03 - Kapitel 6 bis 7

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Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rosenprinzessin.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 6 und 7 (Seite 155 bis Seite 238) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Hallo zusammen,


    bin ich tatsächlich die Erste? Jedenfalls muss ich zu diesem Abschnitt jetzt etwas schreiben, weil so viel passiert ist, dass ich wahrscheinlich seit gestern schon die Hälfte vergessen habe...
    Hinter dem Attentat auf Dr. Ritter steckt also tatsächlich der Verfassungsschutz! Heftig, aber nicht unvorstellbar. Ich bin gespannt, ob es eine Begründung dafür geben wird. Es wurde ja im Zusammenhang mit Jo Feldmann angedeutet, dass dieser Vorsitz nicht nur ein Manager-Posten ist, sondern auch politische Macht bedeutet. Bei Dr. Ritter war es möglicherweise der Schuldenerlass, den er vorschlug, der den anderen Mächtigen nicht gefiel.
    Übrigens werden mir bei Feldmann die Anspielungen des Autors ein bisschen zu viel: Jo wie Josef, Österreicher statt Schweizer und Feld statt Acker... Naja. :rollen:
    Natascha ist mir im dritten Abschnitt zwar nicht weiter unsympathisch geworden, aber es wurde auch nicht besser. Ihre Handlungen finde ich reichlich unüberlegt und sprunghaft. Vertraut sie sich nun ihrem Mann an oder nicht? Will sie nun etwas von David Berg oder nicht? Dessen Reaktion am Ende des Kapitels fand ich hingegen sehr souverän und sympathisch - auch wenn ich bei ihm das Gefühl nicht los werde, er könne etwas mit der Sache zu tun haben. Und hat er Natascha zuvor nicht ganz schön angeflirtet? Hat er nicht zu ihr gesagt, dass sie "daran arbeiten könnten" und zwar im Zusammenhang mit einer Affäre?! In der Wohnung wirkt er jedenfalls nett und kontrolliert und sehr zurückgenommen...
    Henrik hat wenigstens ein schlechtes Gewissen, dass er seine Frau betrügt. Und ich hätte sein Gesicht zu gerne in diesem Moment gesehen, als er begreift, wer Michelle wirklich ist. Wer hat diese Frau nur auf ihn angesetzt? Wenn Natascha endlich mit ihrem Mann reden würde, könnte vielleicht dieser "das große Ganze" erkennen. Es kann ja kein Zufall sein, dass die Bedrohungen per Mail und per unechte Polizisten zeitgleich mit dem Auftauchen von Michelle und dem neuen Aufgabengebiet von Natascha starten! Von daher kann ich es kaum glauben, dass jemand dahintersteckt, den der Geheimauftrag der Kanzlerin kennt und sich daran stört... Denn bei der ersten Begegnung Henriks mit Michelle wusste doch selbst Natascha nicht, dass ihr Ehemann mit in den Job eingebunden wird, oder? Also haben sie doch eher die Pädophilie-Drahtzieher im Nacken? Und die haben Zugang zum Kanzleramt und der EDV irgendwelcher Bediensteter dort? Puh, einige Details finde ich doch ganz schön unglaubwürdig.
    Und dann das Heftigste: die Vergewaltigung von Natascha! Ich bin mir sicher, dass sie sich das nicht eingebildet hat. Unfassbar, dass sie das auch zu verdrängen versucht... Aber wie hat das alles geklappt? Hat Bleicher, ihr Chauffeur, jemand per Telefon benachrichtigt, dass sie nun zuhause ist? Immerhin hat sie ihn doch beobachtet, wie er vor ihrem Haus telefoniert hat und dann weggefahren ist. Aber keiner konnte damit rechnen, dass sie sich bei ihrem Gang zur Wohnung so dermaßen verunsichern lässt, dass sie sich erst einmal in der Kneipe gegenüber betrinkt. Was hat der Unbefugte in ihrer Wohnung eigentlich vorgehabt? Wollte er sie erschrecken und hat dann - als er sie so umnebelt von Cognac und Tabletten vorgefunden hat - einfach "die Gelegenheit" ergriffen? :entsetzt: Warum geht sie nicht zur Polizei damit?
    Den Zusammenhang zwischen Sandrine, ihrer Tochter und "Michelle" kann ich mir auch noch nicht erklären, denn selbst wenn sich die Frauen von der Arbeit her kennen, erklärt das ja noch nicht, warum Sandrine die Kollegin in die Nähe ihrer Tochter lässt. Apropos: die Reaktion der Schulmitarbeiterin ist ja auch ein starkes Stück! Sie macht gegenüber einer dritten Person Andeutungen auf den Job der Mutter eines Kindes? Verbreitet sie das auch sonst noch an der Schule? Das wäre dann ja nicht nur ein Verstoß gegen den Datenschutz, sondern auch gepflegtes Mobbing, denn warum sollte sie so etwas erzählen? Sie schadet damit doch einem unschuldigen Kind! :grmpf:


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ich muss gestehen, schon früher fertig gewesen zu sein, aber ich wollte noch darüber nachdenken, was passiert ist, weil es ja doch allerhand ist. :winken:


    Zum Inhalt:


    Puh, da geht es Schlag auf Schlag weiter und Natascha erlebt so viel jeden Tag, dass mir der Kopf platzen würde. Obwohl sie auch nahe davor zu stehen scheint: wie Henrik anmerkte, sieht sie nicht mehr besonders frisch aus. Der Job muss unglaublich anstrengend sein und dann auch noch die Bedrohungen.
    Ich verstehe allerdings wirklich nicht, wieso sie alles einfach verdrängen möchte. Vor allem die Vergewaltigung, die meiner Meinung nach auch stattgefunden hat. Da würde ich es zumindest meinem Mann erzählen. Ich denke, dass es etwas mit ihrem Job zu tun hat, immerhin wurden dafür extra die Schlösser ausgetauscht und wie Natascha ja selbst bemerkt hat, hat sie nicht alle Schlüssel bekommen. Ich frage mich ja auch, was ihr Fahrer damit zu tun hat.



    Aber wie hat das alles geklappt? Hat Bleicher, ihr Chauffeur, jemand per Telefon benachrichtigt, dass sie nun zuhause ist? Immerhin hat sie ihn doch beobachtet, wie er vor ihrem Haus telefoniert hat und dann weggefahren ist. Aber keiner konnte damit rechnen, dass sie sich bei ihrem Gang zur Wohnung so dermaßen verunsichern lässt, dass sie sich erst einmal in der Kneipe gegenüber betrinkt.


    Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass sie sich so leicht verunsichern lässt, aber so langsam bricht die Fasade der starken, unnahbaren Frau zusammen.


    Was Henrik betrifft: tja, in seiner Ehe haben beide Geheimnisse, auch er schweigt lieber und erzählt Natascha nichts von "Michelle", die ja offensichtlich etwas mit der ganzen Sache zu tun hat. Schön fand ich ja auch, wie er heraus gefunden hat, dass seine Geliebte wohl eine Prostituierte ist. Ansonsten scheint Henrik aber jemand zu sein, der gut und routiniert arbeitet, er findet jede Menge heraus und gibt, zumindest hierbei, alle Informationen an Natascha weiter.
    Zu David Berg: Da flirtet wohl jemand gerne. :breitgrins: Aber ich finde es gut, dass er in seiner Wohnung so abgeklärt war und gleich gesagt hat, dass seine Ehe schon belastet genug ist. Natascha und er sind ja nun auch per Du, ich bin gespannt, ob sie ihm einiges erzählt, immerhin hat sie schon von den eMail-Bedrohungen berichtet.


    Ansonsten ist mir die Sekretärin von Natascha sehr sympathisch. Sie scheint eine starke Frau zu sein, die gerne ihre Hilfe anbietet. Die Geschichte in der Schule fand ich jedoch etwas übertrieben. Die Schuldirektorin darf wirklich nicht mit einer fremden Frau über Kinder an der Schule sprechen.


  • Ich muss gestehen, schon früher fertig gewesen zu sein, aber ich wollte noch darüber nachdenken, was passiert ist, weil es ja doch allerhand ist. :winken:


    Ja, mir ging das ganz ähnlich: ich hatte den Abschnitt gestern beendet und mir brummte echt der Kopf - heute wiederum dachte ich, dass ich bestimmt schon die Hälfte der Geschehnisse vergessen habe, weil es einfach zu viel ist.
    Auch wenn ich das Buch weiterhin sehr spannend finde, wirkt es auf mich leicht überfrachtet. Sehr viel Personal, bei dem man auch nach über 200 Seiten nicht einschätzen kann, ob sie relevant sind oder nicht, sehr viele Aufgaben, die gleichzeitig von Natascha erledigt werden sollen. Ein bisschen komme ich mir vor wie die Staatssekretärin! :zwinker:
    Eines weiß ich jedenfalls: Politik ist ein wirklich anstrengendes Geschäft. Alleine die Acht-Stunden-Sitzungen ohne einen einzigen Toilettengang (haben die keine Gewerkschaft? :zwinker:) empfinde ich fast schon als unmenschlich, denn das bedeutet ja gleichzeitig auch, dass man da durstig sitzen muss.



    Zitat

    Ich verstehe allerdings wirklich nicht, wieso sie alles einfach verdrängen möchte. Vor allem die Vergewaltigung, die meiner Meinung nach auch stattgefunden hat. Da würde ich es zumindest meinem Mann erzählen. Ich denke, dass es etwas mit ihrem Job zu tun hat, immerhin wurden dafür extra die Schlösser ausgetauscht und wie Natascha ja selbst bemerkt hat, hat sie nicht alle Schlüssel bekommen.


    Naja, sie hat die Vermutung - die hatte ich allerdings auch schon, wenn ich eine Schlüsselübergabe mit einem neuen Vermieter gemacht habe... Hier ist das besonders Perfide, dass die Schlösser auf Geheiß des Staates ausgetauscht wurden, aber ich inzwischen vermute, dass irgendjemand auf Regierungsebene seine Finger bei der Bedrohung von Natascha im Spiel hat. Also liegt der Verdacht durchaus nahe, dass der Schlüsseldienst irgendwem ein Duplikat des Schlüssels gegeben hat.


    Zitat

    Ansonsten scheint Henrik aber jemand zu sein, der gut und routiniert arbeitet, er findet jede Menge heraus und gibt, zumindest hierbei, alle Informationen an Natascha weiter.


    Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Henrik seine Frau nicht unterstützen möchte, sondern einfach "nur" auf ganzer Ebene von ihrer Distanz enttäuscht ist...


    Zitat

    Zu David Berg: Da flirtet wohl jemand gerne. :breitgrins: Aber ich finde es gut, dass er in seiner Wohnung so abgeklärt war und gleich gesagt hat, dass seine Ehe schon belastet genug ist. Natascha und er sind ja nun auch per Du, ich bin gespannt, ob sie ihm einiges erzählt, immerhin hat sie schon von den eMail-Bedrohungen berichtet.


    Oder David Berg flirtet einfach gerne, weil er Natascha irgendwie für sich gewinnen will, ihr nahe stehen möchte. Nicht, weil er eine Affäre mit ihr anstrebt, sondern weil er doch etwas mit diesen Leuten, die sie bedrohen, zu tun hat? Immerhin fängt sie ja schon deutlich an, ihm zu vertrauen. Wenn sie nachher mehr mit ihm spricht als mit ihrem Mann könnte das durchaus hilfreich sein.


    Zitat

    Ansonsten ist mir die Sekretärin von Natascha sehr sympathisch. Sie scheint eine starke Frau zu sein, die gerne ihre Hilfe anbietet. Die Geschichte in der Schule fand ich jedoch etwas übertrieben. Die Schuldirektorin darf wirklich nicht mit einer fremden Frau über Kinder an der Schule sprechen.


    Und es war ja noch nicht einmal die Direktorin, sondern die Frau hinter dem für Grundschulkinder zu hohen Tresen! Hat die Rektorin das nicht mitbekommen? Denn dann hätte sie auf jeden Fall einschreiten sollen. Aber mit ihrer allgemeinen Warnung vor der Polizei kann ich sie verstehen, denn sie kann ja nicht davon ausgehen, dass Petra Reber nur vorgibt, die Nachbarin zu sein.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea


  • Auch wenn ich das Buch weiterhin sehr spannend finde, wirkt es auf mich leicht überfrachtet. Sehr viel Personal, bei dem man auch nach über 200 Seiten nicht einschätzen kann, ob sie relevant sind oder nicht, sehr viele Aufgaben, die gleichzeitig von Natascha erledigt werden sollen. Ein bisschen komme ich mir vor wie die Staatssekretärin! :zwinker:


    Das stimmt leider.
    Ich mache größere Pausen zwischen den einzelnen Abschnitten, weil ich auf euch warten möchte und wenn ich dann wieder einsteige, habe ich oftmals das Gefühl, dass viel zu viele Personen beteiligt sind, die ich mir gar nicht alle merken kann.


    Naja, sie hat die Vermutung - die hatte ich allerdings auch schon, wenn ich eine Schlüsselübergabe mit einem neuen Vermieter gemacht habe... Hier ist das besonders Perfide, dass die Schlösser auf Geheiß des Staates ausgetauscht wurden, aber ich inzwischen vermute, dass irgendjemand auf Regierungsebene seine Finger bei der Bedrohung von Natascha im Spiel hat. Also liegt der Verdacht durchaus nahe, dass der Schlüsseldienst irgendwem ein Duplikat des Schlüssels gegeben hat.


    Spannend, dass Natascha über so etwas nur am Rande nachgedacht hat. Gerade weil sie Drohnachrichten bekommt und nach dem nächtlichen Besuch würde ich ja nicht mehr nach Hause fahren wollen bzw. wenn, dann würde ich die Schlösser alleine wieder austauschen lassen. Wobei das mit Sicherheit auch nicht so einfach möglich ist.


    Na ja, sonderlich traurig wirkt Henrik ja nicht, dass seine Frau auf Distanz geht. Immerhin hat er sich mit Michelle ja gut beholfen - klar, teilweise kommt das schlechte Gewissen durch, aber das ist nicht so stark, dass er seine Treffen mit Michelle lassen würde.
    Ich weiß nicht, ob ich an seiner Stelle mit meiner Frau zusammen arbeiten wollen würde, wenn unsere Ehe gerade den Bach runter geht, weil jeder nur mit sich beschäftigt ist.


  • Spannend, dass Natascha über so etwas nur am Rande nachgedacht hat. Gerade weil sie Drohnachrichten bekommt und nach dem nächtlichen Besuch würde ich ja nicht mehr nach Hause fahren wollen bzw. wenn, dann würde ich die Schlösser alleine wieder austauschen lassen. Wobei das mit Sicherheit auch nicht so einfach möglich ist.


    Warum eigentlich nicht, überlege ich mir gerade. Erstens ist sie ja privat niemandem Rechenschaft schuldig, denn ihre Wohnung ist keine Dienstwohnung und zweites - da bin ich mir sicher - verdient Frau Staatssekretärin nicht so schlecht, dass sie sich nicht ein neues Sicherheitsschloss leisten könnte. Wobei fraglich ist, ob das für mögliche Eindringlinge wirklich ein Hinderungsgrund wäre... Wenn ich mir anschaue, wie leicht selbst ihr Mann Henrik sich Zutritt in irgendwelche Wohnungen verschafft. :zwinker:


    Zitat

    Na ja, sonderlich traurig wirkt Henrik ja nicht, dass seine Frau auf Distanz geht. Immerhin hat er sich mit Michelle ja gut beholfen - klar, teilweise kommt das schlechte Gewissen durch, aber das ist nicht so stark, dass er seine Treffen mit Michelle lassen würde.


    Nein, nicht besonders traurig, aber er sinniert durchaus darüber, dass seine Frau kaum noch in ihrem Haus am See ist und auch nicht mehr allzu oft Zeit in der Stadtwohnung verbringt. Dabei lässt er auch ihr gegenüber den ein oder anderen frustrierten Satz fallen. Beispielsweise als er sie an ihrem Stadtteilbüro abholt, als sie mit ihm reden und gemeinsam nachhause möchte, und sie dann doch wieder nur ins Innenministerium kutschiert. Deutlich wird dieses Ungleichgewicht auch, als Natascha darüber nachdenkt, dass sie Henrik in seinem Schattendasein noch dankbarer ist... Heftig, oder? Je weniger er in Erscheinung tritt, je kleiner er sich gegenüber ihrem Job macht, desto mehr schätzt sie ihn. Das ist doch nicht gesund, oder?


    Was treibt eigentlich Menschen zu einer solchen Berufung? Die Macht, die ihnen in Aussicht gestellt wird? Ich kann kaum glauben, dass es Leute gibt, die auf solch eine Selbstaufgabe stehen! :entsetzt: Ich meine, Natascha liebt ihren Vater und dennoch hat sie Ewigkeiten vergessen, ihn anzurufen. Obwohl er alt geworden ist und ihr eigentlich Sorgen macht...


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • So langsam bin ich ein bisschen genervt - schon über die Hälfte des Buches habe ich gelesen, aber noch immer ist keine richtige Absicht hinter dem Ganzen zu erkennen - so langsam sollten die Handlungsstränge mal zusammen laufen, finde ich. Auch habe ich noch immer nicht verstanden, was die Kanzlerin will und wie die beiden das bewerkstelligen sollen.


    Inzwischen arbeitet Henrik offiziell im Kanzleram?! Wann ist das passiert? Kein Einstellungsgespräch? Außerdem dachte ich, er solle im geheimen arbeiten. Wie wurde das den anderen im Kanzleramt verkauft? Tut er "offiziell" das Gleiche wie seine Frau? Macht das die anderen im Amt nicht misstrauisch? Dazu erfährt man leider gar nichts.


    Bei David Berg bin ich mir noch immer nicht sicher, ob ich ihm traue. Erst sitzt er auf der Geburtstagsfeier für Feldmann neben Natascha, dann taucht er plötzlich auf der Straße auf und "rettet" sie, dann gibt er den braven Ehemann - der ist mir zu oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort...


    Und dann der nächtliche Vorfall bei Natascha zu Hause, wo sie glaubt, dass ihr Mann mit ihr schläft.... Sie erzählt niemandem davon? Legt es einfach ad acta und geht zur Tagesordnung über? Das ist für mich total unglaubwürdig! Überhaupt erscheint sie mir viel zu naiv für jemanden, der schon länger in der Politik arbeitet.


    Henrik hat nun endlich auch entdeckt, dass mit Michelle etwas nicht stimmen kann. Darauf bin ich sehr neugierig und gespannt wie es weitergeht.


    Plötzlich ist die Rede von einer "Transatlantischen Allianz" - habe ich da was verpasst oder überlesen? Was soll das sein und wer gehört ihr an?


    Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich das Buch nach wie vor spannend finde, trotz mancher nicht-überzeugenden Ereignisse, und dass die Geschichte in diesem Abschnitt deutlich an Tempo gewonnen hat, auch wenn er fast mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.

    Liebe Grüße<br />Junifee

    Einmal editiert, zuletzt von Junifee ()

  • Ich habe bereits gestern die beiden Kapitel beendet, bin allerdings noch nicht dazu gekommen etwas zu schreiben.


    Womit soll ich nur anfangen...
    Natascha hat es also wirklich getan. Sie hat David Berg geküsst. Sein Verhalten nach dem Kuss fand ich gut, wenn auch nicht ganz glaubwürdig. Irgendwie trau ich dem Kerl noch nicht ganz.
    Hat er die E-Mail mit "Ich denk an dich" vielleicht geschrieben? Könnte ja sein, dass er vergessen hat die Adresse zu wechseln?
    Zudem verstehe ich nicht, warum Natascha ausgerechnet mit David Berg über die Bedrohungen spricht. Warum erzählt sie es nicht Henrik? Das Natascha offenbar von einem Mann mit dem Aftershave ihres Mannes empfinde ich als extrem unglaubwürdig.


    Und hier komme ich zu meinem Hauptgedanken: David Berg ist auf keinen Fall der Haupttäter...dafür weißt einfach viel zu vieles, viel zu offensichtlich darauf hin.


    Henrik ist irgendwie komisch. Im einen Moment ist es ihm egal, dass er Natascha betrügt, im nächsten hat er ein schlechtes Gewissen.
    Michelle hat also tatsächlich etwas mit unserer Geschichte zu tun. Wirklich überrascht hat mich das zwar nicht, aber ich bin gespannt in welcher Beziehung sie zu Sandrine steht und wer sie engagiert hat.


    Leider komme ich bei dem ganzen Personal ziemlich durcheinander. Wer ist denn nun wichtig und wer nicht? Irgendwie kann ich ein paar Personen nicht auseinander halten :sauer:



    So langsam bin ich ein bisschen genervt - schon über die Hälfte des Buches habe ich gelesen, aber noch immer ist keine richtige Absicht hinter dem Ganzen zu erkennen - so langsam sollten die Handlungsstränge mal zusammen laufen, finde ich. Auch habe ich noch immer nicht verstanden, was die Kanzlerin will und wie die beiden das bewerkstelligen sollen.


    Inzwischen arbeitet Henrik offiziell im Kanzleram?! Wann ist das passiert? Kein Einstellungsgespräch? Außerdem dachte ich, er solle im geheimen arbeiten. Wie wurde das den anderen im Kanzleramt verkauft? Tut er "offiziell" das Gleiche wie seine Frau? Macht das die anderen im Amt nicht misstrauisch? Dazu erfährt man leider gar nichts.


    Geht mir genau so.


  • Hat er die E-Mail mit "Ich denk an dich" vielleicht geschrieben?


    Ich denke nicht.
    Immerhin beschreibt Natascha die Situation selbst so, dass David Berg sein Handy kein einziges Mal in der Hand hat. Gänge zur Toilette usw. hätte sie wohl selbst auch angemerkt.

  • Unglaublich viele Dinge sind in diesem Abschnitt wieder passiert ...
    Ich habe zwar schon so eine Ahnung, auf was es eigentlich hinauslaufen wird und dass Natascha zufällig auf die Hintergründe des Attentats auf Dr. Ritter stößt! Darin war ja ganz offensichtlich der Geheimdienst verwickelt und nicht die RAF.
    Schleierhaft ist mir allerding, wie ihr das im Rahmen ihres Jobs gelingen sollte. :zwinker:


    Mir geht es mittlerweile sehr ähnlich wie Euch, obwohl ich das Buch immer noch enorm fesselnd finde, stören mich doch einige Dinge sehr und ich empfinde sie nicht sehr nachvollziehbar. :sauer:


    Allen voran die Geschichte mit Nataschas Vergewaltigung in ihrer eigenen Wohnung. Auch wenn sie nicht genau nachvollziehen kann, was eigentlich geschehen ist (wurde sie eigentlich unter Drogen gesetzt) – niemand würde dies einfach auf sich beruhen lassen. Warum setzt sie nicht alles in Bewegung, um selber Klarheit zu bekommen? Immerhin hatte sie ja schon den Verdacht, dass jemand in der Wohnung war. Sehr gruselig!


    Wie im vorherigen Abschnitt fallen immer wieder Dinge, die sie offensichtlich sehr beschäftigen, zwischenzeitlich unter den Tisch – zB wie kann sie ihrem Mann diese Droh-Emails verschweigen, sich dann aber Berg anvertrauen.
    Durch einen Zufall entdeckt Henry, dass Michelle auch eine „Edel“-Prostituierte für Politiker und Honoratioren ist und engeren Kontakt zu dem Schwarzen Engel hat.
    Wer hat diese Frau nur auf ihn angesetzt und warum?
    Eigentlich hätte er schon eher misstrauisch werden können. :breitgrins:


    Ich frage mich, was mit Sandrine und der kleinen Tochter geschehen ist – die kursive Passage mit dem Telefonat, deutet irgendwie ja an, das man sich nach ihrer Mutter nun auch um sie (als Problem) kümmern will.
    Steckt der Sicherheitschef Jäger als Fadenzieher dahinter?
    Denn ich glaube ja auch, dass die Emails aus dem Kanzleramt stammen.
    AuchNataschas Fahrer könnte zu diesem Kreis gehören und ein Informant von Jäger sein?


    Auch mit Berg habe ich meine Probleme, denn zunächst kam es mir schon so vor, als wenn er speziell auf Natascha angesetzt wäre, um sich bei ihr einzuschmeicheln und ihr Vertrauen zu gewinnen.
    Daher hat es mich dann seine Reaktion auf ihren Kuss sehr irritiert. Ist er einfach nur nett? Ich kann es einfach nicht recht glauben! :breitgrins:
    Wie wird das bloß alles weitergehen?


  • Übrigens werden mir bei Feldmann die Anspielungen des Autors ein bisschen zu viel: Jo wie Josef, Österreicher statt Schweizer und Feld statt Acker... Naja. :rollen:


    Das war mir allerdings auch etwas zu plump ... während ich bei den meisten Leutchen im Kanzleramt überhaupt keine Ahnung habe, wer gemeint sein soll. :breitgrins:


    Zitat

    Henrik hat wenigstens ein schlechtes Gewissen, dass er seine Frau betrügt. Und ich hätte sein Gesicht zu gerne in diesem Moment gesehen, als er begreift, wer Michelle wirklich ist.


    Über seine grenzenlose Naivität habe ich mich auch sehr amüsiert!
    Er ist so begeistert von dieser in jeglicher Hinsicht perfekten Frau, dass ihm gar nicht der Gedanke kommt, dass er sich in eine Edelnutte verliebt hat, die auf ihn angesetzt wurde.
    Bei seinen Recherchen stellt er sich ja auch nicht sehr clever an - nun wissen die Auftraggeber, dass er Verdacht geschöpft hat.


    Zitat

    Und dann das Heftigste: die Vergewaltigung von Natascha! Ich bin mir sicher, dass sie sich das nicht eingebildet hat. Unfassbar, dass sie das auch zu verdrängen versucht... Aber wie hat das alles geklappt? ... Warum geht sie nicht zur Polizei damit?


    Bei dieser Geschichte sind mir auch massenhaft Fragezeichen geblieben und insgesamt finde es das Ganze unglaubwürdig und kann vor allem Nataschas Nicht-Reaktion überhaupt nicht begreifen!



    Auch wenn ich das Buch weiterhin sehr spannend finde, wirkt es auf mich leicht überfrachtet. Sehr viel Personal, bei dem man auch nach über 200 Seiten nicht einschätzen kann, ob sie relevant sind oder nicht, sehr viele Aufgaben, die gleichzeitig von Natascha erledigt werden sollen. Ein bisschen komme ich mir vor wie die Staatssekretärin! :zwinker:


    Ich habe bei den vielen Leuten auch total den Überblick verloren und frage mich immer, ob die nun wirklich handlungsrelevant sind.
    Auch habe ich immer noch nicht kapiert, für was Natascha eigentlich eingestellt wurde. Was sie bisher präsentiert hat, ist doch echt Pillepalle ... :breitgrins:


    Zitat

    Eines weiß ich jedenfalls: Politik ist ein wirklich anstrengendes Geschäft. Alleine die Acht-Stunden-Sitzungen ohne einen einzigen Toilettengang (haben die keine Gewerkschaft? :zwinker:) empfinde ich fast schon als unmenschlich, denn das bedeutet ja gleichzeitig auch, dass man da durstig sitzen muss


    :lachen:
    Vielleicht ist das aber auch Berechnung, damit die Sitzungen sich noch länger sinnlos hinziehen und man irgendwann zum Ende kommt.


  • (wurde sie eigentlich unter Drogen gesetzt)


    Nein, das hat sie selbst erledigt: Cognac in der Kneipe gegenüber und die üblichen Pillen dazu. :rollen:


    :lachen:
    Vielleicht ist das aber auch Berechnung, damit die Sitzungen sich noch länger sinnlos hinziehen und man irgendwann zum Ende kommt.


    Unfassbar, acht Stunden! Hätte ich jemals überlegt, in die Politik zu gehen, man hätte mir nur das sagen müssen und ich wäre geheilt gewesen. Wobei ich es immer noch nicht so recht glauben kann...

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Unfassbar, acht Stunden! Hätte ich jemals überlegt, in die Politik zu gehen, man hätte mir nur das sagen müssen und ich wäre geheilt gewesen. Wobei ich es immer noch nicht so recht glauben kann...


    Das glaube ich allerdings auch nicht so ganz.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Politiker die Zeit haben, acht Stunden am Tag in einem Raum zu sitzen, wo sie aber nichts zustande bringen, sondern sich gegenseitig nur niedermachen.
    Davon mal abgesehen, dass ein Toilettengang, etwas zu trinken und eventuell auch etwas zu essen Sinn ergebenn würde. :breitgrins:

  • Hallo Zusammen! :winken:


    Ich habe nun auch endlich diesen Abschnitt beendet. Das siebte Kapitel hat mir dabei viel besser gefallen als das sechste, welches sich für mich ein wenig zog...
    Im siebten Kapitel passiert dann allerdings verhältnismäßig viel.
    Zunächst ist da mal die nächtliche Szene, in der Natascha glaubt, mit ihrem Mann zu schlafen. Doch scheinbar war es gar nicht Hendrik, denn der hat die Nacht mit Michelle verbracht! Natascha war auch so weggetreten... Ob man ihr irgendwelche Drogen heimlich untergeschoben hat? Und wer war nun dieser Mann, mit dem sie geschlafen hat? Oder hat sie das nur geträumt?
    Auf jeden Fall finde ich es sehr erstaunlich, wie ruhig sie bleibt! Ich wäre ausgeflippt, wenn ich so einen Verdacht hätte!


    Über Hendrick habe ich mich auch geärgert. Die Ehe von ihm und Natascha läuft ja nicht gerade gut momentan, aber eine Affäre macht das nun ja auch nicht gerade besser!
    Und dann stellt sich ja auch noch heraus, dass Michelle möglicherweise auch eine Hure ist. Und sie scheint eine gute Freundin von Sandrine zu sein.
    Das kann eigentlich kein Zufall mehr sein. Ob jemand Michelle auf Hendrik angesetzt hat?


    Und wo mag Sandrine stecken? Und Lilli? Immerhin hat Lilli die Möglichkeit zu telefonieren.


    David Berg scheint mir ein sympathischer Mann zu sein, was mich aber auch schon wieder misstraurisch werden lässt. Ist er wirklich so nett, oder spielt er Natascha nur etwas vor?


    Wenn es jetzt ein bisschen spannender weitergeht, dann freue ich mich aufs Weiterlesen!

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  • Ich denke nicht.
    Immerhin beschreibt Natascha die Situation selbst so, dass David Berg sein Handy kein einziges Mal in der Hand hat. Gänge zur Toilette usw. hätte sie wohl selbst auch angemerkt.


    Das stimmt, aber man kann doch inzwischen auch Mails zeitversetzt verschicken, oder?!

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  • Ich hänge schrecklich hinterher und durch die Lesepause hab ich wohl auch ein bisschen den Faden verloren. Oder ihn nie gehabt, zumindest was die ganzen Personen im Kanzleramt angeht...


    Natascha verliert zunehmend den Boden unter den Füßen. Hier wird sie für meine Begriffe zum ersten Mal ein bisschen menschlich, als sie endlich zugibt dass die Drohungen ihr schreckliche Angst machen und sie zunehmend verunsichern. Ich dachte ja echt schon, dass das alles an ihr abprallt.
    Wobei ich wirklich hoffe, dass sie den sexuellen Übergriff nur geträumt hat. Das ist eine grauenvolle Vorstellung, dass da ein Fremder in ihrer Wohnung war, sich extra noch mit Henrys Aftershave einsprüht und sie dann vergewaltigt. Denn was anderes ist es für micht nicht, ich fände es schon befremlich, wenn Henry mit ihr geschlafen hätte, wo sie doch offensichtlich durch Alkohol und ihre Tabletten quasi betäubt war. Aber auch hier lässt sie das ganze am nächsten Tag auf sich beruhen, geht nicht zur Polizei und vertraut sich niemandem an. Also doch nichts mit menschlich nachvollziehbaren Reaktionen!


    Henry betrügt sie unterdessen weiterhin mit Michelle. Dass die Frau Zufall ist, wird immer unwahrscheinlicher. Henry findet ein Foto von ihr in der Wohnung von Sandrine, der Frau, die Natascha angerufen hat. Und er verfolgt Michelle bis zu einem Puff, was den Gedanken nahelegt, dass sie ebenfalls eine Prostituierte ist.


    Ich werde das aus der ganzen Sache immer noch nicht ansatzweise schlau. Keine Ahnung, wem Natascha im Amt vertrauen könnte. Der Kanzleramtsminister ist ja ein total widerlicher Kerl, der Sicherheitschef wirkt auch nicht sympathisch... David Berg ist im Vergleich zu all diesen Typen natürlich der Sympathieträger, vor allem als er ihre Verzweiflung dann nicht ausnutzt und angeblich doch nicht der Frauenheld ist, den sein Ruf vermuten lässt. Aber das könnte auch alles nur gespielt und Taktik sein. Mit der Nachricht hätte er auch jemanden beauftragen können, gerade um Natascha ihm gegenüber in Sicherheit zu wiegen, immerhin wollte er mit ihr essen gehen und hätte das durchaus so inszenieren können.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**


  • Ich hänge schrecklich hinterher und durch die Lesepause hab ich wohl auch ein bisschen den Faden verloren. Oder ihn nie gehabt, zumindest was die ganzen Personen im Kanzleramt angeht...


    Ich bin auch noch mittendrin in dem Buch... :redface:
    Und so ganz blicke ich auch nicht durch, wer wer ist bzw. wer welche Position hat.

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