04 - Kapitel 24 bis 29

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Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Aurelia.

  • Hier könnt ihr zu den Kapiteln 24 (Mai) bis 29 (Seite 210 bis Seite 277) schreiben


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbegrenzung nicht vorgesehen.

    LG, Dani


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    Einmal editiert, zuletzt von Spatzi79 ()

  • Sebastians Todestag verstreicht ohne, dass Clara erneut in ein Loch fällt.
    Ich hatte schon Schlimmstes bei diesem wirklich problematischen Datum befürchtet, aber mit Lincoln an ihrer Seite, ist wohl nicht mehr damit zu rechnen! :smile:
    Dass Claras Chef sie wegen ihrer Rückkehr und ihrem Job unter Druck setzt, kann ich sogar gut nachvollziehen, schließlich kann er ihren Kollegen ja nicht ewig Mehrarbeit aufbürden, sondern muss sie auch irgendwann wieder entlasten!


    Nachdem Linc und Clara inzwischen so viel gemeinsam unternehmen und sogar die Wunschliste gemeinsam abarbeiten, war es irgendwie schon klar, dass es auf der Fahrt nach Wisconsin Dells bzw ihrem Aufenthalt im Spaßbad zwischen ihnen funken wird.
    Wie praktisch, dass Meg sich von Lincoln gerade zur richtigen Zeit getrennt hat. Zum Glück hat sich meine Befürchtung nicht bestätigt, dass Meg was mit Claras Bruder anfängt, das wäre echt etwas zu viel des Guten geworden! :breitgrins:


    Nun sind Linc und Clara also ein super glückliches Paar und wir bewegen uns mit großen Schritten auf ein Happy End hin – ich wüsste eigentlich nicht, was nun noch schief gehen sollte mit ihnen!
    Irgendwie hätte ich es ja fast besser gefunden, wenn die beiden einfach nur Freunde geblieben wären … :breitgrins:


    Ach ja - das Missverständnis mit Todd klärt sich nun auch endlich auf. Wie wir bereits vermuteten - ist in der Nacht gar nichts passiert! Während sie noch meint, dass sie sich echt wie ein alberner Teenager verhalten hat und Ewigkeiten Todd aus dem Weg gegangen ist, versteckt sie sich anfangs wie ein Kleinkind vor ihm im Wagen … na ja zum Schluss traut sie sich ja dann doch Todd gegenüber zu treten! Na Bravo! :klatschen:


    Bis zu Claras Geburtstag ist gar nicht mehr so lange hin … mit ihrer Liste kann sie sich also nicht mehr so lange Zeit lassen! Ich denke Clara ist inzwischen klar geworden, dass es Zeit wird, einen neuen Weg zu beschreiten und so ist eine Kündigung nur logisch. :zwinker:

  • Ich habe diesen Abschnitt heute beendet. Irgendwie gefällt mir das Buch, auch wenn es sehr vorhersehbar ist.
    Lincoln und Clara sind also jetzt ein Paar. Es war ja schon irgendwie klar, dass es darauf hinauslaufen wird. Trotzdem freut es mich für Clara, dass sie sich mit ihrem alten Freund so gut versteht und es jetzt scheinbar sogar gefunkt hat. Das wird ihnen beiden helfen, denke ich.


    Immerhin ist Sebastian nun seit über einem Jahr tot. Natürlich trauert sie noch, aber ich denke, jetzt kann sie langsam mit Lincolns Hilfe anfangen, den Verlust zu verarbeiten.


    Und sie hat gekündigt. Vielleicht bleibt sie ja jetzt für immer in Chicago!? Eigentlich war es auch klar, dass sie ihre Arbeit nicht mehr weiter ausüben kann. Ein Sabbatjahr ist ja schön und gut, aber irgendwann braucht die Firma natürlich auch Ersatz. Und glücklich war sie in der Firma ja wohl auch nicht bzw. jetzt nicht mehr, wo ihre Karriere dort erst mal beendet ist.


    Mit Todd hat sie also nicht geschlafen. Das war keine Überraschung. Schade, dass sie ihm so lange aus dem Weg gegangen ist. Das Missverständnis hätte sich ja schon längst klären lassen können.


    Ach ja, und Meg ist auch weg. Perfektes Timing! :breitgrins:

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  • Irgendwie gefällt mir das Buch, auch wenn es sehr vorhersehbar ist.


    Geht mir ähnlich. Jetzt im Nachhinein fällt mir extrem auf, wie konstruiert und vorhersehbar alles ist, aber beim Lesen selbst fand ich das nicht schlimm und habe das Buch gern gelesen.


    Ich hatte schon länger darauf gewartet, dass sich Claras Arbeit meldet und wissen will, wann Clara wieder anfangen will, schließlich ist ihr Platz schon ziemlich lange freigehalten worden. Dass Clara sich letztendlich für die Kündigung entscheidet, ist nur konsequent; glücklich war sie dort ja sowieso nicht mehr. Diese Episode hat mich nachdenklich gemacht. Ich fürchte viel zu viele Menschen, mich eingeschlossen, verbringen ihr Leben in Jobs, die sie nicht wirklich ausfüllen. Bei Clara hat es diesen Schicksalsschlag gebraucht, damit sie sich darüber klar wird.


    Dass Clara und Lincoln ein Paar werden, war ja klar. Mir hätte es auch besser gefallen, wenn sie Freunde geblieben wären. "Und gemeinsam machten sie den Kopfsprung." Hm. Na ja.
    Praktisch dass Meg sich gerade vor dem Besuch im Spaßbad von Lincoln trennt. Praktisch auch, dass Lincoln seiner Freundin so gar nicht nachtrauert. Aber mich freut es trotzdem für Clara, dass sie sich ein Jahr nach Sebastians Tod wieder in einen Mann verliebt, noch dazu in einen, der ihre Trauer verstehen kann. Auch wenn Lincoln nicht unbedingt aussehen müsste wie George Clooney :zwinker:


    Die Nacht mit Todd klärt sich nun endlich auf. Ich fand diese Episode insgesamt albern, wegen mir hätte die auch komplett weggelassen werden können.

    :lesen: Anthony Powell - The Kindly Ones <br /><br />Mein SUB<br />Meine [URL=https://literaturschock.de/literaturforum/forum/index.php?thread/32348.msg763362.html#msg763362]Listen


  • Praktisch auch, dass Lincoln seiner Freundin so gar nicht nachtrauert.


    Ja, seltsam, oder!? Vorher hatte ich den Eindruck, dass er Meg wirklich liebt. Aber jetzt merkt man gar nichts mehr davon.

    Lesen aus Leidenschaft

  • Also doch Clara und Lincoln. Das war ja abzusehen. Praktisch, dass Meg sich selbst aus dem Spiel nimmt und ihren Ex wiedertrifft. So braucht Clara gar kein schlechtes Gewissen zu haben und es steht einer Beziehung zwischen ihr und Lincoln nichts mehr im Weg.
    Immerhin wird nichts aus Meg und Leo, das wäre echt zu viel des Guten gewesen. Aber so verschwindet sie völlig sang- und klanglos wieder aus der Geschichte und ich frage mich, wozu sie überhaupt eingeführt wurde. Apropos Leo, was ist eigentlich mit dem los? Ständig Frauengeschichten, aber nie was ernstes? Ich warte nur noch drauf, dass er sich als schwul entpuppt, das würde voll in die Klischeekiste passen!


    Auf der Wasserrutsche hätte ich Clara mal wieder schütteln mögen. Wie kann man sich als erwachsene Frau nur so anstellen? Und wieso überlegt sie sich nicht vorher, was sie sich traut und was nicht? :rollen:


    Dass ihr Chef ihr so langsam mal Druck macht, finde ich völlig verständlich, der war ja lange genug sehr geduldig und nachsichtig. Und wie dankt sie es ihm? Sie lässt ihn nochmal 6 Wochen warten und kündigt dann doch.
    Klar, sie hat sich entschieden, einen neuen Anfang zu machen, dazu passt der alte Job nicht mehr und es ist schon nachvollziehbar. Trotzdem hätte ich an ihrer Stelle ein unglaublich schlechtes Gewissen dem Bierkönig und den Kollegen gegenüber.


    Tja, welche Aufgaben sind denn nun noch offen? Die Flöte hat sie immer noch nicht gefunden, im Memory ist sie immer noch schlecht und ein paar andere Punkte fehlen auch noch.
    Aber vielleicht ist das ja nun auch alles nicht mehr so wichtig, wo sie ja jetzt Lincoln hat?

    LG, Dani


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  • Ach ja - das Missverständnis mit Todd klärt sich nun auch endlich auf. Wie wir bereits vermuteten - ist in der Nacht gar nichts passiert! Während sie noch meint, dass sie sich echt wie ein alberner Teenager verhalten hat und Ewigkeiten Todd aus dem Weg gegangen ist, versteckt sie sich anfangs wie ein Kleinkind vor ihm im Wagen … na ja zum Schluss traut sie sich ja dann doch Todd gegenüber zu treten! Na Bravo! :klatschen:


    Als sie sich da im Auto verstecken wollte, hab ich echt gedacht, ich klapp das Buch gleich zu. Wie weit kann man die Peinlichkeit denn noch treiben? Aber gottseidank reißt sie sich dann zusammen und benimmt sich endlich mal wie eine Erwachsene!
    Und bekommt dann prompt raus, dass das alles gar nicht nötig gewesen wäre, weil nichts passiert ist, außer dass sie betrunken war und sich albern benommen hat.

    LG, Dani


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  • Ich finde die Autorin hat ihr Buch selbst ganz gut beschrieben mit dem Satz, den sie Clara nach dem Wochenende zu Tabitha sagen läßt: "Es war wie in einem Kitschfilm!" Das beschreibt das Buch doch perfekt :zwinker: Und ehrlich, Mädels, manchmal ist Kitsch doch auch schön, oder?


    Als Clara im März mit ihrem Chef spricht und noch 6 Wochen Karenz rausschlägt, fand ich sie schon wieder so was von "doof". Trauer hin, Trauer her, aber ein Jahr nach dem Tod von Sebastian ist es doch nicht so viel verlangt mal langsam über das weitere Leben nachzudenken!


    Ich glaube allerdings, dass jetzt doch noch irgendein Missverständnis oder Claras Verhalten zu einem kurzfristigen Bruch zwischen Clara und Lincoln führt, bevor das große Happy-End präsentiert werden kann.


  • Ich finde die Autorin hat ihr Buch selbst ganz gut beschrieben mit dem Satz, den sie Clara nach dem Wochenende zu Tabitha sagen läßt: "Es war wie in einem Kitschfilm!" Das beschreibt das Buch doch perfekt :zwinker: Und ehrlich, Mädels, manchmal ist Kitsch doch auch schön, oder?


    Jein.
    Also manchmal ist Kitsch sicher schön, aber kombiniert mit dem Charakter Claras, der mich wirklich immer und immer wieder nervt, muss ich gestehen, dass ich das Buch fürchterlich finde. :redface:


    Die Sache mit Linc finde ich sehr schön, auch wenn ich nicht verstehe, wieso er Meg nicht ein bisschen hinterher trauert und die Trennung nur mal am Rande erwähnt.
    Dass die beiden dann irgendwie doch zueinander passen, war ja schon klar. :breitgrins:
    Na ja, immerhin benimmt Clara sich inzwischen manchmal wie eine Erwachsene Person, zumindest Todd und ihrem Chef gegenüber. Das Verhalten an der Wasserrutsche war eher... na ja, darüber sollte man vorher nachdenken.


    Ein bisschen überzogen fand ich die Frauen in dem Auto neben Clara und Linc, als diese sich lautstark darüber unterhalten, wie toll er doch aussieht und wie gerne sie eine Nacht mit ihm verbringen würden.


  • Die Sache mit Linc finde ich sehr schön, auch wenn ich nicht verstehe, wieso er Meg nicht ein bisschen hinterher trauert und die Trennung nur mal am Rande erwähnt.


    Ja, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Er schien doch mit Meg sehr glücklich zu sein. Dann ist plötzlich Schluss, weil Meg ihren Ex "wiederfindet", und es scheint Linc nicht wirklich etwas auszumachen. :rollen:
    Schon seltsam.

    Lesen aus Leidenschaft


  • Als sie sich da im Auto verstecken wollte, hab ich echt gedacht, ich klapp das Buch gleich zu. Wie weit kann man die Peinlichkeit denn noch treiben? Aber gottseidank reißt sie sich dann zusammen und benimmt sich endlich mal wie eine Erwachsene!
    Und bekommt dann prompt raus, dass das alles gar nicht nötig gewesen wäre, weil nichts passiert ist, außer dass sie betrunken war und sich albern benommen hat.


    Den Moment wo ich das Buch am liebsten zugeklappt hätte, war als beide auf der Wasserrutsche standen. Nicht nur das rumgeheule von Clara fand ich unerträglich, nein, da war ja noch das Kind mit den Zöpfen und die Jugendliche. Und ein Bademeister der aussieht wie David Beckham. Also bitte. Wäre ich Lektor, diese Szene hätte von mir einen knallroten Anstrich verpasst bekommen.


    Ansonsten ist in dieser Passage ja nicht viel interessantes passiert. Ausser das Clara endlich wieder Entscheidungen trifft die ihr Leben ins Gleichgewicht zurück bringen werden. Clara muss vor Sebastians Unfall ja eine Wahnsinns Verkäuferin gewesen sein, das der Chef so eine Engelsgeduld mit ihr hatte. Und er gab ihr noch einmal sechs Wochen um nachzudenken. Toller Chef.


    Ach ja. Meg und Lincoln! Es wurde hier schon ein paar mal erwähnt, ich schreibs aber noch einmal hin: Was für ein praktischer Zufall :rollen:

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Ich finde die Autorin hat ihr Buch selbst ganz gut beschrieben mit dem Satz, den sie Clara nach dem Wochenende zu Tabitha sagen läßt: "Es war wie in einem Kitschfilm!" Das beschreibt das Buch doch perfekt :zwinker: Und ehrlich, Mädels, manchmal ist Kitsch doch auch schön, oder?


    Gegen Kitsch habe ich auch nichts. Er muss aber gut gemacht sein, und ich finde das ist in diesem Roman hier kein bisschen gelungen. Clara lässt mich als Hauptfigur völlig kalt. Alles ist vorhersehbar und ein bisschen mitfiebern will man ja schon als Leser.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Clara lässt mich als Hauptfigur völlig kalt.


    Ja mich auch. Von Libby hätte ich gerne mehr gelesen. Ich mag ihre etwas verschrobene Art!

  • Genau wie ihr euch das schon vorher gedacht habt, sind Clara und Linc ein Paar. Ich fand das Ganze schon schön und romantisch, aber irgendwie auch wieder typisch. Die Szene im Hotel findet man in sehr vielen Liebesfilmen und dass sich 2 finden die das Selbe durchgemacht haben ist auch sehr Klischee behaftet. Aber ich hoffe sie werden glücklich.


    Den Chef fand ich eigentlich sehr nett, wer wartet normal so lange. Ich bin gespannt welchen neuen Beruf sie wählen wird.


    Schade finde ich, dass Leo fast nicht mehr erwähnt wird.

    Nigends findest du Frieden als in dir selbst.

  • Clara fährt mit Lincoln nach Wisconsin Dells ins Spaßbad, um dort ein Wochenende mit ihm zu verbringen und einen weiteren Punkt von ihrer Liste abzuarbeiten. War ja klar, dass es zwischen den beiden funkt und das sie dann wieder zusammen sind. :rollen:
    Und Meg hat sich kurz vorher von Lincoln getrennt, was für ein Zufall! :rollen:
    Ja, die Szene auf der Wasserrutsche fand ich auch echt dämlich. Clara benimmt sich mal wieder total kindisch und unreif, weshalb ich sie auch nicht sehr sympathisch finde.
    Noch so eine kindische Aktion: Sie versteckt sich im Auto, als sie Todd vor dem Haus ihrer Mutter sieht. Naja, wenigstens klärt sich auf, dass Clara in ihrer gemeinsamen Nacht nicht mit Todd geschlafen hat, so wie ich es schon vorher vermutet hatte.
    Und Claras Chef fand ich schon mehr als großzügig, er gibt ihr nach Ablauf ihrer Frist noch einmal mehr Zeit, um über ihre berufliche Zukunft nachzudenken. Claras Kündigung kam für mich etwas überraschend, so genau habe ich ihr Motiv für ihr Handeln nicht verstanden.
    Ich vermute mal, dass sie mit Lincoln und Mon Cherie in eine gemeinsame Wohnung ziehen wird und es ein dickes, kitschiges Happy End gibt.