern, was ich gelesen habe. Ich habe mich ein paarmal dabei ertappt, dass ich eine Seite gelesen habe und gar nichts bewusst wahrgenommen habe. :redface:
    Ich fürchte, das Buch ist zu hoch für mich...


    Die verschiedenen Personen kann ich noch immer nicht wirklich zuordnen, und irgendwie fehlt mir die Spannung.
    Der Anfang war ja durchaus vielversprechend, aber irgendwie dümpelt es jetzt für mich nur so dahin. Auch wundert es mich, dass Natascha einfach weitermacht und ihre Vergewaltigung scheinbar schon vergessen hat. Das kann ich so gar nicht nachvollziehen.


    Dafür scheint Hendrik sich in Michelle wirklich verliebt zu haben. Immerhin hat er ein schlechtes Gewissen.
    Ob die Ehe von ihm und Natascha noch lange halten wird?


    Aus David Berg werde ich immer noch nicht schlau. Eigentlich mag ich ihn ja, aber vielleicht ist es zu offensichtlich, um den Leser in die Irre zu führen?! :rollen:

    Lesen aus Leidenschaft


  • Ich bin auch endlich soweit. Es tut mir echt leid, dass ich so eine Leseschnecke bin, aber irgendwie fällt es mir nicht ganz leicht, dieses Buch zu lesen. :redface:


    Vielleicht kannst du anhand unserer Eindrücke ja noch was mitnehmen und ansonsten nur so viel: das Buch ist auch nicht wirklich leicht, da es zu viele Personen und Handlungsstränge eröffnet. :winken:

  • Vielleicht kannst du anhand unserer Eindrücke ja noch was mitnehmen und ansonsten nur so viel: das Buch ist auch nicht wirklich leicht, da es zu viele Personen und Handlungsstränge eröffnet. :winken:


    Danke! Ich bin echt froh, dass ich da mit meiner Meinung nicht ganz alleine bin.

    Lesen aus Leidenschaft