Allen Zadoff - Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 65 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von holger2.

  • Oh, ich hatte eine Rezension auf der Literaturschock-Seite erstellt. Aber ich kann gerne noch mal was im Forum dazu schreiben. Kein Problem. Mach ich gerne.


  • Oh, ich hatte eine Rezension auf der Literaturschock-Seite erstellt. Aber ich kann gerne noch mal was im Forum dazu schreiben. Kein Problem. Mach ich gerne.


    Du musst da nicht extra was schreiben - einfach kopieren reicht :winken: Danke!

    2018: In Belgien erschießt die Polizei ein 2-jähriges Kind. In Deutschland sitzt ein 2-jähriges Kind in Abschiebehaft. Europa wird also von 2-jährigen bedroht.

  • Gut dann mach ich das einfach. Ich müsste das Buch noch mal lesen, um noch zu wissen, was genau passiert ist. Damals wusste ich das.


    Ja, was denn nun


    Boy Nobody ist ein Profi. Ein Killer, der, ohne lang nachzudenken, ihm vermeintlich nahe stehende Menschen um die Ecke bringt. Mit einem Kuli. Mit 16 Jahren.


    Ein interessanter "Thriller" für Jugendliche, der allerdings nicht so ganz weiß, was er will: manche Szene ist wirklich eiskalt, andere Strecken erinnern an manche Gernegroß-Geschichten von kleinen Agenten in Schlapphut und Teddybär im Rucksack.


    Vielleicht aber weiß Allen Zadoff mit "Boy Nobody" doch genau, was er will: Den Nerv seiner Zielgruppe treffen. Ständig, aber nicht aufdringlich integriert er Elektronik-Gadgets. Und natürlich hat Boy Nobody jede Chance bei den Mädchen seiner Alterstufe und darüber hinaus. Der Typ hat mit 16 die Schule hinter sich, fährt Auto (gut, es ist Amerika) und kann sich alles leisten, was er will. Was für ein Traum - zumindest, wenn man 16 ist und Bücher liest. Denn dann ist meist garantiert, dass mindestens eins, ach alles davon unmöglich ist. Schön geschrieben, schnell und doch nicht flüchtig erzählt, lässt sich Zadoff mehrere Hintertürchen zur Fortsetzung offen, der dann jedoch mehr Tiefgang zu wünschen wäre.

  • Sorry, auf der Hauptseite hatte ich nicht geschaut, ich "kontrolliere" immer nur hier im Forum.

    LG, Dani


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