Stephen King in München

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Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Jaqui.

  • Wie war es?


    Ich habe nur einen kurzen TV Bericht über seinen Deutschlandaufenthalt gesehen.
    Ich frage mich aber, warum Stephen King überhaupt hergekommen ist. Er mag den Rummel um ihn überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen ist ihm scheinbar sehr unangenehm, und wirklich nötig hat er Promo für sein Buch auch nicht.

  • Es war unglaublich schön :)


    Ich hätte nie gedacht, dass Stephen King so ein charmanter, witzer und interessanter Mensch ist. Er hat dem Moderator gleich mal das "Du" angeboten (Zitat: Call me Steve), hat auf jede Frage geantwortet, sogar als es um seine Alkohol/Drogen-Sucht ging.


    Hab leider kein signiertes Buch bekommen, dafür eine Autogrammkarte vom Heyne-Verlag.


    UND ich wurde für das bayrische Fernsehen interviewt (und wie sich das gehört, hab ich mich komplett lächerlich gemacht, rumgestottert, direkt in die Kamera geguckt und sehr seltsame Antworten gegeben)


    Glg Sabine

  • Wie? Hatten die nicht genug Bücher zum Verkaufen dabei?


    Gruß, Thomas

  • Das ist ja eine absolute Sauerei. Mitgebrachte Bücher wurden gar nicht signiert?


    Gruß, Thomas

  • Ist das nur bei Amerikanern so, oder handhaben das deutsche Schriftsteller auch so? Hat eigentlich Boris Becker auf der Buchmesse seine Bücher signiert (ich habe es nicht mehr mitbekommen, da ich dann weg musste)?


    Gruß, Thomas


  • Es gab 100 signierte Bücher, und jeder, der auf seiner Eintrittskarte ein bestimmtes Tier drauf hatte, durfte sich eines kaufen


    Mag schon sein dass das Usus ist bei so Großveranstaltungen. Aber wenn ich stundenlang anreise und dann kein signiertes Buch bekomme nur weil ich auf meiner Karte nicht das richtige Tier drauf habe würde ich mich extrem ärgern.


    Katrin

  • Nun ja, wie viele Zuschauer/-hörer waren denn da? Aber einer gewissen Anzahl Leute wäre das ein immenser zusätzlicher Aufwand, wenn jeder noch sein mitgebrachtes Buch signiert haben wollen würde. Selbst wenn der Autor dazu bereit ist, muss man zusehen, dass nicht alle gleichzeitig auf ihn los stürmen, eine Warteschlange einrichten, einen Sicherheitsmenschen hinstellen... Da würde ich als Veranstalter vermutlich auch lieber mit Verkauf handhaben. Aber vielleicht sollte mangenügend signierte Bücher für alle verkaufen können.

  • Ich finde es verständlich, dass es eine gewisse Beschränkung gibt. Und das mit den Tieren, also Zufallsprinzip, ist immer noch besser, als z.B. das hier:


    Das war bei Morrissey in Göteborg und laut der Videobeschreibung haben die Leute vier Stunden Schlange gestanden. Aber man kann eben auch nicht erwarten, dass ein Autor - zumal ein so populärer wie Stephen King - sechs Stunden lang signiert, nur damit jeder drankommt. Und das dann überall und immer wieder...

    Tell all of my friends, I don&#039;t have too many: just some rain-coated lovers&#039; puny brothers. Dallow, Spicer, Pinkie, Cubitt - rush to danger, wind up nowhere.<br />Patric Doonan - raised to wait. I&#039;m tired again, I&#039;ve tried again...<br />and now my heart is full. Now my heart is full and I just can&#039;t explain, so I won&#039;t even try to.<br />(Morrissey)

  • Verlangt ja auch keiner dass er vor Ort signiert. Aber dann hab ich eben genug Bücher mit. Werden ja nicht schlecht wenn sie dann nicht verkauft werden und der Autor kann sie mitnehmen und bei der nächsten Lesung verkaufen.


    Katrin


  • Verlangt ja auch keiner dass er vor Ort signiert. Aber dann hab ich eben genug Bücher mit. Werden ja nicht schlecht wenn sie dann nicht verkauft werden und der Autor kann sie mitnehmen und bei der nächsten Lesung verkaufen.


    Einerseits ja, andererseits hat man ja neben der Lesung auch noch Interviews, sonstige Auftritte, vielleicht ein nächstes Manuskript im Ofen. Das gibt dann gewiss eine Menge zu tun und aberhunderte von Büchern zu signieren braucht ja auch seine Zeit und zumindest im Handgelenk Energie. Also ich verstehe es schon auch. Deshalb sagte ich oben auch "vielleicht", vielleicht ist es einfach vom Aufwand her nicht machbar.

  • Von Sabine Weigand weiß ich, dass sie auf einer Lesung nicht nur die dort gekauften, sondern auch mitgebrachte Bücher signiert hat. Sogar auf Sonderwünsche ist sie eingegangen. Das war aber keine Riesenveranstaltung vom Kaliber eines Stephen King, aber ganz so unbekannt ist sie auch nicht.


    Von anderen Veranstaltungen habe ich aber auch schon gehört, dass nur die dort gekauften Bücher signiert wurden. Immerhin gab es die in ausreichender Anzahl.

  • Von München weiß ich nichts, aber in Hamburg waren laut TV-Bericht ca. 3000 Menschen bei der Veranstaltung.


    Danke für deinen Bericht, elsabina :winken:

  • Andererseits gibt es ja auch Leute wie Jamie Oliver die dann schnell mal im Akkord über 1000 signieren, damit man sie dann signiert kaufen kann - und bei ihm sind in den Großveranstaltungen auch Maßen... (Gut er ist Koch, vielleicht sieht er das lässiger? *g* )

  • Der hat mehr Energie im Handgelenk vom Pfannenhalten :zwinker:

    LG, Dani


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  • 3000 Leute ist schon eine Hausnummer - das lässt sich wohl gar nicht machen für Verlag und Autor.


    Andererseits: Ich habe vor einigen Jahren zwei Lesungen mit Diana Gabaldon in München besucht. Das waren zwar keine 3000 Leute, aber doch auch eine Großveranstaltung. Diana hat jedes mitgebrachte Buch signiert und sich sogar noch mit ihren Fans fotografieren lassen.


    Bei John Irving war es wenigstens so, dass wohl genügend signierte Bücher verkauft wurden (ich habe jedenfalls noch eines abbekommen). Unter das Leservolk hat er sich aber nicht begeben.