Siebenter Teil

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tina.

  • Hier könnt ihr zum siebten Teil schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Abschnittbegrenzung nicht vorgesehen.

    Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere! - Erich Kästner<br /><br />SLW 2016 9/30

  • Thomas erweist sich als Perfektionist. Er ist mir aber nach wie vor sympathisch.


    Bei Tonys Ehrgeiz ist es wirklich schade, dass es anscheinend keine Möglichkeit für sie als Frau gibt, in der Firma mitzuarbeiten. Da könnte sie ihre ungenutzten Energien schön einsetzen!

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr


  • Thomas erweist sich als Perfektionist. Er ist mir aber nach wie vor sympathisch.


    Bei Tonys Ehrgeiz ist es wirklich schade, dass es anscheinend keine Möglichkeit für sie als Frau gibt, in der Firma mitzuarbeiten. Da könnte sie ihre ungenutzten Energien schön einsetzen!


    Da stimme ich dir zu.
    Und bei Christian wusste ich, dass es mit der Eigenständigkeit nie was wird und London passt da wohl wirklich besser zu ihm.

  • So ich habe den 7. Teil jetzt beendet und festgestellt, das Christian gar nicht mehr in London ist. :breitgrins:
    Fast gefreut hätte ich mich über Clara, bis ich die Neuigkeiten erfuhr, dass es ihr nicht gut ging und dann starb sie. Ich muss gestehen, dass ich Thomas nicht verstehen konnte. Er war so verärgert über das Geld was nun Claras Mann erbt, aber so ist es doch nun mal. Und ganz ehrlich wieso brauchte er ein Haus ? Nur weil er der Senat ist muss doch nicht alles teurer, schicker und größer sein.


    Ich kann mir gut vorstellen das die Familie vielleicht Bankrott geht. :zwinker: Und Tony könnte wieder heiraten und sich scheiden. :breitgrins: Grünlich konnte ich mir als Nachnahme besser merken, als den was sie jetzt hat.

  • Ja, arme Clara!


    Tja, das neue Haus bringt ihm auch irgendwie nicht das, was Thomas sich davon versprochen hat.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • So langsam kommt die Sache richtig ins Rollen: neben vielen familiären Krisen gibt es nun auch Geldprobleme in der Familie. Etwas Undenkbares! Da bin ich gespannt, wie es in den nächsten Kapiteln weitergeht.


    Spannend fand ich ja, dass Thomas zuerst Tony und dann seine Frau fragt, wie sie zu dem neuen Haus stehen.


    Da stimme ich dir zu.
    Und bei Christian wusste ich, dass es mit der Eigenständigkeit nie was wird und London passt da wohl wirklich besser zu ihm.


    Tony wäre im Unternehmen besser aufgehoben als Christian.


    Dieser hat nun immerhin Leiden, die man auch nachweisen kann und nicht mehr nur seine wahrscheinlich teilweise eingebildeten kleineren Problemchen.


  • Dieser hat nun immerhin Leiden, die man auch nachweisen kann und nicht mehr nur seine wahrscheinlich teilweise eingebildeten kleineren Problemchen.


    Aber irgendwie scheint es trotzdem keiner wirklich ernst zu nehmen.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Das stimmt.
    Seinem Bruder Thomas dürfte es egal sein, so wie er Christian gegenüber steht und alle anderen scheinen auch keinen Gefallen an ihm zu finden. Keiner hört ihm wirklich zu, wenn er spricht, egal welches Thema er aussucht.

  • Thomas fand ich in diesem Zeil das erste Mal sympathisch (wenn er wegen des Erbes ausrastet). Ansonsten kam er mir immer sehr fern, distanziert und perfekt vor. Hier bröckelt aber seine Fassade.

  • Ich finde, der siebte Teil ist der Übergang zum wirklichen Verfall der Familie.
    Mit Clara stirbt die erste der Geschwister. Christian hat weiterhin keinen beruflichen Erfolg, ja, es gelingt ihm nicht mal, irgendwo Fuß zu fassen, auch seine Arbeit in London gibt er schnell wieder auf. Außerdem leidet er immer mehr unter seinen Krankheiten.
    Und die nächste Generation der Buddenbrooks hat auch keinen guten Start ins Leben. Es hat ja bereits lange gedauert, bis Thomas und Gerda überhaupt Nachwuchs bekommen - darauf hat die ganze Familie doch irgendwie gewartet, auch wenn es kaum ausgesprochen wurde -, und dann ist Hanno so ein kränkliches Kind.


    Dem gegenüber steht das neue Haus, als Versuch, der Stadt zu zeigen, wie toll es die Buddenbrooks doch haben und wie gut es ihnen geht.



    Spannend fand ich ja, dass Thomas zuerst Tony und dann seine Frau fragt, wie sie zu dem neuen Haus stehen.


    Vielleicht war er sich nicht sicher, wie Gerda die Idee findet. Dass Tony zustimmen würde, war doch wahrscheinlich, eine Gelegenheit, gegenüber den Hagenströms und Möllendorpfs aufzutrumpfen lässt sie sich ja nicht entgehen! :breitgrins:

  • Tja, das Haus. Immer größer und besser und nach außen zeigen, was man ist. :rollen: Dann muss auch ein neues Haus her. Als Thomas aber so ausrastet, wegen Claras Erbe, dann ist aber gar nicht so lange nach seinem Hausbau. Wenn die Lage dann doch schon so unsicher war, warum muss man dann noch ein Haus bauen, wenn man schon eines hat und das Elternhaus, das scheint ja ebenfalls riesig zu sein, nur noch mit zwei Personen bewohnt wird.
    Mittlerweile ist mir fast gar keiner mehr sympathisch und ich merke, dass mich diese Familie einfach nur nervt, mit ihrem Standesdünkel, mit ihren kränkelnden Menschen, mit der unangebrachten Überheblichkeit, gerade von Seiten Tonys.
    Claras Tod berührte mich gar nicht, denn dazu war mir diese Figur viel zu blass und zu weit entfernt.
    Hanno, scheint ja auch eher von schwacher Natur zu sein und ich bin mir fast sicher, dass es auch Christian nicht mehr lange macht. Der geht mir auch mit seiner ewigen Jammerei und Flennerei auf die Nerven.
    Sie gehen mir alle auf die Nerven. :breitgrins: