02 - Kapitel 3 bis 5

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von dubh.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 3 bis 5 (Seite 77 bis Seite 154) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Fertig mit dem zweiten Abschnitt.


    Immer noch spannend und mit mehreren Handlungssträngen, die parallel laufen und noch nicht zusammen führen.


    Der Autor zeichnet ein, wie ich finde, demprimierend-intrigantes Bild der Politik welches wahrscheinlich, zumindest teilweise, zutreffend ist. Sehr gut finde ich, wie er es schafft in den Dialogen und durch die Handlungen der einzelen Charakter, die Verlogenheit herauszustellen.


    Ein wenig irritieren mich die unerklärten Zeitsprünge wie z. B., dass sich Henrik inzwischen mehrfach mit Michelle getroffen hat - es müssen also schon ein paar Tage vergangen sein.


    Verwundert bin ich darüber, dass die farbige Prostituierte, nach dem merkwürdigen Treffen im Museum keine Erwähnung mehr findet, auch nicht in den Gedanken von Natascha. Sollte sie sich nicht fragen, ob der Brisanz des angesprochenen Themas, was mit der Frau oder dem Zettel passiert ist bzw. was es mit dem Feuerarlam auf sich hatte...? Auf mich wirkt sie damit naiver als ich aufgrund ihrer politschen Vorgeschichte und des brisanten Auftrages der Kanzlerin von ihr erwartet hätte.
    Sie hat für mich einiges an Sympathie eingebüßt als sie mehrfach die Pflege ihrer Beziehung zu Henrik auf später bzw. nächstes Mal verschiebt. Und besonders "geärgert" hat mich, dass sie nach der Geschichte mit dem angeblichen Unfall ihres Vaters nicht auf ihren Mann gewartet hat, dass sie nicht für ihn erreichbar war und auch keine Entwarnung gegeben hat. Und gesprochen hat sie wohl auch nicht mit ihm über diese Geschichte.


    Sehr hilfreich hätte ich eine Personenliste, am besten mit den Funktionen / Positionen gefunden - inzwischen habe ich mir eine eigene Liste angelegt. Und so ein Organigram wie es Natascha hat, hätte ich mir in gedruckter Form auch gewünscht.

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • Spannend geht es weiter!


    Ich glaube ja mittlerweile, dass die Ehe von Natascha und Hendrik kaum noch zu retten ist. Sie haben kaum noch Zeit füreinander und Natascha verlegt ihre Prioritäten eindeutig auf ihren Job.
    Mit Hendrik kann man fast schon Mitleid haben, denn besonders nett wird er von seiner Frau nicht behandelt - er erscheint mir manchmal wie ihr Hampelmann!
    Hendrik hat inzwischen eine Affaire mit dieser Michelle laufen (was mich kein bisschen überrascht hat!), die ganz sicher auf ihn angesetzt wurde. Ich bin gespannt, welche Geheimnisse sie ihm entlocken soll! :zwinker:

    Aufgrund der Dossiers hat er offenbar wirklich im Kanzleramt als verdeckter Informant angefangen und leitet seine Infos an seine Frau weiter!
    Eigentlich habe ich immer noch nicht so ganz kapiert, was die gute Staatssekretärin und vor allem ihr Mann für die Kanzlerin machen sollen bzw warum gerade sie dafür so geeignet sind!


    Scheinbar ist der Sicherheitschef Jäger auf Natascha angesetzt worden. Fragt sich nur von wem!
    Steckt er mit seinen Leuten auch hinter den üblen Aktionen der Pupille, die Natascha fertig machen wollen?
    Die Geschichte mit dem angeblichen Unfall ihres Vaters war ja echt übel und vor allem die nachfolgende eMail-Drohung!
    Ich bin gespannt, mit wem sie endlich über diese Sache reden wird, wenn sie schon ihren Mann nicht einbezieht (was eigentlich naheliegend sein gewesen wäre, nachdem sie ihn schon zur Charite zitiert hatte!)
    Ich vermute ja fast, dass es der smarte Berg sein wird! :breitgrins:


    Das Treffen mit dem Schwarzen Engel im Museum verlief in meinen Augen auch sehr seltsam.
    Natascha erfährt von ihr von einem Pädophilenring und bekommt sogar einen Zettel mit Namen zugesteckt, denn sie dann prompt im Durcheinander des Feueralarms verliert. :sauer:
    Die ganze Szene fand ich etwas sehr unrealistisch dargestellt, und wenig nachvollziehbar war für mich auch ihre Reaktion auf das Ganze, denn das Thema wird einfach erst einmal übergangen.
    Klar ist Natascha mit Arbeit total überlastet, aber sie hätte sich doch wenigstens noch mal Gedanken zu dem Ganzen machen müssen.
    Ich bin gespannt, ob es demnächst noch mal aufgegriffen wird!


  • Der Autor zeichnet ein, wie ich finde, demprimierend-intrigantes Bild der Politik welches wahrscheinlich, zumindest teilweise, zutreffend ist. Sehr gut finde ich, wie er es schafft in den Dialogen und durch die Handlungen der einzelen Charakter, die Verlogenheit herauszustellen.


    Ja ich finde auch, dass er die ganzen Grabenkämpfe und Intrigen hinter den Kulissen recht glaubwürdig darstellt - warum sollte es auch in der Politik anders ablaufen als im normalen Alltag! :breitgrins:


    Zitat

    Ein wenig irritieren mich die unerklärten Zeitsprünge wie z. B., dass sich Henrik inzwischen mehrfach mit Michelle getroffen hat - es müssen also schon ein paar Tage vergangen sein.


    Das kam für mich auch sehr plötzlich. Hier habe ich auch erst einmal nachgesehen, ob ich nicht etwas überlesen habe.
    Es wurde ja auch gar nicht erwähnt, dass Hendrik dem neuen Job zugestimmt und angetreten hat - oder?


    Zitat

    Sehr hilfreich hätte ich eine Personenliste, am besten mit den Funktionen / Positionen gefunden - inzwischen habe ich mir eine eigene Liste angelegt. Und so ein Organigram wie es Natascha hat, hätte ich mir in gedruckter Form auch gewünscht.


    Das wäre echt toll gewesen!
    Es ist zwar in diesem Abschnitt schon wieder etwas besser geworden, da man nun einige Leute namentlich zuordnen kann, aber die Fülle ist anfangs echt erschlagend.
    Da hätte ich auch gerne mal nachgeschlagen, wer nun wer in diesem unübersichtlichen Haufen ist und welche Rolle er spielt! :breitgrins:
    Außerdem muss man dann immer noch überlegen, ob und auf welchen realen Politiker hier angespielt wird! :zwinker:

  • Das kam für mich auch sehr plötzlich. Hier habe ich auch erst einmal nachgesehen, ob ich nicht etwas überlesen habe.
    Es wurde ja auch gar nicht erwähnt, dass Hendrik dem neuen Job zugestimmt und angetreten hat - oder?


    Doch, das wird auf Seite 74: "Okay... Ich bin dabei"



    Die Geschichte mit dem angeblichen Unfall ihres Vaters war ja echt übel und vor allem die nachfolgende eMail-Drohung!
    Ich bin gespannt, mit wem sie endlich über diese Sache reden wird, wenn sie schon ihren Mann nicht einbezieht (was eigentlich naheliegend sein gewesen wäre, nachdem sie ihn schon zur Charite zitiert hatte!)
    Ich vermute ja fast, dass es der smarte Berg sein wird! :breitgrins:


    Ja, ich verstehe auch nicht, dass sie danach nicht wenigstens mit IRGENDJEMANDEM darüber gesprochen hat - das sind schon heftige Drohungen.
    Mit Berg hast Du warhscheinlich recht, aber ich traue ihm (noch) nicht über den Weg.

    Liebe Grüße<br />Junifee

  • Ich kann euch nur zustimmen!


    Die Ehe von Henrik und Natascha scheint beiden nicht mehr viel zu bieten, dafür sind sie zu sehr auf sich selbst fixiert, die eine mit ihrer Arbeit, der andere mit seiner Affäre. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, immerhin wird im Prolog erwähnt, dass Henrik nicht einmal weiß, was Natascha alles heraus gefunden hat.
    Leider scheint das ja ein Teil ihres Charakters zu sein: hinnehmen und vergessen. Das hat mich vor allem nach dem Treffen mit der dunkelhäutigen Frau oder auch nach dem Telefonat mit dem Kind gestört. Natascha denkt nicht einmal weiter darüber nach, ob oder was sie tun könnte.



    Sehr hilfreich hätte ich eine Personenliste, am besten mit den Funktionen / Positionen gefunden - inzwischen habe ich mir eine eigene Liste angelegt. Und so ein Organigram wie es Natascha hat, hätte ich mir in gedruckter Form auch gewünscht.


    Das stimmt, ich musste auch zwischendurch nachdenken, um welche Person es sich handelt und wie sie zu den anderen steht. Inzwischen habe ich mich wieder eingelesen, aber es sind schon sehr viele Personen in so unterschiedlichen Positionen, dass es sehr verwirrend sein kann.


    Ja, ich verstehe auch nicht, dass sie danach nicht wenigstens mit IRGENDJEMANDEM darüber gesprochen hat - das sind schon heftige Drohungen.
    Mit Berg hast Du warhscheinlich recht, aber ich traue ihm (noch) nicht über den Weg.


    David Berg scheint einfach ein bisschen zu nett und hilfsbereit zu sein.
    Vor allem scheint es ja so, als würde Natascha sich zu ihm hingezogen zu fühlen. Immerhin kauft sie am Flughafen ein Rasierwasser, was David Berg auch hat.

  • Guten Morgen :smile:


    So, ich bin jetzt auch soweit.
    Das Buch gefällt mir immernoch sehr gut. Es ist spannend und temporeich, so kommt keine Langeweile auf :zwinker:


    Mit den Zeitsprüngen geht es mir ein bisschen wie euch. Ich kann leider überhaupt nicht einschätzen wie viel Zeit seit Beginn des Buches verstrichen ist.


    Henrik hat es also wirklich getan! Er hat sich (mehrfach) mit Michelle getroffen.
    Allerdings muss ich gestehen, dass Natascha diejenige ist, welche Sympathiepunkte bei mir verloren hat. Ständig vertröstet sie Henrik auf später. Als "Die Pupille" sich bei Natascha gemeldet hat und meinte ihr Vater hätte einen Unfall gehabt war Henrik (wie immer) direkt zur Stelle. Natascha hat danach nicht auf Henrik gewartet oder mit ihm gesprochen. Wenigstens an diesem Abend hätte sie sich doch frei nehmen können, oder? Jedenfalls muss sie sich m.E. nicht wundern, wenn die Affäre raus kommt. Nicht, dass ich Henriks Verhalten gut heiße, aber irgendwo kann man ihn doch ein wenig verstehen.


    Lächerlich fand ich auch, wie sie bei der Geschenkübergabe reagiert hat. Da meldet sie sich ewig nicht bei Henrik, versetzt ihn immer wieder (selbst an dem Abend kommt sie zu spät) und von ihm muss nur ein "Ist das eine Krawatte?" kommen und schon ist sie zu tiefst gekränkt, pampig und fängt fast an zu weinen. Ich dachte echt mich trifft der Schlag. Er hat ja nicht mal gefragt ob das SCHON WIEDER eine Krawatte ist, sondern ganz normal. Na ja...Auch wie im Buch dann erwähnt wird, dass sie ihre kurze Freizeit nur für ihn geopfert hat zeigt, dass Natascha irgendetwas nicht ganz verstanden hat. Für mich ist das selbstverständlich?!? Und dann kauft sie ihm noch das Aftershave von David Berg!!! Wow, würde ich heraus finden, dass mein Freund mir (absichtlich und weil er die Frau toll findet) das Parfüm einer Kollegin schenken würde, wäre ich echt sauer :zwinker: Der arme Henrik...wie er sich dann noch die Mühe gemacht hat den Abend zu retten und Natascha zu zeigen wie waaaaahnsinnig er sich über die Geschenke freut. Irgendwie hab ich momentan deutlich mehr Mitleid mit ihm als mit ihr, der betrogenen Ehefrau. Außerdem verwette ich meinen Hut darauf, dass zwischen Natascha und David Berg noch was läuft.


    Dass die Prostituierte nun völlig von der Bildfläche verschwunden ist, kann ich nicht so ganz verstehen. Zumindest Natascha müsste nach dem komischen Vorfall doch eigentlich Nachforschungen betreiben? Ich bin mir aber sicher sie taucht wieder auf.


    Die Lebensläufe, welche Ende Kapitel 5 geschrieben sind, haben mir sehr weiter geholfen. Bei so vielen Charakteren verliere ich schnell den Überblick.


    Die "Pupille" scheint jedenfalls mächtig was gegen Natascha zu haben. Zu behaupten der Vater läge im Krankenhaus ist eine ziemlich miese Nummer. Ich bin gespannt, wer sich dahinter verbirgt und aus welchen Gründen er Natascha so bedroht!


    Jetzt stelle ich mir die Frage, ob vielleicht Michelle etwas mit der ganzen "Pupille"-Aktion zu tun hat.

  • Hallo zusammen,


    nach wie vor ist das Buch sehr spannend und mir tut es richtig leid, dass ist es nicht einfach in einem Rutsch durchlesen kann. :zwinker:
    Irgendwie werde ich mit Natascha immer noch nicht richtig warm und vermutlich ertappe ich mich deshalb auch dabei, dass ich für Henrik eigentlich fast schon Verständnis habe... :rollen: Nein, mal ernsthaft: Fremdgehen ist nicht nett und das gilt natürlich auch im Fall von Nataschas Ehemann - zumal ich eh denke, dass "Michelle" eine Falle ist und die Frau auf ihn angesetzt wurde. Trotzdem empfinde ich Natascha als sehr egozentrisch. Sie fragt ihn am Telefon nicht nach seinem Tag (und merkt es erst hinterher, entschuldigt sich aber auch nicht dafür), bringt im die gefühlt hundertdreiunddreißigste Krawatte mit und dazu ein Rasierwasser, das sie nur deshalb ausgewählt hat, weil ihr Kollege es auch trägt... Sie ist also nicht viel besser als Henrik und ich fürchte, es dauert nicht mehr lange, da wird auch sie fremdgehen; mit David Berg.
    Aber natürlich gibt es auch noch reichlich andere Fragen, die mich beschäftigen: allen voran, wer die "Pupille" ist. Steiner scheidet für mich aus, weil er eher grobschlächtig unverschämt ist statt technisch so versiert vorzugehen. Außerdem wirkt es ja inzwischen so, als würde der Mensch, der Natascha verfolgt, sie überwacht und bespitzelt, auch etwas von der Geschichte um die panische Frau wissen. Oder ist das nur ein Zufall? Die große Frage ist also, ob die "Pupille" auf Natascha aufmerksam wurde, weil sie neu im Bundeskanzleramt angefangen hat und mit einer besonderen Aufgabe betraut wurde, oder ob derjenige durch die Kontaktaufnahme der unbekannten Frau auf die neue Staatssekretärin gestoßen ist. Klar ist jedenfalls, dass dieser Kinderschänder-Ring (so habe ich das zumindest begriffen) durchaus seine Leute in den Reihen der Politik hat...
    David Berg könnte möglicherweise der anonyme Schreiber sein: er ist häufig in Nataschas Nähe, kann sie etwas besser einschätzen und überspielt mit seiner charmanten, hilfsbereiten Art eventuell die Tatsache, dass er sie zu überwachen versucht. Zudem hat er einiges an Insider-Wissen - wozu sicherlich auch die EDV gehört.
    Die Situation im Museum fand ich ein wenig 007-mäßig. Es wird genau im Moment der Namensübergabe ein Feueralarm ausgelöst und der Zettel verschwindet dann, obwohl nur ein Aufseher in der Nähe war? Soll heißen, dass der in die Sache involviert war? Dass er nur ein verkleideter angeblicher Museumsmitarbeiter war? Hm. Um die Frau und ihre Lilli, die vermutlich ganz alleine zuhause sitzt, mache ich mir Sorgen - wenn ihre Informationen echt sind, dann könnte das nun böse für sie enden! :entsetzt:


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Ach so, das habe ich jetzt komplett vergessen: wie soll ich das eigentlich mit der Handlung von 1989 verstehen? Eck kann ja die Einsatzzentrale nicht erreichen, das zweite Auto funkt ja aber durchaus mit denen und zwar in einer Art und Weise, dass ich das Gefühl habe, dass die alle unter einem Hut stecken. Da die zwei Begleitfahrzeuge aber nicht privater Natur sind, ist anzunehmen, dass das Attentat von staatlicher Seite geplant wurde, oder?


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea


  • Sehr hilfreich hätte ich eine Personenliste, am besten mit den Funktionen / Positionen gefunden - inzwischen habe ich mir eine eigene Liste angelegt. Und so ein Organigram wie es Natascha hat, hätte ich mir in gedruckter Form auch gewünscht.


    Eine gute Idee! Gerade bei den Zusammenfassungen Henriks zu den ganzen "wichtigen" Menschen im Kanzleramt, habe ich echt ein bisschen den Überblick verloren.



    Außerdem muss man dann immer noch überlegen, ob und auf welchen realen Politiker hier angespielt wird! :zwinker:


    Allerdings! Wobei ich erstaunlich häufig dann doch scheitere: beim Stab Merkels bin ich allerdings auch nicht hundertprozentig sattelfest. :zwinker:



    Habt Ihr eigentlich auch den Eindruck, dass der Autor sich schon auch in seinem Insider-Wissen gefällt? Gerade bei dem üppigen Personal und den Anspielungen auf die realen Vorbilder... Oder aber den doch auch etwas schockierenden Details, wie beispielsweise das Ephidrin oder die dummdreiste Art einiger Oberen.
    Ich bin mir nicht sicher - denn zu einigen Dingen (wie beispielsweise der Atmosphäre in solchen Machtzentralen) habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und bin mir auch nicht sicher, ob ich wirklich alles wissen möchte, weil es mitunter sicherlich auch ganz schön schockierend sein kann! :rollen:
    Meist fällt mir das auf, wenn ich Nachrichten sehe und mal wieder etwas über irgendwelche Geheimdienst-Machenschaften anderer Länder berichtet wird: wir wissen eigentlich verdammt wenig über das, was in Deutschland so "hinter den Kulissen" geschieht... Erschreckend.


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Hallo Zusammen :winken:


    Ich bin mit dem zweiten Abschnitt noch nicht ganz fertig, aber meine ersten Eindrücke möchte ich schon mal festhalten, damit ich nichts vergesse.


    Es wird jetzt richtig dramatisch. Überall wird Natascha überwacht; sogar der Laptop zu Hause hat eine Kamera und macht Bilder von ihr. Das ist sehr erschreckend! Gerade zu Hause sollte man sich unbeobachtet und sicher fühlen können!


    Und dann das Treffen mit der fremden Frau! Auch da wurden sie scheinbar beobachtet, denn ich glaube nicht daran, dass die Sache mit dem Feueralarm ein Zufall war! Da wollte man verhindern, dass die beiden sich weiter unterhalten und Natascha diesen Zettel bekommt!
    Doch was mag jetzt mit der fremden Frau passiert sein? Hat man sie "entführt"? Was wird jetzt mit ihr passieren? Ich mache mir da momentan echt Sorgen um sie! Auch um ihre kleine Tochter; vielleicht haben sie die Kleine als Druckmittel benutzt.


    Und es scheint um Kindesmissbrauch zu gehen! :entsetzt: Das ist ein Thema, das mir immer sehr nahegeht.


    Oh ja, und dann hat Natascha ein Buch bekommen von ihrem Kollegen. Es geht um den Bankier, der momentan mit dem Konvoi unterwegs ist, oder!?
    Da bin ich ja sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht!

    Lesen aus Leidenschaft

  • Diesen zweiten Abschnitt fand ich schon deutlich schwieriger zu lesen. Diese ganzen Personen, Positionen, Aufgaben, Verbindungen untereinander... ich möchte nicht mit Natascha tauschen, ich blicke jetzt schon nicht mehr durch.


    Sie scheint unter ständiger Beobachtung zu stehen. Zum einen von Jäger, aber wer steht hinter ihm? Eine grausige Vorstellung, dass sogar ihr Laptop verwanzt ist. Ich gehöre ja zu denen, die ihre Laptop-Kamera seit der Lektüre irgendeines Thrillers abgeklebt haben, man weiß ja nie :breitgrins:
    Die Mails und die Sache mit dem Krankenhausanruf sind wirklich fies. Aber Natascha nimmt das einfach so hin und ist entschlossen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Ich finde ihre Einstellung da zwar einerseits mutig, aber auch ein bisschen leichtsinnig. Sie sagt sich, es ist ja nichts passiert, aber will sie denn abwarten, bis etwas passiert? Oder geht sie davon aus, dass der/die Unbekannte es bei mails und "albernen" Tricks belassen wird?


    Die unbekannte Frau schafft es diesesmal bis zu einem Treffen, aber das geht äußerst mysteriös aus. Sie spielt Natascha einen Zettel mit Adressen zu, aber der verschwindet merkwürdigerweise. Hier hat mich auch ein wenig gewundert, dass Natascha das einfach so auf sich beruhen lässt.
    Aber wahrscheinlich ist sie so in den Politzirkus eingebunden, dass sie gar nicht die Zeit hat, über diese Sache groß nachzugrübeln.


    Henrik trifft sich unterdessen nun doch mit Michelle. Zwar unter falschem Namen, aber ich bin sicher, sie weiß genau wer er ist und ist ihm nicht zufällig über den Weg gelaufen.
    So wie es in der Ehe zwischen ihm und Natascha steht, kann ich sein Verhalten zwar nicht gutheißen, aber irgendwie nachvollziehen.


    Eine erste kleine Verbindung zu der Ritter-Handlung gibt es, als Natascha von einem ihrer Kollegen dieses Buch in die Hand gedrückt bekommt. Auch damals steckte das Land (die Welt) in einer Schuldenkrise, aber mehr wissen wir noch nicht über mögliche Parallelen. Und was genau damals passiert ist, bleibt immer noch unklar, die Lage spitzt sich zu, Eck kann die anderen nicht erreichen, aber noch hat es nicht geknallt.


    Ich finde, man merkt dem Buch an, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Sein Insiderwissen wurde ja in der Werbung deutlich hervorgehoben. Mich würde ja interessieren, ob die realen Vorbilder das Buch auch lesen und sich wiedererkennen :breitgrins: Ich bin politisch nicht so wahnsinnig bewandert, ich habe immer wieder das Gefühl, dass mir da einiges an Zwischentönen entgeht bzw. ich sie zwar wahrnehme aber nicht richtig deuten und einschätzen kann.

    LG, Dani


    **kein Forums-Support per PN - bei Fragen/Problemen bitte im Hilfebereich melden**

  • Eine grausige Vorstellung, dass sogar ihr Laptop verwanzt ist. Ich gehöre ja zu denen, die ihre Laptop-Kamera seit der Lektüre irgendeines Thrillers abgeklebt haben, man weiß ja nie :breitgrins:


    Gut, dass Du das schreibst: darüber habe ich beim Lesen auch schon nachgedacht! Okay, ich bin keine Staatssekretärin, aber die Vorstellung, dass nur jemand "zum Spaß" die Kamera hackt... :entsetzt:


    Zitat

    Die Mails und die Sache mit dem Krankenhausanruf sind wirklich fies. Aber Natascha nimmt das einfach so hin und ist entschlossen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Ich finde ihre Einstellung da zwar einerseits mutig, aber auch ein bisschen leichtsinnig. Sie sagt sich, es ist ja nichts passiert, aber will sie denn abwarten, bis etwas passiert?


    Schade, dass ich hier nichts weiter schreiben kann, aber ich bin schon sehr gespannt, was Du diesbezüglich im nächsten Abschnitt schreibst! :breitgrins:


    Zitat

    Die unbekannte Frau schafft es diesesmal bis zu einem Treffen, aber das geht äußerst mysteriös aus. Sie spielt Natascha einen Zettel mit Adressen zu, aber der verschwindet merkwürdigerweise. Hier hat mich auch ein wenig gewundert, dass Natascha das einfach so auf sich beruhen lässt.
    Aber wahrscheinlich ist sie so in den Politzirkus eingebunden, dass sie gar nicht die Zeit hat, über diese Sache groß nachzugrübeln.


    Und da bin ich uneins mit mir selbst. Sind Politiker nicht gerade übervorsichtig? Oder sollten es zumindest sein? Das betrifft doch alle möglichen Einflussnahmen: Manipulationen, Erpressungen, Drohungen und so weiter. Natürlich ist Natascha ein Neuling im Kanzleramt - aber doch kein Neuling im Politzirkus! Einerseits tritt sie tough auf, andererseits ist sie leicht zu verunsichern. Sie weiß selbst, wie leicht man an - auch pikante - Informationen über andere herankommen kann, aber bei sich selbst hat sie diese Befürchtung nicht? Das ist mindestens sehr naiv. :rollen:


    Zitat

    Ich finde, man merkt dem Buch an, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Sein Insiderwissen wurde ja in der Werbung deutlich hervorgehoben. Mich würde ja interessieren, ob die realen Vorbilder das Buch auch lesen und sich wiedererkennen :breitgrins: Ich bin politisch nicht so wahnsinnig bewandert, ich habe immer wieder das Gefühl, dass mir da einiges an Zwischentönen entgeht bzw. ich sie zwar wahrnehme aber nicht richtig deuten und einschätzen kann.


    Eine interessante Frage! Wenn das Buch auf der Bestsellerliste stünde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der ein oder andere "Angedeutete" das Buch liest und sich auch wiederfindet. So weiß ich nicht, ob die Werbung des Verlags so durchschlagend war, dass es die Politkaste auch erreicht... Obwohl: vielleicht wurden ja ein paar Belegexemplare ans Kanzleramt geschickt. :zwinker:


    Liebe Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea


  • Diese ganzen Personen, Positionen, Aufgaben, Verbindungen untereinander... ich möchte nicht mit Natascha tauschen, ich blicke jetzt schon nicht mehr durch.


    So geht es mir auch. :rollen:



    Ich finde, man merkt dem Buch an, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Sein Insiderwissen wurde ja in der Werbung deutlich hervorgehoben. Mich würde ja interessieren, ob die realen Vorbilder das Buch auch lesen und sich wiedererkennen


    Das würde mich auch interessieren! Ob sie wohl auch rätseln, wer das Buch geschrieben hat?

    Lesen aus Leidenschaft


  • Das würde mich auch interessieren! Ob sie wohl auch rätseln, wer das Buch geschrieben hat?


    Wenn sie es denn gelesen haben, ganz bestimmt! Denn die Politkaste kommt ja nicht sonderlich gut weg... Alleine die Unterstellung mit dem Ephedrin.

    Liebe Grüße

    Tabea